• 19.03.2009

Engagement wird zum Sicherheitsrisiko

Neonazis outen Linke im Internet

Seit Jahresbeginn "outen" lokale Rechte wöchentlich einen ihrer Gegner im Netz - mit Name, Fotos und Adresse. Die Linken fühlen sich von der Polizei zu wenig unterstützt.von Simon Bückle

  • 04.04.2011 19:12 Uhr

    von anti-antifa stoppen:

    auch in nürnberg kommt es seit knapp 15 jahren immer wieder zu veröffentlichungen von linken, gewerkschafterInnen, fortschrittlichen lehrerInnen..., unterstützung der anti-antifa durch vs und polizei ist nicht nur anzunehmen, sondern oftmals belegbar. momentan wurde die homepage der anti-antifa vom netz genommen, der widerstand gegen alle nazi-strukturen und solidarität mit betroffenen ist angesagt!!!
    bericht unseres widerstandes unter: http://stopptantiantifa.blogsport.de/

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Blub:

    Ich will hier nochmal betonen, dass die denunzierten Leute auf dieser Seite nicht alle Bestandteile der lokalen linken Szene sind.Es werden einfach wahllos leute ins Visier genommen, wo vermutet wird,dass die mit der linken Szene etwas zu tun haben könnten. Dies aufgrund von Banalitäten wie Kleidung auf Fotos und ehemaligen Schulfreunden. Dass einzige,was definitiv diese Leute verbindet ist,dass sie gegen Rassismus, Faschismus und Antisemitismus sind.
    Dies sollte aber jeder normaldenkende Bürger,ob konservativ oder links sein.
    Wie schon im Artikel beschrieben, hat man sich bisher an die großen Fische der Antifa nicht rangetraut(falls es die überhaupt gibt).
    Es ein Skandal seitens des Staates, die Sache runter zu spielen auf eine Auseinandersetzung von Nazis gegen Autonome Linke.
    Während Nazis unbeschwert unter Polizeischutz durch unsere Stadt marschieren dürfen, wird jeder antifaschistischer Widerstand (bezogen auf bürgerliche Menschen nicht Autonome)kriminalisiert durch den Staat.Was kommt als nächstes?
    Soll man doch zugeben,dass durch den Antikonfrontationskurs der Dortmunder Polizei gegen Nazis, man jegliche Kontrolle über sie verloren hat. Anstatt jeglichen Widerstand gegen die Nazis zu verhindern,hätte man stattdessen die rechte Szene im Keim ersticken sollen. Durch die freundliche Unterstützung der Dortmunder Exekutive ist die Stadt heute die Hochburg der rechten Szene in NRW.Die Szene besteht aus zugezogenen Nazis.Es spielen keine lokalen Nazis in der Szene noch eine Rolle.Mit dem neuen Enthusiasmus und Schutz geht man jetzt auf die Straße auf Wählerfang.
    Und dies in einer traditionell durch und durch bunten Stadt. Das Problem haben nun die Bürger, die jede Woche sich in der Innenstadt und vor Schulen mit "Autonomen Nationalisten" rumschlagen müssen. Hier und da gibts mal politischen Widerstand. Aber im Großen und Ganzen herrscht Angst den Mund aufzumachen. "Bevor ich hier als Antifa abgestempelt werde von der Polizei und die mich vor den Nazi nicht schützen, gehe ich lieber weiter".

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Noergler:

    Liebe TAZ-Redakteure,

    warum schreibt Ihr hier von "Rechten" und nicht "Rechtsextremisten"?
    Da besteht ein himmelweiter Unterschied, auch wenn die Medien diesen gerne ignorieren.

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von aha:

    > Ich weiß jedenfalls nicht wie ich eine Ideologie rechts von der CDU nennen soll, wenn nicht rechtsextrem. <

    Dann sollten Sie sich schnellsten informieren... die CDU ist inzwischen zu einer schlechte Kopie der Sozialdemokratie verkommen...

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Herbert Brothaus:

    Ich habe an der Kölner Uni erlebt, wie die ansässige akademische Antifa einen Ex(!)-Rechten öffentlich auf Plakaten und in diversen Presse-Mitteilungen de facto "zerstört" haben. Die, die diese öffentliche Hinrichtung eines (ehemalig!) Andersdenkenden betrieben haben, waren gnadenlos und grausam. Es fällt mir schwer, Mitleid zu empfinden, wenn das Blatt sich wendet.

    Gegenüber dem von mir erlebten Fall ist das hier Geschilderte harmlos: Wenn sich die rotbraune Soße der deutschen Gesellschaft gegenseitig aufreibt, ist es soweit okay.

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Sonnenscheinmitwolken:

    Das Problem wird hier wirklich nicht durchschaut. Es geht um normale Menschen, Jugendliche, die sich gegen Rechts einsetzten, nicht nur um gewaltbereite Jugendliche.
    Es geht um friedliche Menschen und die gehören beschützt, wenn Umtriebe von Rechts sie outen und somit bedrohen.

    Die grüne Jugend, die wohl kaum Linksextrem ist, auch einige SPD Sprecher werden inzwischen in NRW von den Faschisten belagert und bedroht. Wacht auf! Es geht nicht nur um euer kleiinkarriertes Bild von Antifaschisten. Antifaschist sollte jeder Demokrat sein!

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von R S:

    Dass die Antifa das gemacht hat, ist scheisse. Aber nur deswegen ist es doch nicht OK, wenn die Rechtsextremen es machen! Wo soll denn so ein gegenseitiges Hochschaukeln enden? Und auch die Extreme (beider Richtungen!) haben Anspruch auf persönliche Unversehrtheit. Wo sind wir denn?

    Und man muss doch mal festhalten, dass es grade in Dortmund *deutlich* gefährlicher ist, auf einer "Outing"-Seite der Nazis zu sein, als auf einer "Outing"-Seite der Antifa. Ein weiterer Unterschied: den meisten Linken wäre es wohl völlig egal, als solche "geoutet" zu werden, wenn nicht die Gewaltandrohung implizit wäre -- ob die Rechten in ihrem Umfeld auch so offen auftreten, weiss ich nicht.

