• 14.05.2009

Einigung auf neues Waffenrecht

Sieg der Peng-Gang

Die Bundesregierung hat sich auf ein neues Waffengesetz geeinigt. Doch von den einst geplanten Verschärfungen werden viele nicht kommen.von K. Schlieter, W. Schmidt Und D. Schulz

  • 04.04.2011 19:18 Uhr

    von Holger Löber:

    Es liegt nicht an den Waffen !
    Es liegt daran, dass die meisten Eltern den emotionalen Zustand Ihrer halbwüchsigen Kinder nicht erkennen.Wie sollten sie auch. Sie haben nie einen Lehrgang besucht, der es Ihnen ermöglich. Ich bin in meinem Schützenverein zuständig für die Jugendarbeit und der Lehrgang der mich zur Jugendarbeit befähigt(gemäß § 27 Abs. 3 WaffG) hat mir meine Augen geöffnet.
    Ich sehe unreife Kinder kommen und die sich innerhalb weniger Monate zu verantwortungsbewussten Menschen entwickeln, die in Punkto Sicherheit beim Umgang mit Waffen, manchem älteren Schützen etwas vormachen.
    Es sind alle Erzieher von Kindern und Jugendlichen
    gefragt. Sie sollten in der Lage sein, durch das ständige Gespräch nicht normales Verhalten zu erkennen und entgegenzuwirken. Um dazu in der Lage
    zu sein bedarf es ständiger Weiterbildung. Aber wer hat schon dafür die nötige Zeit in unserer Leistungsgesellschaft.

  • 04.04.2011 19:18 Uhr

    von vic:

    @ Walter Ulbricht
    Gewöhnlich diskutieren wir hier auf anderem Niveau. Das mag für sie ungewohnt sein, ist aber so.

  • 04.04.2011 19:17 Uhr

    von Strolch:

    Hallo
    Glaubt Ihr wirklich,weniger Waffen würden auch nur einen Amoklauf verhindern? Da, wo keine Waffen verfügbar sind,werden eben Brandsätze gebaut(Diese Woche in NRW) oder man nimmt das Auto (April in NL)
    Amokläufe sind ein Resultat einer zu eng aufeinandergedrängten rücksichtslosen und leistungsorientierter Ellenbogengesellschaft,die jegliche Moral verloren hat,sie wird es leider immer wieder geben.
    Das Wegschließen von Waffen an einem zentralen Punkt ist aus mehreren Gründen Unsinn: Zum einen hätten Kriminelle einen Punkt,wo sie an alles rankommen können. Wer sollte diesen Ort 24 Std. tägl. bewachen? Wieviele Tresore bräuchte man,um alle Waffen nebst Munition aller Mitglieder eines Schützenvereins sicher zu verschließen?
    Sportschützen üben häufig nicht nur in "ihrem" Verein,sondern üben als Gastschützen oftmals auch in anderen Schützenvereinen.An Wochenenden sind sie unterwegs zu Wettkämpfen überall in Deutschland. Sollten sie nun immer erst zu diesem zentralen Sammelpunkt fahren müssen,um an ihre Sportgeräte zu kommen?Was für ein Zeit- und Kostenaufwand! Im Übrigen würden sie damit gegen ein bestehendes Gesetz verstoßen,das besagt, daß man Waffen nur auf dem direkten Weg von zu Hause zum Stand und retour transportieren darf.
    Das Verbot von Paintball ist ebenfalls nicht nachzuvollziehen, dann müßte Völkerball auch verboten werden,da hier ja auch jemand abgeworfen wird....
    Im Übrigen sind in diesem Land und auch international viele tausend Menschen als Reenactors (darstellende Geschichte) unterwegs.
    Egal,wie man zu Waffen steht,Geschichte wurde immer mit Blut geschrieben.Zur Darstellung von historischen Begebenheiten sind Waffen nunmal absolut notwendig,sei es nun Mittelalter,18.Jahrhdt. oder Napoleonik...Diese Menschen halten die Geschichte lebendig-aus der wir heute ja auch noch viel lernen können und sollten.
    Ein totales Waffenverbot wie Hr. Schober es gerne hätte (bei all seinem Schmerz durchaus nachvollziehbar) würde letztlich nichts bringen außer zahlreichen Leuten,die KEINE Kriminelle sind,vor den Kopf zu stoßen indem sie ihren Sport bzw ihr Hobby nicht mehr ausüben können.
    Das bisherige Waff.Gesetz war schon äußerst streng,daß der Vater des Amokläufers die Tatwaffe nicht unter Verschluß hatte,war bereits ein Vergehen gegen bestehende Gesetze....sowas läßt sich auch durch noch härtere Gesetze nicht verhindern. Ein Blick nach England: Nachden totalen Waffenverbot dort stieg die Kriminalitätsquote um mehr als 300%.
    Mich wundert nur, daß die TAZ in das gleiche populistische Horn stößt,wie die BILD: Gegen die böse Waffenlobby zu schreiben anstatt vernünftiger Recherche: Wißt Ihr,daß jedes totalitäre Regime ein totales Waffenverbot in dem von ihm unterdrückten Volk befürwortet? Wer das ernsthaft will,sollte sich nicht länger demokratisch oder gar freiheitsliebend bezeichnen.

