Ein Gorleben für die Schweiz
Umstrittenes Atomklo am Hochrhein
Die Suche der Eidgenossen nach einem Endlager für Atommüll gilt in Europa als vorbildlich. Dabei ist es mit der Transparenz längst nicht so weit her. Und mit der Akzeptanz auch nicht.von Georg Etscheit
Leserkommentare
29.11.2009 20:01 Uhr
von H.St.:
Von Jan-Christian Lewitz:
"Als Nachtrag:
Bei der Herstellung von Solarzellen wird mit hochkonzentrierten Säuren und Schwermetallen gearbeitet.
Die dabei entstehenden hochgiftigen Abfälle müssen doch ganz bestimmt auch sicher endgelagert werden. Wo gehen die denn hin? Oder wird bei den Clean Renewables etwa an der Oberfläche abgekippt?"
Ich denke da gibt es entsprechende Gesetze.
Anders als beim Uranabbau wo der restliche und größte Teil der original im Gestein befindlichen Radioaktivität nach der Gewinnung des Urans in sogenannten Tailings "sicher" entgelagert offen herumschwimmt. Macht die Mine dicht können die Kinder ausm Dorf drinn baden... Wird im Film "Uranium is it a Country?" sehr scön dargestellt
25.11.2009 17:56 Uhr
von Andreas:
Ach Benj, ich habe doch dargelegt, dass es KEINE Endlagerproblematik gibt! Klar Lobbyisten oder der Propaganda Verfallene wie Du brauchen natürlich ein Problem.... sonst gibt es doch keine Spenden und nichts über das man sich aufregen kann! ;-)
ich bin übrigens keiner Lobby anhängig.... Du?
Übrigens: gegen die Geschichtsverzerrung: Die Endlagerfindung und die Entsorgung radioaktiver Abfälle sowie deren Recycling waren schon von Anbeginn der friedlichen Nutzung der Kernenergie in Deutschland auf der Agenda und sind/waren gelöst.... wer das verneint lügt!
25.11.2009 10:52 Uhr
von Benj:
@ Andreas,
UNd bei allem Respekt, aber WIR müssen JETZT aus der Atomenergie raus, bevor die Endlagerungsproblematik zur ENDSTATION wird!
Betreiber und INdustrie von Erneuerbaren Solarenergien sind immerhin schon jetzt dabei, sich über Endlager gedanken zu machen!
Ach und apropos bezahlte Werbung,- bist du bei VAttenfall oder nur so in der Atomlobby?
24.11.2009 17:30 Uhr
von Andreas:
@redAgent:"klar das es keine sicherheit in diesem Bereich geben kann" Ich frage mich, wie Du zu dieser Aussage kommst, dass das "klar" sein soll....
..natürlich gibt es eine Sichere Endlagerung
-->Die "Abfälle" des Naturreaktors Oklo (guckstdu Wikipedia) waren/sind doch auch "sicher" endgelagert..
Kommst Du für Kosten und Sicherheit Deines Mülls (Quecksilber, Arsen, Dioxin, Furane) auf, der in den Endlagern liegt, weil Du ein Handy, einen Computer, ein Auto besitzt oder schonmal Medikamente benutzt hast?
@vic: Dich braucht man nicht zu kommentieren, kostet nur unnötige Zeit
@BUND: sind diesen Monat nicht genug Spenden in den Konzern B.U.N.D. geflossen, oder warum muss hier Werbung betrieben werden? @TAZ:Zahlt der B.U.N.D. für die Werbung?
@Jan-Chrsitian: wenigstens sehen einige Menschen in diesem Land noch klar! Danke für die Hinweise!
24.11.2009 15:30 Uhr
von Jan-Christian Lewitz:
Als Nachtrag:
Bei der Herstellung von Solarzellen wird mit hochkonzentrierten Säuren und Schwermetallen gearbeitet.
Die dabei entstehenden hochgiftigen Abfälle müssen doch ganz bestimmt auch sicher endgelagert werden. Wo gehen die denn hin? Oder wird bei den Clean Renewables etwa an der Oberfläche abgekippt?
24.11.2009 13:07 Uhr
von Jan-Christian Lewitz:
@Andreas
Danke für diesen über den Tellerrand schauenden Beitrag. Denn es ist die tatsächlich grundlegende Frage, wie gehen wir mit toxischen (= giftigen) Abfällen um? Dioxine, Schwermetalle, Asbest, ... wem fällt noch etwas ein. Wo sind die Umweltschützer, die wissen, dass hier das tausendfache an Müllvolumen endegelagert wird und einen Langzeitsicherheit ebenso erforderlich ist. Die Endlager für konventionelle (= nicht radioaktive) toxische Stoffe sind seit Jahrzehnten auch in Deutschland in Betrieb. Wäre doch unverantwortlich, wenn die nicht langzeitsicher betrieben werden würden.
24.11.2009 08:22 Uhr
von Axel Mayer / BUND :
Atommüll Schweiz: Wohin mit radioaktivem Abfall der eine Million Jahre strahlt?
Eine umfassende Hintergrundinformation zu diesem wichtigen Thema gibt es hier:
http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/atommuell-benken.html
Axel Mayer, BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein
24.11.2009 02:48 Uhr
von vic:
Ein Atom-Endlager für Jahrtausende, und noch dazu sicher?
Gibt´s nicht. Wird´s nie geben. Träumt weiter.
Mit sehr viel Glück wird diese Generation die große Rechnung für Idiotie nicht selbst bezahlen müssen.
23.11.2009 23:43 Uhr
von redAgent:
@andreas
alles klar... Die Atomkraftgegner sind so gut wie die einzigsten die sich überhaupt mit dem Thema auseinanderstezten, wenn man sich anguckt was in Deutschland los ist dann weiss man das man kritisch alles anschauen muss. es ist doch klar das es keine sicherheit in diesem Bereich geben kann, jedoch wiess jeder Gegner der atomkraft auch das wir einen Lagerplatz brauchen, egal wo er liegen sollte. Solange aber kein verantwortungsvoller Umgang mit dem Thema erkennbar ist muss jeder Gegner auch alles in frage stellen, es ist doch klar das es kein Endlager geben kann sondern nur Tempoäre Lager geben kann und wir die Verantwortung noch für millionenn Jahre an unsere Kinder weitergen müssen, ich denke mal das ist der Punkt der den meisten Kritikern auf der Sele brennt.
So Leute wie du die sowas "Scheinargumente" nennen sollten Benutzungsabhängig an dem Problem beteiligt werden und selbst für Kosten und Sicherheit ihres Mülls aufkommen!
23.11.2009 17:53 Uhr
von Andreas:
Atomkraftgegner werden sich NIE für ein "Gestein" (Ton, Granit, Salz) entscheiden können, dass für die Endlagerung SICHER ist, denn dann fehlen ihnen die Scheinargumente gegen die Kernenergie....
...In Deutschland ist man gegen Salz....
...In der Schweiz gegen Ton...
...in Frankreich7Schweden/Finnland gegen Granit...
Wie sieht es mit dem "konventionellen" Sonder/Giftmüll aus? Da haben wir doch bereits Endlager.... sind die etwar nicht sicher? Die Stoffe sind viel tötlicher und haben keine Halbwertszeit!