Empörung über CDU-Ministerkandidat
Ex-Redakteur von Rechtspostille wird Minister
Er soll Kultusminister werden und den Stiftungsrat der
Gedenkstätte Buchenwald übernehmen. Dabei hat der CDU-Mann Krause für die "Junge Freiheit" gearbeitet.von K. Schlieter & G. Loewisch
Leserkommentare
04.04.2011 18:53 Uhr
von Bernhard:
Es sind ja auch schon steinewerfende und polizistenverprügelnde Demonstanten Außenminister geworden. Also mal immer schön die Kirche im Dorf lassen und nicht gleich hyperventilieren ;-)
04.04.2011 18:53 Uhr
von Tintin:
Ach herrje, diese Debatte ist doch auch nicht würdiger als jebe um die "staatsfeindlichen" Umtriebe Joseph Fischers oder unzähliger ex-K-Gruppler bei den Grünen. Wenn er heute noch in den Kreisen aktiv wäre - klar, er müßte gehen. Aber gerade die taz sollte bei Jugendsünden mal ein Auge zudrücken, selbst wenn es Junge-Freiheit-Sünden sind.
11.02.2011 17:45 Uhr
von Tintin:
Ach herrje, diese Debatte ist doch auch nicht würdiger als jebe um die "staatsfeindlichen" Umtriebe Joseph Fischers oder unzähliger ex-K-Gruppler bei den Grünen. Wenn er heute noch in den Kreisen aktiv wäre - klar, er müßte gehen. Aber gerade die taz sollte bei Jugendsünden mal ein Auge zudrücken, selbst wenn es Junge-Freiheit-Sünden sind.
27.04.2008 13:05 Uhr
von Robert Albrecht:
In Thüringen wird ein designierter Kultusminister und bewährter Demokrat angegriffen, weil er vor zehn Jahren für eine nicht-linke Zeitung schrieb.
Zweifellos ist die Junge Freiheit rechts - und zweifellos ist die taz links. Na und? Es kommt nicht auf rechts oder links an, sondern auf demokratisch oder diktatorisch. Da gab es wohl bei beiden Blättern Defizite. Die gibt es aber auch in der Mitte. Selbst die rotgrüne Mitte-Links-Regierung Schröder/Fischer hat das Volk belogen (Fall Kurnaz), oder der Obermittist Helmut Kohl (Spenden). Man möge doch mal lesen, was dieser Krause so geschrieben hat. Ich kenns nicht, aber gibt es d a was auszusetzen? Davon ist nirgendwo die Rede!
Also wäre die Kampagne gegen ihn doch völlig verlogen. Und Ramelow, dieser alte Linksradikale, soll erst mal den Dreck vor der eigenen Türe wegkehren, ehe er den Zeigefinger erhebt.
Dass Herr Knigge besorgt ist, wenn Krause sein Stiftungsratschef in Buchenwald wird, mag in Ordnung sein. Aber hat er sich aufgeregt, als ein SED/PDS-Kader, Thomas Flierl, in Berlin Kultursenator und qua Amt Stiftungsratsvorsitzender der Stasi-Opfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen wurde? Und später Stasioffziziere, die ihre Opfer beschimpften, als Zeitzeugen aktzeptierte? Gibt es noch Grenzen der Heuchelei in Deutschland? Wie auch immer, hier darf nichts aufgerechnet werden, aber es müssen in jeder Hinsicht die gleichen Maßstäbe angelegt werden. Krause war doch wohl nie Mitglied einer Diktaturpartei. Er hat eine faire Chance verdient!
Gruß,
Robert A.
26.04.2008 22:36 Uhr
von elso:
Es ist echt mal der Wahnsinn. Dieser Mensch hatt sich nicht nur durch arbeit für die junge freiheit, wenig mit ruhmbekleckert, sonder auch schon krassere Sachen durch gezogen: z.B.: bei einem Seminar an der Bauhaus Uni meinte er zu einer Studentin die sich geweigert hatte die Rhetorik Hitlers zuanalysiern, da sie viel lieber die Rhetorik von WiderständlerInnen gegen Nazi-Deutsch untersucht hätte. "Hitler war nun einmal der einzige große Redner dieser Zeit".
Das macht mir Angst, ich kenne den Weimarer Alltag und weiß das täglich/wöchentlich Rechtsextreme übergriffe stattfinden. Diese haben meist das gleich Ziel: Die Gerber Sttaße, einen alternativen Jugendclub. Und genau diesen Club wollte der Herr Krause vor einer Weile schließen.
Also unterscheiden sich die Nazis in Weimar und Krause zumindest auch in diesem Punkt nur in der Wahl der Mittel.
Es ist generell fest zustellen, dass Nazis in Thüringen immer wieder etabliere Verein/Parteien/sport CLubs unterwandern.
Vor ein paar Tagen haben sich z.B. die Vertriebenen Verbände neugründen müssen, weil massenweise Nazis eingetreten ware. In Südthüringen, gibt es nahezu kaum Nazifreie Sportvereine und andere Träger(Freiwillige Feuerwehr...)
langsam macht mir das ernsthaft Angst.
PS: Es tausche schon der begriff Kuriositäten-Kabinett auf. Denn Krause ist nicht der/die einzige "schwierige" Fall, die neu JUSTIZministerin, saß früher in der Volkskammer...
25.04.2008 18:57 Uhr
von Bernhard:
Es sind ja auch schon steinewerfende und polizistenverprügelnde Demonstanten Außenminister geworden. Also mal immer schön die Kirche im Dorf lassen und nicht gleich hyperventilieren ;-)
25.04.2008 17:15 Uhr
von Tintin:
Ach herrje, diese Debatte ist doch auch nicht würdiger als jebe um die "staatsfeindlichen" Umtriebe Joseph Fischers oder unzähliger ex-K-Gruppler bei den Grünen. Wenn er heute noch in den Kreisen aktiv wäre - klar, er müßte gehen. Aber gerade die taz sollte bei Jugendsünden mal ein Auge zudrücken, selbst wenn es Junge-Freiheit-Sünden sind.