Es gibt schon sehr merkwürdige Typen von "Wissenschaftlern!
Einer der Leute hat ja mal geforscht und dann festgestellt, dass Butter Fett enthält.
"Parfümpflicht für Alle!"
So eine These kann durchaus bei Alkohol- oder/und Drogenproblemen ernst gemeint sein. Und nur da!
24.08.2010 13:12 Uhr
von Juliane:
"Susi" belegt wie notwenig Scentfree ist:
Im Juli 2008 berichtete die Frankfurter Rundschau über eine Susi-Studie der Fachhochschule Wiesbaden
“Die Luft in Klassenräumen ist voller Allergene. Das erstaunliche Ergebnis einer Studie der Fachhochschule (FH) Wiesbaden belegt: Die meisten Allergie-Auslöser bringen die Jungen und Mädchen selbst mit in die Schule. Und zwar in Form von Haarspray, Deo, Lippenstift, Haargel und Co.
“Wir haben schon in Grundschulen zahlreiche Substanzen gefunden, die aus Kosmetika stammen”, sagt Günter Stein, Professor für Umwelttechnik an der FH. Stein und seine 17 Studenten und Studentinnen waren von diesem Ergebnis selbst überrascht. Ursprünglich hatte das Forschungsteam nur nach Benzol und ähnlichen Schadstoffen gefahndet, wie sie im Straßenverkehr entstehen. “Die Werte aus diesen Messungen lagen deutlich unter den Grenzwerten, und wir hätten aufgehört zu forschen, wenn wir nicht schon interessante Spuren anderer Stoffe entdeckt hätten”, sagt Stein.
Was sie in der exemplarischen Untersuchung fanden, waren massenhaft Duftstoffe wie Menthol, Carvon oder Lilial, die in Kosmetika, Körperpflegemitteln und Waschzusätzen enthalten sind. Zwei Drittel aller in der Luft auffindbaren Allergene, so das Ergebnis, stammten aus diesen Quellen. Der Rest hatte seinen Ursprung vor allem in Putzmitteln, mit denen Böden, Bänke und Tische gewischt werden. Weniger als zehn Prozent kamen aus dem Straßenverkehr.
Die Studie der Fachhochschule Wiesbaden über die Belastung von Schulräumen mit Allergenen heißt Susi (Schulraumuntersuchung auf Schadstoff-Immission). Gesammelt wurden rund 20.000 Einzelwerte; dabei wurden 113 Substanzen erfasst und in ihrer Konzentration gemessen. Quelle der Allergene sind vor allem Kosmetika und Putzmittel.Die Stadt Rüsselsheim hat die Studie für ihre 17 Schulen in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sind beispielhaft auch für andere Schulen."
Nach einer amerikanischen Studie (von Caress und Steinemann) fühlen sich über 30% der Menschen durch Duftstoffe belästigt. Sollte das nicht einigen Leuten zu denken geben die sich permanent mit Chemiedüften zudröhnen? Fast jeder Dritte empfindet es als Belästigung! Also nicht wundern wenn manche Leute plötzlich 2 Meter Abstand halten, dann liegt's vielleicht am persönlichen Chemieduft.
24.08.2010 10:49 Uhr
von Energiefox:
In Pakistan ist Hochwasser und es stinken bestimmt viele Menschen durch Angstschweiß. Denen sollte man jetzt mal statt Nahrung Parfüm schicken. Die Reaktion möchte ich mal erleben die dann käme.
Ich kann es nicht glauben, in Parkistan sterben Menschen an Hunger und wir (oder bestimmte Leute) wollen uns mit krank machenden Düften benebeln. Im privatem Bereich kann sich jeder einnebeln wie er will, aber nicht in der Öffentlichkeit. Ich hab kein MCS, aber manch einer hat mir den Tag schon versaut durch den penetrant riechendem Chemiecocktail Parfum und das sogar im Wald. Mir juckte dann stundenlang die Nase. Bei Schweißegeruch der auch unangenehm sein kann, juckte mir nocch nie die Nase.
Deshalb spart an so einem unnötigen Zeugs und schickt das gesparte Geld lieber den Mitmenschen in Pakistan. Gruß Fox
24.08.2010 09:53 Uhr
von Marina:
Ein Parfumverbot in öffentlichen Einrichtungen wäre ein guter Schritt. Als Mutter eines chemikaliensensiblen Kindes (und davon gibt es leider immer mehr) kann ich nur dafür plädieren, auch Schulen duftfrei zu machen. Es darf nicht sein, dass Kinder im Unterricht durch den Geruch von Deos, Weichspülern, Pafums usw. derartig krank werden, dass es zu langen Fehlzeiten kommt. Mein Kind reagiert regelmäßig mit heftigen Symptomen wie z.B. Asthma, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Migräne usw. auf die Chemikaliengemische in der Raumluft. Es ist dringend erforderlich, dass das UBA sich für Betroffene einsetzt.
23.08.2010 21:07 Uhr
von @ Saby:
"...aber wer möchte denn schon in der Straßenbahn oder im Aufzug von wildfremden Personen sexuell stimuliert werden?"
Ich zum Beispiel! Wildfremde Personen müssen nicht unbedingt wildfremd bleiben....
23.08.2010 15:28 Uhr
von Querulant:
Bald besteht vor lauter gesellschaftlicher und bürokratischer Deo- und Parfüm-Pflicht bald überall Verpuffungsgefahr. Deshalb vermutlich die Rauchverbote überall...
23.08.2010 14:53 Uhr
von Tohwanga:
Der Schweißgeruch wird beeinflußt durch Nahrung (Zwiebel, Knoblauch, scharfe Gewürze, Lebensmittelzusätze, wie Farb- und Konservierungsstoffe, Stabilisatoren, Aromastoffen, die E-Palette rauf und runter, etc.), Medikamente, Umwelt, etc. und von der Hygiene, sprich den Bakterien. Riecht ein Mensch extrem nach Schweißgeruch so kann man nicht nur auf ein unhygienisches Verhalten schließen!
Gerüche können, nicht nur neben dem Schweißgeruch, z.B. sein: Parfüme, Duftstoffe, Dieselkraftstoff, Auspuffgase von Autos, Industriegase, Müll, fauliges Wasser, alle möglichen Chemikalien.
Im Allgemeinen werden Gerüche nach einiger Zeit schwächer, weil die Rezeptoren, die sie aufgenommen haben, vorübergehend unempfindlich werden.
So entsteht das Phänomen, dass sich der übertrieben beduftete Mensch nicht mehr wahrnimmt und mehr zu hochbedufteten Produkten greift. Und so die Parfüme, Wasch- und Reinigungsmittel immer intensiver und konzentrierter produziert werden müssen (siehe 4x so Aprilfrisch). WAS für ein DUFTSTOFFWAHN!
Der reizüberflutete Mensch in den chematisierten Industrieländern ist so benommen, dass er Alarmsignale und Symptome wie ständiger Reizhusten, Heiserkeit, Kopfschmerzen, etc. und die Gerüche und Geräusche nicht (mehr) wahrnimmt.
Sehr geehrte Dr. Hatt, ich befürworte die Forderung des UBA! Duftstoffe haben in der Öffentlichkeit, wie Nikotin, nichts zu suchen!
