Sozialdemokraten und Grüne haben ihre Koalitionsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen. Die Parteitage von SPD und den Grünen müssen noch zustimmen.von Klaus-Peter Klingelschmitt
@Anne: Das Land Hessen wäre besser beraten, vielleicht in Dänemark oder auf der Nordsee paar Hektar zu pachten, da produzierten die Windräder 2-3 mal mehr bei gleichen Kosten. Um nur einen KKW-Block zu ersetzen braucht es 4000 große(!) Windanlagen off-shore und im Land Hessen 10.000-12.000, derzeit sind es ca. 600 eher kleine.
Und wie in diesem Zusammenhang Biblis bis 2013 ohne Ersatz durch Gas / Kohlekraftwerke substituiert werden soll, hat uns der Solarpapst Hermann Scheer auch noch nicht vorgerechnet.
Auch die hochsubventionierte PV sollte man auch da betreiben wo es sich lohnt. Es ist aberwitzig, wenn die viel preiswertere und effizientere Solarthermie auf deutschen Dächern von staatlich gesteuerte Profitgier verdrängt wird.
Die Scheer'schen Utopien verkaufen sich vielleicht ganz gut, aber auch Ökologie braucht vor allem gesunden Menschenverstand - den vermisse ich gewaltig.
04.04.2011 18:58 Uhr
von Anne:
Jetzt werden in Hessen hoffentlich auch schleunigst alle Gebäude, v.a. die älteren, mit besserer Wärmedämmung, ggf. auch Wintergarten -ähnlichen Vorbauten (zur direkten Sonnenenergienutzung), thermischen u. photovoltaischen Solaranlagen ausgerüstet.
Letztgenannte wären ja längst viel billiger, wenn nicht damals R. Reagan den von J. Carter u.a. in die Wege geleiteten massiven Ausbau dieser Technologie gestoppt und damit (wegen geringer Stückzahlen etc.) auch teuer gehalten hätte - ein weltweiter Effekt, weil Reagans Politik in dieser Hinsicht typisch für die Mehrheit weltweit war, trotz der späteren Entwicklungen (zuerst in Japan, dann auch z.B. in Deutschland, nun auch wieder in den USA u.s.w.).
Immerhin ist von 1975 bis 2005 der Preis von PV Strom (ohne Zuschüsse) um sage und schreibe mehr als 80 Prozent gesunken. In Seattle liegt er z.B. demnächst je kWh bei ca 16 US-cent, in Los Angeles bei ca. 10 US-cent. Durch höhere Stückzahlen der Produktion von Silicium -Panels könnte er noch viel weiter sinken, auch in Europa.
Billiger als die verdeckten Kosten von 1 Mio zu sichernden Atommüll (sogar ohne große Unfälle) oder Quecksilber emittierenden und klimaschädlichen Kohlekraftwerken ist er sowieso schon heute. was aber leider sehr viele Menschen immer noch nicht verstanden haben.
11.02.2011 17:47 Uhr
von mitdenkender Ökologe:
@Anne: Das Land Hessen wäre besser beraten, vielleicht in Dänemark oder auf der Nordsee paar Hektar zu pachten, da produzierten die Windräder 2-3 mal mehr bei gleichen Kosten. Um nur einen KKW-Block zu ersetzen braucht es 4000 große(!) Windanlagen off-shore und im Land Hessen 10.000-12.000, derzeit sind es ca. 600 eher kleine.
Und wie in diesem Zusammenhang Biblis bis 2013 ohne Ersatz durch Gas / Kohlekraftwerke substituiert werden soll, hat uns der Solarpapst Hermann Scheer auch noch nicht vorgerechnet.
Auch die hochsubventionierte PV sollte man auch da betreiben wo es sich lohnt. Es ist aberwitzig, wenn die viel preiswertere und effizientere Solarthermie auf deutschen Dächern von staatlich gesteuerte Profitgier verdrängt wird.
Die Scheer'schen Utopien verkaufen sich vielleicht ganz gut, aber auch Ökologie braucht vor allem gesunden Menschenverstand - den vermisse ich gewaltig.
11.02.2011 17:47 Uhr
von Anne:
Jetzt werden in Hessen hoffentlich auch schleunigst alle Gebäude, v.a. die älteren, mit besserer Wärmedämmung, ggf. auch Wintergarten -ähnlichen Vorbauten (zur direkten Sonnenenergienutzung), thermischen u. photovoltaischen Solaranlagen ausgerüstet.
