Ein Pamphlet für Berlin
Komm mal runter, Westdeutschland!
Westdeutschland kümmert sich jetzt mal ganz schnell um sich selbst, und Neukölln bleibt Neukölln. In der aktuellen Debatte um die angeblich so verrottete Hauptstadt ein subjektiver Vorschlag zur Güte.von Ambros Waibel
Leserkommentare
20.12.2009 15:56 Uhr
von grafinger:
Offensichtliche Unwahrheiten zu verbreiten, "stoertebeker" mag zwar eine Berliner Tugend sein, ist jedoch im allgemeinen eher ein Ausdruck kindischer Rechthaberei.
Wie wäre es, nur mal so zum Spaß die Statistiken zum Länderfinanzausgleich zu bemühen?
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Länderfinanzausgleich)
Bayern ist über die Jahre Nettozahler während Berlin die mit Abstand höchste pro Kopf Summe erhält.
Im Klartext: Im Jahr 2008 bezahlte jeder Bayer und Baden-Württemberger 234€ (Hamburger 212€; Hesse 410€) während jeder Berliner 921€ erhielt.
Also schön die Klappe halten, Ambros, "Stoertebeker" "P.Haller" und andere, Euer Feuchtbiotop wird schließlich vom Süden finanziert (SCNR).
14.11.2009 03:08 Uhr
von stoertebeker:
Bei all den großkotzigen Kommentaren die prekäre finanzielle Lage Berlins betreffend krieg ich die kalte Wut.
München hat Siemens. Wiesbaden das Bundeskriminalamt. Nürnberg hatte die AEG. Frankfurt die Börse. Pullach hat den BND. Nochmal Frankfurt die Deutsche Bank. Nun ratet mal wo all dies vor dem Krieg war? Richtig, in Berlin.
Berlin war vor dem Krieg ein industrielles Powerhouse sondersgleichen und nur wegen des 2. Weltkrieges und der anschliessenden Teilung Deutschlands sind sämtliche Betriebe gen Westen gezogen. Man kann es ihnen nicht verdenken.
Da sitzt ihr nun in der Provinz und holt euch auf eure Wirtschaftskraft einen runter und mault, dass Berlin ohne euch ja gar nicht lebensfähig wäre.
Schlimmer noch. Das krasse Defizit im Berliner Haushalt hat zu 80% ein gewisser Klaus-Rüdiger Landowsky zu verantworten. Dieser gehört einer Partei an, die in Berlin mit Sicherheit nicht gewählt worden wäre, die Kanzlerin zu stellen! Und wer hat sie gewählt? Richtig, der Westen.
Besonders Bayern sollte mal ganz kleinlaut werden. Mit stolzgeschwellter Brust klopfen sie auf Laptop und Lederhose und vergessen dabei völlig, dass sie einmal das Armenhaus Deutschlands waren und am Tropf des Rheinlands hingen, und wie kein anderer vom Länderfinanzausgleich profitierten.
Komm mal wieder runter Westdeutschland!
12.11.2009 00:14 Uhr
von der Bundeskanzler:
Verschenke Berlin gegen Abholung.
MfG
der Bundeskanzler
26.10.2009 20:36 Uhr
von denninger:
Hallo "ole",
natürlich entspricht der Stil meines Beitrages dem "ländlichen Stammtischniveau" wie es sich der mondäne Metropolenbewohner so vorstellt.
Der Ambros Waibel, "tanja" und auch Du wollen doch alle Nichtberliner als Dorftrottel sehen.
Et voilà, da meldet sich doch glatt "so einer" lautstark zu Wort. Das nennt man dann "self-fulfilling prophecy".
Aber mach Dir mal keine großen Sorgen um mich oder mein soziales Umfeld.
"Tanja", die Aufzählung der von mir entrichteten Steuern war die Antwort auf den Kommentar von "ole", der einen anderen Kommentator nach der "MWS" (sic!) fragte. Hättest Du ja auch leicht selbst herausfinden können (SCNR).
"Ihr" Berliner habt nur wieder mal bewiesen dass Ihr absolut humorlos seid wenn es um Euren Lokalpatriotismus geht. Eure Kommentare waren da ja auch keine Glanzlichter moderner Prosa, nicht wahr?
Ach ja, "ole", warum interessiert Dich meine Herkunft? Etwa damit Du mich der dürftigen Aufzählung Deiner nichtberliner "Freunde" hinzufügen kannst? Das muss dann aber doch nicht sein (SCNR).
24.10.2009 11:55 Uhr
von nordlicht:
@joachim Bovier
Ja klar, in Berlin ist Analverkehr staatlich verordnet und an jedem 2. Samstag im Monat ist großer Fahnenappell auf der Karl-Marx-Allee (die Kommunisten werden schon dafür sorgen, daß diese bald wieder Stalinallee heißt). Von Montag bis Mittwoch hat der linke Pöbel freie Hand und es gibt Prämien für abgefackelte Bonzenkarren. In den Schulen ist der Islam Religions-Pflichtfach, Drogen aller Art sind frei. Hundehaufen mittig der Bürgersteige sind ausdrücklich erwünscht... man gönt sich ja sonst nichts. Am Freitag ist immer Lohntütenball...ä natürlich Hartz IV-Ball. In jeder Arbeitsagentur gibt es eine große Ausschüttung aus dem Säckel des Länderfinanzausgleichs. Unterschrift reicht aus. Im Kleingedruckten noch die Absichtserklärung, daß man die Potte doch bitte schnellstmöglich versaufen möge, damit der Senat wieder neue Kohle aus den Westgebieten anfordern kann. Arbeit ist generell verpönt aber was soll's. Kein einziger Berliner will wirklich arbeiten.
