Wer eingebürgert werden will, muss etwas über Politik, Geschichte und Gesellschaft dieses Landes wissen. Ab 1. September soll es einen einheitlichen Fragenkatalog geben.von Sabine Am Orde
Die Fragen müsste man mal Politikern vorlegen, da würden einige durchfallen. Super clip gesehen in diesem kurzen Video die Kanzlerin macht den Einbürgerungstest, zu sehen bei http://spinwebtv.de
04.04.2011 18:54 Uhr
von Christine Rölke-Sommer:
in unserer immer noch nationalstaatlich verfaßten welt ist der besitz eines nationalpasses immer noch das, was es menschen ermöglicht, menschenrechte in anspruch zu nehmen und zwar immer im nationalstaatlich vorgegebenen rahmen. Nun, mit menschenrecht hat das im grunde wenig zu tun und mit werten, die irgendwer mit irgendwem anderem teilt, auch nichts - ausgenommen vielleicht die teilung materieller werte, die bekanntlich überhaupt nicht gern geteilt werden. die konsequenz daraus ist, dafür zu sorgen, daß jeder mensch da, wo er sich nicht nur touristisch aufhält, an möglichst vielen entscheidungsprozessen beteiligt werden kann. denn nur über die beteiligung an den entscheidungsprozessen läßt sich letztlich die faktische inanspruchnahme der menschenrechte im einzelnendurch alle herstellen. wer das nicht will, der denkt sich einbürgerungstests aus, egal ob als wissens- oder gesinnungstest. das ist nämlich garnicht so leicht voneinander zu trennen. und deshalb gehören solche tests einfach in die tonne!
04.04.2011 18:54 Uhr
von der_rex:
yeah, right, und drei tage später sind die antworten in achtzehn sprachen im internetz. dumm nur, das unsere bereicherungsartisten genannt politiker von der realität niks verstehen...
11.02.2011 17:46 Uhr
von Renago:
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Die Fragen müsste man mal Politikern vorlegen, da würden einige durchfallen. Super clip gesehen in diesem kurzen Video die Kanzlerin macht den Einbürgerungstest, zu sehen bei http://spinwebtv.de
11.02.2011 17:46 Uhr
von Sofonisba:
Wissen abzufragen nützt nicht viel, vor allem nicht bei Multiple-Choice. Da lernt man die Antworten stupide auswendig ohne sich mit dem Inhalt zu befassen (mal davon abgesehen, dass einige Deutsche diesen Test trotz allem selber nicht bestehen würden, traurig aber willkommen in der Realität). Wäre ein umfassendner Deutschtest nicht viel angebrachter? Wer hier leben will, sollte doch wenigstens die Sprache beherrschen, um mitbestimmen zu können, um um Hilfe zu bitten etc. Klar, es geht auch ohne in den Parallelgesellschaften deutscher Großstädte, aber ist das der Sinn? Nein!
11.02.2011 17:46 Uhr
von der_rex:
yeah, right, und drei tage später sind die antworten in achtzehn sprachen im internetz. dumm nur, das unsere bereicherungsartisten genannt politiker von der realität niks verstehen...
10.07.2008 12:03 Uhr
von Renago:
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Die Fragen müsste man mal Politikern vorlegen, da würden einige durchfallen. Super clip gesehen in diesem kurzen Video die Kanzlerin macht den Einbürgerungstest, zu sehen bei http://spinwebtv.de
12.06.2008 18:15 Uhr
von Sofonisba:
Wissen abzufragen nützt nicht viel, vor allem nicht bei Multiple-Choice. Da lernt man die Antworten stupide auswendig ohne sich mit dem Inhalt zu befassen (mal davon abgesehen, dass einige Deutsche diesen Test trotz allem selber nicht bestehen würden, traurig aber willkommen in der Realität). Wäre ein umfassendner Deutschtest nicht viel angebrachter? Wer hier leben will, sollte doch wenigstens die Sprache beherrschen, um mitbestimmen zu können, um um Hilfe zu bitten etc. Klar, es geht auch ohne in den Parallelgesellschaften deutscher Großstädte, aber ist das der Sinn? Nein!
