• 28.12.2009

Elektronischer Entgeltnachweis ELENA

Big Sister weiß alles

Krank? Elternzeit? Urlaub? "Elena" entgeht nichts. Daten von 40 Millionen Erwerbstätigen sollen zentral erfasst werden – um Aufwand zu minimieren, behauptet die Regierung.von D. Schulz & F. Langhammer

  • 25.02.2010 01:46 Uhr

    von babu:

    Das Web 2.0 leveraged den Widerstand.

    Bitte mit-diggen !!

    http://digg.com/d31ItVR

  • 29.01.2010 19:11 Uhr

    von Reinhard:

    Nun werden also bereits seit Januar Monat für Monat von ALLEN Beschäftigten angeblich anonymisierte Entgeltdaten (in Wirklichkeit Vieles mehr) an eine zentrale Staatliche Datenbank übermittelt. Ab 2012 "darf" ich dann bestimmen, wer meine(plötzlich nicht mehr anonymen Daten)erhalten darf. Für wie naiv muß man uns eigentlich noch halten? Und was geschieht mit jenen Daten die nächsten zwei Jahre?(Dornröschenschlaf??) Wer s glaubt...

  • 23.01.2010 19:35 Uhr

    von ePetition:

    Petition: Datenschutz - Aufhebung des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA)

    Mitzeichnen und weitersagen!
    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8926

  • 15.01.2010 08:29 Uhr

    von Kuno 2010:

    60 Millionen Bescheinigungen durch den AG damit AN eine Sozialleistung beantragen können. (Daten der Regierung)
    35 Millionen AN = 35 Mill. Meldungen/Monat; 35 Mill. x 12 Monate = 420 Mill.Meldungen/Jahr im Vergleich zu 60 Mill. Da spricht die Regierung von Enlastung für den AG! Dies schürt den Klassenkampf, verkauft die Bevölkerung für dumm und zeigt die Wirtschaftskompetenz
    der ELENA-Befürworter. Außerdem: Die Regierung sagt" Schwarzarbeit kann dadurch nicht bekämmpt werden" Wer sagt denn,dass die schwarzen Schafe (AG und AN sin gemeint) richtige Daten übertragen - also ist weiterhin ein unberechtigter Bezug von Sozialleistungen möglich.

  • 06.01.2010 10:44 Uhr

    von Charlie:

    dämm. Ich fasse's nicht . Wie könne sich Deutschland als demokratische Staat bezeichnen und Länder wie Irak, Russland, Afrikanische Länder usw. als diktatorial wenn sie es nicht anders machen nur clever, gemeinner und hinterhältiger.
    Ich habe jetz schon wahnsinnig schiss.

  • 03.01.2010 10:40 Uhr

    von Schnakenhascher:

    Ich muß dem User "Mahatma Gahndi" Recht geben. So ein krankes System, welches sich auch noch rotzfrech Demokratie nennt, kann man nicht friedlich und vernünftig beseitigen.
    Immer schneller treiben die Eliten ihren Plan der Neuen Weltordnung mit Überwachung, Bespitzelung, Polizeistaat, erfundenem Terrorismus und Krankheiten voran. In immer kürzeren Abständen kommt neuer Irrsinn. Was muß die Macht-Elite für eine Angst haben?
    www[dot]schnakenhascher[dot]de

  • 02.01.2010 16:39 Uhr

    von Elfi Balzer:

    Elena ist ja wohl die größte Volksbespitzelung, die sich eine Regierung nach DDR-Zeiten rausnimmt. Mich wundern die Erfolge ehemaliger DDR-Bürger in der aktiven Politik wirklich nicht mehr. Schaffen wir uns jetzt die DDR-Light - halt ohne Mauer?





  • 02.01.2010 12:27 Uhr

    von Mahatma Gahndi:

    Körperscanner, Elena, elektronischer Pass, und keine Ende in Sicht!

    Die Folge: dein neuer Arbeitgeber kennt deine Fehlzeiten, Abmahnungen und polit. Zugehörigkeit.
    Dein Job wird noch unsicherer.Die Gewerkschaften ein weiteres Stück ausgehebelt.
    Die wahren Taliban und Stasi-Schnüffler sitzen in unserem Parlament und werden von den Superreichen gelenkt, weil jene Angst bekommen um Ihr Geld. Dafür schaffen Sie bei uns ständig neue Feindbilder und schüren Ängste um unsere Sicherheit und Job.