Liebe Berliner. Das "Wir Westdeutsche" im Beitrag des verwirrten Hessen bitte nicht ernst nehmen. Der Junge spricht lediglich für sich. Offenbar geht er so kopflos durch's Leben wie einst Christopher Walken in Sleey Hollow.
Wenn ich gelegentlich mal die Schnautze voll hab vom Ruhrgebiet, keine Lust auf Holland oder Hamburg habe... dann ab nach Berlin. Dreck gibt es überall. Aber die Berliner sind einzigartig.
23.10.2009 22:02 Uhr
von obstsalat:
"Wir hier in Berlin wollen ja nicht viel von euch"
10 Milliarden Bundes- und Länderfinanzausgleichstütze p.a. nicht viel? Geht arbeiten. Ich tu's auch.
23.10.2009 19:52 Uhr
von tanja:
Übrigens denninger
Ganz drollig, daß Sie hier ihre MwSt, LSt, ESt, KapSt und SolZ Zahlungen öffentlich machen. Aber was soll das? Ist doch billig...oder?
23.10.2009 19:35 Uhr
von tanja:
denniger
Im Internet wird geduzt? Sie Datenmenge :-) Immerhin können Sie schon das www nutzen. Alle Achtung. Dann sind Sie eben ein vernetzter Hinterwäldler, auch gut. Ihr Humor ist dennoch nur Schützenfest-light.
23.10.2009 18:52 Uhr
von ole:
@denninger
Im internet wird geduzt. Grins. Nun hatter nix gefunden und kommt mit solche Phrasen. Sei doch froh über ein wenig Respekt. Den Leuten fällt es bestimmt nicht leicht bei dir.
Könnte aber auch etwas mit Sympathie bzw. Antipathie zu tun haben...
Die hohe Kunst besteht wohl eher darin, daß sich die von den Denningers dieser Welt genervten Leute in erträgliche Regionen verlagern. Dein in Worthülsen gefasstes Stammtischniveau entspricht vielleicht nicht dem dieser "Gören". Man könnte aus ihren Beiträgen allerdings auch herauslesen, daß Du ein ziemlich intolerater Mensch bist und dich gerne daran beteiligst, diese "Nichtangepassten" rauszueckeln.
Wo ist dein Problem. Daß diese Leute eine andere Vorstellung vom Leben bzw. von der Verwirklichung ihrer Vorstellungen haben. Ich als Ur-Berliner habe hier auch viele Freunde aus Schwaben, Bayern, NRW, Sachsen, Amerika, Israel und und und.
Davon ist keiner ein "Gammler oder Schmarotzer", frei nach Denninger. Die meisten machen ihr Ding und das recht gut.
Bist Du neidisch, daß dir der Schritt nicht gelungen ist. Weshalb motzt Du denn auf Alles, was nicht in dein stupides Weltbild passt.
Komm mal runter von deinem Thron.
Logn!
Nachtrag. Aus welchem Bundesland kommst Du eigentlich? Vielleich war deine Region ja auch mal Geldmittelempfänger anderer...
23.10.2009 16:38 Uhr
von P.Haller:
Komm mal wieder runter "Denninger" !!!!
23.10.2009 14:39 Uhr
von denninger:
Es freut mich ungemein, dass mein Beitrag so gut ankommt.
Ja "tanja", ich bin ein Dorftrottel und wohne hinter dem Steinbruch. Aber sogar bis zu mir ist es durchgedrungen dass im Internet prinzipiell geduzt wird.
In Deine Richtung trommeln sie das wohl noch.
Mann "ole", die hohe Kunst bei der Entsorgung sozial unverträglicher Nachkommen ist es ja gerade die wirklich schlimmen Fälle dazu zu bringen freiwillig nach Berlin zu gehen und dort zu bleiben. Das hat was mit Motivation, positiven reziproken Affekten und mit einer geladenen Arkebuse der Hand zu tun. Was macht Ihr Berliner eigentlich mit Euren nervigen Gören? Wollte der nicht nur MwSt sondern auch LSt, ESt, KapSt und SolZ zahlende Denninger wissen.
23.10.2009 09:48 Uhr
von dietah:
brudah:)
es ist zwar köln, aber ähnlich...
erstaunlich, auffen spon hasse ich diese artikel immer.
23.10.2009 03:18 Uhr
von Mirko Malessa:
@Von Aus Rheinland schrieb:
"Macht Euch keine Sorgen, ich werde Euch nicht behelligen. (...) Wär halt hübsch, wenn Ihr in Eurer Arroganz den Laden auch finanzieren würdet."
