• 21.10.2009

Erneute Kehrtwende des Linke-Chefs

Lafontaine sagt dem Saarland Lebwohl

Rückzug vom Rückzug: Linke-Bundeschef Oskar Lafontaine will laut taz-Informationen doch nicht Fraktionschef an der Saar bleiben. Offiziell dementiert sein Sprecher die Kehrtwende.von K.-P. Klingelschmitt

  • 11.02.2011 18:01 Uhr

    von vic:

    Nein, Oskar Lafontaine ist kein Held und er hat auch schon eine Menge nationalistischen Mist erzählt. Das vergesse ich nicht.
    Aber wo bitte schön, wäre die Linke heute ohne ihn.
    Wo wäre die Option für die Zukunft, uns eines Tages aus der Umklammerung der Neocons zu befreien?
    Er hat es nicht leicht, immer gegen den Medienwind.
    Er war zur rechten Zeit am rechten Ort, aber das bedeutet nicht, dass er da für alle Zeiten bleiben muss.
    Noch eins an die Hetzer.
    Die Birthler Behörde blockiert auf Anweisung Informationen über Mitglieder der sogenannten bürgerlichen Parteien, während alles über die Vergangenheit der Linken frei zugänglich ist.

  • 11.02.2011 18:01 Uhr

    von 177666:

    Hallo Manfred,

    wie vorhin bei Dir auf dem Amt besprochen, sende ich Dir einen Teil der Unterlagen über die Partei DIE LINKE, bitte lies du auch alles das im Anhang ist durch, dann verstehst du mich, das ich Dir in unserer kurzen Unterhaltung bei Dir gesagt habe, das ich nicht vorher im Internet recherchiert habe zur Linken (SED-PDS-WASG-DIE LINKE), das ich auf Oskar den DEMAGOGEN herein gefallen bin.

    Auszug aus dem Buch von Hubertus Knabe ''Honeckers Erben-Die Wahrheit über DIE LINKE'' Seite 27/28 folgender Wortlaut:


    Entsprechend unverblümt werden Luxemburg und Liebknecht zu Säulenheiligen verklärt. An der Fassade der Parteizentrale der LINKEN steht in großen Lettern >> Karl-Liebknecht-Haus>mit der >politische Dichterin>Bezugspunkte für die PDS und die ganze demokratische Linke<<. Selbst Ex-SPD-Chef Lafontaine bezeichnet Luxemburg und Liebknecht, die seinen frühen Vorgänger Friedrich Ebert am liebsten vor ein Revolutionstribunal gestellt hätten, inzwischen als Vorbilder der Partei. Sie stünden, so erklärte er 2006 vor ihren Gräbern in Fernsehkameras und Mikrofone, für die Inhalte, die die neue linke Kraft im Bundestag vertritt. Das ausgerechnet die Rosa-Luxemburg-Stiftung im Februar 2009 der Gründung der Weimarer Nationalver- sammlung gedachte, ist an Heuchelei kaum noch zu überbieten.

    Manfred, bitte versuche Du, ob hier in Baunatal, im Bezirksvorstand, im Landesvorstand und auch im Bundesvorstand,solange wie in der Partei DIE LINKE so ein Geschichtsverfälschung stattfindet, Du dich in der SPD dafür einsetzt, das
    die SPD im Bund nicht mit dieser Partei eine Koalition eingeht.

    Das Ernst Thälmann, der in der DDR und auch heute noch als ausgezeichneter Arbeiterführer gepriesen wird, der 1923 in Hamburg den sinnlosen Aufstand durch geführt hat, wo es über hundert Menschen das Leben kostete, der ein williges Werkzeug Stalins war.

    Dies muss aufgearbeitet werden, sonst werden die Demagogen Gysi, Lafontaine, Bartsch, Ramelow,Wagenknecht, Pau u. s. w. der SPD Schaden zuführen, so das die Gefahr der Rechten wieder wächst.

    Wir sollten aus der Geschichte eigentlich gelernt haben!!!

    Findet in der SPD wieder zurück zu den Wurzeln der SOZIALDEMOKRATIE, so das die Menschen wieder Vertrauen in Euch bekommen, sonst sehe ich schwarz für unsere Republik!!!


    Manfred, wenn Du das alles gelesen hast, bitte ich Dich mir zu antworten, b. z. w. ein Gespräch mit mir zu führen.


    mit freundlichen Grüßen
    Bernd Heinicke

  • 11.02.2011 18:01 Uhr

    von Bernd Goldammer:

    Ach dieser Klingelschidt. Man möchte beim Lesen auf der politischen Toilette am liebsten seinen Reflexen folgen und "UUUlrich" rufen. Doch dieser Kotzbegriff ist durch saarländische Realitäten zu negativ belegt. Einen fröhlich- warmen Winter wünsch ich. Und wenns im Mastdarm der Lobby mal zu eindeutig stinkt, kann man sich über LAFOs Parfüm beschweren.Irgendwas wird sich schon finden.

  • 11.02.2011 18:01 Uhr

    von rose:

    Erst mal ein paar Lügen verbreiten...wird schon was klebenbleiben!Wenn man dem OL nicht politisch klein bekommt,dann gehts unter die Gürtellinie...Ich dachte immer,mieseren Journalismus als den der B..d-zeitung kann es in Dtschl. nicht geben.Die tatz beweisst mir leider,es geht noch erbärmlicher!

  • 11.02.2011 18:01 Uhr

    von Nordwind:

    Na Klingelschmitt, kleine Ente produziert. Den 10 minütigen Quellencheck pro Tag gleich ganz weggelassen.

  • 11.02.2011 18:01 Uhr

    von ole:

    @clementine

    Rumpoltern kann jeder...