  • 04.04.2011 19:17 Uhr

    von Walter Ulbricht:

    Was soll man von so einem linken Käseblatt schon erwarten als einen hämischen und verunglimpfenden Artikel zu unbescholtenen Bürgern, die nichts tun, als ihre Rechte wahrzunehmen.

  • 04.04.2011 19:17 Uhr

    von Moritz:

    @Sherwood:

    Sie wehren sich gegen den Vergleich zwischen Autos und Schusswaffen und proklamieren, dass Autos "einen gewissen Nutzwert haben", Einschränkungen wie "Tempo 30 in dichtbevölkerten Wohngegenden" angemessen seien, und "der Nutzwert (...) einer halbautomatischen 9 Schuss Beretta" für Sie nicht erkennbar ist.

    Dazu möchte ich anmerken: Tempo 30 in Wohngegenden ist eine sachgerechte und sinnvolle Regelung - analog zum Beispiel zu den strengen Auflagen, die heute mit dem privaten Waffenbesitz verbunden sind, z.B. die Pflicht zur Lagerung in Tresoren, dem Transport in verschlossenen Behältnissen, der behördlichen Prüfung auf Zuverlässigkeit etc. pp.

    TROTZ aller Regeln im Straßenverkehr sterben dort jedes Jahr noch immer 5.000 Menschen - von den Verletzten mal ganz zu schweigen. Hier mal einige Vorschläge, um diese Zahl zu verringern: Führerschein erst mit 21 Jahren. Zwingende und regelmäßige Gesundheitsprüfungen ab dem 60. Lebensjahr. Verpflichtender Einbau von Alkoholprüfinstrumenten in alle Autos. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Vielleicht würden dadurch einige Hundert oder Tausend Menschenleben gerettet. Vielleicht auch nicht. Vielleicht müsste man Autos ganz verbieten. Oder zumindest private "Spaßfahrten" - denn spätestens diese können kaum wichtiger sein als das Hobby von Jägern und Sportschützen.

    Merken Sie was?

  • 04.04.2011 19:17 Uhr

    von Rolf:

    Auch wenn Linke so ihre Probleme mit der Realitätswahrnehmung haben: nicht legaler Besitz von und Beschäftigung mit Waffen und Paintballsport sind eine Bedrohung, sondern wie weit man im Umgang mit Anderen gelassen wird. Würde man wieder dazu kommen, der Bevölkerung die Beachtung von Werten und von Selbstdisziplin zu vermitteln, könnte jeder noch einen Panzer in seiner Garage parken und hätte sich dennoch so weit im Griff, daß er nicht persönlicher Defizite wegen über seine Mitmenschen herfällt. Natürlich verträgt sich das aber schlecht mit der Propagierung, daß sich jeder frei benehmen kann wie beim feuerroten Spielmobil. Versuchen Sie doch trotzdem, einmal nachzudenken: der Linie dieses Blättchens folgend müßten als Konsequenz aus dem jüngsten Amoklauf in Bonn nun auch Küchenmesser und Benzin in Flaschen verboten werden. Aber würden Sie sich dafür einsetzen? mal abgesehen davon daß ja dann ganz schlecht um die Bewaffnung Ihrer Leserschaft in Kreuzberg und Friedrichshain bestellt wäre?

  • 04.04.2011 19:17 Uhr

    von Recktenwald:

    Mit Verlaub: Ich kann das mit den "gut organisierten Waffenverbänden" nicht mehr hören — das klingt ja so, als mache da eine Untergrundarmee gegen den Staat mobil. Hier geht es aber einfach nur darum, dass deutsche Bürger mit rechtsstaatlich statthaften Mitteln für das einstehen, das sie für ihr Recht halten. So, wie es alle Bürgerinitiativen, alle Atomkraftgegner und diverse Minoritäten ja auch und völlig zu Recht getan haben. Oder soll das Recht, seine Meinung zu sagen und ggf dafür einstehen und demonstrieren zu dürfen, nur noch bei politisch-opportunen Anliegen statthaft sein?

  • 04.04.2011 19:17 Uhr

    von Moritz:

    Es ist schon bemerkenswert: Da ist die Rede von der "Waffenlobby" und dem "Einknicken" der Politik vor derselben. Halten wir doch mal fest: Bei der sog. Waffenlobby handelt es sich um Sportverbände, in denen über 2,5 Millionen Bürger organisiert sind, die zu 99,99999 Prozent gesetzestreu ihrem Hobby nachgehen und sich gegen unsinnige Eingriffe des Staates mit ihrem demokratischen Recht auf freie Meinungsäußerung zur Wehr setzen.

    Dass der private Waffenbesitz nicht ins Weltbild der taz-Redaktion passt, darf nicht dazu führen, dass man legitime Rechte eines signifikanten Teils der deutschen Bevölkerung einfach mal so im Nebensatz infragestellt.