    Und Hermann: Falls Sie sich nun denn als "Rechtskonservatig" einordnen -- was auch immer das sein soll -- dann sollten Sie besser ihr möglichstes tun um sich von Rechtsextremen und Neonazis abzugrenzen. Dann wäre vielleicht die Verwechslungsgefahr auch nicht mehr so enorm hoch. Ich weiß jedenfalls nicht wie ich eine Ideologie rechts von der CDU nennen soll, wenn nicht rechtsextrem.

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Michael Klein:

    @Hermann!
    Bei Ihren Worten platzt einem echt der Kragen! REchtskonservativ und rechtsradikal sind vielleicht nicht unbedingt identisch, aber
    die Grenzen zwischen rechtskonservativ und rechtsradikal sind sehr dünn und fließend und von einem Pol zu dem anderen ist es oft nur ein kleiner Schritt! Das scheinen Rechtskonservative wie Sie nicht begriffen zu haben! Vergessen wir nicht, dass die CDU bis weit hinein in die 80er Jahre das Auffangbecken für Altnazis war und auch heute noch vor rechtsrassistischen Kampagnen nicht zurückschreckt!

    Zu meiner Person! Ich gehöre nicht der Antifa an, sondern bin ein sogenannter einfacher Deutscher Mitbürger, Ende Vierzig und römisch katholisch, das zumindest auf dem Papier!

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Hermann:

    Die Antifa hat mit dem Veröffentlichen von persönlichen Daten eindeutig begonnen. Da gibt es nichts zu beschönigen. Und die Antifa (und leider auch viele andere Linke) subsumiert unter dem Begriff "Nazis" mindestens, was rechts der Mitte ist. Es wird nicht differenziert zwischen rechtsliberal, konservativ, rechtskonservativ, reaktionär, rechtsradikal, rechtsextrem, neonationalsozialistisch (selbst die letzten beiden Kategorien sind keinesfalls identisch, sieht auch der VS so). Schon die Begriffe wie "Endstation rechts", "gegen Rechte" usw. zeigen, dass es darum geht, jeden, der anderer Meinung ist (nicht links) als Nazi zu verunglimpfen (Nazi-Keule). Die Antifa-Hetzkampagnen haben auch schon Konservative ins soziale Abseits befördert und da müssten dann alle Demokraten aufstehen und gemeinsam Stellung beziehen. An beiden politischen Rändern gibt es ein Gewaltpotential - die Antifa etwa bewirft gern Polizisten und politische Gegner (z. B. bei Demonstartionen) mit Steinen und Flaschen, zündet Autos an etc. In der Demokratie gibt es politische Gegner - aber es darf keine politischen Feinde geben: Denn sonst folgt irgendwann Krieg (siehe Weimar). Ich plädiere für eine ehrliche Auseinandersetzung der einzelnen politischen Lager untereinander. Sachliche Argumente austauschen, miteinander statt übereinander reden, das ist Demokratie!

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von resistance:

    sorry aber mir platzt gleich der hals.

    1. ist es richtig, fest zu stellen, das gewalt egal ob von rechts oder links immer der falsche ansatz ist.

    2. scheint die hälfte der komentatoren hier nicht wirklich zu verstehen worum es eigentlich geht:

    es geht nicht darum das autonome linke beschützt werden sollen. was auch wiedersinnig währe, da eben genau diese die polizei mit allen mitteln bekämpfen und schon dadurch kein anrecht haben, nun um hilfe zu betteln. sie wollen den gewalttätigen kampf, dann sollen sie ihn auch allein austragen.

    das problem ist die tatsache, dass es auf der besagten website auch leute trifft die nichts mit autonomen gewalttätern zu tun haben. die menschen welche auf der site vom faschistischen mob denonziert werden sind einfach antifaschisten. sie angagieren sich gegen gewalt und antidemokratische umtriebe von rechts. was sich, für einen menschen der die freiheit und demokratie liebt und beschützen bzw. bewahren möchte, einfach mal gehört!! diese eigenschaft ist sehr wohl beschützens wert und sollte von unserem angeblich so demokratischen system auch verdammt nochmal unterstüzt werden.

    es kann nicht sein das die wenigen menschen welche sich noch aktiv gegen rechts zur wehr setzen von unserem staat im stich gelassen werden. denn diese menschen helfen nicht nur sich selbst sondern uns allen.

    wenn es so weitergeht wie bisher, verlieren wir alle unsere freiheit, unversehrtheit und unser recht auf freie meinung. ist dieser punkt erreicht, haben die rechten den besten nährboden um ihre kranke weltanschauung zu propagieren und anhänger zu rekrutieren.

    und das gilt es zu verhindern.

    herr von und zu schäuble ist und bleibt auf dem rechten auge blind, genau so wie leider auch die mehrheit der deutschen polizei.

    dieser zustand ist eine schande und hat mit einer freiheitlichen demokratie nichts, aber auch gar nichts zu tun!

    steht auf!

    es grüßt

    resitance

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Bertoldo:

    Im Mittelalter wurden fortschrittliche Querdenker neben anderen an den Pranger gestellt - jeder durfte sie bespucken.

    Heute bespucken Neonazis und ihre dummen Schäfchen anständige Leute, die sich gegen den Terror dieser Antidemokraten wehren - eben in diesem Internet, zu Tode prügeln inbegriffen.

    Bis die Verhetzten und ihre biedermännisch sich gebenden Anstifter dann zur Waffe greifen, ist nur noch ein kurzes Zeitfenster übrig. 30 Millionen illegale Waffen - und viele bei den Neonazis und ihren terroristischen Kameradschaften - sprechen dann leider eine andere Sprache.

    D a n n i s t e s z u
    s p ä t für die Demokratie!

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Joussuf Ben Vollsuff:

    Ist doch nichts anderes als die Reaktion von Rechts auf die Machenschaften, die von linker Seite seit Jahren in übelster Weise praktiziert werden.

    Und nun aufheulen wie ein getretener Köter? - Lächerlich!

