• 18.08.2009

"Entwicklungsplan Elektromobilität"

Regierung will mehr Elektroautos

Eine Million Elektroautos soll bis 2020 auf Deutschlands Straßen fahren - so das Ziel der Bundesregierung. Ausgereift ist die Technik aber noch lange nicht.von Hanna Gersmann

  • 24.08.2009 12:29 Uhr

    von Hauke:

    Was mir nicht gefällt ist, dass ich nachdem dieser Plan der Regierung bekannt wurde, im Fernsehen sofort einen RWE-Autostrom-Werbespot sehe. Es wurde im Artikel ja erwähnt, dass die RWE in Berlin ein Testprojekt laufen hat. Aber dass so plötzlich ein aufwendiger Spot läuft, das wirkt für mich irgendwie zu abgesprochen. Nun ja, vielleicht ist mir auch vorher nicht aufgefallen, dass die Werbung läuft.
    Was mir gefällt ist, was Chrich sagte.

  • 19.08.2009 22:47 Uhr

    von Juergen K.:

    Der Otto Motor hat einen beschissenen Wirkungsgrad.
    Das ist schon klar.
    Benzin ist demnächst auch alle.

    Die offensichtliche Stromknappheit, die kommen wird werden Menschen bezahlen müssen.

    An der Tanke und danach direkt zu Hause.

    Die Altersarmen und Hartz4 ler in jedem Falle auch.

    Wer mein, dass dann noch Zylinder , Ventile, Vergase etc. geschmiedet und abgedreht werden müssen, der irrt.

    Happy Arbeitmarkt: -1 Million.
    Happy Maschinenbau: -1 Million.

    Happy Siemens: alles vollautomatisch.

    Die Platinen für die Stromrichter kommen vom Fliessband aus der Ätze.

    E-Motoren sind praktisch verschleissfrei: Nix Automechaniker !

    In der Tat ist Strommobilität wahrscheinlich der grösste Arbeitsplatzvernichter seit dem Computer.

    Macht Euch nix vor:

    In 10 jahren ist hier DDR.
    Eine Hand voll Leute hat Autos -
    und der Rest nicht.

    Viele Millionen werden sich hier noch freuen, wenn sie sich noch auf ein Elekto-Moped setzen können (heute schon) - also Korea-Lebensumstände haben.

    Wenn ich was empfehlen sollte: Wer Geld hat sollte sich und den Seinen irgndwo in der Pampa ein Haus mit GROOSSEM Garten kaufen. Und einkochen lernen.

    In den Städten wird es wüst werden.






  • 19.08.2009 20:51 Uhr

    von Bürger G.:

    ach jochen, irgendwie scheinst du dich verrechnet zu haben, bei atom und kohle reden wir von grundlaststrom! das hat nichts mit erneuerbaren zu tun, denn der ausbau von energiespeichern läuft garnicht! rechne nochmal scharf nach ;-)

  • 19.08.2009 14:08 Uhr

    von Jochen:

    Rechnet man den derzeitigen Ausbau der Erneuerbaren Energien einmal bis ins Jahr 2029 hoch ... dann gibt es keinen Atomstrom mehr und die fossilen Energieträger sind am Strommarkt komplett überflüssig. Damit stände das heutige Erzeugermonopol ziemlich im Abseits. Es sei denn ...

    es würde ein neuer Absatzmarkt für die dann überflüssige Strommenge gefunden. Kein Wunder also, dass sich RWE & CO an die Autolobby ranschmeissen und gemeinsam umweltfreundlich
    sein wollen. Eigentlich nix Neues. Die Ölkrise in den 70ern, mit der Forderung nach Luftreinhaltung führte zum massiven Einbau von Nachtspeicherheizungen - anstatt die Wohnungen/Heizungen zu sanieren und den Energieverlust einzudämmen.

    Wie soll eine Mobilität, die 1500 kg Material transportiert, damit 80 kg Mensch einen anderen Ort erreichen, jemals umweltfreundlich sein? Man kann auch Ökostrom verschwenden ... oder über die mangelnde Leistungsfähigkeit Erneuerbarer Energien lamentieren.

    Solange sich an den Mobilitätskonzepten nichts ändert, ist die Propagierung von Elektroautos nur ein kaschiertes "Weiter so!" zur Aufrechterhaltung des Erzeugermonopols. Im Ergebnis soll es dann der (Elektro-)Autofahrer sein, der die AKW weiterlaufen lassen will, der die Kohlekraftwerke notwendig findet und gegen CO²-Zertifikate ist.

  • 19.08.2009 13:20 Uhr

    von Chrich:

    Wenn die E-Autos sowieso keine weiten Strecken fahren können: Warum nutzt man dafür nicht das Rad, den ÖPNV oder ganz altmodisch die eigenen Füße?
    Wie wäre es mit einem nationalen Kombiplan: Schuhsohlenförderprogramm, Radreifenförderprogramm und ÖPNV-Imagekampagne?
    ...und ganz nebenbei sinken die Kosten für die Gesundheitsversorgung, für Unfälle, ...

    Warum versuchen wir nichtmal, das Problem an der Wurzel zu packen anstatt verzweifelt zu versuchen, die Auswüchse für alle verträglicher zu gestalten?

  • 18.08.2009 21:33 Uhr

    von Wolfram Riedel:

    RWE rechnet Atomkraft zum Ökostrom? Perfide.

  • 18.08.2009 19:59 Uhr

    von Jens:

    jetzt werden sich die angeblichen "umwelt"verbände mal entscheiden müssen, welchen "tod sie sterben wollen".... stromautos oder dieselstinker....atomstrom oder kohleschleudern.... oder erneuerbare die all die wünsche einfach nicht leisten können.....

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