    Wäre OL damals nicht zurückgetreten, hätten Leute wie Sie heute gesagt "der klebte immer nur an seinem Sessel... kaum hatte er Macht, machte er was anderes als vorher propagiert... Wählertäuschung... Wahlversprechen gebrochen... Lügner... käuflich... " et cetera.

    Vielleicht beschäftigen Sie sich noch einmal mit dem Sachverhalt von damals. Momentan machen Sie den Eindruck als haben Sie Null Ahnung.

    Ich bin auch nicht der größte Freund von Lafontaine. Aber diese Entscheidung konnte ich moralisch absolut nachvollziehen.

  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von Clara:

    Fast jeder wirtschaftspolitische Vorschlag der von Oskar Lafontaine kommt ist absolut vernünftig, es ist das brauchbarste Konzept, was uns im Moment an Lösungsvorschlägen angeboten wird, denke ich.
    Würden wir ab sofort auf ihn hören, würde sich vieles in Deutschland zum besseren wenden..
    Für mich war es ein Fehler, das die Saar Linken mit dem Slogan „ Wer Grün wählt wird sich schwarz ärgern“ geworben haben, man hätte stattdessen besser gemeinsam auf CDU/FDP rumzergen sollen.
    Natürlich kann es auch sein, das ich mit meiner Einschätzung falsch liege und die Grünen das Gezicke begonnen haben, dann hätten die Linken aber trotzdem nicht darauf eingehen müssen.
    Diese Spaltung des linken Lagers in Deutschland lässt viele von uns nur noch immer mehr verarmen.
    Sie hat direkte materielle Folgen für viele Menschen.
    Deswegen wäre es schön, wenn die Politiker der SPD/Grünen und Linken verantwortungsbewusster eine Zusammenarbeit anstreben würden, als sie das im Moment noch machen.

  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von saalbert:

    "Erneute Kehrtwende des Linke-Chefs" Dieser Titel ist, mit Verlaub, frei erfunden, wie sich bei der Lektüre dieses Artikels erweist, wenn die erste "Kehrtwende" beruhte offensichtlich ausschließlich auf den "Erkenntnissen", die Autor Klingelschmitt beim Rühren in politischen Mist gewonnen hat.

  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von Jason:

    Für was brauchen wir Argumente. Wir haben doch unsere Voruruteile.
    Gell, lieber Jan.

  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von Peter Pander:

    Seine Entscheidung nach Saarbrücken zu gehen kann ich nachvollziehen.

    Seine Entscheidung, nachdem Jamaika kommt, zu revidieren, kann ich auch verstehen.

    Nachdem die alte Tante SPD unter Schröder, mit dem Vorwand die Mitte zu suchen, ins neoliberale Abseits gewandert ist, hat er Konsequenzen gezogen und ist aus der Partei ausgetreten. Von allen älteren SPD Politiker ist er der Einzige, der sich treu geblieben ist. Er macht Politik für "die kleinen Leute". Das finde ich im höchsten Maße ehrenwert, zumal dieses Klientel im politischen Lager kaum noch ehrliche Fürsprecher hat.

    Er ist ein Vollblutpolitiker mit großer Sachkompetenz, insbesondere in Wirtschaft und Finanzen. Davon gibt es in Deutschland nicht so viele.



  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von rofl:

    Statt (wie beabsichtigt) Lafontaine demontiert sich die TAZ hier wohl eher selber.
    Solch billige Kaffeesatzleserei kann ich auch bei der Blöd kriegen!

  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von Na Ja:

    Na Gott sei Dank! Der Lump geht wieder.

  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von joHnny:

    ...einmal (SPD)-flüchtling immer flüchtling... "lügner lafontaine" geht somit "mafioso ulrich" aus dem weg!

  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von Joachim Bovier:

    Kaum zu glauben dass so ein neurotischer Quartalsirrer wie Lafontaine die deutsche Politik seit Jahren so durcheinander bringen konnte.

  • 24.10.2009 01:46 Uhr

    von vic:

    Nein, Oskar Lafontaine ist kein Held und er hat auch schon eine Menge nationalistischen Mist erzählt. Das vergesse ich nicht.
    Aber wo bitte schön, wäre die Linke heute ohne ihn.
    Wo wäre die Option für die Zukunft, uns eines Tages aus der Umklammerung der Neocons zu befreien?
    Er hat es nicht leicht, immer gegen den Medienwind.
    Er war zur rechten Zeit am rechten Ort, aber das bedeutet nicht, dass er da für alle Zeiten bleiben muss.
    Noch eins an die Hetzer.
    Die Birthler Behörde blockiert auf Anweisung Informationen über Mitglieder der sogenannten bürgerlichen Parteien, während alles über die Vergangenheit der Linken frei zugänglich ist.

  • 23.10.2009 16:00 Uhr

    von 177666:

    Hallo Manfred,

    wie vorhin bei Dir auf dem Amt besprochen, sende ich Dir einen Teil der Unterlagen über die Partei DIE LINKE, bitte lies du auch alles das im Anhang ist durch, dann verstehst du mich, das ich Dir in unserer kurzen Unterhaltung bei Dir gesagt habe, das ich nicht vorher im Internet recherchiert habe zur Linken (SED-PDS-WASG-DIE LINKE), das ich auf Oskar den DEMAGOGEN herein gefallen bin.