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von messiah:

    Hier gibt sich der "Nationale Widerstand" ja wieder die Klinge in die Hand. Die Antifa ist halt nur das Gegenteil von Rechts, wir wahren Demokraten haben nichts damit zu tun. Alles Klar.
    Soweit ich mich erinnere, haben die Antifa-Leute keine Menschen wegen ihrer Hautfarbe durch die Straßen gejagt. Manchmal ist es richtig die Nazis zu denunzieren, wenn man nicht irgendwann im 4. Reich aufwachen will. (um das etwas polemisch zu formulieren) Aber wahrscheinlich muß der demokratische Spießer erst selbst die Springerstiefel in der Fresse spüren, um zu merken das die Nazis was dagegen haben, dass man neulich beim Türken um die Ecke einen Döner gekauft hat.

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von antifa:

    Die Seite ist auch noch voll schlecht gemacht....

    Googlelt mal nach:
    antifa dortmund info

    der Webseitenname ist echt der Hohn...

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Zak:

    @ martin, soso, Ricardo Löwe:
    wer hat seit den 90er Jahren (MINDESTENS!)140 Menschen getötet? wer hat tausende verletzt? wer verängstigt täglich Menschen, wer sorgt dafür dass nicht-deutsch aussehende Menschen in vielen Gegenden kaum noch aus dem haus trauen?
    Das sind rechte, nazis, autonome Nationalisten etc....
    also hört auf so polemisierend vergleiche zwischen rechten und linken anzustellen. Fakt ist, dass auch linke kritisierbar sind, aber sie mit rechten gleichzusetzen sorgt nur dafür dass man rechte und ihre taten schön redet.
    Antifa haben noch keine unschuldigen mit 20 Leuten totgetreten

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Nassauer:

    Wenn Autonome nach Schutz durch den Staat rufen, den sie ansonsten bekämpfen, ist das nicht besonders konsequent... Und beim Denunzieren des Gegners und bei Gewaltanwendung sind die Linken ja selbst nicht kleinlich. Jedes eigene Handeln hat Konsequenzen, so ist es nun einmal in dieser Welt!

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Ricardo Löwe:

    Die Heuchelei ist wirklich schwer erträglich, die in diesem Artikel hervorkommt. Dies Spiel von Denunzierung und im Internet anprangern wird seitens der Linken gegenüber den Rechten seit Jahren schon gemacht. Dass jetzt auch ausgerechnet Linksradikale sich in ihrem Sicherheitsgefühl bedrängt fühlen und die Polizei um mehr Einsatz werben, nachdem sie seit Jahren gegen Schäuble hetzen, ist an Schizzophränie kaum zu überbieten. Ich würde bei den Seiten - Rechts- wie Linksradikalen - empfehlen: geht nach Hause und nervt die normale arbeitende Bevölkerung nicht!

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Migrant:

    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von martin:

    Die Antifa macht das seit Jahren, große Outingauftritte... da werden nicht nur namen und adressen im Internet veröffentlicht, da werden sogar Leute "besucht" an Unis denunziert...usw, und jetzt wundern wenn die brauen auf die gleiche Art antworten...

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von resistance:

    @ TAZ:

    wie ist denn die url der besagten site?

    die cops sagen " es ist fast unmöglich etwas dagegen zu unternemen"

    mal sehen...

    steht auf!

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von wanja:

    Es ist tatsächlich ein riesen Problem - und zwar nicht nur in Deutschland - dass Berufe bei Polizei und Justiz überdurchschnittlich von mehr Leuten ergriffen werden, die politisch deutlich eher "rechts" als "links" eingestellt sind (wenn man bei diesem einfachen Schema bleibt). Eine Lösung wäre, dass ganz bewusst mehr Leute aus dem "linken" Spektrum, trotz damit verbundener Schwierigkeiten, öfter solche Berufe wählen. Die offzielle Leseart ist zwar, dass die persönliche Einstellung bei diesen Berufen ja keine Rolle spiele, denn sie müssten sich ja an die Gesetze halten, aber das unterschätzt z.B. den doch großen Auslegungsspielraum derselben - wie das im Artikel gezeigte Beispiel ja deutlich macht (unverhältnismäßige Gleichsetzungen von Nazis mit Antifas, mangelhafte Hilfe für bedrohte NazigegnerInnen etc.)

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von anti-antifa stoppen:

    auch in nürnberg kommt es seit knapp 15 jahren immer wieder zu veröffentlichungen von linken, gewerkschafterInnen, fortschrittlichen lehrerInnen..., unterstützung der anti-antifa durch vs und polizei ist nicht nur anzunehmen, sondern oftmals belegbar. momentan wurde die homepage der anti-antifa vom netz genommen, der widerstand gegen alle nazi-strukturen und solidarität mit betroffenen ist angesagt!!!
    bericht unseres widerstandes unter: http://stopptantiantifa.blogsport.de/

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von Blub:

    Ich will hier nochmal betonen, dass die denunzierten Leute auf dieser Seite nicht alle Bestandteile der lokalen linken Szene sind.Es werden einfach wahllos leute ins Visier genommen, wo vermutet wird,dass die mit der linken Szene etwas zu tun haben könnten. Dies aufgrund von Banalitäten wie Kleidung auf Fotos und ehemaligen Schulfreunden. Dass einzige,was definitiv diese Leute verbindet ist,dass sie gegen Rassismus, Faschismus und Antisemitismus sind.
    Dies sollte aber jeder normaldenkende Bürger,ob konservativ oder links sein.
    Wie schon im Artikel beschrieben, hat man sich bisher an die großen Fische der Antifa nicht rangetraut(falls es die überhaupt gibt).
    Es ein Skandal seitens des Staates, die Sache runter zu spielen auf eine Auseinandersetzung von Nazis gegen Autonome Linke.
    Während Nazis unbeschwert unter Polizeischutz durch unsere Stadt marschieren dürfen, wird jeder antifaschistischer Widerstand (bezogen auf bürgerliche Menschen nicht Autonome)kriminalisiert durch den Staat.Was kommt als nächstes?
    Soll man doch zugeben,dass durch den Antikonfrontationskurs der Dortmunder Polizei gegen Nazis, man jegliche Kontrolle über sie verloren hat. Anstatt jeglichen Widerstand gegen die Nazis zu verhindern,hätte man stattdessen die rechte Szene im Keim ersticken sollen. Durch die freundliche Unterstützung der Dortmunder Exekutive ist die Stadt heute die Hochburg der rechten Szene in NRW.Die Szene besteht aus zugezogenen Nazis.Es spielen keine lokalen Nazis in der Szene noch eine Rolle.Mit dem neuen Enthusiasmus und Schutz geht man jetzt auf die Straße auf Wählerfang.
    Und dies in einer traditionell durch und durch bunten Stadt. Das Problem haben nun die Bürger, die jede Woche sich in der Innenstadt und vor Schulen mit "Autonomen Nationalisten" rumschlagen müssen. Hier und da gibts mal politischen Widerstand. Aber im Großen und Ganzen herrscht Angst den Mund aufzumachen. "Bevor ich hier als Antifa abgestempelt werde von der Polizei und die mich vor den Nazi nicht schützen, gehe ich lieber weiter".