Letztgenannte wären ja längst viel billiger, wenn nicht damals R. Reagan den von J. Carter u.a. in die Wege geleiteten massiven Ausbau dieser Technologie gestoppt und damit (wegen geringer Stückzahlen etc.) auch teuer gehalten hätte - ein weltweiter Effekt, weil Reagans Politik in dieser Hinsicht typisch für die Mehrheit weltweit war, trotz der späteren Entwicklungen (zuerst in Japan, dann auch z.B. in Deutschland, nun auch wieder in den USA u.s.w.).
Immerhin ist von 1975 bis 2005 der Preis von PV Strom (ohne Zuschüsse) um sage und schreibe mehr als 80 Prozent gesunken. In Seattle liegt er z.B. demnächst je kWh bei ca 16 US-cent, in Los Angeles bei ca. 10 US-cent. Durch höhere Stückzahlen der Produktion von Silicium -Panels könnte er noch viel weiter sinken, auch in Europa.
Billiger als die verdeckten Kosten von 1 Mio zu sichernden Atommüll (sogar ohne große Unfälle) oder Quecksilber emittierenden und klimaschädlichen Kohlekraftwerken ist er sowieso schon heute. was aber leider sehr viele Menschen immer noch nicht verstanden haben.
26.10.2008 12:48 Uhr
von mitdenkender Ökologe:
@Anne: Das Land Hessen wäre besser beraten, vielleicht in Dänemark oder auf der Nordsee paar Hektar zu pachten, da produzierten die Windräder 2-3 mal mehr bei gleichen Kosten. Um nur einen KKW-Block zu ersetzen braucht es 4000 große(!) Windanlagen off-shore und im Land Hessen 10.000-12.000, derzeit sind es ca. 600 eher kleine.
Und wie in diesem Zusammenhang Biblis bis 2013 ohne Ersatz durch Gas / Kohlekraftwerke substituiert werden soll, hat uns der Solarpapst Hermann Scheer auch noch nicht vorgerechnet.
Auch die hochsubventionierte PV sollte man auch da betreiben wo es sich lohnt. Es ist aberwitzig, wenn die viel preiswertere und effizientere Solarthermie auf deutschen Dächern von staatlich gesteuerte Profitgier verdrängt wird.
Die Scheer'schen Utopien verkaufen sich vielleicht ganz gut, aber auch Ökologie braucht vor allem gesunden Menschenverstand - den vermisse ich gewaltig.
24.10.2008 13:45 Uhr
von Anne:
... und noch was: Ergänzend zum Ausbau der offshore Windkraft in Nordsee, Ostsee u.s.w. könnten auch in Hessen auf vielen Mittelstreifen der Autobahnen 0,1 bis 0,5 MW -Windräder errichtet werden (je nach Windverhältnissen - bekanntlich laufen kleinere normalerweise auch leichter an). Unverschattete Mittelstreifen könnten außerdem teilweise mit Solaranlagen ausgerüstet werden.
Außerdem gibt es noch viele kleinere Bach- und Flussläufe, in denen kleine Laufwasserturbinen installierbar wären. Deren Entwicklung sollte daher von der neuen Regierung sofort in Auftrag gegeben werden (denn solche gibt es meines Wissens noch nicht - was sich aber binnen 2 Jahren ändern kann), und z.B. mit speziellen Schutz-Netzen sind sie auch "fischfreundlich" konstruierbar.
24.10.2008 13:30 Uhr
von Anne:
Jetzt werden in Hessen hoffentlich auch schleunigst alle Gebäude, v.a. die älteren, mit besserer Wärmedämmung, ggf. auch Wintergarten -ähnlichen Vorbauten (zur direkten Sonnenenergienutzung), thermischen u. photovoltaischen Solaranlagen ausgerüstet.
Letztgenannte wären ja längst viel billiger, wenn nicht damals R. Reagan den von J. Carter u.a. in die Wege geleiteten massiven Ausbau dieser Technologie gestoppt und damit (wegen geringer Stückzahlen etc.) auch teuer gehalten hätte - ein weltweiter Effekt, weil Reagans Politik in dieser Hinsicht typisch für die Mehrheit weltweit war, trotz der späteren Entwicklungen (zuerst in Japan, dann auch z.B. in Deutschland, nun auch wieder in den USA u.s.w.).
Immerhin ist von 1975 bis 2005 der Preis von PV Strom (ohne Zuschüsse) um sage und schreibe mehr als 80 Prozent gesunken. In Seattle liegt er z.B. demnächst je kWh bei ca 16 US-cent, in Los Angeles bei ca. 10 US-cent. Durch höhere Stückzahlen der Produktion von Silicium -Panels könnte er noch viel weiter sinken, auch in Europa.
Billiger als die verdeckten Kosten von 1 Mio zu sichernden Atommüll (sogar ohne große Unfälle) oder Quecksilber emittierenden und klimaschädlichen Kohlekraftwerken ist er sowieso schon heute. was aber leider sehr viele Menschen immer noch nicht verstanden haben.