    Auszug aus dem Buch von Hubertus Knabe ''Honeckers Erben-Die Wahrheit über DIE LINKE'' Seite 27/28 folgender Wortlaut:


    Entsprechend unverblümt werden Luxemburg und Liebknecht zu Säulenheiligen verklärt. An der Fassade der Parteizentrale der LINKEN steht in großen Lettern >> Karl-Liebknecht-Haus>mit der >politische Dichterin>Bezugspunkte für die PDS und die ganze demokratische Linke<<. Selbst Ex-SPD-Chef Lafontaine bezeichnet Luxemburg und Liebknecht, die seinen frühen Vorgänger Friedrich Ebert am liebsten vor ein Revolutionstribunal gestellt hätten, inzwischen als Vorbilder der Partei. Sie stünden, so erklärte er 2006 vor ihren Gräbern in Fernsehkameras und Mikrofone, für die Inhalte, die die neue linke Kraft im Bundestag vertritt. Das ausgerechnet die Rosa-Luxemburg-Stiftung im Februar 2009 der Gründung der Weimarer Nationalver- sammlung gedachte, ist an Heuchelei kaum noch zu überbieten.

    Manfred, bitte versuche Du, ob hier in Baunatal, im Bezirksvorstand, im Landesvorstand und auch im Bundesvorstand,solange wie in der Partei DIE LINKE so ein Geschichtsverfälschung stattfindet, Du dich in der SPD dafür einsetzt, das
    die SPD im Bund nicht mit dieser Partei eine Koalition eingeht.

    Das Ernst Thälmann, der in der DDR und auch heute noch als ausgezeichneter Arbeiterführer gepriesen wird, der 1923 in Hamburg den sinnlosen Aufstand durch geführt hat, wo es über hundert Menschen das Leben kostete, der ein williges Werkzeug Stalins war.

    Dies muss aufgearbeitet werden, sonst werden die Demagogen Gysi, Lafontaine, Bartsch, Ramelow,Wagenknecht, Pau u. s. w. der SPD Schaden zuführen, so das die Gefahr der Rechten wieder wächst.

    Wir sollten aus der Geschichte eigentlich gelernt haben!!!

    Findet in der SPD wieder zurück zu den Wurzeln der SOZIALDEMOKRATIE, so das die Menschen wieder Vertrauen in Euch bekommen, sonst sehe ich schwarz für unsere Republik!!!


    Manfred, wenn Du das alles gelesen hast, bitte ich Dich mir zu antworten, b. z. w. ein Gespräch mit mir zu führen.


    mit freundlichen Grüßen
    Bernd Heinicke

  • 23.10.2009 10:59 Uhr

    von Bernd Goldammer:

    Ach dieser Klingelschidt. Man möchte beim Lesen auf der politischen Toilette am liebsten seinen Reflexen folgen und "UUUlrich" rufen. Doch dieser Kotzbegriff ist durch saarländische Realitäten zu negativ belegt. Einen fröhlich- warmen Winter wünsch ich. Und wenns im Mastdarm der Lobby mal zu eindeutig stinkt, kann man sich über LAFOs Parfüm beschweren.Irgendwas wird sich schon finden.

  • 22.10.2009 18:10 Uhr

    von rose:

    Erst mal ein paar Lügen verbreiten...wird schon was klebenbleiben!Wenn man dem OL nicht politisch klein bekommt,dann gehts unter die Gürtellinie...Ich dachte immer,mieseren Journalismus als den der B..d-zeitung kann es in Dtschl. nicht geben.Die tatz beweisst mir leider,es geht noch erbärmlicher!

  • 22.10.2009 16:23 Uhr

    von Nordwind:

    Na Klingelschmitt, kleine Ente produziert. Den 10 minütigen Quellencheck pro Tag gleich ganz weggelassen.

  • 22.10.2009 14:28 Uhr

    von ole:

    @clementine

    Rumpoltern kann jeder...

    Wäre OL damals nicht zurückgetreten, hätten Leute wie Sie heute gesagt "der klebte immer nur an seinem Sessel... kaum hatte er Macht, machte er was anderes als vorher propagiert... Wählertäuschung... Wahlversprechen gebrochen... Lügner... käuflich... " et cetera.

    Vielleicht beschäftigen Sie sich noch einmal mit dem Sachverhalt von damals. Momentan machen Sie den Eindruck als haben Sie Null Ahnung.

    Ich bin auch nicht der größte Freund von Lafontaine. Aber diese Entscheidung konnte ich moralisch absolut nachvollziehen.

  • 22.10.2009 11:03 Uhr

    von Erich Castro:

    @Bettina Peipe

    "Bei zahlreichen der hier eingestellten Kommentare kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier einige Schreiber wohl von so dubiosen Firmen wie Berlinpolis oder der Bertelsmann-Tochter Arvato bezahlt werden."

    Bei Ihrem Kommentar kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie - typisch links - Andersdenkende für dumm und/oder korrupt halten.

    Von wegen demokratiegefährdend und so...

  • 22.10.2009 10:34 Uhr

    von Clara:

    Fast jeder wirtschaftspolitische Vorschlag der von Oskar Lafontaine kommt ist absolut vernünftig, es ist das brauchbarste Konzept, was uns im Moment an Lösungsvorschlägen angeboten wird, denke ich.
    Würden wir ab sofort auf ihn hören, würde sich vieles in Deutschland zum besseren wenden..
    Für mich war es ein Fehler, das die Saar Linken mit dem Slogan „ Wer Grün wählt wird sich schwarz ärgern“ geworben haben, man hätte stattdessen besser gemeinsam auf CDU/FDP rumzergen sollen.
    Natürlich kann es auch sein, das ich mit meiner Einschätzung falsch liege und die Grünen das Gezicke begonnen haben, dann hätten die Linken aber trotzdem nicht darauf eingehen müssen.
    Diese Spaltung des linken Lagers in Deutschland lässt viele von uns nur noch immer mehr verarmen.
    Sie hat direkte materielle Folgen für viele Menschen.
    Deswegen wäre es schön, wenn die Politiker der SPD/Grünen und Linken verantwortungsbewusster eine Zusammenarbeit anstreben würden, als sie das im Moment noch machen.

