• 20.08.2008

Entscheidung über Georgien-Mitgliedschaft

Nato übertüncht Uneinigkeit

Die Militärallianz gründet einen Nato-Georgien-Ausschuss und verschiebt die Entscheidung über die Nato-Mitgliedschaft Georgiens wie gehabt auf Dezember.von Andreas Zumach

  • 20.08.2008 00:26 Uhr

    von vic:

    "Die Bündnisvormacht USA, Polen, Tschechien und die drei baltischen Staaten wollten den Beitrittsprozess für Georgien und die Ukraine bereits auf dem Bukarester Gipfel mit der Aufnahme beider Staaten in das "Aktionsprogramm für die Mitgliedschaft" (Membership Action Programme, MAP) formal in Gang setzen"

    Grund genug es nicht zu tun!

  • 19.08.2008 20:03 Uhr

    von Bernd Goldammer:

    Unglaublich! Wie kann man Rußland für das am Olympia-Freitag Geschehene verantwortlich machen?
    Wer Georgien bis an die Zähne bewaffnet hat ist skrupellos. Das Schakaschwilli am Olympia-Freitag schlafende Zivilisten mit Raketenwerfern beschießen ließ, kann den NATO-Ministern nicht entgangen sein. Wie kann man Leute wie Karacic in Scheweningen anklagen und Täter wie Sakaschwilli frei herumlaufen lassen? Er hat etwa 1.400 Zivilisten in Ossetiens Hauptstadt Zinchali absichtsvoll töten lassen! Das NATO- Minister jetzt die Nothelfer zu Schuldigen umdeuten, macht mir klar, wessen Geistes Kind sie sind. Allein die Aneinanderreihung der zeitlichen Fakten lässt die Nato- Minister und ihre medialen Kläffer pervers dastehen. Wir Völker der Welt, sollten jetzt sehr genau zuhören, mitlesen und vor allem nichts vergessen. Wer jetzt einen Propagandakrieg gegen Rußland vom Zaun bricht könnte auch sehr Böses gegen sein eigenes Volk im Schilde führen.

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