@sunsan "Der dümmste Auswuchs dieser Duftbesessenheit sind in meinen Augen ja Hygieneprodukte für Frauen mit "Frischeduft"." Ja, ist schon Wahnsinn, das die Industrie meint, das Frau mit einem Urin- oder Klostein in der Hose rum laufen muss. Dieser sogenannte Frischeduft hat nun gar nichts mit Frische zu tun, sondern erinnert an Pissior, Bahnhofstoillette und Ekel.
Für mich ist es ganz klar: Ohne Duft bessere Luft!
23.08.2010 14:44 Uhr
von Schwäbin:
Dezent aufgetragener Duft mag ja noch angenehm sein für das Gegenüber- aber die olfaktorische Vermüllung heutzutage ist nervig und eklig. Da kommt auf jede Person eine Kombination von unterschiedlichen Düften , die gar nicht zusammenpassen- Weichspüler ( der größte Mist, den die Industrie hervorgebracht hat, denn weich gespülte Fasern nehmen nur noch bedingt Flüssigkeit auf ) , Parfum , Make-up, Rasierwasser, Deo,....kombiniert mit Schweiß, Frittenöl, Benzingestank,....aus der Umgebung. In der heißen S-Bahn neben einer Horde stark pafümierten Pubertisten beiderlei Geschlechts sitzen zu müssen , ist auch ne echte Herausforderung...:-)
23.08.2010 14:13 Uhr
von Achselzucken:
Ich liebe solche Diskussionen...wie schön ein solcher Bericht doch polarisieren kann.
23.08.2010 13:15 Uhr
von Yol:
Wie weit ist der Mensch abgedriftet? Wann endlich wird er begreifen, dass künstliche Beduftung eine Zumutung für andere sein kann - Manipulation in jedem Fall.
Parfüm tragen ist immer für die andern, selbst riecht man nach kurzer Zeit davon nichts mehr - ausser man nimmt immer mehr - man suhlt sich sozusagen wie die Wildschweine darin.
Duftstoffe sind Problemstoffe für Allergiker,Chemikalienintolerante, Kinder, Babys, Herzkranke, Astmathiker und viele andere - sie machen zumindest die genannten Kategorien von Menschen sehr krank, schädigen sie, teils irreversibel.
Wer eigentlich hat das Recht dies zu tun?
Sollte eine Gesellschaft nach dem sozialen Prinzip funktionnieren - dann müsste Rücksicht genommen werden - Rücksicht auf alle, denn eine Gesellschaft besteht aus allen Mitgliedern die derzeit auf dieser Erde leben und funktionniert nur nach dem Solidaritätsprinzip.
Ein Wolfsrudel würde, so wie wir Sozialleben praktizieren weder überleben noch funktionnieren - und wir als heutige Gesellschaft tun das auch nicht.
Neutral riechen im öffentlichen Raum hat etwas mit Respekt vor allen Menschen zu tun - und es ist auch machbar.
Neben dem teils fehlenden Respekt gibt es aber auch die fehlenden Informationen was denn nun Duftstoffe/Parfüms im Gehirn ALLER Menschen bewirken. Das wiederum hat mit Geld zu tun - Geld das nur denen nützt die das Manipulations/Giftpotential herstellen - vertreiben.
Alle andern werden mehr oder weniger geschädigt - auch Nochgesunde. Nur das soll die Öffentlichkeit besser nicht erfahren...
23.08.2010 03:03 Uhr
von Hans Dampf:
Nicht nur für Allergiker sind Duftstoffe ein Problem, auch für Menschen mit der Immunkrankheit MCS. MCS steht für Multiple Chemikalien Sensibilität. Die Betroffenen reagieren teils mit schwersten Krankheitssymptomen auf Chemikalien und bestimmte Gerüche. Gerade Parfum ist für viele Betroffene eine grosse Hürde im Alltag, so dass sie sich kaum noch unter Leute wagen. Eine Vereinigung von MCS-Kranken namens CSN (www.csn-deutschland.de) informiert über die Gefahren von Duftstoffen, z.B. dass diese meist aus Hunderten Chemikalien bestehen und auch Menschen ohne MCS oder Allergie mit Beschwerden darauf reagieren können. Das erklärt vielleicht, warum das Umweltbundesamt eine Art Parfumverbot in öff. Räumen vorschlägt. An Universitäten in den USA soll es das schon geben.
22.08.2010 23:48 Uhr
von Hjalmar:
Die Forderung zeigt, dass Ursula Frerichs nicht weiter denken kann als ne Sau springen. Wenn jemand 1 oder 2 Tage nicht duscht, sich dann deo draufknallt, weils vorgeschrieben ist, stinkt unglaublich erbärmlich aus einer Mischung zwischen schlechten Deodorant und Schweiß. Wer sich darauf freut, muss selber ganz erbärmlich stinken.
22.08.2010 13:05 Uhr
von Duftnote:
demnächst muss ich auf der arbeit nach meiner zeitungspause auf der toilette noch alles wegatmen... wenn es in einem betrieb probleme gibt dank irgentwelcher körpergerüche sollte mal darüber geredet werden. könnte abhilfe schaffen. fröhlichen sonntag
22.08.2010 12:04 Uhr
von Saby:
Es kommt wohl einfach auf den richtigen Ort und die richtige Zeit an. Der unverfälschte Schweißgeruch des oder der Geliebten kann in intimen Momenten unglaublich aufregend sein, aber wer möchte denn schon in der Straßenbahn oder im Aufzug von wildfremden Personen sexuell stimuliert werden?
22.08.2010 10:16 Uhr
von Querulant:
Aber bevor man auf den Gedanken kommt, dass jemand einfach zum starken Schwitzen neigt (egal ob nun aus einer Erkrankung oder einer Veranlagung heraus)wird dem jenigen natürlich ersteinmal unterstellt er würde sich nich waschen und pflege einen unhygienischen Lebensstil. So Leute werden doch schon von Anfang vorverurteil. Außerdem, wer will denn bitte nachprüfen können, ob jemand sich nicht wäscht oder aus Veranlagung heraus soviel schwitzt (und riecht)? Darf die Deo-Polizei von Frau Frerichs auch in die Wohnung der Angestellten eindringen und die Dusche überprüfen???
22.08.2010 00:20 Uhr
von Frank Veta:
Ich hatte vor ein paar Jahren eine Kollegen, deren Geruch mich fast wahnsinnig machte. Ich liebte es im Sommer mit ihr zusammen zu arbeiten. Es gab (und gibt für mich bis heute) nichts anregenderes als ihren Geruch wenn sie leicht ins Schwitzen kam...
Von demher muß auch ich sagen, daß Körpergeruch ansich nichts schlechtes sein muß.
21.08.2010 13:02 Uhr
von Der Schnüffler:
Nimm mich jetzt auch wenn ich stinke, denn sonst sag ich winke winke und Goodby.
Wenn dann noch ne Bremssprur im Schlüpfer ist, werde ich ganz rallig auf der Zunge!