  • 22.10.2009 08:17 Uhr

    von clementine:

    Lesefuchs, Lafontaine hat noch NIE regiert? Was ist das denn für ein Schmarrn? Mal abgesehen davon, dass er Ministerpräsident des Saarlands war: Lafontaine war Bundesfinanzminuster und damit genau in der zentralen Position, auf Finanzmärkte und Wirttschaftsgeschehen Einfluss zu nehmen. Hingeschmissen hat er. Ist ja auch einfacher, in der BILD, für die er fortan als Kolumnist tätig war, Forderungen abzusondern, als selbst Verantwortung zu tragen.

  • 21.10.2009 20:09 Uhr

    von saalbert:

    "Erneute Kehrtwende des Linke-Chefs" Dieser Titel ist, mit Verlaub, frei erfunden, wie sich bei der Lektüre dieses Artikels erweist, wenn die erste "Kehrtwende" beruhte offensichtlich ausschließlich auf den "Erkenntnissen", die Autor Klingelschmitt beim Rühren in politischen Mist gewonnen hat.

  • 21.10.2009 17:29 Uhr

    von steilesLeben:

    Der Artikel reicht der taz nicht zum Ruhme. Oskar ist der wirtschaftlich kompetenteste Politiker Deutschland. Er wird aus gutem Grund von plutokratischen Interessengruppen diskreditiert, ganz einfach weil diese Angst vor einer wirklich effizienten Wirtschaftspolitik haben.
    gehören die gedungenen Schreiber vielleicht zu den medientenören?
    Vielleicht zur selben Gruppe, die verantwortlich für den Hamburger Appell war?
    Könnten die gedungenen Schreiber auch mal Stellung zur Paul Volcker, Heiner Flassbeck, Schumpeter, Dominique Strauss-Kahn, Claus Noé usw. nehmen?

  • 21.10.2009 15:25 Uhr

    von anonym:

    FALSCHMELDUNG - laut Stern zumindest:

    http://www.stern.de/politik/deutschland/linkspartei-wirbel-um-oskar-lafontaine-1515906.html

  • 21.10.2009 15:24 Uhr

    von Bettina Peipe:

    Bei zahlreichen der hier eingestellten Kommentare kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier einige Schreiber wohl von so dubiosen Firmen wie Berlinpolis oder der Bertelsmann-Tochter Arvato bezahlt werden. Denn diese melden sich offensichtlich regelmäßig in Blogs, Foren und auch auf Leserbriefseiten zu Wort, wenn es darum geht, ihre neoliberale Ideologie zu verbreiten. Dazu passt es natürlich sehr gut, Menschen wie Oskar Lafontaine zu verunglimpfen, der sich offenbar als einer der Wenigen in der deutschen Politik über die ruinösen Folgen dieser selbstmörderischen Wirtschaftsideologie, die, nebenbei bemerkt, seit mindestens zehn Jahren nicht mehr dem neuesten Stand der wirtschaftswissenschaftlichen Erkenntnisse entspricht, im Klaren ist und dies auch äußert. Das, was ich hier teilweise lesen musste, bewegt sich auf unreflektiertem Bildzeitungsniveau. Dass der Artikel in dieser Form erscheinen konnte, spricht wahrlich nicht für Ihre Zeitung. Wenn ich neoliberalen Mainstream möchte, kann ich mich über zwanzig andere Presseerzeugnisse "informieren". Zumindest ein Blatt wie die Taz sollte einen Rest Meinungspluralität verteidigen und gewährleisten, sonst hat sie sich überlebt. Was in den letzten Jahren an neoliberalem Gedankengut in der Presse verbreitet wurde, hatte mit Journalismus nichts mehr zu tun. Da hatten sich schlichtweg die Journaille und die Leute mit den nötigen finanziellen Mitteln zusammengerottet, um diesen Staat kaputtzuschreiben und steuerlich auszubluten und das auf dem Rücken derjenigen, die diesen Staat tragen. Aber damit ist jetzt nach der Finanzkrise, in die uns diese Kreise gehetzt haben, hoffentlich Schluss. Die Menschen sind scheint's nicht ganz so dumm wie die Bild, die Bertelsmannstiftung und die Initiative neue soziale Marktwirtschaft sie gerne hätten. Eine Gegenöffentlichkeit ist dringend geboten, denn das, was in den letzten Jahren an Meinungsmache in diesem Land ablief, auch gegenüber Oskar Lafontaine, ist zutiefst demokratiegefährdend.

  • 21.10.2009 15:21 Uhr

    von Jason:

    Für was brauchen wir Argumente. Wir haben doch unsere Voruruteile.
    Gell, lieber Jan.

  • 21.10.2009 15:17 Uhr

    von Lesefuchs:

    Möge er in den verdienten Ruhestand gehen. Wie ich, auch hier in den Kommentaren, lese, ist er ja der einzig Schuldige für alles Elend im Land und in den Parteien. Ich freue mich auf die Zeit nach OL. Mal sehen wen man dann als Teufel ranzieht. Leider gibt es dann keinen mehr, den man für seine eigene Unfähigkeit vorschieben kann.
    Komisch nur das alle "klugen" Kommentatoren vergessen, dass er noch NIE regiert hat und darum für den ganzen Mist der geschieht nicht verantwortlich sein kann.
    Aber das setzt eben Denken voraus.

  • 21.10.2009 14:25 Uhr

    von chris:



    Mal herhören: die latest news von der taz, spiegel online und bild:

    Soeben wurde bekannt, dass Oskar Lafontaine auch die Hauptschuld an dem damaligen Wirbelsturm "kyrill" trägt....Evtl. machte er aber auch eine Kehrtwende zum Wirbelsturm "kathrina"....

