Vor einem Jahr hat der Umbruch mit dem Aufstand gegen Mubarak begonnen. Wie denken die Ägypter heute darüber und was erwarten sie von ihrer Zukunft in Freiheit?von Karim El-Gawhary
"[...]was erwarten sie von ihrer Zukunft in Freiheit?" Habe ich etwas verpasst? Haben die Ägypter nicht gerade ihre Freiheit wieder abgewählt?
24.01.2012 20:55 Uhr
von Demokratuer:
Da ich mich in Ägypten befinde weiss ich aus erste Hand das nicht nur Bildungsferne Menschen die Muslimbrüder wählen, sondern Menschen aus allen Schichten seien es Ärzte, Lehrer, Ingenieure etc. Deswegen ist dieser Artikel irreführend, was die Interviewten Personen angeht und spiegelt nicht die Realität wieder.
24.01.2012 20:35 Uhr
von tantchen:
Ägypten nach Mubarak und Spanien nach Franco - das sind nun wirklich dicke Äpfel und Birnen. Als Franco 1975 starb, brauchte es keine Revolution mehr, weil das alte System sich von selbst überlebt hatte. Die spanische Gesellschaft war jenseits der Parteigrenzen mehrheitlich säkular und demokratisch. Und als wenige Jahre später die Militärs das Parlament stürmten, gab es einen König Juan Carlos, der sich in einem historischen Fernsehauftritt für die Demokratie und gegen eine neue Militärdiktatur aussprach. Wenn man Ägypten erklären möchte, muss man andere Beispiele zum Vergleich heranziehen.
Leserkommentare
25.01.2012 07:57 Uhr
von Stefan:
"[...]was erwarten sie von ihrer Zukunft in Freiheit?"
Habe ich etwas verpasst? Haben die Ägypter nicht gerade ihre Freiheit wieder abgewählt?
24.01.2012 20:55 Uhr
von Demokratuer:
Da ich mich in Ägypten befinde weiss ich aus erste Hand das nicht nur Bildungsferne Menschen die Muslimbrüder wählen, sondern Menschen aus allen Schichten seien es Ärzte, Lehrer, Ingenieure etc. Deswegen ist dieser Artikel irreführend, was die Interviewten Personen angeht und spiegelt nicht die Realität wieder.
24.01.2012 20:35 Uhr
von tantchen:
Ägypten nach Mubarak und Spanien nach Franco - das sind nun wirklich dicke Äpfel und Birnen. Als Franco 1975 starb, brauchte es keine Revolution mehr, weil das alte System sich von selbst überlebt hatte. Die spanische Gesellschaft war jenseits der Parteigrenzen mehrheitlich säkular und demokratisch. Und als wenige Jahre später die Militärs das Parlament stürmten, gab es einen König Juan Carlos, der sich in einem historischen Fernsehauftritt für die Demokratie und gegen eine neue Militärdiktatur aussprach. Wenn man Ägypten erklären möchte, muss man andere Beispiele zum Vergleich heranziehen.