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von aha:

    > Ich weiß jedenfalls nicht wie ich eine Ideologie rechts von der CDU nennen soll, wenn nicht rechtsextrem. <

    Dann sollten Sie sich schnellsten informieren... die CDU ist inzwischen zu einer schlechte Kopie der Sozialdemokratie verkommen...

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von na und:

    vielleicht tut das mal ganz gut, dann sehen die Leute mal wie es ist wenn man öffentlich für seine Meinung angegriffen wird, vielleicht führt das ja dazu mal die Strategie des outings zu überdenken denn die Leute die öffentlich geoutet (von der Antifa) werden sind nicht immer die die sie treffen wollen, ein guter Kumpel von mir und mit sicherheit kein Nazi wurde vor einiger zeit auf einer einschlägigen Webseite als Nazi bezeichnet, unzälige Webseiten im Netz übernahme diese Behauptung ungeprüft. Noch heute kann man bei Google wenn man nach dieser person sucht einige dieser Einträge finden. Was war passiert? Die InternetAntifa hatte eine rechtsradikale Seite gehackt und dabei die emaildaten in die Finger bekommen, ein kleiner daten abgleich über google lies eine Verbindung zwischen einer Email und einem Namen zu, da dieser Kumpel auch noch Mitglied eines Schützenvereins und der FDP ist lag für die Antifa der Schluss nahe der typ sei ein wirklich schlimmer nazi und müsse unbedingt öffentlich angeprangert werden. Das der Kumpel eine Magisterarbeit (ebenfalls über das Netz leicht zu finden) zum Thema rechter Webseits und Foren geschrieben hatte spielte dabei keine Rolle.

    In einigen Linken szeneläden, z.B. das AJO in Bielefeld hängen öffentliche "Fahndungsplakate" mit einem Fadenkreutz auf einem Foto aus, dazu namen, Adresse Arbeitgeber usw. der betreffenden Person...

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von Westfale:

    Actio = reactio. Jetzt jammern die AntifantInnen, zuvor haben sie angeprangert, lächerlich!

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von Zak:

    @ martin, soso, Ricardo Löwe:
    wer hat seit den 90er Jahren (MINDESTENS!)140 Menschen getötet? wer hat tausende verletzt? wer verängstigt täglich Menschen, wer sorgt dafür dass nicht-deutsch aussehende Menschen in vielen Gegenden kaum noch aus dem haus trauen?
    Das sind rechte, nazis, autonome Nationalisten etc....
    also hört auf so polemisierend vergleiche zwischen rechten und linken anzustellen. Fakt ist, dass auch linke kritisierbar sind, aber sie mit rechten gleichzusetzen sorgt nur dafür dass man rechte und ihre taten schön redet.
    Antifa haben noch keine unschuldigen mit 20 Leuten totgetreten

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von markus:

    Wie heißt es doch so schöne: auf jede Aktion folgt eine Reaktion. Ich will die Rechtsextremen hier nicht in Schutz nehmen, aber: nun stellt sich die Antifa mal wieder als armes, armes, hilfloses Opfer dar. Wenn es aber darum geht, selbst solche Aktionen zu starten oder Neonazis öffentlich in deren Nachbarschaft zu outen, dann ist das auf einmal völlig in Ordnung!? Und die Antifa ist auch nicht gerade bekannt für ihre Gewaltlosigkeit. Vielleicht sollten sie sich erst mal an der eigenen Nase packen...

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von wanja:

    Es ist tatsächlich ein riesen Problem - und zwar nicht nur in Deutschland - dass Berufe bei Polizei und Justiz überdurchschnittlich von mehr Leuten ergriffen werden, die politisch deutlich eher "rechts" als "links" eingestellt sind (wenn man bei diesem einfachen Schema bleibt). Eine Lösung wäre, dass ganz bewusst mehr Leute aus dem "linken" Spektrum, trotz damit verbundener Schwierigkeiten, öfter solche Berufe wählen. Die offzielle Leseart ist zwar, dass die persönliche Einstellung bei diesen Berufen ja keine Rolle spiele, denn sie müssten sich ja an die Gesetze halten, aber das unterschätzt z.B. den doch großen Auslegungsspielraum derselben - wie das im Artikel gezeigte Beispiel ja deutlich macht (unverhältnismäßige Gleichsetzungen von Nazis mit Antifas, mangelhafte Hilfe für bedrohte NazigegnerInnen etc.)

  • 07.04.2009 12:49 Uhr

    von anti-antifa stoppen:

    auch in nürnberg kommt es seit knapp 15 jahren immer wieder zu veröffentlichungen von linken, gewerkschafterInnen, fortschrittlichen lehrerInnen..., unterstützung der anti-antifa durch vs und polizei ist nicht nur anzunehmen, sondern oftmals belegbar. momentan wurde die homepage der anti-antifa vom netz genommen, der widerstand gegen alle nazi-strukturen und solidarität mit betroffenen ist angesagt!!!
    bericht unseres widerstandes unter: http://stopptantiantifa.blogsport.de/

  • 23.03.2009 11:24 Uhr

    von Blub:

    Ich will hier nochmal betonen, dass die denunzierten Leute auf dieser Seite nicht alle Bestandteile der lokalen linken Szene sind.Es werden einfach wahllos leute ins Visier genommen, wo vermutet wird,dass die mit der linken Szene etwas zu tun haben könnten. Dies aufgrund von Banalitäten wie Kleidung auf Fotos und ehemaligen Schulfreunden. Dass einzige,was definitiv diese Leute verbindet ist,dass sie gegen Rassismus, Faschismus und Antisemitismus sind.
    Dies sollte aber jeder normaldenkende Bürger,ob konservativ oder links sein.
    Wie schon im Artikel beschrieben, hat man sich bisher an die großen Fische der Antifa nicht rangetraut(falls es die überhaupt gibt).
    Es ein Skandal seitens des Staates, die Sache runter zu spielen auf eine Auseinandersetzung von Nazis gegen Autonome Linke.
    Während Nazis unbeschwert unter Polizeischutz durch unsere Stadt marschieren dürfen, wird jeder antifaschistischer Widerstand (bezogen auf bürgerliche Menschen nicht Autonome)kriminalisiert durch den Staat.Was kommt als nächstes?
    Soll man doch zugeben,dass durch den Antikonfrontationskurs der Dortmunder Polizei gegen Nazis, man jegliche Kontrolle über sie verloren hat. Anstatt jeglichen Widerstand gegen die Nazis zu verhindern,hätte man stattdessen die rechte Szene im Keim ersticken sollen. Durch die freundliche Unterstützung der Dortmunder Exekutive ist die Stadt heute die Hochburg der rechten Szene in NRW.Die Szene besteht aus zugezogenen Nazis.Es spielen keine lokalen Nazis in der Szene noch eine Rolle.Mit dem neuen Enthusiasmus und Schutz geht man jetzt auf die Straße auf Wählerfang.
    Und dies in einer traditionell durch und durch bunten Stadt. Das Problem haben nun die Bürger, die jede Woche sich in der Innenstadt und vor Schulen mit "Autonomen Nationalisten" rumschlagen müssen. Hier und da gibts mal politischen Widerstand. Aber im Großen und Ganzen herrscht Angst den Mund aufzumachen. "Bevor ich hier als Antifa abgestempelt werde von der Polizei und die mich vor den Nazi nicht schützen, gehe ich lieber weiter".

  • 22.03.2009 08:55 Uhr

    von aknoli:

    die sollen mal bitte die antifa in ruhe lassen! wer hat uns und diese republik denn bisher vor dem neuerlichen weg in den faschismus bewahrt?

    ne, ist klar ...

  • 21.03.2009 19:57 Uhr

    von Noergler:

    Liebe TAZ-Redakteure,

    warum schreibt Ihr hier von "Rechten" und nicht "Rechtsextremisten"?
    Da besteht ein himmelweiter Unterschied, auch wenn die Medien diesen gerne ignorieren.

  • 21.03.2009 13:58 Uhr

    von aha:

    > Ich weiß jedenfalls nicht wie ich eine Ideologie rechts von der CDU nennen soll, wenn nicht rechtsextrem. <

    Dann sollten Sie sich schnellsten informieren... die CDU ist inzwischen zu einer schlechte Kopie der Sozialdemokratie verkommen...

  • 20.03.2009 21:54 Uhr

    von Herbert Brothaus:

    Ich habe an der Kölner Uni erlebt, wie die ansässige akademische Antifa einen Ex(!)-Rechten öffentlich auf Plakaten und in diversen Presse-Mitteilungen de facto "zerstört" haben. Die, die diese öffentliche Hinrichtung eines (ehemalig!) Andersdenkenden betrieben haben, waren gnadenlos und grausam. Es fällt mir schwer, Mitleid zu empfinden, wenn das Blatt sich wendet.

    Gegenüber dem von mir erlebten Fall ist das hier Geschilderte harmlos: Wenn sich die rotbraune Soße der deutschen Gesellschaft gegenseitig aufreibt, ist es soweit okay.

  • 20.03.2009 18:41 Uhr

    von Sonnenscheinmitwolken:

    Das Problem wird hier wirklich nicht durchschaut. Es geht um normale Menschen, Jugendliche, die sich gegen Rechts einsetzten, nicht nur um gewaltbereite Jugendliche.
    Es geht um friedliche Menschen und die gehören beschützt, wenn Umtriebe von Rechts sie outen und somit bedrohen.

    Die grüne Jugend, die wohl kaum Linksextrem ist, auch einige SPD Sprecher werden inzwischen in NRW von den Faschisten belagert und bedroht. Wacht auf! Es geht nicht nur um euer kleiinkarriertes Bild von Antifaschisten. Antifaschist sollte jeder Demokrat sein!

  • 20.03.2009 15:59 Uhr

    von R S:

    Dass die Antifa das gemacht hat, ist scheisse. Aber nur deswegen ist es doch nicht OK, wenn die Rechtsextremen es machen! Wo soll denn so ein gegenseitiges Hochschaukeln enden? Und auch die Extreme (beider Richtungen!) haben Anspruch auf persönliche Unversehrtheit. Wo sind wir denn?

    Und man muss doch mal festhalten, dass es grade in Dortmund *deutlich* gefährlicher ist, auf einer "Outing"-Seite der Nazis zu sein, als auf einer "Outing"-Seite der Antifa. Ein weiterer Unterschied: den meisten Linken wäre es wohl völlig egal, als solche "geoutet" zu werden, wenn nicht die Gewaltandrohung implizit wäre -- ob die Rechten in ihrem Umfeld auch so offen auftreten, weiss ich nicht.

    Und Hermann: Falls Sie sich nun denn als "Rechtskonservatig" einordnen -- was auch immer das sein soll -- dann sollten Sie besser ihr möglichstes tun um sich von Rechtsextremen und Neonazis abzugrenzen. Dann wäre vielleicht die Verwechslungsgefahr auch nicht mehr so enorm hoch. Ich weiß jedenfalls nicht wie ich eine Ideologie rechts von der CDU nennen soll, wenn nicht rechtsextrem.

  • 20.03.2009 13:00 Uhr

    von Michael Klein:

    @Hermann!
    Bei Ihren Worten platzt einem echt der Kragen! REchtskonservativ und rechtsradikal sind vielleicht nicht unbedingt identisch, aber
    die Grenzen zwischen rechtskonservativ und rechtsradikal sind sehr dünn und fließend und von einem Pol zu dem anderen ist es oft nur ein kleiner Schritt! Das scheinen Rechtskonservative wie Sie nicht begriffen zu haben! Vergessen wir nicht, dass die CDU bis weit hinein in die 80er Jahre das Auffangbecken für Altnazis war und auch heute noch vor rechtsrassistischen Kampagnen nicht zurückschreckt!