11.06.2008 20:19 Uhr
von DönerDröhner:
na, viel lustiger wäre doch ein test für bundesbürger (deutsch von geburt! jawoll!) über die hintergründe ihrer alltagskultur, z. b.:
1. Ey, wo wurde krass döner erfunden? a) türkei b) berlin x-berg
2. wer hatte früher geile kanalisation für scheiße? a) bagdad b) berlin
3. wer hat sich bücher krass verbrannt? a) deutschland b) anatolien
4. wo sind scheisse ketzer auf scheiterhaufen gelandet? a) christentum b) islam
5. hastu kein technik-problem mit satellit-schüssel, bistu a) deutscher b) voll informierter türke
6.) krasse antik-literatur aus europa wurde im voll dunklen mitelalter bewahrt von a) orient b) okzident
7) orient heißt "schawarma", okzident ist krasse "currywurst mit darm" a) stimmt b) stimmt nix
usw. usf. - das abgefragte bildungsniveau gleicht sich zwar, allerdings sind die o. a. fragen essentiellerer, weil aktueller natur. hassu krass widerspruch? bistu nix deutscher und durchfall in test! her mit pass!
:-)
viele wiehernde grüße an den dt. amtsschimmel -
Andreas
11.06.2008 16:11 Uhr
von Tunca:
Was ist mit den deutschen Staatsbürgern? Sollte man die evtl. auch mal befragen. Ich wette das viele nicht mal das Gründungsjahr der BRD wissen (ich kenne solche Bundesbürger). Müssten diesen dann der deutsche Pass entzogen werden? ;-) Diese Wissens- und Gesinnungsfragen sind doch total sinnlos.
11.06.2008 13:50 Uhr
von wolfgang sukowsky:
Meine Güte, dieses Abfragen nach Wissen, was für einen Quatsch.So etwas kann sich doch nur ein Bürohengst aus seinem Kopf wringen.
11.06.2008 12:29 Uhr
von Jones:
Wissensfragen finde ich sinnvoll, vor allem mit Multiple-Choice und beliebiger Wiederholung ist das eine faire Sache. Aber Gesinnungsfragen sind meiner Meinung nach Humbug - ich glaube kaum, dass jemand ernsthaft angeben würde, Ehrenmorde vertretbar zu finden. Die Person würde dann eben Lügen... deshalb ist diese Art Fragen ziemlich sinnfrei.
fG
11.06.2008 12:23 Uhr
von Christine Rölke-Sommer:
in unserer immer noch nationalstaatlich verfaßten welt ist der besitz eines nationalpasses immer noch das, was es menschen ermöglicht, menschenrechte in anspruch zu nehmen und zwar immer im nationalstaatlich vorgegebenen rahmen. Nun, mit menschenrecht hat das im grunde wenig zu tun und mit werten, die irgendwer mit irgendwem anderem teilt, auch nichts - ausgenommen vielleicht die teilung materieller werte, die bekanntlich überhaupt nicht gern geteilt werden. die konsequenz daraus ist, dafür zu sorgen, daß jeder mensch da, wo er sich nicht nur touristisch aufhält, an möglichst vielen entscheidungsprozessen beteiligt werden kann. denn nur über die beteiligung an den entscheidungsprozessen läßt sich letztlich die faktische inanspruchnahme der menschenrechte im einzelnendurch alle herstellen. wer das nicht will, der denkt sich einbürgerungstests aus, egal ob als wissens- oder gesinnungstest. das ist nämlich garnicht so leicht voneinander zu trennen. und deshalb gehören solche tests einfach in die tonne!
11.06.2008 11:27 Uhr
von Dimitrij:
Mich stört, dass ich zum auch so schon hohen finanziellen Aufwand, den eine Einbürgerung bedeutet, noch 25 € für einen lächerlichen Test aufbringen muss. Die deutsche Staatsbürgerschaft kostet mittlerweile ein Vermögen.
11.06.2008 10:43 Uhr
von Frank Dahmen:
Der Wissenstest ist natürlich ein Thema, zu dem man sich äußern muss. Und die linken Reflexe neigen - häufig auch bei mir - dazu, sich gleich über die Borniertheit und den Chauvinismus unserer rechtskonservativen Politiker zu empören. Ich möchte hingegen versuchen, die Angelegenheit sachlich anzugehen. Die Frage muss doch lauten: Macht sich jemand zwangsläufig die Werte und die Vorstellungen über unser Staatswesen zu Eigen, der diesen Test absolviert und besteht, denn darum geht es doch wohl? Oder anders und jetzt wird es sicherlich provokativ: Hat sich jeder Nazi nach 1945 die Werte der Bundesrepublik oder des Sozialismusses in der DDR zu Eigen gemacht und hat sich jeder Kommunist, einschließlich unserer Bundeskanzlerin, diese Werte nach der sog. Wende zu Eigen gemacht, um hier weiter leben zu können. Wohl kaum! Richtig ist vielmehr, es gab viele Wendehälse, sowohl nach 1945 als auch nach 1989. Sie alle hätten diesen Test auch ohne innere Überzeugung bestanden. Wenige sind tatsächlich zu besserer Einsicht gelangt. Wieviele Politiker aus dem Osten Wendehälse sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Die, die nicht zu Wendehälsen wurden, sind mir aber auf jeden Fall sympathischer, weil ich bei denen sicher sein kann, dass sie wenigstens aufrichtig sind, auch wenn sie prinzipiell auf der "falschen Spur" fahren. Bei Wendehälsen weiß man das eben nicht so genau. Sollte uns dies im Hinblick auf Frau Merkel oder andere künftige Neubürger beunruhigen? Vielleicht hat der Test aber auch ein ganz anderes Ziel? Dann bitte ich um Nachhilfe.