Unser Laden besteht aus:
a) Bundestag (incl. Administration und Unterbringung)
b) Bundesrat (incl. Administration und Unterbringung)
c) Sicherheit und Infrastruktur für a+b
d) Botschaften für Hunderte Staaten (incl. c))
e) Dutzende Museen, Theater und Opern für die GESAMTkultur Deutschlands (ja, für alle Menschen in D, und international), jederzeit zu besuchen für jeden
f) Universitäten für Studenten die sich ihr Studium sonst nirgendwo mehr leiten können (zukünftige Topverdiener und Leistungsträger Ds)
g) Die komplette Verkehrsinfrastruktur für alles Obere
h) 2 Flüghäfen für a, b, c, d
Wie sollen wir das denn bitteschön selber alles bezahlen? Machen Sie da doch einmal einen Vorschlag.
Sie können auch gerne die Bundesregierung, Bundesrat usw. auch nach Stuttgart, München, oder FaM haben. No Problem. Wollen wir hier gar nicht. CDU Zentrale nach FaM? Gerne! Müssen wir das Polizeiaufgebot nicht mehr zur bewachung stellen.
Nur blechen müssen Sie dafür trotzdem. Egal wo das alles steht.
Kurz gesagt; Sie wollen alle eine Hauptstadt, aber blechen wollen Sie dafür nicht. So einfach ist das. Unser Laden besteht aus all dem Kram den sie selbst nicht BEHERBERGEN wollen. So wird ein Schuh daraus.
Noch ein Nachtrag. Stichwort Berlinzulage. Die wurde ja von dem Herrn Koch abgeschafft. Die sollte eigentlich Hauptstadtzulage wegen Regierung usw. werden. Danach wanderten alle wichtigen Firman aus Berlin ab, und die Stadt rutschte in die Verschuldung ab (verlust von Arbeitsplätzen, etc.). Mit der Zulage, würde sie heute noch bestehen würde z.Bsp. jeder Hesse 80e im Monat zahlen (Administration usw. kostet halt). Heute sind es ohne die Zulage, dank Verschuldung Berlins ebendessen 220e. Dank Roland Koch also 140e jeden Monat weniger. Die Hessen haben dafür Koch dankbar wiedergewählt. Was soll man dazu eigentlich noch sagen? Vielleicht dieses hier;
Wer kann hier eigentlich nicht mit Geld umgehen?
22.10.2009 22:27 Uhr
von shenanigans1983:
Meine Güte, jetzt fühlt euch doch nicht so auf den Schlips getreten... Also ich (als NRWler) fands lustig :-) taz zwei rockt!
22.10.2009 19:26 Uhr
von tanja:
@denninger
"eine Kostprobe feinsten Hinterwäldlerhumores"
Ich als Nichtberlinerin lache immer noch. Nicht über den "Witz", über Sie. Sie bestätigen die Aussage bzw. die Selbsteinschätzung im 2. Satz ihres Kommentars.
22.10.2009 18:32 Uhr
von ach ja:
Schön, dass ein Artikel über Vorurteile voller Vorurteilen ist.
"Idioten gibt es überall": dass sollte man Beherzigen, dann lebt es sich wesentlich einfacher.
22.10.2009 18:05 Uhr
von ole:
Mensch @denninger, kick mal, so ville Durchjeknallte in Balin! Un alle abjeschob'n, wa?
22.10.2009 17:23 Uhr
von ole:
22.10.2009 10:15 Uhr:
Von Aus Rheinland:
" Ach ihr obercoolen Berliner !
Wo wärt Ihr denn ohne Subventionen ? Entscheidet euch bitte:
(a) abkassieren und Schnauze halten
(b) was leisten und angeben.
Mischen impossible !"
---
Dit jibs ja janich. Watt weenst’n rum, Männeken?
Wer sagt mir denn, daß Du in deinem bisherigen Leben auch nur eine müde Mark/Euro an Steuern gezahlt hast? Abgesehen MWS.
Machst hier den großen Zampano aber hast vielleicht dein ganzen Leben lang auf Kosten anderer gelebt.
uff jedn!
22.10.2009 16:03 Uhr
von denninger:
Da haben uns der Ambros Waibel und der
„P. Haller“ mal wieder so richtig den Spiegel vorgehalten. Was sind wir doch für Bauerntrampel und Dorftrottel!
Dagegen ist der Berliner ja eine Klasse für sich! Früher, da war er im Westen der nicht wehrpflichtige, unter alliierter Verwaltung stehende „Frontstädter des kalten Krieges“, der mit seiner puren Existenz ganz „Wessiland“ vor dem sicheren Untergang bewahrte und so ganz nebenbei die Gesellschaft für Jahrzehnte revolutionierte.
Im Osten wuchs der „Hauptstädter der DDR“ heran, der der in der Provinz dahin vegitierenden Verwandtschaft vom flächendeckendem Westfernsehen und unglaublichem Südfrüchteangebot berichten konnte.
Ja und dann? Nach `89 war der einst sogar vom US-Präsidenten beneidete Berliner „nur“ noch der Bürger eines überschuldeten Stadtstaates. Eine Annexion des Umlandes scheiterte `96 an den nicht integrationswilligen Landeiern und so richtig „sexy“ ist „arm“ ja auch nicht.
