EU will Luft- und Schifffahrt zur Kasse bitten
Kerosin-Steuer in Sicht
Die EU will die Emissionen von Luft- und Schifffahrt besteuern und in einem globalen Abkommen berücksichtigen. Beide Branchen sind bislang nicht in das Kioto-Protokoll einbezogen.von Nadine Michel
Leserkommentare
30.09.2009 07:45 Uhr
von eh?:
Was macht der kleine Mann nur, wenner keine T-Shirts mehr in Thailand kaufen oder gar den Aborigines kein Wasser mehr weggeduschen kann?
Unvorstellbar. Billigflüge sind ein Menschenrecht.
@ nichtvermietbar
Fliegen ist ohnehin nur den Menschen mit einem hohen Einkommen vorbehalten. Ich hab noch keinen senegalesischen Bauern aufm Marienplatz Macchiato schlürfen sehen.
Aber ich kann es nur denen empfehlen, denen die nötige Weitsiche fehlt. Von oben sieht man doch irgendwie mehr.
29.09.2009 09:39 Uhr
von nichtvermietbar:
.....tja, jetzt also auch Steuern auf Kerosin? Das gefällt mir nicht. Dann ist es vorbei mit den günstigen Flügen. Sollen wieder nur Menschen mit hohen Einkommen das Flugzeug nutzen dürfen? Ist es gewollt das die "kleinen Leute" sich nicht mehr die Welt anschauen können? Immer schön in der "Heimat" bleiben, das neue Motto? Mir gefällt das nicht....
29.09.2009 09:39 Uhr
von GonZoo:
Es wird Zeit für angemessene Steuern auf Kerosin - und das schon seit Jahrzehnten.
Da stehen nun zwei Theorien gegeneinander:
1. Der Staat könnte die normale Mineralölsteuer, die jeder Autofahrer an der Tankstelle bezahlt, auch auf das Kerosin anwenden - das bringt alleine für den Frankfurter Flughafen 8 Milliarden Euro pro Jahr. Eine hervorragende Möglichkeit, die Staatsfinanzen aufzubessern.
2. Die CDU/CSU/FDP-Lobbyistentruppe könnte die eigenen Finanzen weiter aufbessern, indem sie nette Schecks von der Lufthansa, der Fraport AG und all den anderen entgegennehmen.
Na, die paar Milliarden kann man doch besser bei denen abkassieren, die sich nicht wehren können: Kranke, Hartz-IV-Empfänger, Arbeitnehmer, Kinder...
29.09.2009 03:32 Uhr
von vic:
EU plant Kerosin-Steuer.
Dann hat die EU die Rechnung aber ohne schwarz-gelb gemacht.
>Das gefährdet doch den Standort Deutschland<
und das gute Verhältnis zu befreundeten Wirtschaftsbossen.