    Wann zeigen wir endlich, daß unsere Schmerzgrenze längst erreicht ist? Oder sind wir schon so degeneriert und eingelullt?
    Scheinbar versagen unsere Instrumente wie Bundesverfassungsgericht, Datenschutz, Gesetze und soziale Verantwortung unsere Politiker.
    Meine Gewaltbereitschaft steigt jedenfalls Monat für Monat!!!

  • 01.01.2010 20:26 Uhr

    von Tobias Claren:

    Die Arbeitgeber die tatsächlich dagegen sind so viele Daten rauszugeben könnten den Elena-Typen gegenüber androhen dass sie keine Fehlzeiten eintragen.

    Wozu dienen diese?
    Damit bei Beantragung von Harz4 die Arbeitswilligkeit eingeschätzt werden kann?
    Mögliche zukünfitge Arbeitgeber erhalten diese Daten eh nicht.
    Außer die verlangen in Zukunft einefach eine freiwillige Auskunft (der Bürger sollte ja dran kommen), und wer das nicht macht wird nicht eingestellt. So wie bei einigen Vermietern, die keinen eigenen ZUgriff auf die Schufa haben (sich das kostenlos vom MIeteranwärter geben lassen).


    Und was ist mit Arbeitgebern die keine elektronische Buchführung haben?
    Ja, auch das soll es noch geben. Imbissbuden usw. wohl noch vereinzelt.
    Und wie sollen die das übermitteln? Ist spezielle (neue) SOftware bzw. Softwareversionen nötig?
    Wenn, dann sollen sie den Arbeitgebern auch kostenlos staatlich bezahlte Software anbieten.

    AUf freiwilliger Basis würde ich sogar eine Art Online-Buchhaltung (Als "ASP") auf staatlichem Server begrüßen. Dort kann jeder der will Rechnungen erstellen, eventuelle Angestellte verwalten usw..
    Dann braucht es auch keine Steuererklärung mehr, Das FA hat ja alle Daten.
    Und wer jetzt wegen Datenschutz keift, das wäre freiwillig.
    Z.B. für Einzelunternehmer (Gewerbeschein) eine große Erleichterung. Keine Steuererklärung usw..

    Ich befürchte aber so etwas würde abgesehen von den Kosten, mit Rücksicht auf die Hersteller von solcher Software und die Parasitären Steuererklärer nicht verwirklicht.
    Oder notfalls die €300 Verzichtsprämie (bei Verzicht einer Erklärung).
    Kann sich für Einige lohnen.

  • 31.12.2009 17:26 Uhr

    von Sombray:

    Herzlich willkommen im Schnüffel Staat,
    und da regt sich die CDU auf das es die s.g. NAchfolge PArtei der SED in denn Bundestag und in die LAndtafe geschaft hat, Wo sitzen denn wohl die ehemaligen Stasi Schnüffler, doch wohl im der CDU, SPD und FDP. Schöner Schnüffel Staat und das alles mit dem Segen des Parlamentes wenn das nicht Ironisch ist.

  • 29.12.2009 21:25 Uhr

    von andre barton:

    auch wenn manchen diese art der (gesetzlich verlangten) datensammlung wenig bedrohlich vorkommt, sollte nicht vergessen werden dass dieses system der etablierten repression sich stetig erprobt am nationalen und europäischen rechtsstaat(en), an demokratie und menschenrecht. noch vor wenigen jahren wäre einem abgeordneten oder den ministerien diese technologie als utopisches mittel erschienen, das sie in siencefiction-filmen vermutet hätten. nun ist es ab januar 2010 teil ihrer wirklichkeit und was glauben sie denn, wird in einer generation technische wirklichkeit sein? einen ganzes bücherregal müsste ich hier schreiben um aufzuzeigen, wie der rechtsstaat die ach so garantierte freiheit in den letzten 20 jahren am Bundesverfassungsgericht vorbei umlackiert hat, zu einem neoliberalen sicherheitsstaat der es technokraten überlässt, wie man freiheit definiert. elena ist symptomatisch für die schleichende restauration eines totalitären staates, der von sich stets behaupten wird, dass die anderen es seien. - gebt huxley und orwell endlich eine kirche!!!

  • 28.12.2009 17:47 Uhr

    von sindy:

    Im Großen und Ganzen hinterlässt die ganze Elena Sache einen bitteren Nachgeschmack.

    Was hat es den Staat zu interessieren, ob ich zu spät zur Arbeit komme weil meine Fahrradkette rausgesprungen ist?
    Ich sehe darin keinen Sinn, das zu speichern.