Leserkommentare
04.04.2011 18:58 Uhr
von mitdenkender Ökologe:
@Anne: Das Land Hessen wäre besser beraten, vielleicht in Dänemark oder auf der Nordsee paar Hektar zu pachten, da produzierten die Windräder 2-3 mal mehr bei gleichen Kosten. Um nur einen KKW-Block zu ersetzen braucht es 4000 große(!) Windanlagen off-shore und im Land Hessen 10.000-12.000, derzeit sind es ca. 600 eher kleine.
Und wie in diesem Zusammenhang Biblis bis 2013 ohne Ersatz durch Gas / Kohlekraftwerke substituiert werden soll, hat uns der Solarpapst Hermann Scheer auch noch nicht vorgerechnet.
Auch die hochsubventionierte PV sollte man auch da betreiben wo es sich lohnt. Es ist aberwitzig, wenn die viel preiswertere und effizientere Solarthermie auf deutschen Dächern von staatlich gesteuerte Profitgier verdrängt wird.
Die Scheer'schen Utopien verkaufen sich vielleicht ganz gut, aber auch Ökologie braucht vor allem gesunden Menschenverstand - den vermisse ich gewaltig.
04.04.2011 18:58 Uhr
von Anne:
Jetzt werden in Hessen hoffentlich auch schleunigst alle Gebäude, v.a. die älteren, mit besserer Wärmedämmung, ggf. auch Wintergarten -ähnlichen Vorbauten (zur direkten Sonnenenergienutzung), thermischen u. photovoltaischen Solaranlagen ausgerüstet.
Letztgenannte wären ja längst viel billiger, wenn nicht damals R. Reagan den von J. Carter u.a. in die Wege geleiteten massiven Ausbau dieser Technologie gestoppt und damit (wegen geringer Stückzahlen etc.) auch teuer gehalten hätte - ein weltweiter Effekt, weil Reagans Politik in dieser Hinsicht typisch für die Mehrheit weltweit war, trotz der späteren Entwicklungen (zuerst in Japan, dann auch z.B. in Deutschland, nun auch wieder in den USA u.s.w.).
Immerhin ist von 1975 bis 2005 der Preis von PV Strom (ohne Zuschüsse) um sage und schreibe mehr als 80 Prozent gesunken. In Seattle liegt er z.B. demnächst je kWh bei ca 16 US-cent, in Los Angeles bei ca. 10 US-cent. Durch höhere Stückzahlen der Produktion von Silicium -Panels könnte er noch viel weiter sinken, auch in Europa.
Billiger als die verdeckten Kosten von 1 Mio zu sichernden Atommüll (sogar ohne große Unfälle) oder Quecksilber emittierenden und klimaschädlichen Kohlekraftwerken ist er sowieso schon heute. was aber leider sehr viele Menschen immer noch nicht verstanden haben.
11.02.2011 17:47 Uhr
von mitdenkender Ökologe:
@Anne: Das Land Hessen wäre besser beraten, vielleicht in Dänemark oder auf der Nordsee paar Hektar zu pachten, da produzierten die Windräder 2-3 mal mehr bei gleichen Kosten. Um nur einen KKW-Block zu ersetzen braucht es 4000 große(!) Windanlagen off-shore und im Land Hessen 10.000-12.000, derzeit sind es ca. 600 eher kleine.
Und wie in diesem Zusammenhang Biblis bis 2013 ohne Ersatz durch Gas / Kohlekraftwerke substituiert werden soll, hat uns der Solarpapst Hermann Scheer auch noch nicht vorgerechnet.
Auch die hochsubventionierte PV sollte man auch da betreiben wo es sich lohnt. Es ist aberwitzig, wenn die viel preiswertere und effizientere Solarthermie auf deutschen Dächern von staatlich gesteuerte Profitgier verdrängt wird.
Die Scheer'schen Utopien verkaufen sich vielleicht ganz gut, aber auch Ökologie braucht vor allem gesunden Menschenverstand - den vermisse ich gewaltig.
11.02.2011 17:47 Uhr
von Anne:
Jetzt werden in Hessen hoffentlich auch schleunigst alle Gebäude, v.a. die älteren, mit besserer Wärmedämmung, ggf. auch Wintergarten -ähnlichen Vorbauten (zur direkten Sonnenenergienutzung), thermischen u. photovoltaischen Solaranlagen ausgerüstet.
Letztgenannte wären ja längst viel billiger, wenn nicht damals R. Reagan den von J. Carter u.a. in die Wege geleiteten massiven Ausbau dieser Technologie gestoppt und damit (wegen geringer Stückzahlen etc.) auch teuer gehalten hätte - ein weltweiter Effekt, weil Reagans Politik in dieser Hinsicht typisch für die Mehrheit weltweit war, trotz der späteren Entwicklungen (zuerst in Japan, dann auch z.B. in Deutschland, nun auch wieder in den USA u.s.w.).