11.06.2008 00:41 Uhr
von vic:
Ergänzungen sind nicht möglich, sagt der Staatssekretär. Baden-Württemberg hält an seinen Gesinnungsfragen fest, hört man von dort... Ist das eine bundeseinheitliche Regelung? Jedenfalls warte ich gespannt auf die Veröffentlichung aller Fragen. Ob ich nach deren Kriterien wohl meinen Pass behalten darf?
10.06.2008 23:45 Uhr
von ODB:
Herr Kolat sollte sich darüber klar werden, dass wir jemanden, der sich durch einen solchen Test abschrecken lässt, hier vielleicht auch gar nicht gebrauchen können. Diejenigen, die wir als Einwanderer wollen, haben Willen zur Integration. Wer den aber hat, wird sich sowieso mit den Gegenständen des Tests auseinandersetzen - für ihn handelt es sich daher nicht um zusätzlichen Aufwand.
Ich werde selbst bald im Ausland studieren und habe selbstverständlich bereits das ein- oder andere Buch zur den angesprochenen Themen bezüglich meines Gastlandes gelesen. Jemand, der nun sogar zum Staatsvolk eines anderen Landes (!) gehören will, sollte das doch wohl erst recht einmal getan haben.
10.06.2008 18:54 Uhr
von der_rex:
yeah, right, und drei tage später sind die antworten in achtzehn sprachen im internetz. dumm nur, das unsere bereicherungsartisten genannt politiker von der realität niks verstehen...
Leserkommentare
04.04.2011 18:54 Uhr
von Renago:
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Die Fragen müsste man mal Politikern vorlegen, da würden einige durchfallen. Super clip gesehen
in diesem kurzen Video die Kanzlerin macht den
Einbürgerungstest, zu sehen bei http://spinwebtv.de
04.04.2011 18:54 Uhr
von Christine Rölke-Sommer:
in unserer immer noch nationalstaatlich verfaßten welt ist der besitz eines nationalpasses immer noch das, was es menschen ermöglicht, menschenrechte in anspruch zu nehmen und zwar immer im nationalstaatlich vorgegebenen rahmen. Nun, mit menschenrecht hat das im grunde wenig zu tun und mit werten, die irgendwer mit irgendwem anderem teilt, auch nichts - ausgenommen vielleicht die teilung materieller werte, die bekanntlich überhaupt nicht gern geteilt werden. die konsequenz daraus ist, dafür zu sorgen, daß jeder mensch da, wo er sich nicht nur touristisch aufhält, an möglichst vielen entscheidungsprozessen beteiligt werden kann. denn nur über die beteiligung an den entscheidungsprozessen läßt sich letztlich die faktische inanspruchnahme der menschenrechte im einzelnendurch alle herstellen. wer das nicht will, der denkt sich einbürgerungstests aus, egal ob als wissens- oder gesinnungstest. das ist nämlich garnicht so leicht voneinander zu trennen. und deshalb gehören solche tests einfach in die tonne!
04.04.2011 18:54 Uhr
von der_rex:
yeah, right, und drei tage später sind die antworten in achtzehn sprachen im internetz.
dumm nur, das unsere bereicherungsartisten genannt politiker von der realität niks verstehen...
