Fernbuslinien dürfen parallel zur Bahn fahren. Doch die Tickets müssten deutlich günstiger sein als im Zug, hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden.von Stephan Kosch
Hoffentlich führt das nicht dazu, dass Busfahrer mit Minilöhnen fahren, Ruhezeiten nicht eingehalten werden, Busse nicht mehr instandgehalten werden usw. Wenn die Preise deutlich niedriger als die der Bahn sein müssen, befürchte ich mangelnde Sicherheit.
26.06.2010 12:51 Uhr
von Sebastian:
Wenn die Busse aber billiger sind geht das doch nur auf Kosten der Fahrer...
Außerdem verpesten die Busse die Umwelt...
26.06.2010 11:59 Uhr
von Pendolino:
Einfache Fahrt Hamburg-Berlin mit Bahn: € 70.- Einfache Fahrt Hamburg-Berlin mit Bus: € 21.- Das sagt eigentlich schon alles.
26.06.2010 00:52 Uhr
von Markus Dorst:
Dumm gelaufen, denn die Deutsche Touring war mal eine DB-Tochter. Man sollte eben nicht alles verkaufen, was bei drei nicht auf den Beinen ist.....
25.06.2010 21:54 Uhr
von KIllerCat:
Gesetz aus den....30er... Jahren??? Wieso werden eigentlich Gesetze verwendet die nicht von diesem (der BRD) Staat erlassen wurden? Wieso werden Nazi Gesetze überhaupt beachtet? Wieso wurden diese 1945 nicht automatisch ungültig und geschreddert?
25.06.2010 20:30 Uhr
von systemix:
Merkwürdig, die Deutsche Touring Gesellschaft hat ja über Jahrzehnte Fernbuslinien in Deutschland angeboten. Da hießen sie noch "Europabus" und zu den Linien zählte auch eine Fernbuslinie über die "romantische Straße", eine in den Schwarzwald und Parallellinien zu den Nord-Süd Eisenbahnverbindungen. Vielleicht lag es nur daran, dass die Deutsche Bundesbahn seinerzeit an dieser Gesellschaft beteiligt war.
In den 80er Jahren verschwanden dann diese Buslinien völlig und nur die Berlinverbindungen wurden aufrecht erhalten. Als Grund für die Linieneinstellungen wurden wirtschaftliche Gründe angegeben. Nun ist es sicherlich interessant, ob sich ein Konkurrenzbetrieb zur Bahn verwirklichen lässt. Im streng neoliberalen Sinne wird das dann der Markt regeln. Reisebusse, die ausgemustert wurden, werden dann unter litauischer Flagge mit ukrainischen Busfahrern gemanagt von einer deutschen Scheinfirma zu Schnäppchenpreisen die Reisenden durch die Gegend schaukeln. Der Reisekomfort wird sich dann an der bundesdeutschen Schülerbeförderung orientieren. Spästestens wenn der Bus in der prallen Sommerhitze dreimal im Stau auf der A2 gestanden hat, dürfte sich das Problem mit der Konkurrenz zur Schiene erledigt haben. Dagegn helfen auch keine Dumpinpreise.
25.06.2010 20:26 Uhr
von Sinon:
Warum in drei Teufels Namen muss man sich das Betreiben einer Buslinie genehmigen lassen? Wenn ein Busunternehmen von A nach B kurven will, soll es das gefälligst tun! Ich habe den Artikel so verstanden, dass hier ein Beförderungsmonopol aufrecht erhalten werden soll. Die Frage ist: Mit welcher Rechtfertigung?
Leserkommentare
27.06.2010 08:30 Uhr
von nina:
Hoffentlich führt das nicht dazu, dass Busfahrer mit Minilöhnen fahren, Ruhezeiten nicht eingehalten werden, Busse nicht mehr instandgehalten werden usw.
Wenn die Preise deutlich niedriger als die der Bahn sein müssen, befürchte ich mangelnde Sicherheit.
26.06.2010 12:51 Uhr
von Sebastian:
Wenn die Busse aber billiger sind geht das doch nur auf Kosten der Fahrer...
Außerdem verpesten die Busse die Umwelt...
26.06.2010 11:59 Uhr
von Pendolino:
Einfache Fahrt Hamburg-Berlin mit Bahn: € 70.-
Einfache Fahrt Hamburg-Berlin mit Bus: € 21.-
Das sagt eigentlich schon alles.
26.06.2010 00:52 Uhr
von Markus Dorst:
Dumm gelaufen, denn die Deutsche Touring war mal eine DB-Tochter. Man sollte eben nicht alles verkaufen, was bei drei nicht auf den Beinen ist.....
25.06.2010 21:54 Uhr
von KIllerCat:
Gesetz aus den....30er... Jahren???
Wieso werden eigentlich Gesetze verwendet die nicht von diesem (der BRD) Staat erlassen wurden? Wieso werden Nazi Gesetze überhaupt beachtet? Wieso wurden diese 1945 nicht automatisch ungültig und geschreddert?
25.06.2010 20:30 Uhr
von systemix:
Merkwürdig, die Deutsche Touring Gesellschaft hat ja über Jahrzehnte Fernbuslinien in Deutschland angeboten. Da hießen sie noch "Europabus" und zu den Linien zählte auch eine Fernbuslinie über die "romantische Straße", eine in den Schwarzwald und Parallellinien zu den Nord-Süd Eisenbahnverbindungen. Vielleicht lag es nur daran, dass die Deutsche Bundesbahn seinerzeit an dieser Gesellschaft beteiligt war.
In den 80er Jahren verschwanden dann diese Buslinien völlig und nur die Berlinverbindungen wurden aufrecht erhalten. Als Grund für die Linieneinstellungen wurden wirtschaftliche Gründe angegeben. Nun ist es sicherlich interessant, ob sich ein Konkurrenzbetrieb zur Bahn verwirklichen lässt. Im streng neoliberalen Sinne wird das dann der Markt regeln. Reisebusse, die ausgemustert wurden, werden dann unter litauischer Flagge mit ukrainischen Busfahrern gemanagt von einer deutschen Scheinfirma zu Schnäppchenpreisen die Reisenden durch die Gegend schaukeln. Der Reisekomfort wird sich dann an der bundesdeutschen Schülerbeförderung orientieren. Spästestens wenn der Bus in der prallen Sommerhitze dreimal im Stau auf der A2 gestanden hat, dürfte sich das Problem mit der Konkurrenz zur Schiene erledigt haben. Dagegn helfen auch keine Dumpinpreise.
25.06.2010 20:26 Uhr
von Sinon:
Warum in drei Teufels Namen muss man sich das Betreiben einer Buslinie genehmigen lassen? Wenn ein Busunternehmen von A nach B kurven will, soll es das gefälligst tun! Ich habe den Artikel so verstanden, dass hier ein Beförderungsmonopol aufrecht erhalten werden soll. Die Frage ist: Mit welcher Rechtfertigung?