• 16.12.2009

Erst unter Heinemann Repression beendet

Hinweise auf Herrenbesuche

Eine Tagung beschäftigte sich mit der Unrechtssituation schwuler Männer in den Anfangsjahren der BRD. "Erst 1969 hörte für Schwule die Nazizeit auf", sagt der Historiker Pretzel.von Jan Feddersen

  • 16.12.2009 17:12 Uhr

    von Nachfrager:

    "Erst 1994 wurde der Paragraf insgesamt gestrichen – es war ein kleiner Preis, den die BRD im Zuge des Einigungsprozesses mit den juristischen Hinterlassenschaften der DDR entrichten musste."

    Könnte der Verfasser vielleicht mal den Zusammenhang zwischen der völlig verspäteten Aufhebung des § 175 StGB und den juristischen Hinterlassenschaften der DDR erklären? Meines Wissens bestand eine Strafverfolgung in der DDR bereits seit 1957 nicht mehr und § 175 wurde mit der Strafrechtsreform 1968 abgeschafft. Für welche juristische Hinterlassenschaft der DDR musste also welcher kleine Preis gezahlt werden?

  • 16.12.2009 15:59 Uhr

    von online-redaktion:

    Mein Fehler (hatte falsches in die Bildunterschrift geschrieben). Ist nun korrigiert, danke!

  • 16.12.2009 15:57 Uhr

    von verena lettmayer:

    @"Wäre schön, mal keinen pro-domo-Artikel über Homosexualität in der taz lesen zu können."

    verehrte/r reblek,
    was meinen Sie damit? dass die taz mal ein bisschen kritischer über "homosexualität" schreiben soll? oder dass es nicht notwendig ist, das zu thematisieren?

    das würde mich interessieren.

  • 16.12.2009 15:40 Uhr

    von A. Kuntz:

    Stimmt das wirklich? War Gustav Heinemann seinerzeit nicht Justizminister der Großen Koalition und der erste SPD-Justizminister? Und hat er sich nicht damals auch erlaubt, dem Bundeskanzler Kiesinger in puncto Demonstrationsfreiheit in einer Rundfunkansprache zu widersprechen?

    Richtig ist, dass er der erste ohne die CDU/CSU gewählte Bundespräsident war, ein Sieg der Demokratie!

  • 16.12.2009 15:28 Uhr

    von midshipman:

    Und ob! Bitte mehr davon. Das ist einer der Gründe weshalb ich ernsthaft überlege, taz-Genosse zu werden.

  • 16.12.2009 15:07 Uhr

    von reblek:

    Wäre schön, mal keinen pro-domo-Artikel über Homosexualität in der taz lesen zu können.

    Es seit aber freundlicherweise, ohne die Probleme verharmlosen zu wollen, an folgendes erinnert:

    Konrad Adenauer wurde ständig damit konfrontiert, dass sein Außenminister Heinrich von Brentano homosexuell sei. Darauf meinte der alte Herr: "Was wollen Sie denn, meine Damen und Herren, bei mir hat er es noch nicht versucht."

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