    Zu meiner Person! Ich gehöre nicht der Antifa an, sondern bin ein sogenannter einfacher Deutscher Mitbürger, Ende Vierzig und römisch katholisch, das zumindest auf dem Papier!

  • 20.03.2009 13:00 Uhr

    von Hermann:

    >>"Für die sind alle Antifaschisten automatisch Linksextreme und diese mit Rechtsextremen grundsätzlich gleichzusetzen", empört sich Wilkes vom Bündnis gegen Rechts.<<

    Was für eine Heuchelei! Wilkes nörgelt über die mangelnde Differenzierung, ist aber Protagonist beim "Bündnis gegen RECHTS" (müsste doch "Bündnis gegen RECHTSEXTREMISMUS" heißen!). Dann scheint es ihm auch nur ums Anprangern des politischen Gegners (jeder, der rechts der Mitte steht) zu gehen...

  • 20.03.2009 12:45 Uhr

    von na und:

    vielleicht tut das mal ganz gut, dann sehen die Leute mal wie es ist wenn man öffentlich für seine Meinung angegriffen wird, vielleicht führt das ja dazu mal die Strategie des outings zu überdenken denn die Leute die öffentlich geoutet (von der Antifa) werden sind nicht immer die die sie treffen wollen, ein guter Kumpel von mir und mit sicherheit kein Nazi wurde vor einiger zeit auf einer einschlägigen Webseite als Nazi bezeichnet, unzälige Webseiten im Netz übernahme diese Behauptung ungeprüft. Noch heute kann man bei Google wenn man nach dieser person sucht einige dieser Einträge finden. Was war passiert? Die InternetAntifa hatte eine rechtsradikale Seite gehackt und dabei die emaildaten in die Finger bekommen, ein kleiner daten abgleich über google lies eine Verbindung zwischen einer Email und einem Namen zu, da dieser Kumpel auch noch Mitglied eines Schützenvereins und der FDP ist lag für die Antifa der Schluss nahe der typ sei ein wirklich schlimmer nazi und müsse unbedingt öffentlich angeprangert werden. Das der Kumpel eine Magisterarbeit (ebenfalls über das Netz leicht zu finden) zum Thema rechter Webseits und Foren geschrieben hatte spielte dabei keine Rolle.

    In einigen Linken szeneläden, z.B. das AJO in Bielefeld hängen öffentliche "Fahndungsplakate" mit einem Fadenkreutz auf einem Foto aus, dazu namen, Adresse Arbeitgeber usw. der betreffenden Person...

  • 20.03.2009 12:01 Uhr

    von Hermann:

    Die Antifa hat mit dem Veröffentlichen von persönlichen Daten eindeutig begonnen. Da gibt es nichts zu beschönigen. Und die Antifa (und leider auch viele andere Linke) subsumiert unter dem Begriff "Nazis" mindestens, was rechts der Mitte ist. Es wird nicht differenziert zwischen rechtsliberal, konservativ, rechtskonservativ, reaktionär, rechtsradikal, rechtsextrem, neonationalsozialistisch (selbst die letzten beiden Kategorien sind keinesfalls identisch, sieht auch der VS so). Schon die Begriffe wie "Endstation rechts", "gegen Rechte" usw. zeigen, dass es darum geht, jeden, der anderer Meinung ist (nicht links) als Nazi zu verunglimpfen (Nazi-Keule). Die Antifa-Hetzkampagnen haben auch schon Konservative ins soziale Abseits befördert und da müssten dann alle Demokraten aufstehen und gemeinsam Stellung beziehen. An beiden politischen Rändern gibt es ein Gewaltpotential - die Antifa etwa bewirft gern Polizisten und politische Gegner (z. B. bei Demonstartionen) mit Steinen und Flaschen, zündet Autos an etc. In der Demokratie gibt es politische Gegner - aber es darf keine politischen Feinde geben: Denn sonst folgt irgendwann Krieg (siehe Weimar). Ich plädiere für eine ehrliche Auseinandersetzung der einzelnen politischen Lager untereinander. Sachliche Argumente austauschen, miteinander statt übereinander reden, das ist Demokratie!

  • 20.03.2009 11:17 Uhr

    von resistance:

    sorry aber mir platzt gleich der hals.

    1. ist es richtig, fest zu stellen, das gewalt egal ob von rechts oder links immer der falsche ansatz ist.

    2. scheint die hälfte der komentatoren hier nicht wirklich zu verstehen worum es eigentlich geht:

    es geht nicht darum das autonome linke beschützt werden sollen. was auch wiedersinnig währe, da eben genau diese die polizei mit allen mitteln bekämpfen und schon dadurch kein anrecht haben, nun um hilfe zu betteln. sie wollen den gewalttätigen kampf, dann sollen sie ihn auch allein austragen.

    das problem ist die tatsache, dass es auf der besagten website auch leute trifft die nichts mit autonomen gewalttätern zu tun haben. die menschen welche auf der site vom faschistischen mob denonziert werden sind einfach antifaschisten. sie angagieren sich gegen gewalt und antidemokratische umtriebe von rechts. was sich, für einen menschen der die freiheit und demokratie liebt und beschützen bzw. bewahren möchte, einfach mal gehört!! diese eigenschaft ist sehr wohl beschützens wert und sollte von unserem angeblich so demokratischen system auch verdammt nochmal unterstüzt werden.

    es kann nicht sein das die wenigen menschen welche sich noch aktiv gegen rechts zur wehr setzen von unserem staat im stich gelassen werden. denn diese menschen helfen nicht nur sich selbst sondern uns allen.

    wenn es so weitergeht wie bisher, verlieren wir alle unsere freiheit, unversehrtheit und unser recht auf freie meinung. ist dieser punkt erreicht, haben die rechten den besten nährboden um ihre kranke weltanschauung zu propagieren und anhänger zu rekrutieren.

    und das gilt es zu verhindern.

    herr von und zu schäuble ist und bleibt auf dem rechten auge blind, genau so wie leider auch die mehrheit der deutschen polizei.

    dieser zustand ist eine schande und hat mit einer freiheitlichen demokratie nichts, aber auch gar nichts zu tun!

    steht auf!

    es grüßt

    resitance

  • 20.03.2009 10:39 Uhr

    von Bertoldo :

    Im Mittelalter wurden fortschrittliche Querdenker neben anderen an den Pranger gestellt - jeder durfte sie bespucken.