Und dazu kommt noch, dass der „typische“ und „humorlose“ „Wessi“ den Berliner als glanzvollen Hauptstädter nicht die gebührende Ehre erweist und, ganz der „Wessi“, lieber über Milliarden an Transferleitungen mosert.
Aber, um uns Landeier mal in Schutz zu nehmen, biete ich Euch hier und jetzt eine Kostprobe feinsten Hinterwäldlerhumores, über den eigentlich jeder, ausgenommen natürlich Berliner, lachen kann:
Was ist der Unterschied zwischen einem polnischen Erntehelfer und einem Berliner?
Der Pole spricht besseres Deutsch und arbeitet für seinen Lebensunterhalt.
Aber eine sehr wichtige Aufgabe hat Berlin nach wie vor:
Wohin sonst könnten wir Provinzler unsere durchgeknallten Sprösslinge dauerhaft und billig abschieben?
22.10.2009 15:58 Uhr
von Franzi:
In der Münchner U-Bahn regiert der "Lodenrentener"? Da hat wohl jemand gar nicht genau hingeschaut... man muss diese Stadt mit ihren Eigenarten ganz sicher nicht mögen, aber das Bild ist nunmal geprägt von jungen gut ausgebildeten verdienenden angezogenen Menschen - die von überall her kommen.
Hier wurde mal wieder ganz tief in die Klischeekiste gegriffen, Städte werden halt nunmal meistens so wahrgenommen, wie sie wahrgenommen werden wollen, das bedienen die Städte ja auch selbst mit ihren Image-Kampagnen. Und da versucht sich Berlin eben als die hippe Metropole mit den vielen Kreativen und (um beim Beispiel zu bleiben) München als die grüne saubere sichere Stadt, in der die Traditionen noch hochgehalten werden. Wenn Sie sich mal die Mühe machen stadtsoziologische Texte zu lesen oder sich auch nur Statistiken anzusehen werden Sie schnell feststellen, dass vieles nicht der Wahrnehmung entspricht. Als Beispiele sei genannt, dass München mehr "in Bewegung" ist, nämlich deutlich mehr Zu- und Wegzüge hat als Berlin, dass in München der Ausländeranteil deutlich höher ist, aber auch, dass Berlin als Stadt deutlich mehr grün hat. Um zwei dieser Deutschland-Karten in der Zeit zu zitieren: Der Anteil der freischaffenden Künstler und die Anzahl der Verlage ist hingegen zum Beispiel etwa gleich...
22.10.2009 15:47 Uhr
von michi:
Nach Berlin ziehen is doch voll 90er...
22.10.2009 15:25 Uhr
von Kuchenmafia:
Das goldene Lebertraining von 10 bis 10 contra die Latte-Machiato-W-Lan-Einwanderer aus P-Berg mit Kinderspielzimmer und Mittwochs 15-Uhr Hausmusik!
22.10.2009 15:10 Uhr
von Aus Rheinland:
@P.Haller:
Macht Euch keine Sorgen, ich werde Euch nicht behelligen.
Wär halt hübsch, wenn Ihr in Eurer Arroganz den Laden auch finanzieren würdet.
22.10.2009 15:01 Uhr
von alles beim Alten:
Das Geschreibsel eines Zugezogenen. Lästig ohne Ende. Ständig stößt man mit ihnen zusammen.
Die Touristen sind zwar anstrengend, aber sie gehen wenigstens wieder und versauen nicht die Bezirke.
Als ich den Artikel gelesen habe, mußte ich unwillkürlich an einen alten Berliner Witz denken:
Ein Zeitungsjunge stößt mit einem Passanten zusammen. Als er die Zeitungen eingesammelt hat und losmacht ruft er: "Hau Dir selba inne Fresse!! Ick hab keene Zeit!!"
22.10.2009 14:36 Uhr
von Sanderstraße:
Danke, Danke, Danke - Jederzeit gern mal auf ein Bierchen im Sander-Stüb'l! Aber schnell, bevor das von der entfesselten Kreuzköllnisierung dahingerafft wird.
22.10.2009 13:31 Uhr
von P.Haller:
Wenn man so die absolut humorlosen und typischen Wessi-Kommentare hier liest, dann kann man nur hoffen, dass diese Heulsusen und Dorfdödels aus Wessiland uns nur via internet ihre Grüsse schicken wollen, oder zumindest vorhaben ganz, ganz schnell dorthin wieder zurückzukehren.
Ich hätte da mal nen guten Tip:
Geht doch nach Kölle, da könnt ihr noch einen ganzen Haufen Gleichgesinnter treffen und da könnt ihr auch eure überbordende Lustigkeit das ganze Jahr lang bei diversen Umzügen und Schunkelabenden in irgendwelchen Kotzkneipen zur Schau stellen.
Und da braucht ihr auch nicht denken.
Alaaf !!