    Zur Sache selbst: In Deutschland gibt's 50 Millionen Autos und jährlich 5.000 Verkehrstote. Auf 10 Millionen legale Waffen in Privatbesitz kommen pro Jahr weniger als ein Dutzend Tote. Sind die Verkehrstoten ein hinzunehmender "Kollateralschaden", während die Opfer der kriminellen Verwendung von Schusswaffen um JEDEN PREIS durch radikale Eingriffe in die Rechte von Millionen Menschen verhindert werden müssen?

  • 04.04.2011 19:17 Uhr

    von runzbart:

    beim nächsten amoklauf kann man dann immerhin behaupten, dass wir eines der schärfsten waffengesetze und selbst ein in der vergangenheit oftmals veschärftes waffenrecht nicht geholfen haben.
    das bewahrt einen davor endlich mal den großen wurf zu machen, anstatt weiterer tippelschritte.
    ich selbst bin kein waffenfreund, aber wenn ich eine waffe hätte, dann würde ich sicher niemanden "freiwillig" in meine wohnung lassen.
    zum an den kopp fassen, was da fabriziert wird.

  • 04.04.2011 19:17 Uhr

    von Keks:

    Vielleicht hätte die Koalition bestimmte Waffen, wie z.B. Faustfeuerwaffen besser gleich freigeben sollen bzw. können, dann hat die liebe Lobby was sie will, und nebenbei fließen noch die einen oder anderen Euros als Steuern ins Staatssäckl, und nicht in den Schwarzmarkt, zumal es auch günstiger für die Kunden ist, gerade zu Zeiten der Finanzkrise.
    Schade eigentlich, dann eben doch Schwarzmarkt...

    Nun ja, jedes Land bekommt die Regierung, die es verdient !
    Ich kann mir vorstellen, dass es wohl einigen wie mir geht, dass sie keine Lust haben CDU oder SPD zu wählen, von den anderen mal ganz zu schweigen.
    Da braucht mir dann auch kein übergewichtiger Politiker dumm zu kommen, sie sind selbst Schuld !

  • 04.04.2011 19:17 Uhr

    von Philipp:

    ...das bestätigt wieder einmal, dass die SPD immer wieder einknickt, wenn die Traditionalisten marschieren. Haltung war in dieser Partei - bis auf wenige Ausnahmen - noch nie angesagt. Und Herr Wiefelspütz ist inzwischen eine unerträgliche Nervensäge. Ich schäme mich, dass solche Leute (+ Ulla Schmidt + Herr Lauterbach + Herr Pofalla + Hella von Sinnen +++++) aus meiner rheinischen Heimat stammen.

  • 04.04.2011 19:17 Uhr

    von BENHUR:

    Was, wenn ein Kind oder Jugendlicher (oder Erwachsener) eine Wasserspritzpistole mit konzentrierter Essigessenz füllt und anderen damit in die Augen spritzt? Und Küchenmesser lassen sich leicht zu Wurfmessern umbauen, und aus Blechdosen lassen sich mit etwas bösem Willen gefährliche Wurfsterne herausschneiden/stanzen ... vermute ich (hab ich noch nicht versucht) ...

    Also: Wasserspritzpistolen, Küchenmesser und Blechdosen sofort verbieten!???

  • 04.04.2011 19:17 Uhr

    von Pas Materski:

    sind die waffenkisten, die noch vergraben
    in ostdeutschen gärten vergraben liegen in einer statistik dabei?(oder märchen)

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von Holger Löber:

    Es liegt nicht an den Waffen !
    Es liegt daran, dass die meisten Eltern den emotionalen Zustand Ihrer halbwüchsigen Kinder nicht erkennen.Wie sollten sie auch. Sie haben nie einen Lehrgang besucht, der es Ihnen ermöglich. Ich bin in meinem Schützenverein zuständig für die Jugendarbeit und der Lehrgang der mich zur Jugendarbeit befähigt(gemäß § 27 Abs. 3 WaffG) hat mir meine Augen geöffnet.
    Ich sehe unreife Kinder kommen und die sich innerhalb weniger Monate zu verantwortungsbewussten Menschen entwickeln, die in Punkto Sicherheit beim Umgang mit Waffen, manchem älteren Schützen etwas vormachen.
    Es sind alle Erzieher von Kindern und Jugendlichen
    gefragt. Sie sollten in der Lage sein, durch das ständige Gespräch nicht normales Verhalten zu erkennen und entgegenzuwirken. Um dazu in der Lage
    zu sein bedarf es ständiger Weiterbildung. Aber wer hat schon dafür die nötige Zeit in unserer Leistungsgesellschaft.

  • 11.02.2011 17:52 Uhr

    von vic:

    @ Walter Ulbricht
    Gewöhnlich diskutieren wir hier auf anderem Niveau. Das mag für sie ungewohnt sein, ist aber so.