21.08.2010 11:32 Uhr
von SweetSweat:
"Wir gehen nicht mehr mit offener Nase durch die Welt, sondern nur noch mit offenen Augen."
aber haben nicht vor wenigen jahren forscher herausgefunden, dass wir düfte bzw. gerüche von mitmenschen unbewusst dauernd aufnehmen? und dass dieser unbewusste vorgang darüber entscheidet, "wen wir riechen" können, also mögen oder gar lieben werden. soll in millisekundenschnelle über große gefühle entscheiden... mit der information: biologisch super geeignet zur reprodukion gesunder brut. wir können demnach fremnde dna erschnuppern, um sie sogleich mit der eigenen abzugleichen in puncto kompatibilität. nix mit romantik...(homosexuelles begehren kann das aber nicht erklären, und so bleibt die liebe gottlob doch ein unergründliches geheimnis).
ich bin geruchsempfindlich und vertrage nur ganz wenige künstliche düfte. wenn ich den weichspüler, der auf dem balkon aufgehängten wäsche meiner nachbarin riechen muss, wird mir schon schwindelig und mein atem flacher.
wie ein schwitzender mensch riecht, hängt nach meiner erfahrung auch davon ab, wie er sich ernährt, (stichwort "säure-/basenhaushalt"). ein vegetarier riecht nicht so penetrant, wie ein fast-food-junkie. und angstschweiß, cold sweat, hat ne besonders unangenehme beißende note, bei jedem.
ansonsten: "was wir mit liebender nase riechen, duftet doppelt schön". wer kennt das nicht: sich in die achsel des/der liebsten vergraben, an seinem/ihrem leeren t-shirt schnüffeln...
@sunsan ja genau, frauenfeindliche erfindungen sind das. diese intimhygienemittel greifen ja auch noch die schleimhäute an, infektionen treten dann gehäuft auf. frauen, die dazu greifen, haben sicher ne selbstwertproblematik, vielleicht auch sexuelle hemnisse.
dabei riechen wir frauen doch einfach wunderbar ... immer ein bisschen anders, je nach hormonellem stand.
21.08.2010 11:16 Uhr
von Lulu:
Ich empfehele "das Parfüm" von P. Süßkind. Nach dieser Lektüre habe ich den olfaktorischen Sinn wahrgenommen wie noch nie.
Ich habe nicht gegen Körpergeruch, wohl aber gegen Schweißgeruch. Ich kenne einige Menschen (oder Familien,)die ihren ganz individuellen Duft(!) besitzen, der großartige Emotionen in mir wachruft. Ewiggleicher Parfümgeruch ödet mich an oder belästigt mich sogar. Viele Menschen übertreiben mit dem Gebrauch ihres Waschmittels. Im Spielkreis meiner Tochter muss ich -ohne Allergikerin zu sein- fast niesen, wenn ich an manchen Babys rieche. Ich glaube nicht, dass das gesund ist, denn Parfümstoffe gelten als stark allergen, sowohl für die Atemwege als auch für die Augen. Außerdem steigert sich die Dosis. Menschen, die aufdringlich parfümieren, bemerken es selbst oft nicht mehr. Darunter leidet der ganze Geruchssinn, natürliche Gerüche sind damit zu schwach um wahrgenommen zu werden. Ich habe eine Umweltkranke Freundin(sie kann relativ normal leben, die Krankheit ist nicht extrem ausgeprägt), aber zu Karstadt könnte sie nicht gehen. Als würde man einen Asthmatiker in eine volle Raucherkneipe stellen. Mich wundert, dass im Zuge der Nichtraucherschutzkampagnen nicht die Duftstoffallergiker erwähnt werden. Es sind mehr als in den Medien möglicherweise suggeriert wird.
21.08.2010 10:36 Uhr
von Gui:
Ich selbst leide an diversen Allergien und Unverträglichkeiten, unter anderem bekomme ich von Duftstoffen in Parfum oder Waschmittel übelste Kopfschmerzen.(MCS) Kann mich nur sehr eigeschränkt in der Öffentlichkeit bewegen.Leider ist dieses Krankheitsbild wenig bekannt und wenn jemand Deopflicht am Arbeitsplatz fordert,sollte man sich vieleicht vorher informieren was für Folgen das für immer mehr Menschen hat.
21.08.2010 08:05 Uhr
von vic:
Ich selbst benutze einen geruchsneutralen "Kristallstein" nach dem Waschen/Duschen. Und ich mache einen großen Bogen um die Parfümwolken, die mir beim Gehen und Radfahren ständig begegnen. Ich ertrage das nicht. Außerdem riecht nicht jeder Mensch beim Schwitzen. Manche gar nicht, andere extrem.
21.08.2010 07:12 Uhr
von Rod:
Mir ist es lieber wenn ein Kollege nach Schweiß riecht, als ein Kollege, der sich mit einem Deo ensprüht von dem mir den ganzen Tag lang die Augen brennen und von dem ich ständig niesen muss!
Ich selbst kann überhaupt kein Deo verwenden, weil ich dann sofort juckende Pusteln auf der Haut bekomme!
Eine "Deopflicht" am Arbeitsplatz wäre ein Unding für alle Allergiker.
21.08.2010 04:49 Uhr
von Anke Stöckermann:
"Das Umweltbundesamt will das Tragen von Parfüm in öffentlichen Gebäuden inzwischen sogar verbieten. Das ist wirklich lächerlich." - als Duftforscher sollten Sie wissen, dass es auch Menschen gibt, die allergisch sind gegen Duftstoffe und die schwere körperliche Reaktionen aushalten müssen durch die ständige penetrante Bedurftung durch Parfüm, Waschmittel, etc. Es gibt auch Duftneutrale Deos, die den Schweißgeruch verhindern.... Parfüm ist für mich mindestens so schwer zu ertragen wie für NIchtraucherInnen der Rauch der RaucherInnen, daher finde ich es überhaupt nicht lächerlich, wenn es Bestrebungen gibt über Verbote nachzudenken. Wenn mein Arbeitsplatz parfümfrei sein müsste, wäre das für mich eine sehr sehr große Erleichterung. Ihre Äußerung ist respektlos und Sie sollten sich mal informieren - z. B. beim Deutschen Allergie- und Astmabund.
21.08.2010 02:18 Uhr
von Anne:
Körpergeruch ist einfach etwas sehr intimes, das wir nicht mehr gewöhnt sind und das uns evtl mehr über einen Menschen verrät, als wir wissen möchten. Darüber kann man sich nun beschweren und Duftsäulen in Geschäften empfinde ich ebenso als Betrug wie das schöne saftigrote Fleischerlicht. Fakt ist aber, dass sich die Gesellschaft wandelt und vieles einfach heute anders ist. Körpergerüche, die schreien: "ich bin inkontinent!/in meinem Mund zersetzt sich seit Stunden Kaffee!" gehören genauso wenig in die Öffentlichkeit wie ihre mündliche Kundgabe. Das hat natürlich mit der stärkeren Individualisierung und Distanz zu tun. andererseits gibt es auch Moden. Wer in der Drogerie die Augen öffnet, sieht, dass ältere Semester statt Deo zu Körperpuder, statt Conditioner zu Haarwasser greifen etc. Ich persönlich mag Düfte, setze meine Nase gern ein. Mir ist es ein Graus, beim Drogeriekauf stets aufpassen zu müssen, damit man nicht eines der vielen duftfreien Produkte kauft. Nur noch Allergiker auf der Welt, so scheint es. Wer etwas auf sich hält, bekommt zumindest von drei Stoffen schlimme Symptome. Man ist ja kein primitiver Holzklotz sonder ein zartes achtsames Blümchen. Es bedingt sich halt alles.