  • 21.10.2009 14:24 Uhr

    von Benedikt Gresser:

    Wo bleibt die Fairness? Eine Zeitung, die Niveau für sich beansprucht, verirrt sich hier auf die in der regulären Presselandschaft üblichen Anfeindungen, statt sich die Mühe zu machen, sich mit den politischen Impulse eines Lafontaine auseinander zu setzen.
    Billiger ist selten besser.
    Das hier ausgeschlachtete Personenkarusell wird sicher keine zukunftsträchtigen Perspektiven ins Spiel bringen.
    Im alten Griechenland wurden die Boten schlechter Nachrichten hingerichtet.
    Ein Finger auf der Wunde ist wenig angenehm, aber eine entscheidender Schritt, der Ursache bei zu kommen.

  • 21.10.2009 14:17 Uhr

    von clementine:

    Amos, Lafontaine ist doch selbst Lobbyist wie er im Buche steht. Jahrelang auf der Gehaltsliste des Springer-Verlags und Verwaltungsrat der KfW, wo er eigentlich Aufsicht hätte darüber führen müssen, dass das schöne Geld der Steuerzahler nicht bei der IKB und andernorts versenkt wird. Aber das will ja keiner seiner Groupies hören ... Lafontaine ist vor allem eins: Ein Egomane, dem es darum geht, anderen immer mal ein Stöckchen hinzuhalten, auf dass sie drüber springen mögen. Und wenn es wirklich gilt, dann kneift er: Siehe Niederlegung des SPD-Parteivorsitzes. Siehe Rücktritt als Finanzminister.

  • 21.10.2009 14:09 Uhr

    von Cornelia Bürger:

    Schade, TAZ, jetzt ist es endgültig auch mit Dir vorbei. Wie so ziemlich jedes Blatt in diesem Land verkommt Ihr nun auch zum Schmierenblättchen.

    Schämt Euch!

  • 21.10.2009 14:08 Uhr

    von Hessen Vorn:

    Was für ein törichter Artikel

    Diese Geschmiere hat nichts mehr mit Journalismus zu tun und steht diametral zum Anspruch der taz. Oder ist dieser Anspruch klammheimlich und auf Anregung von Anzeigenkunden aufgegeben worden?

    Schade und Tschüß!

  • 21.10.2009 13:26 Uhr

    von maurenbrecher:

    traurig zu lesen, wie die hälfte der kommentare hier die falschheiten und gehässigkeiten des artikels nachbetet. was für eine lahme masse von einst links engagierten, die jetzt auf eine aufhellung ihrer wirtschafftlichen und mentalen auftragslage durch die klientelpartei grün hofft. ich finde dementsprechend die saarland-koalition nur folgerichtig: fdp und grün sind ja zwei generationen des gleichen opportunistischen mittelstands. der für seine besitzstandswahrung gern auch mal kriege woanders inkauf nimmt. und das dann dalai-lama-mässig bemäntelt.
    keinen cent mehr für grün, taz und one-world-geseier.

  • 21.10.2009 13:04 Uhr

    von ute:

    Es ist einfach nur peinlich und unwürdig, was die taz hier für einen Schm...journalismus veranstaltet. Will man hier einfach durch weiteres plumpes Lafontaine-bashing von dem Verrat der Grünen an ihren Wählern ablenken?
    Ich habe den Eindruck, man kann die taz nur noch von ihrem weiteren neoliberalen Kurs stoppen und zum nachdenken bringen, indem man das Abo kündigt...

  • 21.10.2009 12:54 Uhr

    von icecat:

    Wem nützt dieser Artikel ? Was soll das Schmierentheater fragt sich der Leser. Von der linken alternativen Zeitung die Öffentlichkeit schaffen wollte auf Bild- Zeitungsniveau. Euch braucht keiner mehr.

  • 21.10.2009 12:53 Uhr

    von dissenter:

    Ach Kinder, lest doch einfach hier nach, dann müsst ihr euch auch nicht so in Rage schreiben:
    http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/der-gehasste-oskar/

  • 21.10.2009 12:39 Uhr

    von Peter Pander:

    Seine Entscheidung nach Saarbrücken zu gehen kann ich nachvollziehen.

    Seine Entscheidung, nachdem Jamaika kommt, zu revidieren, kann ich auch verstehen.

    Nachdem die alte Tante SPD unter Schröder, mit dem Vorwand die Mitte zu suchen, ins neoliberale Abseits gewandert ist, hat er Konsequenzen gezogen und ist aus der Partei ausgetreten. Von allen älteren SPD Politiker ist er der Einzige, der sich treu geblieben ist. Er macht Politik für "die kleinen Leute". Das finde ich im höchsten Maße ehrenwert, zumal dieses Klientel im politischen Lager kaum noch ehrliche Fürsprecher hat.

    Er ist ein Vollblutpolitiker mit großer Sachkompetenz, insbesondere in Wirtschaft und Finanzen. Davon gibt es in Deutschland nicht so viele.