  • 11.02.2011 17:52 Uhr

    von Strolch:

    Hallo
    Glaubt Ihr wirklich,weniger Waffen würden auch nur einen Amoklauf verhindern? Da, wo keine Waffen verfügbar sind,werden eben Brandsätze gebaut(Diese Woche in NRW) oder man nimmt das Auto (April in NL)
    Amokläufe sind ein Resultat einer zu eng aufeinandergedrängten rücksichtslosen und leistungsorientierter Ellenbogengesellschaft,die jegliche Moral verloren hat,sie wird es leider immer wieder geben.
    Das Wegschließen von Waffen an einem zentralen Punkt ist aus mehreren Gründen Unsinn: Zum einen hätten Kriminelle einen Punkt,wo sie an alles rankommen können. Wer sollte diesen Ort 24 Std. tägl. bewachen? Wieviele Tresore bräuchte man,um alle Waffen nebst Munition aller Mitglieder eines Schützenvereins sicher zu verschließen?
    Sportschützen üben häufig nicht nur in "ihrem" Verein,sondern üben als Gastschützen oftmals auch in anderen Schützenvereinen.An Wochenenden sind sie unterwegs zu Wettkämpfen überall in Deutschland. Sollten sie nun immer erst zu diesem zentralen Sammelpunkt fahren müssen,um an ihre Sportgeräte zu kommen?Was für ein Zeit- und Kostenaufwand! Im Übrigen würden sie damit gegen ein bestehendes Gesetz verstoßen,das besagt, daß man Waffen nur auf dem direkten Weg von zu Hause zum Stand und retour transportieren darf.
    Das Verbot von Paintball ist ebenfalls nicht nachzuvollziehen, dann müßte Völkerball auch verboten werden,da hier ja auch jemand abgeworfen wird....
    Im Übrigen sind in diesem Land und auch international viele tausend Menschen als Reenactors (darstellende Geschichte) unterwegs.
    Egal,wie man zu Waffen steht,Geschichte wurde immer mit Blut geschrieben.Zur Darstellung von historischen Begebenheiten sind Waffen nunmal absolut notwendig,sei es nun Mittelalter,18.Jahrhdt. oder Napoleonik...Diese Menschen halten die Geschichte lebendig-aus der wir heute ja auch noch viel lernen können und sollten.
    Ein totales Waffenverbot wie Hr. Schober es gerne hätte (bei all seinem Schmerz durchaus nachvollziehbar) würde letztlich nichts bringen außer zahlreichen Leuten,die KEINE Kriminelle sind,vor den Kopf zu stoßen indem sie ihren Sport bzw ihr Hobby nicht mehr ausüben können.
    Das bisherige Waff.Gesetz war schon äußerst streng,daß der Vater des Amokläufers die Tatwaffe nicht unter Verschluß hatte,war bereits ein Vergehen gegen bestehende Gesetze....sowas läßt sich auch durch noch härtere Gesetze nicht verhindern. Ein Blick nach England: Nachden totalen Waffenverbot dort stieg die Kriminalitätsquote um mehr als 300%.
    Mich wundert nur, daß die TAZ in das gleiche populistische Horn stößt,wie die BILD: Gegen die böse Waffenlobby zu schreiben anstatt vernünftiger Recherche: Wißt Ihr,daß jedes totalitäre Regime ein totales Waffenverbot in dem von ihm unterdrückten Volk befürwortet? Wer das ernsthaft will,sollte sich nicht länger demokratisch oder gar freiheitsliebend bezeichnen.

  • 11.02.2011 17:52 Uhr

    von tiger2b:

    Vielleicht sollte der Verfasser dieses Artikels mal die Seite http://www.ipsc4ever.net/ besuchen und sich über die Sachen schlau machen, die er verunglimpft. Häuserwände mit Fenstern ... das ich nicht lache! Die Hetzkampagne gegen 2,5 Millionen legale Waffenbesitzer geht also weiter. Das die gefürchtete "Waffenlobby" lediglich aus ganz normalen Mitbürgern besteht, die sich Ihr Hobby nicht verbieten lassen wollen, dass wird in den Medien totgeschwiegen und Waffenbesitzer werden lieber pauschal als gefährliche Irre dargestellt.

  • 11.02.2011 17:52 Uhr

    von Keks:

    Vielleicht hätte die Koalition bestimmte Waffen, wie z.B. Faustfeuerwaffen besser gleich freigeben sollen bzw. können, dann hat die liebe Lobby was sie will, und nebenbei fließen noch die einen oder anderen Euros als Steuern ins Staatssäckl, und nicht in den Schwarzmarkt, zumal es auch günstiger für die Kunden ist, gerade zu Zeiten der Finanzkrise.
    Schade eigentlich, dann eben doch Schwarzmarkt...

    Nun ja, jedes Land bekommt die Regierung, die es verdient !
    Ich kann mir vorstellen, dass es wohl einigen wie mir geht, dass sie keine Lust haben CDU oder SPD zu wählen, von den anderen mal ganz zu schweigen.
    Da braucht mir dann auch kein übergewichtiger Politiker dumm zu kommen, sie sind selbst Schuld !