11.02.2011 17:46 Uhr
von Renago:
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Die Fragen müsste man mal Politikern vorlegen, da würden einige durchfallen. Super clip gesehen
in diesem kurzen Video die Kanzlerin macht den
Einbürgerungstest, zu sehen bei http://spinwebtv.de
11.02.2011 17:46 Uhr
von Sofonisba:
Wissen abzufragen nützt nicht viel, vor allem nicht bei Multiple-Choice. Da lernt man die Antworten stupide auswendig ohne sich mit dem Inhalt zu befassen (mal davon abgesehen, dass einige Deutsche diesen Test trotz allem selber nicht bestehen würden, traurig aber willkommen in der Realität). Wäre ein umfassendner Deutschtest nicht viel angebrachter? Wer hier leben will, sollte doch wenigstens die Sprache beherrschen, um mitbestimmen zu können, um um Hilfe zu bitten etc. Klar, es geht auch ohne in den Parallelgesellschaften deutscher Großstädte, aber ist das der Sinn? Nein!
11.02.2011 17:46 Uhr
von der_rex:
yeah, right, und drei tage später sind die antworten in achtzehn sprachen im internetz.
dumm nur, das unsere bereicherungsartisten genannt politiker von der realität niks verstehen...
10.07.2008 12:03 Uhr
von Renago:
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Die Fragen müsste man mal Politikern vorlegen, da würden einige durchfallen. Super clip gesehen
in diesem kurzen Video die Kanzlerin macht den
Einbürgerungstest, zu sehen bei http://spinwebtv.de
12.06.2008 18:15 Uhr
von Sofonisba:
Wissen abzufragen nützt nicht viel, vor allem nicht bei Multiple-Choice. Da lernt man die Antworten stupide auswendig ohne sich mit dem Inhalt zu befassen (mal davon abgesehen, dass einige Deutsche diesen Test trotz allem selber nicht bestehen würden, traurig aber willkommen in der Realität). Wäre ein umfassendner Deutschtest nicht viel angebrachter? Wer hier leben will, sollte doch wenigstens die Sprache beherrschen, um mitbestimmen zu können, um um Hilfe zu bitten etc. Klar, es geht auch ohne in den Parallelgesellschaften deutscher Großstädte, aber ist das der Sinn? Nein!
11.06.2008 20:19 Uhr
von DönerDröhner:
na, viel lustiger wäre doch ein test für bundesbürger (deutsch von geburt! jawoll!) über die hintergründe ihrer alltagskultur, z. b.:
1. Ey, wo wurde krass döner erfunden?
a) türkei
b) berlin x-berg
2. wer hatte früher geile kanalisation für scheiße?
a) bagdad
b) berlin
3. wer hat sich bücher krass verbrannt?
a) deutschland
b) anatolien
4. wo sind scheisse ketzer auf scheiterhaufen gelandet?
a) christentum
b) islam
5. hastu kein technik-problem mit satellit-schüssel, bistu
a) deutscher
b) voll informierter türke
6.) krasse antik-literatur aus europa wurde im voll dunklen mitelalter bewahrt von
a) orient
b) okzident
7) orient heißt "schawarma", okzident ist krasse "currywurst mit darm"
a) stimmt
b) stimmt nix
usw. usf. - das abgefragte bildungsniveau gleicht sich zwar, allerdings sind die o. a. fragen essentiellerer, weil aktueller natur. hassu krass widerspruch? bistu nix deutscher und durchfall in test! her mit pass!
:-)
viele wiehernde grüße an den dt. amtsschimmel -
Andreas
11.06.2008 16:11 Uhr
von Tunca:
Was ist mit den deutschen Staatsbürgern? Sollte man die evtl. auch mal befragen. Ich wette das viele nicht mal das Gründungsjahr der BRD wissen (ich kenne solche Bundesbürger). Müssten diesen dann der deutsche Pass entzogen werden? ;-)
Diese Wissens- und Gesinnungsfragen sind doch total sinnlos.
11.06.2008 13:50 Uhr
von wolfgang sukowsky:
Meine Güte, dieses Abfragen nach Wissen, was für einen Quatsch.So etwas kann sich doch nur ein Bürohengst aus seinem Kopf wringen.
11.06.2008 12:29 Uhr
von Jones:
Wissensfragen finde ich sinnvoll, vor allem mit Multiple-Choice und beliebiger Wiederholung ist das eine faire Sache.
Aber Gesinnungsfragen sind meiner Meinung nach Humbug - ich glaube kaum, dass jemand ernsthaft angeben würde, Ehrenmorde vertretbar zu finden.
