• 27.07.2010

Ein illegales Dorf in Palästina

Leben in der C-Zone

Offiziell gibt es Jiftlik gar nicht, inoffiziell leben 5.000 Menschen hier in provisorischen Häusern. Das Dorf unterliegt israelischer Kontrolle und leidet an der Zersplitterung.von Beate Seel

  • 02.08.2010 14:57 Uhr

    von TOM:

    PDS?? Hmmmm, ich sehe schon. Noch ein Ewiggestriger, lol

  • 30.07.2010 01:36 Uhr

    von alex:

    nee schon richtig verstanden. entweder ist es nun israelisches gebiet und es wurde den arabern weg-genommen oder es ist arabisches gebiet - dann sollen die anti-zionisten hier aber auch die klappe halten.
    der text unterstellt eine israelische ordnungsmacht, ergo sind die arab-siedlungen illegal.

    ps: ironie kennt ihr pds-wähler nicht, oder?

  • 29.07.2010 14:54 Uhr

    von TOM:

    Max Müsliman: Versuch es bitte mit Fakten! Mit so einem Wischiwaschistatemant, lockst du hier keinen hintern dem Ofen hervor. Nicht mehr! FAKTEN will ich hören und alle anderen! Gibt es die nicht und man kann nichts dazu sagen, dann sollte man seine Position gründlich durchleuchten und anfangen nachzudenken

  • 29.07.2010 13:48 Uhr

    von Max_Mustermann:

    @endi:

    Wieso stimmt der Artikel diesmal? Sonst schreibst du das die taz mehr oder weniger eine von zionistischer Propaganda durchzogene Systempresse des dekadenten Westens ist (übrigens klasse Altermedia-Fachjargon). "Alles gelogen" kommt sonst i.d.R. immer von dir zu den Artikeln. Wie kann es denn dann sein das dieser Artikel auf einmal stimmt?

    Ganz einfach...du hast dein festes Weltbild und suchst dir die Quellen dazu so zusammen, das sie genau darein passen..alles andere ist gelogen. Du bildest dir ein, du könntest über die eine Wahrheit entscheiden. Und allein schon deshalb hast du dich schon sehr lange als Diskusionspartner disqualifiziert. Es macht keinen Sinn mit dir zu reden, da du nur das zulässt was in dein (sehr, sehr, sehr) beschränktes Weltbild passt.

    Die von dir beschriebene scheinbar >moralische Überlegenheit< trifft übrigens ganz allein auf die Antiimp Fraktion und den Rest der sog. Friedensaktivisten zu. Damit hast du dir selbst ins Bein geschossen. Und dein "Israel-über-alles"-Vorwurf bringt deine antisemitschen Ansichten auch wieder ganz gut hervor...

  • 29.07.2010 13:01 Uhr

    von Moritz:

    Gottes Mühlen mahlen langsam aber gerecht. Früher oder später wird man die Faktenlage nicht mehr leugnen. Früher oder später wird es auch für die Palästinenser eine faire Lösung geben. Es wird die Zeit kommen, in der man in Israel mit Scham und Bedauern über die heutige Zeit sprechen wird.

  • 29.07.2010 11:17 Uhr

    von gPunkt:

    @alex
    alex kommt dann sicher von
    Alexie (von griech. a-: nicht-, un-, léxis = Sprache, Redeweise, Stil [hier = Redeweise] schlechte/ falsche Wiedergabe/ Redeweise) bezeichnet das völlige Unvermögen zu lesen.

    mit illegalen siedlern sind israelis gemeint.

  • 29.07.2010 09:32 Uhr

    von end.the.occupation:

    Stellen wir fest: Die gesammelte Schar der Israel-über-alles Freund hat absolut nichts zu den von Beate Seel gennanten Fakten zu sagen. Wie ein Schwarm umsurren sie Daniel Bax - nur hier findet man nicht einen. Es ist hier beinahe totenstill - um die Fakten.

    In Israel werden Menschen in extremer Art und Weise unter existentiellen Druck gesetzt - und das nur, weil sie nicht Juden sind. Letzte Woche wurde im Jordantal eine Siedlung mit 120 Arabern zerstört, im Negev, ca. 20 Kilometer von Chaim Noll entfernt, eine Beduinensiedlung mit ca. 300 Bewohnern abgerissen. Und viele zehntausend Beduinen - die nominell isr. Staatsbürger (!!!) aber keine Juden sind - sind jederzeit vom Abriss ihrer Häuser bedroht.

    Juden haben jedoch in diesem Staat nicht nur kein Problem Baugenehmigungen zu bekommen, der isr. Staat setzt netterweise sogar seine Armee ein, um zuvor störende Araber zu entfernen - konfisziert das Land - und sponsort den völkerrechtlich illegalen Bau dann mit Milliardensummen - gerne auch aus den USA.

    Man möge sich einfach vorstellen, die BRD würde die israelische Politik - Israel ist ja unser moralischer Polarstern - kopieren - und dasselbe mit Lala Süskind, Stefan Kramer, Hendrik M. Broder oder Michel Friedmann anstellen.