  • 11.02.2011 17:52 Uhr

    von Pas Materski:

    sind die waffenkisten, die noch vergraben
    in ostdeutschen gärten vergraben liegen in einer statistik dabei?(oder märchen)

  • 22.05.2009 16:37 Uhr

    von Holger Löber:

    Es liegt nicht an den Waffen !
    Es liegt daran, dass die meisten Eltern den emotionalen Zustand Ihrer halbwüchsigen Kinder nicht erkennen.Wie sollten sie auch. Sie haben nie einen Lehrgang besucht, der es Ihnen ermöglich. Ich bin in meinem Schützenverein zuständig für die Jugendarbeit und der Lehrgang der mich zur Jugendarbeit befähigt(gemäß § 27 Abs. 3 WaffG) hat mir meine Augen geöffnet.
    Ich sehe unreife Kinder kommen und die sich innerhalb weniger Monate zu verantwortungsbewussten Menschen entwickeln, die in Punkto Sicherheit beim Umgang mit Waffen, manchem älteren Schützen etwas vormachen.
    Es sind alle Erzieher von Kindern und Jugendlichen
    gefragt. Sie sollten in der Lage sein, durch das ständige Gespräch nicht normales Verhalten zu erkennen und entgegenzuwirken. Um dazu in der Lage
    zu sein bedarf es ständiger Weiterbildung. Aber wer hat schon dafür die nötige Zeit in unserer Leistungsgesellschaft.

  • 16.05.2009 07:11 Uhr

    von vic:

    @ Walter Ulbricht
    Gewöhnlich diskutieren wir hier auf anderem Niveau. Das mag für sie ungewohnt sein, ist aber so.

  • 15.05.2009 02:57 Uhr

    von Strolch:

    Hallo
    Glaubt Ihr wirklich,weniger Waffen würden auch nur einen Amoklauf verhindern? Da, wo keine Waffen verfügbar sind,werden eben Brandsätze gebaut(Diese Woche in NRW) oder man nimmt das Auto (April in NL)
    Amokläufe sind ein Resultat einer zu eng aufeinandergedrängten rücksichtslosen und leistungsorientierter Ellenbogengesellschaft,die jegliche Moral verloren hat,sie wird es leider immer wieder geben.
    Das Wegschließen von Waffen an einem zentralen Punkt ist aus mehreren Gründen Unsinn: Zum einen hätten Kriminelle einen Punkt,wo sie an alles rankommen können. Wer sollte diesen Ort 24 Std. tägl. bewachen? Wieviele Tresore bräuchte man,um alle Waffen nebst Munition aller Mitglieder eines Schützenvereins sicher zu verschließen?
    Sportschützen üben häufig nicht nur in "ihrem" Verein,sondern üben als Gastschützen oftmals auch in anderen Schützenvereinen.An Wochenenden sind sie unterwegs zu Wettkämpfen überall in Deutschland. Sollten sie nun immer erst zu diesem zentralen Sammelpunkt fahren müssen,um an ihre Sportgeräte zu kommen?Was für ein Zeit- und Kostenaufwand! Im Übrigen würden sie damit gegen ein bestehendes Gesetz verstoßen,das besagt, daß man Waffen nur auf dem direkten Weg von zu Hause zum Stand und retour transportieren darf.
    Das Verbot von Paintball ist ebenfalls nicht nachzuvollziehen, dann müßte Völkerball auch verboten werden,da hier ja auch jemand abgeworfen wird....
    Im Übrigen sind in diesem Land und auch international viele tausend Menschen als Reenactors (darstellende Geschichte) unterwegs.
    Egal,wie man zu Waffen steht,Geschichte wurde immer mit Blut geschrieben.Zur Darstellung von historischen Begebenheiten sind Waffen nunmal absolut notwendig,sei es nun Mittelalter,18.Jahrhdt. oder Napoleonik...Diese Menschen halten die Geschichte lebendig-aus der wir heute ja auch noch viel lernen können und sollten.
    Ein totales Waffenverbot wie Hr. Schober es gerne hätte (bei all seinem Schmerz durchaus nachvollziehbar) würde letztlich nichts bringen außer zahlreichen Leuten,die KEINE Kriminelle sind,vor den Kopf zu stoßen indem sie ihren Sport bzw ihr Hobby nicht mehr ausüben können.
    Das bisherige Waff.Gesetz war schon äußerst streng,daß der Vater des Amokläufers die Tatwaffe nicht unter Verschluß hatte,war bereits ein Vergehen gegen bestehende Gesetze....sowas läßt sich auch durch noch härtere Gesetze nicht verhindern. Ein Blick nach England: Nachden totalen Waffenverbot dort stieg die Kriminalitätsquote um mehr als 300%.
    Mich wundert nur, daß die TAZ in das gleiche populistische Horn stößt,wie die BILD: Gegen die böse Waffenlobby zu schreiben anstatt vernünftiger Recherche: Wißt Ihr,daß jedes totalitäre Regime ein totales Waffenverbot in dem von ihm unterdrückten Volk befürwortet? Wer das ernsthaft will,sollte sich nicht länger demokratisch oder gar freiheitsliebend bezeichnen.

  • 14.05.2009 13:12 Uhr

    von Snow:

    @ Sylvia Koch

    "Verbote lösen dieses Problem nicht."

