• 12.09.2008

Endlagerung in Schweden

Ein Atommüllkonzept mit Rissen

Vor 30 Jahren galt in Schweden ein Atommüll-Endlager im Urgestein als sichere Lösung. Doch neue Forschungsergebnisse stellen das Konzept in Frage.von Reinhard Wolff

  • 11.09.2008 19:40 Uhr

    von Karl:

    Sehr seltsame Argumente:

    "Denn im schwedischen Urgestein finde man nur Risse und Hohlräume, die bereits älter als 1,6 Milliarden Jahre seien. Was sich so lange als stabil erwiesen habe, werde auch die nächsten 100.000 Jahre überstehen."


    Soweit ich mich erinnere war die kaledonische Orogenese deutlich jüngeren Datums und hat nicht nur den skandinavischen Schild tektonisch überprägt.
    Irgendwie unglaubwürdig, wenn das übersehen worden ist....
    Hat etwa ein Geograph die Gesteinsproben untersucht?

    Zudem heb sich die skandinavische Landmasse seit Ende der letzten glazialen Bedeckung doch nachweisbar stetig an?


    Was für ein Blödsinn!

    Gruß Karl

  • 11.09.2008 18:36 Uhr

    von Bürger G.:

    @Frank Wichert:"Es ist mir schleierhaft warum Regierungen heutzutage noch die Produktion von Atommüll erlauben"
    ....na dann überlegen wir mal, was Ärzte und Patienten sagen, wenn man deren Produktion an "Atommüll" verbietet, den sie für Diagnostik und Heilung brauchen ;-)
    "Jeder halbwegs gebildete Mensch, der die Halbwertszeiten der langlebigsten Isotopen mit den geologischen Veränderungen der Erde [...] in Bezug setzt kann nur zu dem Schluss kommen, dass eine sichere Endlagerung auf diesem Planeten reine Fiktion ist."
    .... genau: deshalb brauchen wir mehr Kernkraftwerke!, denn die machen aus dem langlebigen natürlich vorkommenden Uran-235 ja "Atommüll" (Spaltprodukte) der wesentlich kürzere Halbwertszeiten hat! ;-)

    ...bitte nicht sooo ernst nehmen!

  • 11.09.2008 15:59 Uhr

    von Frank Wichert:

    Es ist mir schleierhaft warum Regierungen heutzutage noch die Produktion von Atommüll erlauben.

    Jeder halbwegs gebildete Mensch, der die Halbwertszeiten der langlebigsten Isotopen mit den geologischen Veränderungen der Erde und vor allem mit der kulturellen Entwicklung der Menschheit in Bezug setzt kann nur zu dem Schluss kommen, dass eine sichere Endlagerung auf diesem Planeten reine Fiktion ist.

    Scheinbar scheinen sich alle politisch verantwortlichen 100% sicher zu sein, dass sich die Menscheit in den nächsten Dekaden eh ausrotten wird. Anders kann ich mir die Diskussionen über eine sichere Endlagerung nicht erklären.

    Grüße aus München

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