Die Person würde dann eben Lügen... deshalb ist diese Art Fragen ziemlich sinnfrei.
fG
11.06.2008 12:23 Uhr
von Christine Rölke-Sommer:
in unserer immer noch nationalstaatlich verfaßten welt ist der besitz eines nationalpasses immer noch das, was es menschen ermöglicht, menschenrechte in anspruch zu nehmen und zwar immer im nationalstaatlich vorgegebenen rahmen. Nun, mit menschenrecht hat das im grunde wenig zu tun und mit werten, die irgendwer mit irgendwem anderem teilt, auch nichts - ausgenommen vielleicht die teilung materieller werte, die bekanntlich überhaupt nicht gern geteilt werden. die konsequenz daraus ist, dafür zu sorgen, daß jeder mensch da, wo er sich nicht nur touristisch aufhält, an möglichst vielen entscheidungsprozessen beteiligt werden kann. denn nur über die beteiligung an den entscheidungsprozessen läßt sich letztlich die faktische inanspruchnahme der menschenrechte im einzelnendurch alle herstellen. wer das nicht will, der denkt sich einbürgerungstests aus, egal ob als wissens- oder gesinnungstest. das ist nämlich garnicht so leicht voneinander zu trennen. und deshalb gehören solche tests einfach in die tonne!
11.06.2008 11:27 Uhr
von Dimitrij:
Mich stört, dass ich zum auch so schon hohen finanziellen Aufwand, den eine Einbürgerung bedeutet, noch 25 € für einen lächerlichen Test aufbringen muss. Die deutsche Staatsbürgerschaft kostet mittlerweile ein Vermögen.
11.06.2008 10:43 Uhr
von Frank Dahmen:
Der Wissenstest ist natürlich ein Thema, zu dem man sich äußern muss. Und die linken Reflexe neigen - häufig auch bei mir - dazu, sich gleich über die Borniertheit und den Chauvinismus unserer rechtskonservativen Politiker zu empören. Ich möchte hingegen versuchen, die Angelegenheit sachlich anzugehen. Die Frage muss doch lauten: Macht sich jemand zwangsläufig die Werte und die Vorstellungen über unser Staatswesen zu Eigen, der diesen Test absolviert und besteht, denn darum geht es doch wohl? Oder anders und jetzt wird es sicherlich provokativ: Hat sich jeder Nazi nach 1945 die Werte der Bundesrepublik oder des Sozialismusses in der DDR zu Eigen gemacht und hat sich jeder Kommunist, einschließlich unserer Bundeskanzlerin, diese Werte nach der sog. Wende zu Eigen gemacht, um hier weiter leben zu können. Wohl kaum! Richtig ist vielmehr, es gab viele Wendehälse, sowohl nach 1945 als auch nach 1989. Sie alle hätten diesen Test auch ohne innere Überzeugung bestanden. Wenige sind tatsächlich zu besserer Einsicht gelangt. Wieviele Politiker aus dem Osten Wendehälse sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Die, die nicht zu Wendehälsen wurden, sind mir aber auf jeden Fall sympathischer, weil ich bei denen sicher sein kann, dass sie wenigstens aufrichtig sind, auch wenn sie prinzipiell auf der "falschen Spur" fahren. Bei Wendehälsen weiß man das eben nicht so genau. Sollte uns dies im Hinblick auf Frau Merkel oder andere künftige Neubürger beunruhigen? Vielleicht hat der Test aber auch ein ganz anderes Ziel? Dann bitte ich um Nachhilfe.
11.06.2008 00:41 Uhr
von vic:
Ergänzungen sind nicht möglich, sagt der Staatssekretär. Baden-Württemberg hält an seinen Gesinnungsfragen fest, hört man von dort...
Ist das eine bundeseinheitliche Regelung?
Jedenfalls warte ich gespannt auf die Veröffentlichung aller Fragen. Ob ich nach deren Kriterien wohl meinen Pass behalten darf?
10.06.2008 23:45 Uhr
von ODB:
Herr Kolat sollte sich darüber klar werden, dass wir jemanden, der sich durch einen solchen Test abschrecken lässt, hier vielleicht auch gar nicht gebrauchen können.
Diejenigen, die wir als Einwanderer wollen, haben Willen zur Integration. Wer den aber hat, wird sich sowieso mit den Gegenständen des Tests auseinandersetzen - für ihn handelt es sich daher nicht um zusätzlichen Aufwand.
Ich werde selbst bald im Ausland studieren und habe selbstverständlich bereits das ein- oder andere Buch zur den angesprochenen Themen bezüglich meines Gastlandes gelesen. Jemand, der nun sogar zum Staatsvolk eines anderen Landes (!) gehören will, sollte das doch wohl erst recht einmal getan haben.
10.06.2008 18:54 Uhr
von der_rex:
yeah, right, und drei tage später sind die antworten in achtzehn sprachen im internetz.
dumm nur, das unsere bereicherungsartisten genannt politiker von der realität niks verstehen...