    Hat auch niemand gesagt, dass es mit Verboten allein getan ist. Komisch warum immer darauf rumgeritten wird, wahrscheinlich weil es so schön einfach ist.
    Aber ein geziehltes Verbot in Kombination mit mehr Aufmerksamkeit für Jugendliche etc., es sollte Hand in Hand gehen. Purer Aktionismus wird ganz schnell verpuffen, siehe Winnenden und nun der neue Fall, obwohl ja alles ganz anders werden sollte. Interessanterweise ist es auch noch ein Mädchen, eine wohl gut bis sehr gute Schülerin, die allerdings wohl sehr allein bis einsam war, was komischerweise auch niemanden weiter auffiel.
    Und ich sage voraus, es wird weitergehen, und noch mehr Opfer geben.
    Vielleicht sollten sich Familien von Opfern zusammentun, und so einige Lügner aus der Politik, die so großartig ihre Klappe aufgerissen haben, vor Gericht bringen. Doch selbst das wird nicht passieren.

  • 14.05.2009 12:53 Uhr

    von Walter Ulbricht:

    Was soll man von so einem linken Käseblatt schon erwarten als einen hämischen und verunglimpfenden Artikel zu unbescholtenen Bürgern, die nichts tun, als ihre Rechte wahrzunehmen.

  • 14.05.2009 12:00 Uhr

    von Moritz:

    @Sherwood:

    Sie wehren sich gegen den Vergleich zwischen Autos und Schusswaffen und proklamieren, dass Autos "einen gewissen Nutzwert haben", Einschränkungen wie "Tempo 30 in dichtbevölkerten Wohngegenden" angemessen seien, und "der Nutzwert (...) einer halbautomatischen 9 Schuss Beretta" für Sie nicht erkennbar ist.

    Dazu möchte ich anmerken: Tempo 30 in Wohngegenden ist eine sachgerechte und sinnvolle Regelung - analog zum Beispiel zu den strengen Auflagen, die heute mit dem privaten Waffenbesitz verbunden sind, z.B. die Pflicht zur Lagerung in Tresoren, dem Transport in verschlossenen Behältnissen, der behördlichen Prüfung auf Zuverlässigkeit etc. pp.

    TROTZ aller Regeln im Straßenverkehr sterben dort jedes Jahr noch immer 5.000 Menschen - von den Verletzten mal ganz zu schweigen. Hier mal einige Vorschläge, um diese Zahl zu verringern: Führerschein erst mit 21 Jahren. Zwingende und regelmäßige Gesundheitsprüfungen ab dem 60. Lebensjahr. Verpflichtender Einbau von Alkoholprüfinstrumenten in alle Autos. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Vielleicht würden dadurch einige Hundert oder Tausend Menschenleben gerettet. Vielleicht auch nicht. Vielleicht müsste man Autos ganz verbieten. Oder zumindest private "Spaßfahrten" - denn spätestens diese können kaum wichtiger sein als das Hobby von Jägern und Sportschützen.

    Merken Sie was?

  • 14.05.2009 11:45 Uhr

    von Rolf:

    Auch wenn Linke so ihre Probleme mit der Realitätswahrnehmung haben: nicht legaler Besitz von und Beschäftigung mit Waffen und Paintballsport sind eine Bedrohung, sondern wie weit man im Umgang mit Anderen gelassen wird. Würde man wieder dazu kommen, der Bevölkerung die Beachtung von Werten und von Selbstdisziplin zu vermitteln, könnte jeder noch einen Panzer in seiner Garage parken und hätte sich dennoch so weit im Griff, daß er nicht persönlicher Defizite wegen über seine Mitmenschen herfällt. Natürlich verträgt sich das aber schlecht mit der Propagierung, daß sich jeder frei benehmen kann wie beim feuerroten Spielmobil. Versuchen Sie doch trotzdem, einmal nachzudenken: der Linie dieses Blättchens folgend müßten als Konsequenz aus dem jüngsten Amoklauf in Bonn nun auch Küchenmesser und Benzin in Flaschen verboten werden. Aber würden Sie sich dafür einsetzen? mal abgesehen davon daß ja dann ganz schlecht um die Bewaffnung Ihrer Leserschaft in Kreuzberg und Friedrichshain bestellt wäre?

  • 14.05.2009 11:08 Uhr

    von tiger2b:

    Vielleicht sollte der Verfasser dieses Artikels mal die Seite http://www.ipsc4ever.net/ besuchen und sich über die Sachen schlau machen, die er verunglimpft. Häuserwände mit Fenstern ... das ich nicht lache! Die Hetzkampagne gegen 2,5 Millionen legale Waffenbesitzer geht also weiter. Das die gefürchtete "Waffenlobby" lediglich aus ganz normalen Mitbürgern besteht, die sich Ihr Hobby nicht verbieten lassen wollen, dass wird in den Medien totgeschwiegen und Waffenbesitzer werden lieber pauschal als gefährliche Irre dargestellt.