22.10.2009 11:40 Uhr
von Provinzler:
Am schönsten erscheinen die Dinge doch aus der Distanz. Dass man bei Interesse dann doch mal etwas genauer hinschaut... bitte schön! Berlin hatte schon immer seine stinkigen Ecken, ebenso wie die Villenviertel und kleinbürgerlichen Außenbezirke. Es gefällt mir, dass ihr euch von einem so subjektiven Stimmungsbild so herrlich aus der Reserve locken lasst *ggg* (Einer, der lange in Berlin gelebt hat und jetzt aus der Distanz schaut...)
22.10.2009 11:08 Uhr
von bulette:
Die Westdeutschen Berlinschwärmer gibt es wohl schon länger, aber es war doch angenehmer, als man sie nur auf Parties getroffen hat und schnell in die Küche Bier holen flüchten konnte.
Seit sie die Zeitungen vollschreiben dürfen mit Selbstverständlichkeiten, die ihnen irgendwie besonders vorkommen, jedoch nicht ansatzweise so orgiginell wie vermutet sind - vor allem für Berliner - ist es doch schwer erträglich geworden. Ständig stolpert man auf der Suche nach Relevantem über dieses verquaste selbstverliebte Berlin-Zeugs.
Eine Dosis "Schöner Szenetyp" verschafft jedoch schnell Linderung: http://www.youtube.com/watch?v=C9zS67ZCkw8
22.10.2009 11:02 Uhr
von ebner:
bezügl. fototeaser:
wenn dir die freiheit im noch" ungentrifizierten" neuköln so lieb ist dann kümmere dich doch mal um diese fragen!? ..(die zukunft der freiheit).. als mit selbstverliebter Betrachtungen der eigenen Person im großstadtfieber zu ersaufen....
22.10.2009 10:15 Uhr
von Aus Rheinland:
Ach ihr obercoolen Berliner !
Wo wärt Ihr denn ohne Subventionen ? Entscheidet euch bitte:
(a) abkassieren und Schnauze halten
(b) was leisten und angeben.
Mischen impossible !
22.10.2009 08:08 Uhr
von grafinger:
Wie sich doch alles gleicht!
Der Provinzkasper zieht in die große Stadt.
Nach fünf bis zehn Jahren ist aus dem Provinzkasper, so glaubt er, ein "super aussehender", urbaner Mensch geworden.
Etwaige Selbstzweifel übermalt er mit, so glaubt er, geistreichem Spott über die "Daheimgebliebenen".
Nur, wie geht er damit um, dass er für die "Alteingesessenen", zu denen er sich ja eigentlich zählt, immer noch der "Zugezogene" ist? Ganz einfach, er ignoriert sie und nimmt sie nur noch als folkloristisches Element wahr.
In München sonnt man sich im oft vorgegaukeltem Erfolg. In Berlin suhlt sich der Provinzkasper im Prekariat der Anderen.
"Wer ko der ko."
22.10.2009 07:46 Uhr
von Chaos:
Von wann ist denn dieser Artikel? 1990?
Wieso redet dieser Mensch von Westdeutschland, nimmt dann aber Muenchen als Beispiel? Liegt das nicht im Sueden? Ist der proklamierte Berlin-Hass im Norden besser?
Oder bezieht sich Westdeutschland auf die alten Bundeslaender? Dann stellt sich fuer mich die Frage, wie den die neuen Bundeslaender mit Berlin umgehen.
22.10.2009 06:19 Uhr
von bolle:
die wollen uns aufkaufen, die erbsenzählenden wessis! um dann ihr oktoberfest, den büttenkarneval, das piffpaff schützenfest und ihre ganzen anderen durchgeknallten trachtengruppen zu importieren und hier bescheuerte paraden abzuhalten!
nachdem sie uns erst die loveparade verhunzt und dann weggenommen haben.
22.10.2009 00:52 Uhr
von Mirko Malessa:
" Wir wollen vor allem keine Verkehrsberuhigung, keine Fußgängerzonen(...)"
Ich dachte zu meinen, Sie hätten geschrieben Sie wären Familienvater? Solche Sachen finde ich als Single zumindest recht praktisch vor Schulen und Spielplätzen... ;-)
" (..)und keine Nichtraucherkneipen(...)"
Bin ich jetzt Wessi...? Kenne zumindest keinen der Ernsthaft die stinkenden Klamotten nach dem Kneipenbesuch vermisst... :)
Ansonsten schöner Artikel.
21.10.2009 23:04 Uhr
von elmar:
zugegeben, berlin war mal cool. da standen die hippiebusse im gras neben der mauer so ungefähr am potsdamer platz, wo heute alles stahl + glas ist. westdeutschland ist allerdings geblieben + fängt immer noch bei helmstedt an. muss man sich aber auch nicht geben.
21.10.2009 22:23 Uhr
von frank:
oh je oh je... das tolerante weltoffene berlin und der böse rest... klar im ice südlich von nürnberg wird man blöde angeguckt... schon mal gehört, dass in bayern die meisten männer in deutschland in elternzeit gehen? ja, es stimmt, kreuzberg und neukölln haben ein sehr eigenes flair, das ich sonst in deutschland so auch nicht kenne. klaro, berlin ist aus verschiedenen gründen die einzige richtige city in deutschland. aber dieses peinliche getue der berliner, dass nur dort das tolerante leben tobt. ich glaube es gibt jede menge städte in deutschland, in denen man wenn man in der richtigen gegend wohnt (und so ist es auch in berlin, ja!) sehr unterschiedliche lebensentwürfe problemlos leben kann. berlin ist zivilcouragierter als die braven süddeutschen städte? haha. und in der münchner u-bahn hat sich der autor wohl auch nicht allzu gut umgeschaut.