20.08.2010 21:36 Uhr
von einem olfaktorischen Sensibelchen:
"Das Umweltbundesamt will das Tragen von Parfüm in öffentlichen Gebäuden inzwischen sogar verbieten. Das ist wirklich lächerlich. Da rieche ich doch lieber Parfüm als Kragenfett, Akten und Menschenschweiß."
Liebe taz, schon mal recherchiert, ob der Autor für derartige Aussagen finanzielle Zuwendung seitens der Parfümindustrie erhält?
Im Übrigens ist die Angelegenheit eine Frage der Dosis. Und da ja nun mal leider ein Großteil der lieben Mitbürger überhaupt kein Gefühl für die richtige Dosierung ihrer Duftwässerchen hat, wird´s für olfaktorische Sensibelchen (ca. 60-65% der Bevölkerung) bedrohlich. Die 4711-Terror-Omis in der S-Bahn können einem das Leben wirklich und wahrhaftig zur Hölle machen. Ohne mein obligatorisches Pöttchen Tigerbalsam (wird bei Bedarf in / unter die Nase geschmiert) traue ich mich jedenfalls unter keinen Umständen in die Berliner S- oder U-Bahn... und das kann´s irgendwie auch nicht sein.
Ich jedenfalls hoffe, das dass Umweltbundesamt sich durchsetzen wird. Die Idee könnte man durch die bundesweit verpflichtende Benutzung des wunderbar geruchsneutralen Hydrofugals noch weiter verbessern.
20.08.2010 16:53 Uhr
von Oberhart:
Seltsam, seltsam... Da sagt der Herr Forscher erst, dass Schweißgeruch erst durch unsere Erziehung negativ besetzt wird und dann, dass es Schweißmoleküle gibt, die "so unangenehm nach Buttersäure riechen". Ja was denn nun?!
Ich behaupte mal, dass Schweißgeruch durchaus widerlich sein, ja sogar in den Augen brennen kann. Wer einmal beim Sport oder in der gut gefüllten Straßenbahn neben einen herben Seifenmuffel gedrängt wurde, wird das sicherlich bestätigen können.
Wer so riecht, ist eine Belastung für Mitarbeiter. Deopflicht ist natürlich übertrieben, zumal es ja tatsächlich Menschen gibt, die auf Duftmittel allergisch reagieren. Aber auch ohne Deo muss man nicht stinken. Dann ist aber zumindest die tägliche Körperwäsche Pflicht. Bademuffel sind nämlich in der Tat eine herbe Belastung am Arbeitsplatz und im ÖPNV.
Ist schon witzig: Isst man in der Bahn nen Döner, fliegt man raus, Mitreisende könnten ja am Dönergeruch Anstoß nehmen, stinkt man aber wie ein Iltis, darf man ungestört weiterreisen...
20.08.2010 16:39 Uhr
von frederyk:
Ich finde zum Beispiel die meisten Parfümsorten unerträglich und wusste lange nicht warum, bis ich bei einem Riechtest Rosenöl unter die Nase gehalten bekommen habe. Das hat bei mir fast einen unwillkührlichen Brechreiz ausgelöst. Daher glaube ich auch eine öffentliche Umgebung, die so wenig wie möglich riecht wäre für alle an angenehmsten.
20.08.2010 15:17 Uhr
von Wolfgang:
Es gibt Duftforscher? Wow. Verdufte!
20.08.2010 14:23 Uhr
von anke:
Das Problem mit der Lebensfreude ist, dass jeder von uns eine eigene Vorstellung davon entwickelt.
Musik beispielsweise ist etwas sehr schönes – so lange Art und Lautstärke meinen Geschmack treffen. Der "fette Sound" eines aufgerüsteten Motorrades gefällt längst nicht jedem, manch einem aber schon. Knallbunte Hosen, haarige Rücken, Flachdachhäuser, hochhackige Schuhe, zeitgenössische Kunst – all das sind Dinge, die für den Einen das Leben erst lebenswert machen, die dem anderen aber der sprichwörtliche "Dorn" im Auge sind. Einer liebt seinen Wein trocken, dem anderen zieht sich schon beim Gedanken an den guten Rheinhessen-Tropfen der Gaumen zusammen. Einer würde die (Schwieger-)Mutter eintauschen gegen ein gegrilltes Fischfilet, den anderen kann man mit gebratenen Krabben bis nach Alaska jagen. Diesem ist ein Essen ohne eine Hand voll Chilis einfach nicht "würzig" genug, jenem verbrennt die Frucht schon beim Ablecken des Kochlöffens die Zunge. Klar, das Riechen ist etwas Wunderschönes – und zugleich etwas ausgesprochen Schreckliches. Die Erinnerungen und Empfindungen nämlich, die es in den Menschen auslöst, sind leider überhaupt nicht identisch und schon gar nicht immer angenehm. Die Fähigkeit aber, Lebensfreude auch aus negativen Gedanken und Gefühlen zu schöpfen, ist wohl einfach nicht jedem gegeben.
Nachdem ich weiß, welche Folgen menschliches Konkurrenzstreben haben kann, würde ich mich, wenn man mich zwänge, vermutlich eher gegen jede Art Duft entscheiden als für eine "Lösung", bei der ein Alpha-Mensch festlegen darf, wie und vor allem wie intensiv die Welt ab morgen zu riechen hat. Und dabei ist es mir vollkommen egal, ob besagter Alpha-Mensch nun Wissenschaftler ist, Alt-68-er, Bundesumweltminister oder Papst.
20.08.2010 14:22 Uhr
von Süskind:
wohl wahr ,riechen finde ich eine der angenehmsten Sinne die es gibt vor allem untrügerisch wenn "mann" nicht mit Parfüm verdorbener Nase daherkommt, wohlweißlich das von den Parfumören mitunter hässliche oder sogar minimal ekelhafte Gerüche in modernen Parfum kredenzt wird! Ich halt es mit der Natur und meine Meinung ist , wer sich selbst schon nicht riechen kann wer kann dann andere "gut riechen"! Im übrigen ist der Geruch ungemein nützlich wenn es um die Nahrungsaufnahme geht! Wer riecht sich z.B schon selber gerne wenn er krank ist! Könige hatten Hofbedienstete oder Ärzte die den Urin und Kot rochen um festzustellen ob der Mensch krank ...etc. pp
20.08.2010 13:25 Uhr
von sunsan:
Der dümmste Auswuchs dieser Duftbesessenheit sind in meinen Augen ja Hygieneprodukte für Frauen mit "Frischeduft". Als ob Frauen ein schlechtes Gewissen haben sollten, wenn ihr Intimbereich nach sich selbst statt nach Parfüm riecht...
20.08.2010 13:15 Uhr
von Querulant:
Man kann es ja immer in beide Richtungen übertreiben... aber schon interessant, dass man inzwischen nicht mehr nach "Mensch" riechen darf, aber es als attraktiv gilt, wenn man stinkt wie ein Moschusochse am Arsch oder wie der unverdauliche Mageninhalts eines Pottwals...
Leserkommentare
15.05.2012 18:42 Uhr
von Hans Woestner:
Es gibt schon sehr merkwürdige Typen von "Wissenschaftlern!
