• 30.07.2010

Duisburg nach der Loveparade

Im Trauertunnel

Eine Woche nach der Katastrophe, die 21 Tote und über 500 Verletzte forderte, findet die Trauerfeier statt. In Duisburg herrscht nach der Loveparade Entsetzen.von Cigdem Akyol

  • 31.07.2010 16:40 Uhr

    von vic:

    "Hier starben am ** im Interesse der profit und konsumorientierten Spaßgesellschaft ** Menschen",
    steht auf dem Trauerplakat geschrieben.
    So gesehen trifft das auf jedes Event zu. Von Fußballspiel, Europa oder Weltmeisterschaft, über Golf- und Reitturnier, Fahrrad- und Autorennen, Olympiade bis zum Kirchentag.
    Hab ich was vergessen?

  • 31.07.2010 08:21 Uhr

    von Manfred Baum:

    nach der Trauerfeier wird der Medien-Hype hoffentlich aufhören,die Anzahl der Opfer war "nur" die von 2 Tagen Straßenverkehr.Schilder " hier sterben täglich 11 Menschen im Interesse der konsum- und profitorientierten Automobilindustrie" habe ich noch nicht gesehen.

  • 31.07.2010 01:53 Uhr

    von vic:

    Gottesdienst.
    Weswegen? Dafür, dass die Verstorbenen jetzt auf ewiges Leben hoffen dürfen? Dass ER sie zu sich geholt hat?
    Verlogene Scheißroutine!
    Fragt IHN besser mal warum ER das zugelassen hat.

  • 30.07.2010 18:42 Uhr

    von Wolfgang:

    Eine Woche nach der Katastrophe hat sich der Verantwortliche, Adolf Sauerland, immer noch nicht geäußert. Er fürchtet nicht die Toten, er sorgt sich um seine finanzielle Zukunft.
    Übrigens finde ich den sogenannten Gottesdienst traurig.
    Eigenartigerweise finden solche Veranstaltungen immer nach einer Katastrophe statt. Warum hat der "Heilige Geist" nicht vorher bei den Politikern eingegriffen?
    Sollte Eva Herrmann doch Recht haben???

  • 30.07.2010 18:36 Uhr

    von Duisburger:

    Überhaupt sind hier in der Stadt alle abgetaucht. Wo sind die anderen Ratsmitglieder, der Oberstadtdirektor? In der Sommerfrische? Im Hintergrund wird bestimmt schon um die besten Plätze in der Salvatorkirche wegen der Medienpräsenz gekämpft. Ixh hoffe, dass wenigsten die Gedenkfeier mit Fingerspitzengefühl vorbereitet wurde. Die Politiker sollten sich im Hintergrund halten und am besten auf den Knien der Trauerfeier beiwohnen. Übrigens der Rathausplatz an der Kirche wird wohl nicht in die Übertragung der Trauerfeier einbezogen. Man erwartet wohl Proteste. Als Duisburger entschuldige ich bei all den Betroffenen, dass wir nicht gewarnt haben. Allerdings wurden erst kurz vor Veranstaltung die Wege bekannt gegeben. Ein großes Lob an die Anwohnerinitiative, die mit so viel Engament die Betroffenen betreut.

  • 30.07.2010 18:05 Uhr

    von MONIKA:

    Es ist Zeit, auch über die Eigenverantwortung der Teilnehmer an dieser Massenveranstaltung nachzudenken.

  • 30.07.2010 17:49 Uhr

    von Waltraud:

    Eigenverantwortung, Rücksichtsnahme?

    Bürgermeister, Polizeichef, Veranstalter spielen untereinander "Schwarzer Peter" und alle Besucher weigern sich IHREN und entscheidenden Anteil an der Katasrophe zu bekennen! Egal wie schlecht, wenn überhaupt, die Sache organisiert war, NIEMAND der Besucher wurde gestopft oder gezwängt von Polizei und Ordnern. Und niemand mußte härter, brutaler, tödlicher drängeln und quetschen als er jeweils von aussen her selbst bedrängt wurde. Und niemand ist gezwungen in der Masse seinen Verstand abzugeben!

    Waltraud

  • 30.07.2010 17:24 Uhr

    von Name:

    Worauf wartet der OB noch, auf einen Haftbefehl?

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