21.10.2009 22:11 Uhr
von herr jeh:
Soll das ein Artikel sein? Ein Kommentar? Eine Kolumne? Wäre das nicht eher was für das private Blog gewesen?
Eine aktuelle Debatte über das verrottete Berlin -gab es da eine? Oder ist der Monolog des angesprochenen Sarrazin gemeint?
Bestenfalls amüsant, inhaltlich schwach...
21.10.2009 19:58 Uhr
von reblek:
Ich habe 1968-73 in Berlin gewohnt, viel gelernt, aber nicht gelebt, weil ich mich an die Berliner Mentalität nicht gewöhnen konnte, die, wenn ich mich recht entsinne, nicht vorwiegend von Toleranz und so etwas geprägt war. Aber ich habe auch nicht in Neukölln gewohnt, sondern in Wilmersdorf und Lichterfelde. Und es gab noch eine große Mauer. Aber nett geschrieben ist der Text doch.
Allerdings: "Assi-Mutter"? Die soll doch bestimmt von "asozial" abgekürzt sein, warum dann zwei "s"?
21.10.2009 19:36 Uhr
von thomsen:
Lieber Herr Waibel,
wenn Sie sich über die "deutsche Provinz" aufregen wollen, brauchen Sie eigentlich nur z.B. nach Reinickendorf oder Tempelhof zu fahren. Sicher gibt es auch noch ein paar andere Gegenden in Berlin, die kein besonderes "Biotop" sind, sondern ganz durchschnittliche deutsche Wohngebiete, mit durchschnittlichen Rentnern, die am Fenster sitzen und auf die Nachbarn aufpassen ("sonst hol'ck die Bulln!"). Dagegen ist München geradezu liberal. Auch die Münchner U-Bahn ist gar nicht so schlecht: schnell, sauber, pünktlich und ziemlich sicher.
Aber was solls. Leben und leben lassen!
Schreibt ihnen jemand mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in Moabit vor und nach dem Mauerfall.
21.10.2009 19:00 Uhr
von johnny odenwald:
" Ich will nur wieder heim, heim nach Neukölln."
Es wird Dich bestimmt niemand aufhalten
21.10.2009 18:20 Uhr
von Micha:
Fast dachte ich schon, es wär ein schöner Artikel geworden, bis dann kurz vor Schluß doch noch ein Nazivergleich kam. Wie peinlich. Godwin grüßt.
Die Forderung "Westdeutschland kümmert sich jetzt mal ganz schnell um sich selbst" dürfte ebendort auf sehr große Zustimmung stoßen, vor allem hinsichtlich des schon mehrfach erwähnten Länderfinanzausgleichs.
Denn häßliche und schlechte Schulen mit Finanzierungsbedarf gibt es auch in Frankfurt oder Hamburg; ist ja nicht so, daß man dort das vor Ort erwirtschaftete Geld nicht auch selbst ganz gut gebrauchen könnte, statt es zu uns nach Berlin zu schicken.
21.10.2009 18:13 Uhr
von johannes:
erst als ich in berlin war wurde mir die innere teilung klar. waren auch nur hauptstadtverliebte die mir ihren westfrust mit erhobener nase gezeigt haben. also bei weitem nicht alle.
und ich dachte das wäre überwunden; aber.. leiden auf hohem niveau.
21.10.2009 18:00 Uhr
von bundeskater:
Super Artikel. Bin leider den umgekehrten Weg gegangen. Von Neukölln nach München und könnte über München noch immer kotzen :-(
21.10.2009 17:38 Uhr
von Esther:
*lach* Ich habe diesen Artikel mit Genuss gelesen. Teilweise überspitzt - teilweise ironisch - teilweise kritisch und doch auf charmante Weise wahr.
Die Kommentare hier verwirren mich jedoch. Wer von den Kommentatoren war denn schon mal in Berlin oder ist mit einem Berliner verheiratet? Wer war schon mal in Neu-Kölln? Wer kann sich selbst ein Bild machen?
Ob ich es kann? Keine Ahnung - aber ich war schon öfter in Berlin und möchte wieder hin - wenn es geht bald ganz.
Warum? Ich mag Abstand haben. Abstand von Westdeutschland.