  • 21.10.2009 11:39 Uhr

    von Freddy:

    Ich kann das Entsetzen der Lafontaine-Anhänger ja nachvollziehen, aber hier die TAZ zur BILD-Zeitung herabzuwürdigen und zu meinen, damit sei das Problem gelöst, ist viel zu kurz gedacht. Nicht die TAZ oder irgend eine andere Zeitung hat Lafontaine zu Fall gebracht, sondern er sich selbst. Die völlig unnötige Aufgabe des Fraktionsvorsitzes im Bund verschiebt das Machtgefüge innerhalb der Linken zwangsläufig weg von Oskar. Die Fäden in der Fraktion ziehen nun andere. Im Übrigen ist Lafo innerhalb der Linken alles andere als unumstritten, fragt mal mal in den starken Ost-Landesverbänden nach... Und die Äußerungen von Bartsch bis Ramelow sprechen doch Bände. Und dass Gysi sich für Oskar stark macht, kann man auch nicht wirklich feststellen. Die Ära Lafontaine ist in ihrem Spätherbst angekommen und jeder kann das sehen. Aber deshalb muss man hier nicht die TAZ anbellen, nur weil sie das Unübersehbare mitteilt. Nun werden jüngere innerhalb der Linken nach vorne rücken. Ist das so schlimm? Darin liegen doch auch Chancen. Hier tun viele so, als sei die Linke ohne Oskar nicht denkbar. Wenn dem so wäre, wäre das schlimm.

  • 21.10.2009 10:59 Uhr

    von L.A.WOMAN:

    Ach Klingelschmitt, d.h., die FDP Kassen klingeln.

    Wieso lässt die taz Chefin diese Verdrehung der Tatsachen zu??
    Ich bin entsetzt, auch ob der z.T. hasserfüllten Kommentare.

  • 21.10.2009 10:55 Uhr

    von Steffen Ziems:

    Gute alte taz, was ist aus dir geworden? Man fühlt, irgendwann hat auch sich dein Hals gewendet, das Gesicht hin zu neoliberalen Gedankenspielen und taktischen Nichtganzwahrheiten. Man könnte meinen, regierende Politikakteure unterstützen dich mit allen Mitteln.
    Denn eines ist klar, O.L., auch wenn er mir nicht ganz nahe steht, steht immerhin mehr zu dem, was er ist, als du es tust!
    Bloß gut, dass ich dich schon lange nicht mehr kaufe!

  • 21.10.2009 10:54 Uhr

    von rofl:

    Statt (wie beabsichtigt) Lafontaine demontiert sich die TAZ hier wohl eher selber.
    Solch billige Kaffeesatzleserei kann ich auch bei der Blöd kriegen!

  • 21.10.2009 10:39 Uhr

    von xyz:

    jaja der Herr Lafontaine. Größenwahn und beleidigte Leberwurst liegen bei ihm nah aneinander. Nachdem er gegen Kohl verloren hatte, schmiß er hin, denn er wollte nicht Oppositionsführer im Bundestag sein - lieber im Saarland MP. Dann, nach einem Jahr als Finanzminister im Schröderkabinett, schmiß der gelernte Physiker wieder hin, wahrscheinlich mußte er zuviel Kabinettsdisziplin wahren. Oder Schmidts und Schillers Schuhe waren doch zu groß.
    Da kann man die Grünen im Saarland schon verstehen, wenn ihnen der Oskar als zu wankelmütig erschien, nicht wahr? Nur die 'Linken'-Wähler dort kann man nicht verstehen.

  • 21.10.2009 10:37 Uhr

    von Amos:

    Das die Grünen nicht mit Lafontaine können, ist mir
    klar. Im Arsch der Lobbyisten ist es wärmer.

  • 21.10.2009 10:10 Uhr

    von berni:

    Hut ab Herr Lafontaine, Ich glaube Sie sind einer der wenigen Politiker, die zu Ihren Ankündigungen stehen, (siehe Artikel) und die nicht in einem Verein bleiben, wenn Sie dadurch Ihre Überzeugungen komplett wechseln müssten. (neoliberale Rotgrüne Wendepolitik der Herrn Schröder/Fischer)

    PS. Das Wortspiel im Titel dieses TAZ Artikels, zeigt das schon fast als "auffällig" einzustufende Verhalten der Redakteure zum oben genannten Herren.

  • 21.10.2009 10:01 Uhr

    von Eser:

    Was mit Lafontaine gemacht wird, grenzt an Kindergarten. Selbst im Kindergarten herrscht höheres Umgangsniveau als in der Politik. Die SPD wälzt ihr gesamtes Versagen auf diesen Mann ab und tituliert ihn als Lügner und Verräter.
    Ich bin kein Lafontaine-Fan, ganz im Gegenteil. Er gehört für mich, wie alle anderen Populisten der anderen Parteien auch, zu den großen "Schmiedlappen". Pragmatisch gesehen aber hat Lafontaine inhaltlich oft bessere Politik gemacht als alle anderen. Die Scheu vor Lafontaine interpretiere ich als Angst davor, sich inhaltlich mit ihm auseinanderzusetzen. Er hat nicht erst seit der Finanzkrise recht gehabt.

    Mein Lehrer hat mir früher in der Realschule gesagt, dass es sich nicht unter Erwachsenen gehört, sich gegenseitig unbewiesene Behauptungen anzuleiern.
    Als ich dann mit der Schule das erste Mal ein Parlament besucht hatte, musste ich mich wieder daran erinnern.

  • 21.10.2009 09:46 Uhr

    von Freddy:

    Hat Oskar sich grandios verpokert oder will er sich tatsächlich zurückziehen? Ohne die Fraktionsspitze in Berlin fehlt ihm ein ganz entscheidendes Machtmittel. Und der Plan, über die Saar den Bundesrat zu stürmen, geht nicht auf. Bleibt nur noch ein Ausweg: Er muss seine Idee von der Doppelspitze durchsetzen und eine Getreue neben Gysi installieren. Das aber wird schwer. Bartsch hat sich schon entsprechend ablehnend geäußert. Oskar ist nur mehr eine Lame Duck. Sie werden ihn bis zur NRW-Wahl noch durchschleppen, danach ist er ein Stück Parteigeschichte. Er hat so vielen in seiner Partei vor den Kopf gestoßen, dass sie jetzt die Gelegenheit nutzen werden, ihn zu entmachten. Vielleicht kommt so aber auch endlich die längst überfällige Programmdebatte zustande. Zeit wär's ja...