Einer der Leute hat ja mal geforscht und dann festgestellt, dass Butter Fett enthält.
"Parfümpflicht für Alle!"
So eine These kann durchaus bei Alkohol- oder/und Drogenproblemen ernst gemeint sein.
Und nur da!
24.08.2010 13:12 Uhr
von Juliane:
"Susi" belegt wie notwenig Scentfree ist:
Im Juli 2008 berichtete die Frankfurter Rundschau über eine Susi-Studie der Fachhochschule Wiesbaden
“Die Luft in Klassenräumen ist voller Allergene. Das erstaunliche Ergebnis einer Studie der Fachhochschule (FH) Wiesbaden belegt: Die meisten Allergie-Auslöser bringen die Jungen und Mädchen selbst mit in die Schule. Und zwar in Form von Haarspray, Deo, Lippenstift, Haargel und Co.
“Wir haben schon in Grundschulen zahlreiche Substanzen gefunden, die aus Kosmetika stammen”, sagt Günter Stein, Professor für Umwelttechnik an der FH. Stein und seine 17 Studenten und Studentinnen waren von diesem Ergebnis selbst überrascht. Ursprünglich hatte das Forschungsteam nur nach Benzol und ähnlichen Schadstoffen gefahndet, wie sie im Straßenverkehr entstehen. “Die Werte aus diesen Messungen lagen deutlich unter den Grenzwerten, und wir hätten aufgehört zu forschen, wenn wir nicht schon interessante Spuren anderer Stoffe entdeckt hätten”, sagt Stein.
Was sie in der exemplarischen Untersuchung fanden, waren massenhaft Duftstoffe wie Menthol, Carvon oder Lilial, die in Kosmetika, Körperpflegemitteln und Waschzusätzen enthalten sind. Zwei Drittel aller in der Luft auffindbaren Allergene, so das Ergebnis, stammten aus diesen Quellen. Der Rest hatte seinen Ursprung vor allem in Putzmitteln, mit denen Böden, Bänke und Tische gewischt werden. Weniger als zehn Prozent kamen aus dem Straßenverkehr.
Die Studie der Fachhochschule Wiesbaden über die Belastung von Schulräumen mit Allergenen heißt Susi (Schulraumuntersuchung auf Schadstoff-Immission). Gesammelt wurden rund 20.000 Einzelwerte; dabei wurden 113 Substanzen erfasst und in ihrer Konzentration gemessen. Quelle der Allergene sind vor allem Kosmetika und Putzmittel.Die Stadt Rüsselsheim hat die Studie für ihre 17 Schulen in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sind beispielhaft auch für andere Schulen."
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1371054&sid=a0600adb6e037cac796d28325dd7a544
24.08.2010 11:59 Uhr
von Uwe:
Nach einer amerikanischen Studie (von Caress und Steinemann) fühlen sich über 30% der Menschen durch Duftstoffe belästigt. Sollte das nicht einigen Leuten zu denken geben die sich permanent mit Chemiedüften zudröhnen? Fast jeder Dritte empfindet es als Belästigung! Also nicht wundern wenn manche Leute plötzlich 2 Meter Abstand halten, dann liegt's vielleicht am persönlichen Chemieduft.
24.08.2010 10:49 Uhr
von Energiefox:
In Pakistan ist Hochwasser und es stinken bestimmt viele Menschen durch Angstschweiß. Denen sollte man jetzt mal statt Nahrung Parfüm schicken.
Die Reaktion möchte ich mal erleben die dann käme.
Ich kann es nicht glauben, in Parkistan sterben Menschen an Hunger und wir (oder bestimmte Leute) wollen uns mit krank machenden Düften benebeln. Im privatem Bereich kann sich jeder einnebeln wie er will, aber nicht in der Öffentlichkeit. Ich hab kein MCS, aber manch einer hat mir den Tag schon versaut durch den penetrant riechendem Chemiecocktail Parfum und das sogar im Wald. Mir juckte dann stundenlang die Nase. Bei Schweißegeruch
der auch unangenehm sein kann, juckte mir nocch nie
die Nase.
Deshalb spart an so einem unnötigen Zeugs und schickt das gesparte Geld lieber den Mitmenschen in Pakistan.
Gruß Fox
24.08.2010 09:53 Uhr
von Marina:
Ein Parfumverbot in öffentlichen Einrichtungen wäre ein guter Schritt.
Als Mutter eines chemikaliensensiblen Kindes (und davon gibt es leider immer mehr) kann ich nur dafür plädieren, auch Schulen duftfrei zu machen.
Es darf nicht sein, dass Kinder im Unterricht durch den Geruch von Deos, Weichspülern, Pafums usw. derartig krank werden, dass es zu langen Fehlzeiten kommt.
Mein Kind reagiert regelmäßig mit heftigen Symptomen wie z.B. Asthma, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Migräne usw. auf die Chemikaliengemische in der Raumluft. Es ist dringend erforderlich, dass das UBA sich für Betroffene einsetzt.
23.08.2010 21:07 Uhr
von @ Saby:
"...aber wer möchte denn schon in der Straßenbahn oder im Aufzug von wildfremden Personen sexuell stimuliert werden?"
Ich zum Beispiel!
Wildfremde Personen müssen nicht unbedingt wildfremd bleiben....
23.08.2010 15:28 Uhr
von Querulant:
Bald besteht vor lauter gesellschaftlicher und bürokratischer Deo- und Parfüm-Pflicht bald überall Verpuffungsgefahr. Deshalb vermutlich die Rauchverbote überall...
23.08.2010 14:53 Uhr
von Tohwanga:
Der Schweißgeruch wird beeinflußt durch Nahrung (Zwiebel, Knoblauch, scharfe Gewürze, Lebensmittelzusätze, wie Farb- und Konservierungsstoffe, Stabilisatoren, Aromastoffen, die E-Palette rauf und runter, etc.), Medikamente, Umwelt, etc. und von der Hygiene, sprich den Bakterien.
Riecht ein Mensch extrem nach Schweißgeruch so kann man nicht nur auf ein unhygienisches Verhalten schließen!
Gerüche können, nicht nur neben dem Schweißgeruch, z.B. sein: Parfüme, Duftstoffe, Dieselkraftstoff, Auspuffgase von Autos, Industriegase, Müll, fauliges Wasser, alle möglichen Chemikalien.
Im Allgemeinen werden Gerüche nach einiger Zeit schwächer, weil die Rezeptoren, die sie aufgenommen haben, vorübergehend unempfindlich werden.
So entsteht das Phänomen, dass sich der übertrieben beduftete Mensch nicht mehr wahrnimmt und mehr zu hochbedufteten Produkten greift. Und so die Parfüme, Wasch- und Reinigungsmittel immer intensiver und konzentrierter produziert werden müssen (siehe 4x so Aprilfrisch). WAS für ein DUFTSTOFFWAHN!
Der reizüberflutete Mensch in den chematisierten Industrieländern ist so benommen, dass er Alarmsignale und Symptome wie ständiger Reizhusten, Heiserkeit, Kopfschmerzen, etc. und die Gerüche und Geräusche nicht (mehr) wahrnimmt.
Sehr geehrte Dr. Hatt, ich befürworte die Forderung des UBA! Duftstoffe haben in der Öffentlichkeit, wie Nikotin, nichts zu suchen!