Immerhin ist von 1975 bis 2005 der Preis von PV Strom (ohne Zuschüsse) um sage und schreibe mehr als 80 Prozent gesunken. In Seattle liegt er z.B. demnächst je kWh bei ca 16 US-cent, in Los Angeles bei ca. 10 US-cent. Durch höhere Stückzahlen der Produktion von Silicium -Panels könnte er noch viel weiter sinken, auch in Europa.
Billiger als die verdeckten Kosten von 1 Mio zu sichernden Atommüll (sogar ohne große Unfälle) oder Quecksilber emittierenden und klimaschädlichen Kohlekraftwerken ist er sowieso schon heute. was aber leider sehr viele Menschen immer noch nicht verstanden haben.
26.10.2008 12:48 Uhr
von mitdenkender Ökologe:
@Anne: Das Land Hessen wäre besser beraten, vielleicht in Dänemark oder auf der Nordsee paar Hektar zu pachten, da produzierten die Windräder 2-3 mal mehr bei gleichen Kosten. Um nur einen KKW-Block zu ersetzen braucht es 4000 große(!) Windanlagen off-shore und im Land Hessen 10.000-12.000, derzeit sind es ca. 600 eher kleine.
Und wie in diesem Zusammenhang Biblis bis 2013 ohne Ersatz durch Gas / Kohlekraftwerke substituiert werden soll, hat uns der Solarpapst Hermann Scheer auch noch nicht vorgerechnet.
Auch die hochsubventionierte PV sollte man auch da betreiben wo es sich lohnt. Es ist aberwitzig, wenn die viel preiswertere und effizientere Solarthermie auf deutschen Dächern von staatlich gesteuerte Profitgier verdrängt wird.
Die Scheer'schen Utopien verkaufen sich vielleicht ganz gut, aber auch Ökologie braucht vor allem gesunden Menschenverstand - den vermisse ich gewaltig.
24.10.2008 13:45 Uhr
von Anne:
... und noch was: Ergänzend zum Ausbau der offshore Windkraft in Nordsee, Ostsee u.s.w. könnten auch in Hessen auf vielen Mittelstreifen der Autobahnen 0,1 bis 0,5 MW -Windräder errichtet werden (je nach Windverhältnissen - bekanntlich laufen kleinere normalerweise auch leichter an). Unverschattete Mittelstreifen könnten außerdem teilweise mit Solaranlagen ausgerüstet werden.
Außerdem gibt es noch viele kleinere Bach- und Flussläufe, in denen kleine Laufwasserturbinen installierbar wären. Deren Entwicklung sollte daher von der neuen Regierung sofort in Auftrag gegeben werden (denn solche gibt es meines Wissens noch nicht - was sich aber binnen 2 Jahren ändern kann), und z.B. mit speziellen Schutz-Netzen sind sie auch "fischfreundlich" konstruierbar.
24.10.2008 13:30 Uhr
von Anne:
Jetzt werden in Hessen hoffentlich auch schleunigst alle Gebäude, v.a. die älteren, mit besserer Wärmedämmung, ggf. auch Wintergarten -ähnlichen Vorbauten (zur direkten Sonnenenergienutzung), thermischen u. photovoltaischen Solaranlagen ausgerüstet.
Letztgenannte wären ja längst viel billiger, wenn nicht damals R. Reagan den von J. Carter u.a. in die Wege geleiteten massiven Ausbau dieser Technologie gestoppt und damit (wegen geringer Stückzahlen etc.) auch teuer gehalten hätte - ein weltweiter Effekt, weil Reagans Politik in dieser Hinsicht typisch für die Mehrheit weltweit war, trotz der späteren Entwicklungen (zuerst in Japan, dann auch z.B. in Deutschland, nun auch wieder in den USA u.s.w.).
Immerhin ist von 1975 bis 2005 der Preis von PV Strom (ohne Zuschüsse) um sage und schreibe mehr als 80 Prozent gesunken. In Seattle liegt er z.B. demnächst je kWh bei ca 16 US-cent, in Los Angeles bei ca. 10 US-cent. Durch höhere Stückzahlen der Produktion von Silicium -Panels könnte er noch viel weiter sinken, auch in Europa.
Billiger als die verdeckten Kosten von 1 Mio zu sichernden Atommüll (sogar ohne große Unfälle) oder Quecksilber emittierenden und klimaschädlichen Kohlekraftwerken ist er sowieso schon heute. was aber leider sehr viele Menschen immer noch nicht verstanden haben.