21.10.2009 17:32 Uhr
von Jochen Arms:
Kann Waibel eigentlich auch nur zustimmen. Mich überkommt in München und praktisch allen anderen westdeutschen Städten mit Ausnahme von Hamburg auch immer große Beklemmung angesichts der allgegenwärtigen Engstirnigkeit und Spiessigkeit. Jedes Mal, wenn ich auf der Münchner Autobahn fahre und dutzend Mal "Franz Josef Strauss Flughafen" lese, kommt mir angesichts der Tatsache, dass dieser durch und durch korrupte Politiker auch noch so geehrt wird, das große Kotzen. Oder wenn man die Bazi Schickimicki Szene oder die geschniegelten Vorstädte Stuttgarts sieht, wo die ihre Mülltonnen stündlich zusperren. Pfui deibel. Dass Sarazin ein Depp ist hat ja nun wirklich der letzte gemerkt. Besonders unfair an ihm ist, dass er sich mit seinem Rumgeätze immer die Gesellschaftsgruppen vornimmt, die sich nicht wehren können. Über die Banker so herzuziehen, das traut er sich wohl nicht. Aber ein arroganter Depp wie er, ist eben immer ein arroganter Depp, egal wo er ist. Das hat Polemik Westdeutschland versus Berlin nix zu tun. Und wenn Bayern reich ist, dann hat das auch damit zu tun, dass Berlin eben unter der deutschen Teilung zu leiden hatte und uns die Firmen wie Siemens verlustig gegangen sind. Aber irgendwann kommt auch Siemens zurück, wenn die GF verstanden hat, wo die intellektuelle Hauptstadt ist. Die Tatsache, dass Sarazzin weg ist, ist da sicher kein Verlust.
21.10.2009 17:28 Uhr
von Thomas Meier-Hermann:
Klar, wir kümmern uns mit Vergnügen um uns selbst. Die 3,2 Milliarden Euro aus dem Länderfinanzausgleich und etwa 2,0 Milliarden Euro sonstige Bundesergänzungszuweisungen (Stand 2006) behalten wir herzlich gerne. Und dann gucken wir mal, wie lange ihr die Realitätsverweigerung unter Realbedingungen durchziehen möchtet.
21.10.2009 17:27 Uhr
von Pit:
Ach Du armes Kreativchen, hammse Dich in der U-Bahn angerempelt? Die Schweine! Na dann schnell wieder dahin zurück, wo nichts wichtig ist!
21.10.2009 17:20 Uhr
von Ralf:
Vielen, vielen Dank für diesen Artikel. Es wird ja auch mal Zeit, den selbsgerechten Missionaren spießbürgerlicher Lebenslügen den Löffel aus der feisten Pfote zu hauen, mit dem sie in unserer Suppe herumrühren.
21.10.2009 17:17 Uhr
von Name:
Recht langweiliger Beitrag. Der Verweis auf die Weimarer Republik sagt alles. Einige Texte aus dieser Zeit über Berlin haben den gleichen Ton.
Nett aber der Dönerhinweis. Leider nur vergessen, dass der Berliner, der die Provinz besucht, nie vergisst zu erwähnen, dass der Döner bei ihm halb so teuer ist und doppelt so gut schmeckt.
Das Berlin-Bashing passt zum Deutschen. Der Deutsche ist Provinzler und Berlin macht ihm Angst. Dazu kommt die Zentralisierung auf Berlin, die in den letzten Jahren stattgefunden hat. Die deutsche Kleinstaaterei steckt aber noch im Deutschen, deswegen wehrt er sich - oft genug auch zu recht - gegen die Zentralisierung. Er liebt seine Provinz. Der Streit um die Kreisreform in Schleswig-Holstein hat dies eindrucksvoll untermauert. Man hasst und bewundert Berlin, weil es alles ist, nur nicht die geliebte Provinz.
PS: Aber deswegen muss man nicht gleich Hertha-Fan werden. Union tut's auch.
21.10.2009 17:09 Uhr
von joachim Bovier:
Wir Westdeutsche - ich bekenne mich genauer als Hesse, als einer der aus der von Ihnen sicher für besonders rückständig gehaltenen Provinz des hessisch-bayerischen, fränkischen Grenzlands zwischen Fulda und Würzburg kommt - haben einmal gedacht das mit Milliardensumme als Vorposten der freien Welt im kalten Krieg gehaltene Berlin würde diese 40-jährige Solidarität dankend anerkennen. Leider müssen wir feststellen, dass 20 Jahre nach der Einheit die Subventionsmentalität dieser Stadt unter jederweder Form von politischer Führung gleich geblieben ist. Und wenn es sich denn darauf beschränkte, dass der Pöbel auf den Strassen unserer Hauptstadt tobt, Schwule und Kommunisten regieren, fast die Hälfte des Länderfinanzausgleichs von großmäuigen Lokalpolitikern verrprasst wird - Stichwort: arm aber sexy - so ließe uns unsere liertas bavariae das alles erdulden, so wie man ungehörige dreiste Kinder erträgt, wenn wir dann aber noch von Menschen wie ihnen veräppelt werden, dann schlägts dem Fass den Boden aus. Auch die Berliner sollten nicht die hand beissen, die sie füttert.
21.10.2009 17:07 Uhr
von Bierce:
Herrlich, Berlin diese vollgeschissene Stadt von Welt. Und dann noch dieser geistreiche, fast schon Heine mässige Kommentar eines aus Pforzheim zugezogenen Weltbürgers. Und der dann solche Sätze schreibt:
"wo Männer tagsüber versonnen auf dem Spielplatz abhängen, während ihre spitzenmäßig ausgebildeten Frauen sich in Kanzlei oder Redaktion selbst verwirklichen."
