• 07.01.2013

Erdgasförderung in Bayern

Energieloch im geschützten Grünen

Ein RAG Austria will in Bayern unter Deutschlands ältestem Naturschutzgebiet nach Erdgas bohren. Die Erfolgsaussichten sind gering.von K. Antonia Schäfer

  • 27.02.2013 10:51 Uhr

    von Bergi:

    Das Bergrecht ist zwar schon alt, aber denoch werden darin mitterweile auch umwelt- und wasserrechtliche Belange mit strengen Auflagen geregelt. Die Gemeinden und die Umweltfachbehörden werden an dem Genehmigungsverfahren beteiligt. Sinn des Bergrechtes war und ist es, die Rohstoffgewinnung in Deutschland sicherzustellen. Heute regeln wir das aber ja fast ausschließlich über das Ausland (inkl. Rohstoffkriege und Ausbeuterei).
    Im Chiemgau wurde bereits vor Jahrzehnten an vielen Orten nach Gas gebohrt und dort gibt es auch einige großen unterirdischen Erdgasspeicher, in den den das russische oder norwegiscche Erdgas zwischengespeichert wird. Eine Gasbohrung in einem Naturschutzgebiet ist ein NO-Go. Aber außerhalb, warum nicht?
    So weit ich weiss ging es bei dem Projekt auch nicht um Schiefergas (Fracking), sondern um klassisches Erdgas. Das könnte zumindest in der Übergangszeit der Energiewende hilfreich sein.

  • 26.01.2013 17:56 Uhr

    von Heidrun Scheller:

    Dieses Thema beschäftigt auch kritische Niedersachsen. Beunruhigend: zwischen Aller und Weser wird gefrackt, was verschiedentlich zu leichten Erdbeben geführt hat (Stärke 2,3 bis 2,8) (Vor der Gasförderung gab es heir keine Beben!).Bedenken sind vor allen Dingen laut geworden, weil eine Trinkwasserader durch das Gebiet verläuft, die den Kreis Rotenburg/Wümme und einen Teil Bremens mit Trinkwsser versorgt. Durch das Frackig mit hochgiftigen Chemikalien besteht eine Gefahr für das Wasser der "Rotenburger Rinne". Natürlich wird seitens des Bohrunternehmens eine Gefährdung des Wassers bestritten.
    Übrigens: in Mittelalter wurde Brunnenvergiftung mit dem Tode bestraft.
    Die bisherigen Negierungen einer Gefahr durch Fracking sind Besorgnis erregend!

  • 11.01.2013 20:41 Uhr

    von Horsti:

    Die Erfolgsaussichten waren nur deshalb gering, weil die Chiemgauer genügend Gegendruck entwickelt haben! Heute ist das Projekt gestoppt worden.

  • 09.01.2013 17:54 Uhr

    von BI-Bi:

    Mitlererweile wird sogar Seehofer in einem Portal mehr oder weniger um seine Wählerstimmen erpresst.
    Wie weit soll das noch gehen, kann denn nicht mal der gesunde Menschenverstand zählen.

  • 09.01.2013 04:51 Uhr

    von Hady Khalil:

    Wie geht’s
    eigentlich mit der Energiewende voran.? Ab und zu gibt Minister Altmaier einen Zwischenbericht, was ja schonmal ein Gewinn und Fortschritt ist. Es laufen irgendwelche Verhandlungen ab und zu kommt eine Preisdrohung, oder die Frage, bzw. zweifel und Korrekturen. Ob jetzt ein Gesetz mit dem man Atommüll ins Ausland verbringen kann unbedingt das richtige Signal ist? - ermutigenden und klare Signale, das man wirklich einen Plan hat und sich nicht einfach weiter durch das Dickicht der Sachzwänge quält und daraus die Zukunft ableitet, gibt es leider nicht Mir scheint das der falsche Ansatz und wenig glaubwürdig. Man weiß irgendwie gar nicht, wann eigentlich was hinten rauskommen soll, will, kann...Ein alternative Vorschlag könnte zum Beispiel sein, nicht aus den Zwängemn heraus, sondern völlig neu zu planen und das, was schon da ist mit einbeziehen, ...oder wieder zu verkaufen,..oder umzugestalten, oder neu nachzudenken

  • 08.01.2013 17:11 Uhr

    von figy:

    das ist ja echt schön das es mal jemandem auffällt, bzw jemand darüber schreibt die sache läuft ja schon seit 2 jahren munter vor sich hin!

  • 07.01.2013 20:09 Uhr

    von noevil:

    Da schwillt einem schon der Kamm! Wahnsinn!

    Das Wichtigste wird neben der Unterstützung der Gegner eine bundesweite Initiative zur Reform dieses unsäglichen Bergrechts sein, das sowohl Bürger als auch Politiker(?!) zu machtlosen Schachfiguren degradiert.

    Dem Treiben endlich Einhalt zu gebieten wird es allerhöchste Zeit.

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