    Heute bespucken Neonazis und ihre dummen Schäfchen anständige Leute, die sich gegen den Terror dieser Antidemokraten wehren - eben in diesem Internet, zu Tode prügeln inbegriffen.

    Bis die Verhetzten und ihre biedermännisch sich gebenden Anstifter dann zur Waffe greifen, ist nur noch ein kurzes Zeitfenster übrig. 30 Millionen illegale Waffen - und viele bei den Neonazis und ihren terroristischen Kameradschaften - sprechen dann leider eine andere Sprache.

    D a n n i s t e s z u
    s p ä t für die Demokratie!

  • 20.03.2009 09:39 Uhr

    von Joussuf Ben Vollsuff:

    Ist doch nichts anderes als die Reaktion von Rechts auf die Machenschaften, die von linker Seite seit Jahren in übelster Weise praktiziert werden.

    Und nun aufheulen wie ein getretener Köter? - Lächerlich!

  • 19.03.2009 23:14 Uhr

    von Westfale:

    Actio = reactio. Jetzt jammern die AntifantInnen, zuvor haben sie angeprangert, lächerlich!

  • 19.03.2009 22:40 Uhr

    von messiah:

    Hier gibt sich der "Nationale Widerstand" ja wieder die Klinge in die Hand. Die Antifa ist halt nur das Gegenteil von Rechts, wir wahren Demokraten haben nichts damit zu tun. Alles Klar.
    Soweit ich mich erinnere, haben die Antifa-Leute keine Menschen wegen ihrer Hautfarbe durch die Straßen gejagt. Manchmal ist es richtig die Nazis zu denunzieren, wenn man nicht irgendwann im 4. Reich aufwachen will. (um das etwas polemisch zu formulieren) Aber wahrscheinlich muß der demokratische Spießer erst selbst die Springerstiefel in der Fresse spüren, um zu merken das die Nazis was dagegen haben, dass man neulich beim Türken um die Ecke einen Döner gekauft hat.

  • 19.03.2009 18:53 Uhr

    von halfmanrain:

    Nun haben wir schon 60 Jahre ein Lügenland voller
    Mittelmäßigkeit,leisten uns durch Steuergelder
    finanziert -die Apokalypse auf Rädern- wollen es
    garnicht gewaltlos--leider! So wird weiter versucht
    aus der individuellen Bedeutungslosigkeit heraus
    es in Gruppen zu tun -was? Die eigene Angst zu
    überwinden um ja nicht über die eigene Sterblichkeit nachzudenken.Nur -alle mal lachen-wir sind immer hier 2Meter über Kopf sehenden Auges und lachen.

  • 19.03.2009 18:36 Uhr

    von antifa:

    Die Seite ist auch noch voll schlecht gemacht....

    Googlelt mal nach:
    antifa dortmund info

    der Webseitenname ist echt der Hohn...

  • 19.03.2009 17:12 Uhr

    von sos:

    @wanja

    >> unverhältnismäßige Gleichsetzungen von Nazis mit Antifas, <<

    warum unverhältnismässig? Nur weil die Antifa sich für Gutmenschen halten, sind sie keinen Deut besser als die anderen Dumpfbacken...

  • 19.03.2009 17:01 Uhr

    von Zak:

    @ martin, soso, Ricardo Löwe:
    wer hat seit den 90er Jahren (MINDESTENS!)140 Menschen getötet? wer hat tausende verletzt? wer verängstigt täglich Menschen, wer sorgt dafür dass nicht-deutsch aussehende Menschen in vielen Gegenden kaum noch aus dem haus trauen?
    Das sind rechte, nazis, autonome Nationalisten etc....
    also hört auf so polemisierend vergleiche zwischen rechten und linken anzustellen. Fakt ist, dass auch linke kritisierbar sind, aber sie mit rechten gleichzusetzen sorgt nur dafür dass man rechte und ihre taten schön redet.
    Antifa haben noch keine unschuldigen mit 20 Leuten totgetreten

  • 19.03.2009 16:29 Uhr

    von anton medira:

    Wer so dumm ist, seine daten frei im www zugänglich zu machen, der muss sich nicht wundern, dass diese missbraucht werden. Wenn mensch im studikz seine echte daten angibt, dann ist dass an dummheit nicht zu überbieten.

  • 19.03.2009 16:20 Uhr

    von Nassauer:

    Wenn Autonome nach Schutz durch den Staat rufen, den sie ansonsten bekämpfen, ist das nicht besonders konsequent... Und beim Denunzieren des Gegners und bei Gewaltanwendung sind die Linken ja selbst nicht kleinlich. Jedes eigene Handeln hat Konsequenzen, so ist es nun einmal in dieser Welt!

  • 19.03.2009 16:07 Uhr

    von ladida:

    @anonym:
    Nach "antifa + dortmund" googeln, 8. Link ist es dann. Aber geht ja wie gesagt nur darum, junge Antifaschisten einzuschüchtern. Mehr ham die Holzköppe aus Dortfeld wohl nicht aufm Kasten.
    Ist eh toll: Nazi sein und nen Server in Armenien nutzen, damit man sich nicht nach an die Gesetze der geliebten heiligen deutschen Lande halten muss. Das nenn ich Eier.

  • 19.03.2009 16:01 Uhr

    von EDV:

    Hier von Heuchelei zu reden ist billig.

    Die stets gewaltbereite (Neo)Naziszene hat ein großes Agressionspotenzial. Zumal diese gerne "nur" gegen Schwächere aktiv werden, in einem alkoholisierten Zustand oder am besten noch in einem Rudel. Deswegen ist dieses Verhalten eine direkte, körperliche Bedrohung einzelner Demokraten. Das Nazis durch Gewalt versuchen Mitmenschen zu bedrohen ist Teil ihrer Existenz.

  • 19.03.2009 15:46 Uhr

    von david:

    Die Heuchelei eines Ricardo Löwe...