  • 21.10.2009 09:38 Uhr

    von Na Ja:

    Na Gott sei Dank! Der Lump geht wieder.

  • 21.10.2009 08:24 Uhr

    von h. rohwer:

    wie schoen laesst´s sich raesonieren, wenn der chef im urlaub ist. journaille

  • 21.10.2009 08:22 Uhr

    von hello again:

    Lafontaine ist halt ein Politiker mit taktischem Verstand und bestimmt nicht so plumb, wie Spiegel Online und BILD in trauter Zweisamkeit für die geistig Armen im Land verkünden, indem sie das altbekannte geschmissene Handtuch wieder rauskramen. Mit diesem Schritt bringt er jene Wähler der Grünen ins Wanken, die nicht mit dem Marsch durch die Institutionen das Lager wechselten und macht für sie die Linken attraktiver. Außerdem umgeht er auf diese Weise das Steinmeier-Problem, der mit seiner Seilschaft die SPD offenbar immer noch fest im Griff hat.

  • 21.10.2009 07:57 Uhr

    von Jens:

    Gott es ist unglaublich was für ein Propagandablatt die ehemals linke taz geworden ist. Der Artikel besteht nur aus unterschwelliger Hetze gegen Lafontaine und schlichten Lügen.

    Wann wird endlich aufgehört zu erzählen Lafontaines Ankündigung sich im Saarland wieder stärker zu engagieren hätte die Entscheidung der Grünen für Jamaika verursacht??

    Schon vor Lafontaines Ankündigung sich stärker im Saarland zu engagieren stand die Entscheidung der Grünen für Jamaika längst fest. Es ist kein Geheimnis dass Hubert Ulrich direkt nach der Wahl intern wochenlang für Jamaika getrommelt hat. Die Sondierungen mit SPD und Linken waren nur eine Scheinveranstaltung.

  • 21.10.2009 07:39 Uhr

    von derrote:

    "Allerdings hatte Lafontaine seine Ankündigung vom 9. Oktober, den Fraktionsvorsitz im Landtag auf Dauer zu übernehmen, an die Bedingung geknüpft, dass es im Saarland zu einem Linksbündnis komme. Doch das ist jetzt perdu - so wie folgerichtig auch Lafontaine an der Saar"

    Und wo ist das die erneute Kertwende? Schon schwach, das ist man bei Springer ja gewoht aber nicht hier.

  • 21.10.2009 02:43 Uhr

    von Linu86:

    Ein Wendehals wie er im Buche steht. Schon als Finanzminister völlig unzuverlässig beweist Herr Lafontaine ein ums andere Mal wieder, warum er nichts in der Politik zu sagen haben sollte. Wahrscheinlich dachte er, dass er als Linkenchef an der Saar Minister in einer rot-rot-grünen Koalition werden könnte. Und da dies auf Grund des Jamaika-Bündnisses nichts wird, macht er mal wieder die Kehrtwende. Heute hü, morgen hott, und das hat auch nichts mehr mit politischer Gesinnung zu tun.

  • 20.10.2009 23:54 Uhr

    von instroemen:

    Hätte man sich die Mühe gemacht, Herrn Lafontaine für sich sprechen zu lassen, hätte man daraus keine Meldung machen müssen. Er hat nie gesagt, dass er an die Saar zurückkehren will. Er hatte klar zum Ausdruck gebracht, dass er den Fraktionsvorsitz im Bundestag nicht ausüben möchte, aber sein Bundestagsmandat wahrnehmen wird. Nicht mehr und nicht weniger.

  • 20.10.2009 23:38 Uhr

    von bernd:

    Entsprechend unverblümt werden Luxenburg und Liebknecht zu Säulenheiligen verklärt. An der Fassade der Parteizentrale der LINKEN steht in großen Lettern >> Karl-Liebknecht-Haus<<. Und nach Luxemburg ist die parteinahe Stiftung benannt, die sich nach eigenem Bekunden der Radikalität verpflichtet fühlt, >>mit der >politische Dichterin< (Else Lasker-Schüler) auf der Verbindung von politischer Freiheit und sozialer Gleichheit << bestanden hätte. 2002 setzte die PDS in den Koalitionsverhandlungen mit der SPD sogar durch, dass der Politikerin, die in Deutschland die Diktatur des Proletariats errichten wollte, vor ihrer Parteizentrale in Berlin ein Denkmal gesetzt wird. Einer Selbstdarstellung der Partei zufolge bleiben beide Kommunistenführer >>Bezugspunkte für die PDS und die ganze demokratische Linke<<. Selbst Ex-SPD-Chef Lafontaine bezeichnet Luxemburg und Liebknecht, die seinen frühen Vorgänger Friedrich Ebert am liebsten vor ein Revolutionstribunal gestellt hätten, inzwischen als Vorbilder der Partei. Sie stünden, so erklärte er 2006 vor ihren Gräbern in Fernsehkameras und Mikrofone, für die Inhalte, die die neue linke Kraft im Bundestag vertritt. Das ausgerechnet die Rosa-Luxenburg-Stiftung im Februar 2009 der Gründung der Weimarer Nationalversammlung gedachte, ist an Heuchelei kaum noch zu überbieten.

  • 20.10.2009 23:22 Uhr

    von Momo:

    Wieso "Erneute Kehrtwende" Oskar Lafontaines? Sie selbst schreiben doch in Ihrem Artikel:

    "Allerdings hatte Lafontaine seine Ankündigung vom 9. Oktober, den Fraktionsvorsitz im Landtag auf Dauer zu übernehmen, an die Bedingung geknüpft, dass es im Saarland zu einem Linksbündnis komme."

