• 11.08.2010

Erneuerbare Energien

Misstrauen gegenüber Solarmarkt

Die Anleger befürchten wegen gekürzter Einspeisetarife weniger Nachfrage bei Solarfirmen. Deren Aktien geben deshalb trotz Umsatzplus teils um fünf Prozent nach.von Nick Reimer

  • 12.08.2010 19:38 Uhr

    von thiotrix:

    Ausgerechnet die „taz“ sorgt sich um Aktienkurse?

    Ausgerechnet die Aktienkurse von Solarfirmen bereiten den taz - Journalisten Kopfzerbrechen? Anlagen zur Erzeugung von Solarstrom gehören zu den unsinnigsten Investitionen im ach so sonnenverwöhnten Deutschland – der Boom der letzten Jahre ist nur eine Folge einer aberwitzigen Subventionsorgie auf Kosten der Stromverbraucher.
    Trotz der jahrelangen, mit vielen Milliarden Euro subventionierten Förderung der Solarenergie beträgt deren Anteil an der Stromversorgung Deutschlands gerade mal 1 (in Worten: ein) einziges Prozentchen! Und selbst dieser sehr bescheidene Anteil ist nur möglich, weil konventionelle Kraftwerke als Reserve bereitstehen, wenn es mal wieder keinen strahlenden Sonneschein gibt, sondern einen eher bewölkten, trüben Himmel – wie es in unserem Land eigentlich der Normalfall ist. Und zu den Zeiten mit besonders hohem Stromverbrauch zwischen 6 und 9°° Uhr morgens oder 17-20°° Uhr abends kann der vielgepriesene Solarstrom in der meisten Zeit des Jahres gar nichts beitragen! Noch eine Zahl: allein die im Jahre 2009 neu installierten Solaranlagen verschlingen im Laufe der nächsten 20 Jahre 9 Milliarden Euro an Subventionen, welche die Taschen der Solaranlagen-Besitzer füllen werden!
    Ein immer größerer Teil der in Deutschland installierten Solarzellen wird übrigens im Ausland, meist in China, produziert. Das dürfte der wichtigste Grund für die Kursrückgänge der börsennotierten deutschen Solaranlagenbauer sein! Der Effekt der Solarenergie für den deutschen Arbeitsmarkt ist jedenfalls sehr bescheiden – und jeder „Solar-Arbeitsplatz“ wird mit ca. 150.000 Euro pro Jahr subventioniert. Eine solide Energiepolitik sieht anders aus als das Verschleudern von Subventionsmilliarden für grüne Wahnideen!

  • 12.08.2010 15:22 Uhr

    von anonym:

    Es ist immer wieder schön wie die taz kritische Kommentare nicht abdruckt.

  • 12.08.2010 11:27 Uhr

    von Mathe 6 setzen:

    Wenn sich die Einspeisevergütung um 13% reduziert, erwarten die Kunden eine entsprechende Kostenreduzierung.

    Ok. Die Kosten setzen sich zusammen aus Anlagenkosten + Installation. 2000 Euro für eine Anlage und 1000 für die Installation = 3000 Euro.

    Wenn diese Anlage nun 13& günstiger werden soll und die Anlage um 10% günstiger wird, um wieviel muss dann die Installation günstiger werden ?

    Gesamteinsparung 13% von 3000 = 390 Euro.
    Einsparung bein der Anlage 10% von 2000 = 200 Euro
    Fehlende Einsparung bei der Installation = 190 Euro
    oder 19% nicht 3%.

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