    Nazis sind eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft.

    Deutschland wach auf!

  • 19.03.2009 15:44 Uhr

    von max:

    ach herr löwe, denken sie doch erstmal nach, bevor sie schreiben. so schwer ist das nicht.
    wer es sich so lächerlich einfach macht und die linke zu denen er sich nicht zählt einfach mit den anderen zu denen er sich nicht zählt, nämlich den rechten, in einen topf zu werfen und am liebsten selber den deckel drauf halten würde, der hat's nicht verstanden.
    sie erinnern mich ein wenig an renate künast vor diversen jahren, als sie auf einer redetribüne anlässlich einer gegendemonstration gegen einen naziaufmarsch am brandenburger tor stand. auf der anderen seite des tores standen die nazis, von den gegendemostranten durch einen zaun getrennt und frau künast fiel nichts besseres ein, als einige jugendliche antifas per lautsprecher aufzufordern das rütteln am zaun zu unterlassen. was ihr offenbar nicht auffiel war die tatsache, dass trotz des aufrufs des bürgerlichen lagers zur demo und trotz ihrer und thierses anwesenheit die antifaschistische demonstration fast nur aus jungen linken antifas bestand. und eben diese versuchte sie zu maßregeln, anstatt sich zu bedanken, dass sie im gegensatz zu den nichtaufständigen anständigen ihres klientels aus dem haus und auf die straße bewegt hatten.
    was will ich sagen?
    die bürgerlichen würde sich ganz schnell schwer umsehen müssen, wenn die linke und linksradikale antifa nicht mehr zwischen ihnen und den nazis stünde.

  • 19.03.2009 15:12 Uhr

    von Ricardo Löwe:

    Die Heuchelei ist wirklich schwer erträglich, die in diesem Artikel hervorkommt. Dies Spiel von Denunzierung und im Internet anprangern wird seitens der Linken gegenüber den Rechten seit Jahren schon gemacht. Dass jetzt auch ausgerechnet Linksradikale sich in ihrem Sicherheitsgefühl bedrängt fühlen und die Polizei um mehr Einsatz werben, nachdem sie seit Jahren gegen Schäuble hetzen, ist an Schizzophränie kaum zu überbieten. Ich würde bei den Seiten - Rechts- wie Linksradikalen - empfehlen: geht nach Hause und nervt die normale arbeitende Bevölkerung nicht!

  • 19.03.2009 14:25 Uhr

    von Migrant:

    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

  • 19.03.2009 13:43 Uhr

    von soso:

    Zitat: Die Polizei stellt sich einfach nicht auf die Seite der Demokraten

    wobei natürlich die Antifa bestimmt wer Demokrat ist.... das Demokratieverständis der deutschen Linken ist sehr seltsam...

  • 19.03.2009 13:36 Uhr

    von Anonym:

    Wie kann ich herausfinden ob mein Name auf diesen Seiten bereits genannt wurde? Wir engagieren uns stark in der Nachbarschaft gegen die ansässigen Nazis uns autonomen Nationalisten.
    Ich habe ein kleines Kind und mache mir daher Sorgen. Schmierereien und einen Einbuch im Haus gab es schon, habe es aber nicht damit in verbindung gebracht bisher.

    Also: ist es möglich an diese Seiten zu kommen?

  • 19.03.2009 13:28 Uhr

    von martin:

    Die Antifa macht das seit Jahren, große Outingauftritte... da werden nicht nur namen und adressen im Internet veröffentlicht, da werden sogar Leute "besucht" an Unis denunziert...usw, und jetzt wundern wenn die brauen auf die gleiche Art antworten...

  • 19.03.2009 13:12 Uhr

    von alles beim Alten:

    Zitat: "Dies sei eine Antwort auf ähnliche linke Aktionen - unter dem Motto "Anti-Antifa" würden nun Rechte ihre Gegner "outen", so Holzberg weiter."

    Beide Seiten, Linksextremisten wie Rechtsextremisten, verstoßen gegen das Gebot der Meinungsfreiheit wenn sie ihre Gegner denunzieren und einschüchtern. Wenn die AntiFa vorher derartige Aktionen gestartet hat, sollte sie jetzt nicht rumheulen. In einem demokratischen Staat herrscht gleiches Recht für alle.

  • 19.03.2009 13:01 Uhr

    von resistance:

    @ TAZ:

    wie ist denn die url der besagten site?

    die cops sagen " es ist fast unmöglich etwas dagegen zu unternemen"

    mal sehen...

    steht auf!

  • 19.03.2009 12:46 Uhr

    von markus:

    Wie heißt es doch so schöne: auf jede Aktion folgt eine Reaktion. Ich will die Rechtsextremen hier nicht in Schutz nehmen, aber: nun stellt sich die Antifa mal wieder als armes, armes, hilfloses Opfer dar. Wenn es aber darum geht, selbst solche Aktionen zu starten oder Neonazis öffentlich in deren Nachbarschaft zu outen, dann ist das auf einmal völlig in Ordnung!? Und die Antifa ist auch nicht gerade bekannt für ihre Gewaltlosigkeit. Vielleicht sollten sie sich erst mal an der eigenen Nase packen...

  • 19.03.2009 12:30 Uhr

    von wanja:

    Es ist tatsächlich ein riesen Problem - und zwar nicht nur in Deutschland - dass Berufe bei Polizei und Justiz überdurchschnittlich von mehr Leuten ergriffen werden, die politisch deutlich eher "rechts" als "links" eingestellt sind (wenn man bei diesem einfachen Schema bleibt). Eine Lösung wäre, dass ganz bewusst mehr Leute aus dem "linken" Spektrum, trotz damit verbundener Schwierigkeiten, öfter solche Berufe wählen. Die offzielle Leseart ist zwar, dass die persönliche Einstellung bei diesen Berufen ja keine Rolle spiele, denn sie müssten sich ja an die Gesetze halten, aber das unterschätzt z.B. den doch großen Auslegungsspielraum derselben - wie das im Artikel gezeigte Beispiel ja deutlich macht (unverhältnismäßige Gleichsetzungen von Nazis mit Antifas, mangelhafte Hilfe für bedrohte NazigegnerInnen etc.)

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