@sunsan
"Der dümmste Auswuchs dieser Duftbesessenheit sind in meinen Augen ja Hygieneprodukte für Frauen mit "Frischeduft"."
Ja, ist schon Wahnsinn, das die Industrie meint, das Frau mit einem Urin- oder Klostein in der Hose rum laufen muss. Dieser sogenannte Frischeduft hat nun gar nichts mit Frische zu tun, sondern erinnert an Pissior, Bahnhofstoillette und Ekel.
Für mich ist es ganz klar: Ohne Duft bessere Luft!
23.08.2010 14:44 Uhr
von Schwäbin:
Dezent aufgetragener Duft mag ja noch angenehm sein für das Gegenüber- aber die olfaktorische Vermüllung heutzutage ist nervig und eklig. Da kommt auf jede Person eine Kombination von unterschiedlichen Düften , die gar nicht zusammenpassen- Weichspüler ( der größte Mist, den die Industrie hervorgebracht hat, denn weich gespülte Fasern nehmen nur noch bedingt Flüssigkeit auf ) , Parfum , Make-up, Rasierwasser, Deo,....kombiniert mit Schweiß, Frittenöl, Benzingestank,....aus der Umgebung.
In der heißen S-Bahn neben einer Horde stark pafümierten Pubertisten beiderlei Geschlechts sitzen zu müssen , ist auch ne echte Herausforderung...:-)
23.08.2010 14:13 Uhr
von Achselzucken:
Ich liebe solche Diskussionen...wie schön ein solcher Bericht doch polarisieren kann.
23.08.2010 13:15 Uhr
von Yol:
Wie weit ist der Mensch abgedriftet?
Wann endlich wird er begreifen, dass künstliche Beduftung eine Zumutung für andere sein kann - Manipulation in jedem Fall.
Parfüm tragen ist immer für die andern, selbst riecht man nach kurzer Zeit davon nichts mehr - ausser man nimmt immer mehr - man suhlt sich sozusagen wie die Wildschweine darin.
Duftstoffe sind Problemstoffe für Allergiker,Chemikalienintolerante, Kinder, Babys, Herzkranke, Astmathiker und viele andere - sie machen zumindest die genannten Kategorien von Menschen sehr krank, schädigen sie, teils irreversibel.
Wer eigentlich hat das Recht dies zu tun?
Sollte eine Gesellschaft nach dem sozialen Prinzip funktionnieren - dann müsste Rücksicht genommen werden - Rücksicht auf alle, denn eine Gesellschaft besteht aus allen Mitgliedern die derzeit auf dieser Erde leben und funktionniert nur nach dem Solidaritätsprinzip.
Ein Wolfsrudel würde, so wie wir Sozialleben praktizieren weder überleben noch funktionnieren - und wir als heutige Gesellschaft tun das auch nicht.
Neutral riechen im öffentlichen Raum hat etwas mit Respekt vor allen Menschen zu tun - und es ist auch machbar.
Neben dem teils fehlenden Respekt gibt es aber auch die fehlenden Informationen was denn nun Duftstoffe/Parfüms im Gehirn ALLER Menschen bewirken. Das wiederum hat mit Geld zu tun - Geld das nur denen nützt die das Manipulations/Giftpotential herstellen - vertreiben.
Alle andern werden mehr oder weniger geschädigt - auch Nochgesunde. Nur das soll die Öffentlichkeit besser nicht erfahren...
23.08.2010 03:03 Uhr
von Hans Dampf:
Nicht nur für Allergiker sind Duftstoffe ein Problem, auch für Menschen mit der Immunkrankheit MCS. MCS steht für Multiple Chemikalien Sensibilität. Die Betroffenen reagieren teils mit schwersten Krankheitssymptomen auf Chemikalien und bestimmte Gerüche. Gerade Parfum ist für viele Betroffene eine grosse Hürde im Alltag, so dass sie sich kaum noch unter Leute wagen. Eine Vereinigung von MCS-Kranken namens CSN (www.csn-deutschland.de) informiert über die Gefahren von Duftstoffen, z.B. dass diese meist aus Hunderten Chemikalien bestehen und auch Menschen ohne MCS oder Allergie mit Beschwerden darauf reagieren können. Das erklärt vielleicht, warum das Umweltbundesamt eine Art Parfumverbot in öff. Räumen vorschlägt. An Universitäten in den USA soll es das schon geben.
22.08.2010 23:48 Uhr
von Hjalmar:
Die Forderung zeigt, dass Ursula Frerichs nicht weiter denken kann als ne Sau springen.
Wenn jemand 1 oder 2 Tage nicht duscht, sich dann deo draufknallt, weils vorgeschrieben ist, stinkt unglaublich erbärmlich aus einer Mischung zwischen schlechten Deodorant und Schweiß. Wer sich darauf freut, muss selber ganz erbärmlich stinken.
22.08.2010 13:05 Uhr
von Duftnote:
demnächst muss ich auf der arbeit nach meiner zeitungspause auf der toilette noch alles wegatmen...
wenn es in einem betrieb probleme gibt dank irgentwelcher körpergerüche sollte mal darüber geredet werden. könnte abhilfe schaffen.
fröhlichen sonntag
22.08.2010 12:04 Uhr
von Saby:
Es kommt wohl einfach auf den richtigen Ort und die richtige Zeit an. Der unverfälschte Schweißgeruch des oder der Geliebten kann in intimen Momenten unglaublich aufregend sein, aber wer möchte denn schon in der Straßenbahn oder im Aufzug von wildfremden Personen sexuell stimuliert werden?
22.08.2010 10:16 Uhr
von Querulant:
Aber bevor man auf den Gedanken kommt, dass jemand einfach zum starken Schwitzen neigt (egal ob nun aus einer Erkrankung oder einer Veranlagung heraus)wird dem jenigen natürlich ersteinmal unterstellt er würde sich nich waschen und pflege einen unhygienischen Lebensstil. So Leute werden doch schon von Anfang vorverurteil.
Außerdem, wer will denn bitte nachprüfen können, ob jemand sich nicht wäscht oder aus Veranlagung heraus soviel schwitzt (und riecht)? Darf die Deo-Polizei von Frau Frerichs auch in die Wohnung der Angestellten eindringen und die Dusche überprüfen???
22.08.2010 00:20 Uhr
von Frank Veta:
Ich hatte vor ein paar Jahren eine Kollegen, deren Geruch mich fast wahnsinnig machte. Ich liebte es im Sommer mit ihr zusammen zu arbeiten. Es gab (und gibt für mich bis heute) nichts anregenderes als ihren Geruch wenn sie leicht ins Schwitzen kam...
Von demher muß auch ich sagen, daß Körpergeruch ansich nichts schlechtes sein muß.
21.08.2010 13:02 Uhr
von Der Schnüffler:
Nimm mich jetzt auch wenn ich stinke, denn sonst sag ich winke winke und Goodby.
Wenn dann noch ne Bremssprur im Schlüpfer ist, werde ich ganz rallig auf der Zunge!