    Aber dazu, wie zu allem, was tatsächlich in Israel passiert - dazu haben die Israelfreunde nichts zu sagen. Sie wissen auch nichts darüber - weil sie an die PR aus dem Hause Knaul, Schneider, Putz oder Schmitz gewöhnt sind.

    Das einzige Wissen, das diese Leute haben besteht darin, in alles und jedes den 'Antisemiten' - das Böse schlechthin - hinein zu projezieren, um sich dann mit Gebrüll auf das jeweilige Ziel zu werfen.
    Totale Ignoranz gepaart mit scheinbarer moralischer Überlegenheit - die effektivere Dreckschleuder zu sein - das macht den Israel-über-alles Freund aus.

  • 28.07.2010 12:26 Uhr

    von alex:

    illegale siedlungen? wo bleibt der sturm der entrüstung. wer hält sich hier nicht an die regeln? die araber? na dann starten wir doch gleich eine kleine flotille ... da finden sich dann wieder ein paar nützliche idioten von der linkspartei ein und so wird aus unrecht recht.

    und ich weiss auch schon wer gastkommentator bei der ganzen sache wird :o)

    kleiner tipp: er schreibt seine antizionistischen ergüsse unter einem namen der mit o anfängt

    andere deutsche kommentatoren unterstellen jedem israeli gleich, dass er palästinenser für menschen 2. klasse hält. zum glück outen diese menschen sich gleich durch ihren namen. d-zone ... nennt man das dann doitsche kritik am staat der juden - oder einfach antisemitischen müll?

  • 28.07.2010 10:24 Uhr

    von Nader:

    Jiftlik ist nur ein Ausschnitt der Lebensbedingungen der Palästinenser. Aber die Welt ignoriert dieses und fördert noch Israel, allen voran Deutschland. Somit wird die Unterdrückung und der Völkermord zur Staatsräson von Frau Merkel. PFUI!!!

  • 28.07.2010 09:43 Uhr

    von d-zone:

    danke taz! danke beate seel für ihren bericht!
    wäre ich staatsbürgerin israels, würde ich mich, ob dieser inhumanen zustände in den von palästinenserInnen bewohnten gebieten, in grund und boden schämen. gemeinhin halten israelis jedoch palästinenser für menschen allenfalls 2. klasse, einige vergleichen sie auch gern mit tieren und behandeln sie auch so. sie, gerade die (grenz-)soldaten, führen sich (schlagt mich tot, aber so ist es) wie "herrenmenschen" auf. sogar zelte (die häuser ersetzen sollen, die nicht gebaut werden, weil ständig abriss droht) werden auf befehl abgerissen? eine bankrotterklärung auf ganzer linie. echt das letzte.

  • 27.07.2010 18:17 Uhr

    von end.the.occupation:

    Wahnsinn. Die Realität hält Einzug in die taz mit Beate Seel. Wow!

    Ein anderer Teil der Realität:

    Der siebzehnjährige, der unlängst in Bilin verhaftete wurde heisst Ahmad Burnat. Sein Vater ist Wajeeh Burnat - auch ein Mitglied des Volkskommitees gegen die Mauer.

    Nach der üblichen nächtlichen Verhaftung, darf der Junge Ofer nur verlassen, wenn die Familie ca. 10,000 NIS Kaution - mehr wie ein Jahreseinkommen - aufbringt - was ihr aufgrund ihrer systematischen Ruinierung durch das isr. Besatzungs- und Rechts-System unmöglich ist, hat sie doch das meiste Land dank Mauer verloren.
    Ahmads ältester Bruder Rani ist seit 2000 gelähmt, nachdem er von einem isr. Soldaten in den Nacken geschossen wude. Sein Bruder Ibrahim ist seit sechs Monaten in Haft.

    Die Kaution kann die Familie auch deswegegen nicht aufbringen, weil - wie üblich nach Verhaftungen - alle Familienmitglieder die Möglichkeit verloren haben, in Israel zu arbeiten.

    Wenn die Familie die ca. 2600 Dollar nicht aufbringt, dann wird der 17-jährige bis zu einem Jahr in Haft einsitzen. (Und in der Haft braucht er weiter Geld, weil man von der Gefängnisverpflegung kaum Leben kann.)
    Am Ende wird er auch todsicher schuldig gesprochen werden, weil er sich - will er nicht weitere Jahre im Gefängnis sitzen - in irgendeinem Punkt, für irgendetwas schuldig erklären wird.
    Nach dem so erpressten Schuldgeingeständnis - einer isr. Militärgerichtsbarkeits-Spezialität - wird die Familie 'natürlich' eine weitere Strafe zu bezahlen haben.

    Das ist die Realität - von der Susanne Knaul die Leser der taz bisher zielgerecht abschnitten hat.

    PS.: Niemand braucht 'Israel-Kritik'. Einfache Berichterstattung reicht vollständig aus.

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