  • 14.05.2009 11:01 Uhr

    von Recktenwald:

    Mit Verlaub: Ich kann das mit den "gut organisierten Waffenverbänden" nicht mehr hören — das klingt ja so, als mache da eine Untergrundarmee gegen den Staat mobil. Hier geht es aber einfach nur darum, dass deutsche Bürger mit rechtsstaatlich statthaften Mitteln für das einstehen, das sie für ihr Recht halten. So, wie es alle Bürgerinitiativen, alle Atomkraftgegner und diverse Minoritäten ja auch und völlig zu Recht getan haben. Oder soll das Recht, seine Meinung zu sagen und ggf dafür einstehen und demonstrieren zu dürfen, nur noch bei politisch-opportunen Anliegen statthaft sein?

  • 14.05.2009 10:55 Uhr

    von Sherwood:

    Wasserpistolen mit Essigsäre, Tote im Straßenverkehr? Dass Autos zumindest einen gewissen Nutzwert haben wird wohl nicht mal der Erz-Öko abstreiten. Und ja, ich mag Verbote auch nicht aber zB Tempo 30 in dichtbevölkerten Wohngegenden ist wohl kaum ein Fehler. Wo bitteschön ist der Nutzwert für den Einzelnen oder gar die Gesellschaft bei einer halbautomatischen 9 Schuss Beretta? Fakt ist doch dass alle Amok-Buben die Knarre aus Daddys Nachttischschublade gezogen haben und damit mal geschwind 20 Leute erschossen. Mit Wurfsternen aus Blechdosen hätten sie da eher ein Problem gehabt und dass der Jungspund vom Lande sich im Stuttgarter Underground von der Russenmafia eine Kanone mit ein paarhundert Schuss besorgt ist auch nicht realistisch. Was wäre die schnelle und einfache Lösung? Handfeuerwaffen verbieten, so einfach wäre das gewesen, über die gesellschaftlichen Hintergründe dieser Morde kann man trotzdem diskutieren, am nächsten Amoklauf wird das nichts ändern, sondern nur die Tatsache, dass die Knarre nicht mehr so leicht verfügbar ist. Stattdessen wird Paintball verboten, das ist ja echte Real-Satire, das wäre ja so, um mal wieder zum Auto zu kommen, kein Tempolimit mehr in Fussgängerzonen dafür wird aber die Höchstgeschwindigkeit auf der Carreara Bahn auf 15km/h begrenzt.

  • 14.05.2009 10:36 Uhr

    von Moritz:

    Es ist schon bemerkenswert: Da ist die Rede von der "Waffenlobby" und dem "Einknicken" der Politik vor derselben. Halten wir doch mal fest: Bei der sog. Waffenlobby handelt es sich um Sportverbände, in denen über 2,5 Millionen Bürger organisiert sind, die zu 99,99999 Prozent gesetzestreu ihrem Hobby nachgehen und sich gegen unsinnige Eingriffe des Staates mit ihrem demokratischen Recht auf freie Meinungsäußerung zur Wehr setzen.

    Dass der private Waffenbesitz nicht ins Weltbild der taz-Redaktion passt, darf nicht dazu führen, dass man legitime Rechte eines signifikanten Teils der deutschen Bevölkerung einfach mal so im Nebensatz infragestellt.

    Zur Sache selbst: In Deutschland gibt's 50 Millionen Autos und jährlich 5.000 Verkehrstote. Auf 10 Millionen legale Waffen in Privatbesitz kommen pro Jahr weniger als ein Dutzend Tote. Sind die Verkehrstoten ein hinzunehmender "Kollateralschaden", während die Opfer der kriminellen Verwendung von Schusswaffen um JEDEN PREIS durch radikale Eingriffe in die Rechte von Millionen Menschen verhindert werden müssen?

  • 14.05.2009 09:43 Uhr

    von Sylvia Koch:

    Spätestens nach dem Vorfall in St. Augustin sollte klar sein, dass man weg muss von der Tatmitteldiskussion. Zudem war die Person weiblich! Konsequenterweise müssten wir sonst Grillanzünder, Feuerlöscher, Messer ... verbieten. Die Jugendlichen hatten/haben alle psychische Probleme, standen wahrscheinlich unter Medikamenteneinfluss, sonst wären sie nicht fähig gewesen, so zu handeln. Hier muss man ansetzen. Verbote lösen dieses Problem nicht.

  • 14.05.2009 08:28 Uhr

    von runzbart:

    beim nächsten amoklauf kann man dann immerhin behaupten, dass wir eines der schärfsten waffengesetze und selbst ein in der vergangenheit oftmals veschärftes waffenrecht nicht geholfen haben.
    das bewahrt einen davor endlich mal den großen wurf zu machen, anstatt weiterer tippelschritte.
    ich selbst bin kein waffenfreund, aber wenn ich eine waffe hätte, dann würde ich sicher niemanden "freiwillig" in meine wohnung lassen.
    zum an den kopp fassen, was da fabriziert wird.

  • 14.05.2009 08:14 Uhr

    von Jörg H.:

    Bananenrepublik Deutschland!Das Paintballverbot geht bestimmt geschmeidig durch!Die ganze Welt lacht sich schlapp über den Murx den unsere Möchtegernelite verzapft!Standupcomedy vom feinsten!!!