21.08.2010 11:32 Uhr
von SweetSweat:
"Wir gehen nicht mehr mit offener Nase durch die Welt, sondern nur noch mit offenen Augen."
aber haben nicht vor wenigen jahren forscher herausgefunden, dass wir düfte bzw. gerüche von mitmenschen unbewusst dauernd aufnehmen? und dass dieser unbewusste vorgang darüber entscheidet, "wen wir riechen" können, also mögen oder gar lieben werden. soll in millisekundenschnelle über große gefühle entscheiden... mit der information: biologisch super geeignet zur reprodukion gesunder brut. wir können demnach fremnde dna erschnuppern, um sie sogleich mit der eigenen abzugleichen in puncto kompatibilität. nix mit romantik...(homosexuelles begehren kann das aber nicht erklären, und so bleibt die liebe gottlob doch ein unergründliches geheimnis).
ich bin geruchsempfindlich und vertrage nur ganz wenige künstliche düfte. wenn ich den weichspüler, der auf dem balkon aufgehängten wäsche meiner nachbarin riechen muss, wird mir schon schwindelig und mein atem flacher.
wie ein schwitzender mensch riecht, hängt nach meiner erfahrung auch davon ab, wie er sich ernährt, (stichwort "säure-/basenhaushalt"). ein vegetarier riecht nicht so penetrant, wie ein fast-food-junkie. und angstschweiß, cold sweat, hat ne besonders unangenehme beißende note, bei jedem.
ansonsten:
"was wir mit liebender nase riechen, duftet doppelt schön". wer kennt das nicht: sich in die achsel des/der liebsten vergraben, an seinem/ihrem leeren t-shirt schnüffeln...
@sunsan
ja genau, frauenfeindliche erfindungen sind das. diese intimhygienemittel greifen ja auch noch die schleimhäute an, infektionen treten dann gehäuft auf. frauen, die dazu greifen, haben sicher ne selbstwertproblematik, vielleicht auch sexuelle hemnisse.
dabei riechen wir frauen doch einfach wunderbar ... immer ein bisschen anders, je nach hormonellem stand.
21.08.2010 11:16 Uhr
von Lulu:
Ich empfehele "das Parfüm" von P. Süßkind. Nach dieser Lektüre habe ich den olfaktorischen Sinn wahrgenommen wie noch nie.
Ich habe nicht gegen Körpergeruch, wohl aber gegen Schweißgeruch. Ich kenne einige Menschen (oder Familien,)die ihren ganz individuellen Duft(!) besitzen, der großartige Emotionen in mir wachruft. Ewiggleicher Parfümgeruch ödet mich an oder belästigt mich sogar.
Viele Menschen übertreiben mit dem Gebrauch ihres Waschmittels. Im Spielkreis meiner Tochter muss ich -ohne Allergikerin zu sein- fast niesen, wenn ich an manchen Babys rieche.
Ich glaube nicht, dass das gesund ist, denn Parfümstoffe gelten als stark allergen, sowohl für die Atemwege als auch für die Augen.
Außerdem steigert sich die Dosis. Menschen, die aufdringlich parfümieren, bemerken es selbst oft nicht mehr. Darunter leidet der ganze Geruchssinn, natürliche Gerüche sind damit zu schwach um wahrgenommen zu werden.
Ich habe eine Umweltkranke Freundin(sie kann relativ normal leben, die Krankheit ist nicht extrem ausgeprägt), aber zu Karstadt könnte sie nicht gehen. Als würde man einen Asthmatiker in eine volle Raucherkneipe stellen.
Mich wundert, dass im Zuge der Nichtraucherschutzkampagnen nicht die Duftstoffallergiker erwähnt werden. Es sind mehr als in den Medien möglicherweise suggeriert wird.
21.08.2010 10:36 Uhr
von Gui:
Ich selbst leide an diversen Allergien und Unverträglichkeiten, unter anderem bekomme ich von Duftstoffen in Parfum oder Waschmittel übelste Kopfschmerzen.(MCS) Kann mich nur sehr eigeschränkt in der Öffentlichkeit bewegen.Leider ist dieses Krankheitsbild wenig bekannt und wenn jemand Deopflicht am Arbeitsplatz fordert,sollte man sich vieleicht vorher informieren was für Folgen das für immer mehr Menschen hat.
21.08.2010 08:05 Uhr
von vic:
Ich selbst benutze einen geruchsneutralen "Kristallstein" nach dem Waschen/Duschen.
Und ich mache einen großen Bogen um die Parfümwolken, die mir beim Gehen und Radfahren ständig begegnen. Ich ertrage das nicht.
Außerdem riecht nicht jeder Mensch beim Schwitzen.
Manche gar nicht, andere extrem.
21.08.2010 07:12 Uhr
von Rod:
Mir ist es lieber wenn ein Kollege nach Schweiß riecht, als ein Kollege, der sich mit einem Deo ensprüht von dem mir den ganzen Tag lang die Augen brennen und von dem ich ständig niesen muss!
Ich selbst kann überhaupt kein Deo verwenden, weil ich dann sofort juckende Pusteln auf der Haut bekomme!
Eine "Deopflicht" am Arbeitsplatz wäre ein Unding für alle Allergiker.
21.08.2010 04:49 Uhr
von Anke Stöckermann:
"Das Umweltbundesamt will das Tragen von Parfüm in öffentlichen Gebäuden inzwischen sogar verbieten. Das ist wirklich lächerlich." - als Duftforscher sollten Sie wissen, dass es auch Menschen gibt, die allergisch sind gegen Duftstoffe und die schwere körperliche Reaktionen aushalten müssen durch die ständige penetrante Bedurftung durch Parfüm, Waschmittel, etc.
Es gibt auch Duftneutrale Deos, die den Schweißgeruch verhindern.... Parfüm ist für mich mindestens so schwer zu ertragen wie für NIchtraucherInnen der Rauch der RaucherInnen, daher finde ich es überhaupt nicht lächerlich, wenn es Bestrebungen gibt über Verbote nachzudenken. Wenn mein Arbeitsplatz parfümfrei sein müsste, wäre das für mich eine sehr sehr große Erleichterung.
Ihre Äußerung ist respektlos und Sie sollten sich mal informieren - z. B. beim Deutschen Allergie- und Astmabund.
21.08.2010 02:18 Uhr
von Anne:
Körpergeruch ist einfach etwas sehr intimes, das wir nicht mehr gewöhnt sind und das uns evtl mehr über einen Menschen verrät, als wir wissen möchten. Darüber kann man sich nun beschweren und Duftsäulen in Geschäften empfinde ich ebenso als Betrug wie das schöne saftigrote Fleischerlicht. Fakt ist aber, dass sich die Gesellschaft wandelt und vieles einfach heute anders ist. Körpergerüche, die schreien: "ich bin inkontinent!/in meinem Mund zersetzt sich seit Stunden Kaffee!" gehören genauso wenig in die Öffentlichkeit wie ihre mündliche Kundgabe. Das hat natürlich mit der stärkeren Individualisierung und Distanz zu tun. andererseits gibt es auch Moden. Wer in der Drogerie die Augen öffnet, sieht, dass ältere Semester statt Deo zu Körperpuder, statt Conditioner zu Haarwasser greifen etc. Ich persönlich mag Düfte, setze meine Nase gern ein. Mir ist es ein Graus, beim Drogeriekauf stets aufpassen zu müssen, damit man nicht eines der vielen duftfreien Produkte kauft. Nur noch Allergiker auf der Welt, so scheint es. Wer etwas auf sich hält, bekommt zumindest von drei Stoffen schlimme Symptome. Man ist ja kein primitiver Holzklotz sonder ein zartes achtsames Blümchen. Es bedingt sich halt alles.