    Nahezu alle Medien gefallen sich darin, auf Oskar Lafontaine immer und in jeder Situation einzudreschen. Die rechtskonservativ-neoliberalen Politiker werden im Vergleich hierzu geradezu mit Samthandschuhen angefasst. Und mit der FDP wird ausgerechnet jene Partei, deren Ideologie uns in die schwerste Finanz- und Wirtschaftskrise seit Ende des 2. Weltkrieges geführt hat, gebauchpinselt: Ausgerechnet dieser Partei wird von nahezu allen Medien "Wirtschaftkompetenz" attestiert. Die FDP-"Wirtschaftskompetenz" erschöpft sich jedoch weitgehend darin, ihrer gutbetuchten Klientel einen noch größeren Anteil des erwirtschafteten Volkseinkommens zuzuschustern.

  • 20.10.2009 21:22 Uhr

    von Helmut Ruch:

    Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Artikel lohnt wirklich nicht, gelb-grüner Schmierenjournalismus eben.

  • 20.10.2009 20:44 Uhr

    von joHnny:

    ...einmal (SPD)-flüchtling immer flüchtling... "lügner lafontaine" geht somit "mafioso ulrich" aus dem weg!

  • 20.10.2009 19:38 Uhr

    von Peter Puter:

    "Erneute Kehrtwende des Linke-Chefs"
    ...
    "Rückzug vom Rückzug"
    ...
    "Allerdings hatte Lafontaine seine Ankündigung (...) an die Bedingung geknüpft, dass es im Saarland zu einem Linksbündnis komme"

    Wäre unter dieser Bedingung als Rückzug vom Rückzug nicht doch eher der tatsächliche Antritt als Fraktionsvorsitzender im Saarland trotz Opposition zu bezeichnen?
    Wahrscheinlich würde eine Überschrift wie z.B. "Lafontaine macht Ankündigung wahr - Linke-Chef geht nicht in die Opposition" einfach keiner lesen, was die gewählte Formulierung natürlich rechtfertigt.
    Außerdem hat der gute Mann mittlerweile ja eh ein dickes Fell gegenüber der Presse entwickelt: Also, Taz, hab keine Scheu: immer feste druff.

    beste grüße

  • 20.10.2009 19:06 Uhr

    von Bodo Bender:

    Wer so rumgurkt wie Oskar, der muss im Verkehr ins Röhrchen pusten, dem wird Blut abgezapft und anschließend der Führerschein abgenommen. Wer so seit 1999 laufend unvorangekündigt irgendwo die Brocken hinschmeißt, sollte endgültig seine politische Fahrerlaubnis wegschmeißen, sich in seine Protzvilla zurückziehen und für BILD schreiben. So wie Oskar tickt, wird er lamgsam ein Fall für die Anordnung eines Betreuungsverhältnisses.

  • 20.10.2009 18:18 Uhr

    von Ja nee:

    "Allerdings hatte Lafontaine seine Ankündigung vom 9. Oktober, den Fraktionsvorsitz im Landtag auf Dauer zu übernehmen, an die Bedingung geknüpft, dass es im Saarland zu einem Linksbündnis komme. Doch das ist jetzt perdu - so wie folgerichtig auch Lafontaine an der Saar."

    Unglaublich, mit welcher Naivität und Treugläubigkeit die taz das Hin- und her von Oskar Lafontaine als "folgerichtig" bezeichnet.

  • 20.10.2009 18:03 Uhr

    von Jan :

    Sarah Wagenknecht zusammen mit Gysi als Parteivorstand der ex-SED, ex-PDS, ex-PDS-Linkspartei, ex-Linkspartei, ex-Die Linke.PDS, ex-Die.Linke-WASG, nunmehr die Die.Linke, ist die offen terroristische Diktatur des Proletariats der totalitärsten, am meisten nivellierenden, am meisten verfassungswidrigen Elemente des re-real existierenden Sozialismus!

  • 20.10.2009 17:56 Uhr

    von dave:

    "Ein solcher Rückzug wäre eine erneute Kehrtwende Lafontaines."

    "Lafontaine [hatte] seine Ankündigung [...], den Fraktionsvorsitz im Landtag auf Dauer zu übernehmen, an die Bedingung geknüpft, dass es im Saarland zu einem Linksbündnis komme."

    Ja was denn nun? Hat er vorher angekündigt, dass er den Fraktionsvorsitz im Saarland nur unter bestimmten Bedingungen übernimmt, oder macht er jetzt eine plötzliche und unerwartete Kehrtwende? Beides geht ja wohl schlecht. Schade, dass sich Herr Klingelschmitt am allgemeinen Lafo-Bashing beteiligt.

  • 20.10.2009 17:56 Uhr

    von Peter Weigelt:

    wenn es noch eines Beweises bedurft hätte - diese TAZ braucht kein Mensch. ;-)

    Lafontaine hat auf den Fraktionsvorsitz verzichtet, weil hier Nachfolger dringend benötigt werden. Mit dem Saarland hat dies nun gar nichts zu tun. Dass der Termin so ungünstig fiel hat nun wirklich nicht Lafontaine zu verantworten - die TAZ macht sich wirklich lächerlich.

    Und was soll ein Lafontaine als Opositionsführer im Saarland? Wenn er schon aus zeit- und entwicklungsgründen auf den Fraktionsführer im Bund verzichtet?

    Diese Zeitung ist selbst als Witz unbrauchbar ;-)

  • 20.10.2009 17:42 Uhr

    von Joachim Bovier:

    Kaum zu glauben dass so ein neurotischer Quartalsirrer wie Lafontaine die deutsche Politik seit Jahren so durcheinander bringen konnte.

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