    Ein weiterer Schritt den Bürger einzuschüchtern.

  • 28.12.2009 15:41 Uhr

    von Burkhard Wilhelm:

    Das alles klappt ja dann doch wieder nicht. Vor einem Jahr bekam ich Post von der Rentenversicherung, die immerhin seit knapp 30 Jahren meine Daten zu den Beschäftigungsverhältnissen und die Beiträge zur gesetzlichen Versicherung verwalten soll (und wohl bemerkt auch automatisch übermittelt bekommt).
    Dem Bescheid entnahm ich dann, dass es Lücken in meiner Biografie gab, die zwischen 17 und 23 Jahren zurücklagen - klasse! Und damit ging die Rennerei dann los.

    Fehler gäbe es genauso bei ELENA und die betroffenen Bürger hatten dann den Ärger - nicht die Behörde!

  • 28.12.2009 15:24 Uhr

    von IM Bndesrepublik:

    Ein Kommentar erübrigt sich eigentlich. Noch ein Vorschlag: Abgefragt werden sollte noch die politische Parteizugehörigkeit oder zumindest das politische Parteizugehörigleitsefühl. Da gehen dann die Gerichtsverfahren schneller, weniger Bürokratie. Und Bautzen wird reloaded.

    Die Stasi ist auferstanden, ...

  • 28.12.2009 13:07 Uhr

    von 6479863:

    Auch beim Entgeltnachweis ELENA sollte der Grundsatz der Datenminimierung und Datenvermeidung gelten, d.h. es sollten nur die Daten erhoben werden, die auch nachweislich benötigt werden. Für jedes erfragte Merkmal muss dann eine Begründung vorliegen. Eigentlich sollte das doch gar nicht so schwer sein, wenn das berücksichtigt wird, schrumpft der Datensatz meist auf wenige Spalten ...

  • 28.12.2009 12:27 Uhr

    von Ralle:

    Die technischen Möglichkeiten sind da; der technische Sachverstand der Politiker lässt allerdings noch auf sich warten und während Sicherheitsfanatiker nach einer schnellen Umsetzung des technisch möglichem rufen, halten sich andere verwundert den Kopf und fragen was tun ist. - Letztendlich wird uns Big Brother einholen und uns in dem nächsten Unrechtsstaat aufwachen lassen (wenn wir uns nicht schon längst darin befinden)!
    - Elena ist nur ein weiterer Baustein, hin zum Orwellschen Überwachungsstaat und die "Macher" haben die Aktionisten unter unseren unfähigen Polit-Marionetten längst im Sack! - "Basta! - Ich habe fertig!"

  • 28.12.2009 11:26 Uhr

    von wespe:

    Abgesehen davon, dass ich gegen diese Datenschnüffelei bin, stellt sich mir die Frage:
    Werden denn auch die privaten Daten der Politiker und Wirtschaftsbosse (die alles so interessiert an unseren Daten sind) erfasst und veröffentlicht? ;-)

  • 28.12.2009 09:48 Uhr

    von Gockeline:

    Kommen dann die Summen auf die nicht versteuert wurden?
    Kommt dann auf wer schwarz arbeitet,
    weil auf einmal so viel Geld unterwegs ist?

  • 28.12.2009 07:34 Uhr

    von avelon:

    Folgen des durch Technologie-Wahnsinn moeglich gemachten Ueberwachungs-Systems.

    Was alles so in den letzten Jahren klammheimlich durch die EU und die Nationalstaaten als Gesetz der hohen Politik durchgewunken wurde, um aus dem Volk ein glaesernes zu machen, ist alles andere als ueberraschend.

    Uns fehlt nur noch der RFID-Chip fuer uns alle, um die Demokratie zu retten.

  • 28.12.2009 05:54 Uhr

    von vic:

    Indect, Elena - sei umarmt, schöne neue Welt.
    Seit Vergabe der individuellen Steuernummer war ein solches Konstrukt wie Elena nur eine Frage der Zeit.
    Merkel ist ebenso lupenrein wie Putin.

  • 27.12.2009 23:33 Uhr

    von Malte:

    "Wolfgang Neskovic, der rechtspolitische Sprecher der Linken"

    sehr witzig :-)

  • 27.12.2009 23:16 Uhr

    von wolf1366:

    Willkommen 1984! Also Bitte 2010 auf 1984 korrigieren!

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