• 20.01.2012

EU-Kommissar bei der Grünen Woche

Bloß nicht zu viel fordern!

EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos warnt vor zu viel Rücksicht auf die Natur. Wer nicht durchsetzbare Ökoauflagen will, könnte am Ende alles verlieren.von Jost Maurin

  • 22.01.2012 03:08 Uhr

    von vic:

    @ jan z. volens

    "mit giftigen Spinnen und Schlangen und unheimlichen Insekten"
    Mit anderen Worten: Biodiversität- oder alles, was dort sein sollte.

  • 21.01.2012 22:04 Uhr

    von Der Tom:

    Interessant,dass sich die EU-Komissare trotz eindeutuger Beweise für die Schädlichkeit in anderen Ländern noch für steigende Exporte aussprechen. Allerdings belegt es wieder eines: nachdem die kolonialen Ausbeutungsstrukturen zerschlagen wurden, trat mit Bretton Woods und dem modernen Kapitalismus eine andere, subtilere Form der Unterdrückung auf den Plan. Wenn Grenzen nicht geöffnet werden (Freihandelsabkommen), gibts keine Entwicklungskredite und/oder Marktzugang. Werden die Grenzen geöffnet, sollen kleinbäuerliche Strukturen gegen den westlichen Agrarsozialismus mit gigantischen Subventionen ankämpfen?
    In der Beziehung des ökonomisch Starken zum Schwachen ist es die Freiheit, die unterdrückt! Die Regulierung befreit.

  • 21.01.2012 17:20 Uhr

    von vic:

    Bloß nicht genug fordern?
    Nur Maximalforderung führt zum Kompromiss.
    Genug kann nie genügen.

  • 21.01.2012 07:19 Uhr

    von Bachsau:

    Genau wegen sowas ist die Welt mit einem guten Diktator besser dran, als mit Demokratie: Damit nicht durchsetzbares aber notwendiges durchgesetzt werden kann.

  • 21.01.2012 06:38 Uhr

    von jan z. volens:

    Das kommende neue Waldgesetz CODICO FLORESTAL in Brasilien fordert in Brasilien dass 20% einer Landwirtschaftflaeche bewaldet bleiben muss, in den Amazonas-Staaten muessen 80% der bewirtschafteten Flaechen bewaldet bleiben. Ausserdem 30 Meter Bewaldung entlang beiden Ufern der Fluesse, im Amazonasraum 100 Meter. Entgegen den in Europe zirkulierten Berichten sind in den letzten 500 nur 14% des Amazonasgebietes entwaldet worden und in ganz Brasilien (22 mal BRD) sind 63% noch von Urvegetation bedeckt. Was im BRD Fersehen als "Urwald" gezeigt wird - ist Nutzwald, wie der Deutsche Wald wo Holz geerntet wird. Der wirkliche Urwald erlaubt keinen Kameramann: Der ist dicht so dass kaum eine Katze sich durch zwaengen koennte, finster und unheimlich wie eine gespenstige Gruft, weil kein Sonnestrahl eindringt, mit giftigen Spinnen und Schlangen und unheimlichen Insekten: Die Gruene Hoelle!

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