Hach, das ist so frisch und spritzig formuliert (man beachte die selbstreflexive Ironie), so wunderbar locker, dass man fast schon die nach Bionade Waschmittel duftenden, säuberlich gebügelten Kargohosen des Schreibers vor Augen hat, seinen gepflegt-natürlichen Dreitagebart, die sorgsam zurechtgetrimmte Out Of Bed Frisur.
Zum Glück wohnt man ja in Neukölln, und nicht etwa im uncoolen Prenzel Berg, sonst wäre es mit der Credibility nicht mehr so weit her. Mit Gentrifizierung will man ja nix am hut haben. Schrecklich sowas.
21.10.2009 16:48 Uhr
von soouthtexaner:
einfach nur herrlich, ich muss den artikel glaub ich an alle freunde und verwandte in der westdeutschen provinz versenden. ob die da auch so drüber schmunzeln weiß ich allerdings nicht.
21.10.2009 16:42 Uhr
von mr. t:
Ach so?
Das einzige Problem von Problemschulen ist also die "Hässlichkeit"?
Wenn der Autor seine Plagen nicht auf Privatschulen verteilen würde hätte er diesbezüglich vielleicht andere Einblicke gewinnen können. Ich befürchte aber, dass man vom Latte Machiato trinken und ins macbook starren auch sonst nicht viel von den berliner Realitäten mitbekommt. :-)
21.10.2009 16:41 Uhr
von moi:
Bin auch dafür, dass Westdeutschland sich um sich selbst kümmert und sich nicht mehr in innere Berliner Angelegenheiten einmischt. Also zB den Länderfinanzausgleich und somit die Milliardentransfers nach Berlin einstellt.
21.10.2009 16:39 Uhr
von P.Haller:
Sehr schön !!!!!!!
Mir geht's genauso !
21.10.2009 16:39 Uhr
von Aus Haching:
Lieber Berliner,
Sie können so viel Sie wollen in Ihrem Neukölln leben. Sie können auch über Westdeutschland so viel schimpfen wie Sie wollen. Soll jeder nach seiner Facon glücklich werden.
Aber bitte erwarten Sie dann nicht, dass wir Westdeutschen über die Sozialkassen, den Länderfinanzausgleich und was weiß ich noch Ihren Lustwandel finanzieren.
21.10.2009 16:33 Uhr
von Savigny:
Schade,schon wieder ein Artikel über Berlin, der nur KLischees verbreiten will. Offensichtlich möchte der zugezogene Autor beweisen, wie mutig er doch ist, da er in einer Großstadt wohnt. Dieser Artikel ist für jemanden, der sein ganzes Leben in Berlin verbracht, hier geboren und sozialisiert wurde, einfach nur peinlich.
Mir sind diejenigen, die offen ihre Abneigung gegen Berlin zeigen lieber, als Menschen wie Herr Waibel, die schon einen Orgasmus bekommen, wenn sie vor dem Basic MArkt ihre Zigarette auf den Boden werfen und sich niemand beschwert.
Und dann noch Peter Fox zitieren...zum Kotzen
21.10.2009 16:31 Uhr
von Oskar:
Ja Bruder du sagst es...
super artikel!!!!
smash Intolerance!
21.10.2009 16:29 Uhr
von mokturtl:
Hey Ambros, ich kann mich voll in Dich reinversetzen. Ich bin auch Anfang der 90er aus München nach Berlin geflohen und bin nach besetztem Haus im Osten und ein paar Jahren Kreuzberg zwischen Flughafen und Hermannstrasse gelandet. Auch ich mach in München nur noch Urlaub. Wir zwei sind sicher nicht die Einzigen; auch ein paar von den Schwaben aus dem Prenzelberg werden bei Deinem Artikel aus reiner Wiedererkennung hell aufgelacht haben. Aber mal ehrlich: Das ist doch ein Luxuspamphlet von einem der immer wieder zurückkönnte. Und zwar nicht als Verkäuferin bei Pfister oder Mayer Murr, die übers Wochenende mit der Mitfahrgelegenheit heim nach Kleinschirma fährt weil sie sich unter den Wessis in der Freizeit so unwohl fühlt.
Irgendwann wird auch München wieder für uns attraktiv und dann sehn wir uns vielleicht in den renaturierten Isarauen bei einem Tegernseer und lachen über die schöne wilde Zeit im dreckigen Neukölln.
21.10.2009 16:28 Uhr
von ich:
Soso. Wäre Brunner also Berliner gewesen, hätte er die Augen offen gehalten, die Raub-Situation antizipiert und mit Berlinerischer Gleichgültigkeit weiter die Hundescheißehaufen auf dem Gehweg gezählt statt beherzt einzugreifen - er wäre noch am Leben.
Und die Münchner Rentner sind ja sowieso selbst daran Schuld, in U-Bahnhöfen halbtot geprügelt zu werden. Schließlich gucken die ja immer so grimmig kleine Kinder an.
An solch pseudo-gesellschaftsrevolutionärem Geschreibsel erkennt man jeden Import-Berliner. Den selbstgewählten Sumpf muss man irgendwie verteidigen - zumindest anderen gegenüber. Oder sich schönsaufen.