Erinnerung im Kibbuz Givat Haim
Zurück in die Vergangenheit
In einem Kibbuz bei Tel Aviv haben sich die "Jeckes", deutsche Juden in Israel, im Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 getroffen. Für viele eine schmerzhafte Erinnerung.von Klaus Hillenbrand
Leserkommentare
14.11.2009 21:23 Uhr
von Stefan:
@Khaled
Die Juden wollten (über-)leben, die Araber wollten sie vernichten. Hat leider nicht geklappt, sorry! Was ist aus den ca. 900.000 Juden geworden, die aus ihren arabischen Heimatländern flüchten mussten, in denen sie über Jahrhunderte - unterbrochen durch gelegentliche Pogrome - überwiegend in Frieden gelebt haben? Sie sind hauptsächlich in Israel aufgenommen worden. Was ist aus deren Besitz geworden, u.a. Grundbesitz, der das heutige Staatsgebiet Israels um ein vielfaches übertrifft? Weg! Wenn die Palästinenser sich gerne von ihren arabischen Brüdern verarschen lassen ist das genau deren Problem. Das Flüchtlingsproblem ist ein selbst gemachtes.
Warum sollten wir jetzt den missglückten Versuchen gedenken, die Juden zu vernichten?
Sollen wir auch dessen gedenken, dass die vom Großmufti von Jerusalem aufgestellte SS-Einheit nicht mehr zum Einsatz kam?
Zur Erinnerung: Es waren die Araber, die keine Zwei-Staaten-Lösung wollten, sondern lieber Israel vernichten wollten. Das hat weniger mit dem Holocaust zu tun. Deine Unterstellung ist infam.
Die Einstellung der arabischen Palästinenser hat sich bis heute kaum geändert. Die Antwort auf jede Friedensmöglichkeit heißt Intifada.
11.11.2009 22:19 Uhr
von aso:
@ Udo:
„...Achso die palästinenser gehören nicht zum "auserwählten Volk ...“:
Eine Frage der Perspektive: sie empfinden es so, daß sie (die Muslime) allein von Allah auserwählt wurden...
11.11.2009 17:10 Uhr
von Gerald Mueller:
Wenn Jakob Hirsch 1935 nach Palaestina kam so ist er wahrscheinlich nicht vor dem Nazi-Terror gefluechtet, sondern mit der Ha'avara Gesellschaft uebergesiedelt (eine Uebersiedliung unter Druck, aber in Zusammenarbeit mit dem Weltbund der Zionisten, der Reichsregierung und der Reichsbank. Letztere hat die Uebersiedlung mit insgesamt 12M RM bezuschusst). Der Durchschnittslohn 1936 war 36 Rpf, so dass diese Betraege durchaus ansehnlich waren.
Mit einhergehend war die Uebertragung des Eigentums (die britische Mandatseregierung verlangte dass jeder Uebersiedler mindestens 1000 Paleastinapfund (8000 RM) vorweisen konnte).
Etwas mehr historische Recherche wuerde bei diesem Artikel eine etwas genauere darstellung der Ereignisse ermoeglichen
11.11.2009 16:52 Uhr
von Khaled:
- Und wo wurde die Gedenkveranstaltung gemacht??
= im geraubten Land Palästina.
- Und wo sind die Palästinenser, die in diesen
Städten gelebt haben?
= Sie wurden mit Waffengewalt in den Jahren 1947
bis 1951 aus ihren Städten und Dörfern
vertrieben und unzählige von Ihnen wurden
kaltblutig ermordet.
= Und sie leben immer noch
in Flüchtlingslagern und in der Diaspora!!!!
Unricht darf niamals eine Rechtfertigung für´s Gleiche sein.
11.11.2009 11:51 Uhr
von Marvin:
"Der 9. November 1989 ist für sie ein bedeutendes Datum, aber auch unvergleichlich unwichtig im Verhältnis zu dem, was sie selbst, ihre Großeltern und Eltern 71 Jahre früher erleben mussten."
In diesem Fall sind's nur 51 Jahre!
11.11.2009 07:09 Uhr
von Udo:
Unzählige Pogrom-Tage -und -Nächte werden an dem palästinensischen Volk tagtäglich verübt. Achso die palästinenser gehören nicht zum "auserwählten Volk"!!!!. Doppelmaß und ungerichte Welt!!!