  • 14.05.2009 07:30 Uhr

    von vic:

    "Schützen und Jäger seien "Teil der deutschen sozialen Kultur und unserer Identität", sagt Wiefelspütz weiter."
    Aber muss das so bleiben? Ich meine: Nein!

  • 14.05.2009 07:16 Uhr

    von Keks:

    Vielleicht hätte die Koalition bestimmte Waffen, wie z.B. Faustfeuerwaffen besser gleich freigeben sollen bzw. können, dann hat die liebe Lobby was sie will, und nebenbei fließen noch die einen oder anderen Euros als Steuern ins Staatssäckl, und nicht in den Schwarzmarkt, zumal es auch günstiger für die Kunden ist, gerade zu Zeiten der Finanzkrise.
    Schade eigentlich, dann eben doch Schwarzmarkt...

    Nun ja, jedes Land bekommt die Regierung, die es verdient !
    Ich kann mir vorstellen, dass es wohl einigen wie mir geht, dass sie keine Lust haben CDU oder SPD zu wählen, von den anderen mal ganz zu schweigen.
    Da braucht mir dann auch kein übergewichtiger Politiker dumm zu kommen, sie sind selbst Schuld !

  • 14.05.2009 01:46 Uhr

    von Daniel W.:

    Es ist schon bezeichnend, wie wenig Skrupel man bei der Unterwanderung von Grundrechten hat, es aber nicht einmal auf die Reihe bekommt den Schusswaffenbesitz vernünftig zu regulieren.

    Klar, Sportschützen brauchen ihre 20 großkalibrigen Pistolen. Was sind dagegen schon Informationsfreiheit und Privatsphäre. Verbieten wir doch lieber das Schießen mit Farbkügelchen.

  • 14.05.2009 01:39 Uhr

    von Philipp:

    ...das bestätigt wieder einmal, dass die SPD immer wieder einknickt, wenn die Traditionalisten marschieren. Haltung war in dieser Partei - bis auf wenige Ausnahmen - noch nie angesagt. Und Herr Wiefelspütz ist inzwischen eine unerträgliche Nervensäge. Ich schäme mich, dass solche Leute (+ Ulla Schmidt + Herr Lauterbach + Herr Pofalla + Hella von Sinnen +++++) aus meiner rheinischen Heimat stammen.

  • 13.05.2009 20:31 Uhr

    von Peter:

    "Dazu hat die Gesellschaft nicht die Kraft, sie will es nicht. Und wir Abgeordneten stehen nicht außerhalb der Gesellschaft."
    Ha ha, als ob die Abgeordneten oder Politiker im allgemeinen stets nach dem Willen der Bevölkerung handeln würden. Wenn es darum geht, in ferne Länder in den Krieg zu ziehen, auch gegen den Willen eines großen Teils der Bevölkerung, dann geht es.
    Schlimm, wenn man immer liest, welchen verderblichen Einfluß die Waffenverbände in den USA haben, und dann erleben muß, daß es hier in Deutschland nicht viel anders ist. Und was ist schon sportlich daran, herumzuballern, ob man es nun im Schützenverein oder sonstwo macht. Nur Polizei und Bundeswehr sowie hauptberufliche Förster sollten Feuerwaffen haben, ansonsten sollte das Luftgewehr für die Jahrmarktbude reichen.

  • 13.05.2009 20:28 Uhr

    von BENHUR:

    Was, wenn ein Kind oder Jugendlicher (oder Erwachsener) eine Wasserspritzpistole mit konzentrierter Essigessenz füllt und anderen damit in die Augen spritzt? Und Küchenmesser lassen sich leicht zu Wurfmessern umbauen, und aus Blechdosen lassen sich mit etwas bösem Willen gefährliche Wurfsterne herausschneiden/stanzen ... vermute ich (hab ich noch nicht versucht) ...

    Also: Wasserspritzpistolen, Küchenmesser und Blechdosen sofort verbieten!???

  • 13.05.2009 18:30 Uhr

    von populist:

    Alle paar Jahre läuft jemand mit Pappas schlecht gesicherten Ballermännern Amok und bringt ein paar Leute um. Aber wenn mehrere tausend Menschen pro im Jahr im Straßenverkehr ums Leben kommen, verbietet auch keiner die Autos; wenn 30.000 Leute jährlich an den Folhen von Alkohol sterben, wird nicht mal die Fernsehwerbung für Alkohol eingeschränkt.

    Ich weiß, dass das nicht vergleichbar ist! Schon weil im einen Fall etwa 10 Leute sterben und im anderen etwa 10.000 mal drei. Aber es geht um die Systematik.

    Die Menschen müssen endlich begreifen, dass alle Gesetzesverschärfungen und Verbote keine Sicherheit garantieren können. Es bleibt immer ein Risiko. Und ob eine Reduktion dieses Risikos um sagen wir 0,1% es rechtfertigt, tausende verantwortungsvolle Menschen in ihren Rechten zu beschneiden, halte ich für fraglich.

  • 13.05.2009 18:29 Uhr

    von Pas Materski:

    sind die waffenkisten, die noch vergraben
    in ostdeutschen gärten vergraben liegen in einer statistik dabei?(oder märchen)

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