20.08.2010 21:36 Uhr
von einem olfaktorischen Sensibelchen:
"Das Umweltbundesamt will das Tragen von Parfüm in öffentlichen Gebäuden inzwischen sogar verbieten. Das ist wirklich lächerlich. Da rieche ich doch lieber Parfüm als Kragenfett, Akten und Menschenschweiß."
Liebe taz, schon mal recherchiert, ob der Autor für derartige Aussagen finanzielle Zuwendung seitens der Parfümindustrie erhält?
Im Übrigens ist die Angelegenheit eine Frage der Dosis. Und da ja nun mal leider ein Großteil der lieben Mitbürger überhaupt kein Gefühl für die richtige Dosierung ihrer Duftwässerchen hat, wird´s für olfaktorische Sensibelchen (ca. 60-65% der Bevölkerung) bedrohlich.
Die 4711-Terror-Omis in der S-Bahn können einem das Leben wirklich und wahrhaftig zur Hölle machen.
Ohne mein obligatorisches Pöttchen Tigerbalsam (wird bei Bedarf in / unter die Nase geschmiert) traue ich mich jedenfalls unter keinen Umständen in die Berliner S- oder U-Bahn... und das kann´s irgendwie auch nicht sein.
Ich jedenfalls hoffe, das dass Umweltbundesamt sich durchsetzen wird. Die Idee könnte man durch die bundesweit verpflichtende Benutzung des wunderbar geruchsneutralen Hydrofugals noch weiter verbessern.
20.08.2010 16:53 Uhr
von Oberhart:
Seltsam, seltsam... Da sagt der Herr Forscher erst, dass Schweißgeruch erst durch unsere Erziehung negativ besetzt wird und dann, dass es Schweißmoleküle gibt, die "so unangenehm nach Buttersäure riechen". Ja was denn nun?!
Ich behaupte mal, dass Schweißgeruch durchaus widerlich sein, ja sogar in den Augen brennen kann. Wer einmal beim Sport oder in der gut gefüllten Straßenbahn neben einen herben Seifenmuffel gedrängt wurde, wird das sicherlich bestätigen können.
Wer so riecht, ist eine Belastung für Mitarbeiter. Deopflicht ist natürlich übertrieben, zumal es ja tatsächlich Menschen gibt, die auf Duftmittel allergisch reagieren. Aber auch ohne Deo muss man nicht stinken. Dann ist aber zumindest die tägliche Körperwäsche Pflicht. Bademuffel sind nämlich in der Tat eine herbe Belastung am Arbeitsplatz und im ÖPNV.
Ist schon witzig: Isst man in der Bahn nen Döner, fliegt man raus, Mitreisende könnten ja am Dönergeruch Anstoß nehmen, stinkt man aber wie ein Iltis, darf man ungestört weiterreisen...
20.08.2010 16:39 Uhr
von frederyk:
Ich finde zum Beispiel die meisten Parfümsorten unerträglich und wusste lange nicht warum, bis ich bei einem Riechtest Rosenöl unter die Nase gehalten bekommen habe. Das hat bei mir fast einen unwillkührlichen Brechreiz ausgelöst.
Daher glaube ich auch eine öffentliche Umgebung, die so wenig wie möglich riecht wäre für alle an angenehmsten.
20.08.2010 15:17 Uhr
von Wolfgang:
Es gibt Duftforscher? Wow.
Verdufte!
20.08.2010 14:23 Uhr
von anke:
Das Problem mit der Lebensfreude ist, dass jeder von uns eine eigene Vorstellung davon entwickelt.
Musik beispielsweise ist etwas sehr schönes – so lange Art und Lautstärke meinen Geschmack treffen. Der "fette Sound" eines aufgerüsteten Motorrades gefällt längst nicht jedem, manch einem aber schon. Knallbunte Hosen, haarige Rücken, Flachdachhäuser, hochhackige Schuhe, zeitgenössische Kunst – all das sind Dinge, die für den Einen das Leben erst lebenswert machen, die dem anderen aber der sprichwörtliche "Dorn" im Auge sind. Einer liebt seinen Wein trocken, dem anderen zieht sich schon beim Gedanken an den guten Rheinhessen-Tropfen der Gaumen zusammen. Einer würde die (Schwieger-)Mutter eintauschen gegen ein gegrilltes Fischfilet, den anderen kann man mit gebratenen Krabben bis nach Alaska jagen. Diesem ist ein Essen ohne eine Hand voll Chilis einfach nicht "würzig" genug, jenem verbrennt die Frucht schon beim Ablecken des Kochlöffens die Zunge. Klar, das Riechen ist etwas Wunderschönes – und zugleich etwas ausgesprochen Schreckliches. Die Erinnerungen und Empfindungen nämlich, die es in den Menschen auslöst, sind leider überhaupt nicht identisch und schon gar nicht immer angenehm. Die Fähigkeit aber, Lebensfreude auch aus negativen Gedanken und Gefühlen zu schöpfen, ist wohl einfach nicht jedem gegeben.
Nachdem ich weiß, welche Folgen menschliches Konkurrenzstreben haben kann, würde ich mich, wenn man mich zwänge, vermutlich eher gegen jede Art Duft entscheiden als für eine "Lösung", bei der ein Alpha-Mensch festlegen darf, wie und vor allem wie intensiv die Welt ab morgen zu riechen hat. Und dabei ist es mir vollkommen egal, ob besagter Alpha-Mensch nun Wissenschaftler ist, Alt-68-er, Bundesumweltminister oder Papst.
20.08.2010 14:22 Uhr
von Süskind:
wohl wahr ,riechen finde ich eine der angenehmsten Sinne die es gibt vor allem untrügerisch wenn "mann" nicht mit Parfüm verdorbener Nase daherkommt, wohlweißlich das von den Parfumören mitunter hässliche oder sogar minimal ekelhafte Gerüche in modernen Parfum kredenzt wird!
Ich halt es mit der Natur und meine Meinung ist , wer sich selbst schon nicht riechen kann wer kann dann andere "gut riechen"! Im übrigen ist der Geruch ungemein nützlich wenn es um die Nahrungsaufnahme geht! Wer riecht sich z.B schon selber gerne wenn er krank ist! Könige hatten Hofbedienstete oder Ärzte die den Urin und Kot rochen um festzustellen ob der Mensch krank ...etc. pp
20.08.2010 13:25 Uhr
von sunsan:
Der dümmste Auswuchs dieser Duftbesessenheit sind in meinen Augen ja Hygieneprodukte für Frauen mit "Frischeduft".
Als ob Frauen ein schlechtes Gewissen haben sollten, wenn ihr Intimbereich nach sich selbst statt nach Parfüm riecht...
20.08.2010 13:15 Uhr
von Querulant:
Man kann es ja immer in beide Richtungen übertreiben... aber schon interessant, dass man inzwischen nicht mehr nach "Mensch" riechen darf, aber es als attraktiv gilt, wenn man stinkt wie ein Moschusochse am Arsch oder wie der unverdauliche Mageninhalts eines Pottwals...