• 28.03.2009

Druck auf Hartz-IV-Empfänger

Wer nicht spurt, hat nichts zu lachen

Mehr Hartz-IV-Empfängern wird Unterstützung gekürzt, weil sie die Auflagen des Jobcenters nicht erfüllen. Die linke Sozialsenatorin lehnt das Ausmaß der Sanktionen ab, die Grünen fordern ein "Wunsch- und Wahlrecht" für Arbeitslose.von Sebastian Heiser

  • 29.04.2009 21:34 Uhr

    von Scholz Lothar:

    Ich bin Körperlich nicht mehr so gut auf den Posten, aber Geistig ist alles klar. Deswegen wollte ich von zu Hause arbeiten (davon gibt es genug und ich hääte da auch schon welche) aber leider sagen alle nein,Ich muss Leibeigener bleiben, ich wollte es auch, weil meine Frau,ein Pflegefall ist. Aber jeden Tag, 140Km fahren für drei Stunden Arbeit(mehr darf ich nicht) das darf ich. So viel Idioten, habe ich in meiner ganzen DDR Zeit nicht gesehen, aber nach der Wende, wo die Kapitalisten, die Macht übernommen haben.Bei Denen dreht es sich, nur um Ihr WOHLERGEHEN,von Menschenwürde habe die nichts gehöhrt.Da werden Blinde zum Maler ausgebildet,Gehöhrlose,zu Telefonisten und Körperamputierte zu Kraftfahrer. Solche Leute sagen uns was wir machen dürfen, die selber kein Gehirn besitzen.Man müsste dumm wie Bohnenstroh sein,dann kommt man zu was und das lügen nicht vergessen.

  • 29.04.2009 21:29 Uhr

    von Scholz Lothar:

    Ich bin Körperlich nicht mehr so gut auf den Posten, aber Geistig ist alles klar. Deswegen wollte ich von zu Hause arbeiten (davon gibt es genug und ich hääte da auch schon welche) aber leider sagen alle nein,Ich muss Leibeigener bleiben, ich wollte es auch, weil meine Frau,ein Pflegefall ist. Aber jeden Tag, 140Km fahren für drei Stunden Arbeit(mehr darf ich nicht) das darf ich. So viel Idioten, habe ich in meiner ganzen DDR Zeit nicht gesehen, aber nach der Wende, wo die Kapitalisten, die Macht übernommen haben.Bei Denen dreht es sich, nur um Ihr WOHLERGEHEN,von Menschenwürde habe die nichts gehöhrt.Da werden Blinde zum Maler ausgebildet,Gehöhrlose,zu Telefonisten und Körperamputierte zu Kraftfahrer. Solche Leute sagen uns was wir machen dürfen, die selber kein Gehirn besitzen.Man müsste dumm wie Bohnenstroh sein,dann kommt man zu was und das lügen nicht vergessen.

  • 04.04.2009 16:50 Uhr

    von Klaus:

    Meine lieben Mitkommentatoren:
    Im Bericht wird verschwiegen, dass während einer Sanktion ab 30% durch das JobCenter Lebensmittelgutscheine ausgehändigt werden.
    Dies erfolgt zumeist wöchentlich und entspricht etwa dem Lebensmittelanteil der Regelleistung.
    Also kann man nicht behaupten das man die Leute verhungern lässt.
    Außerdem ist das JobCenter nicht dafür da, für die Menschen eine maßgeschneiderten Job zu finden sondern Sie bei der Jobsuche zu unterstützen.
    Kein normal denkender Mensch käme auf die Idee sich alleine auf das JobCenter bei der Arbeitssuche zu verlassen.
    Man muss schon selber wissen wie man sein Leben gestalten will und darf seine eigenen Probleme nicht bei den Mitarbeitern der ARGE abladen so nach dem Motto macht mal.
    Meines Wissens werden die Kunden regelmäßig eingeladen.
    Da wird sicher genügend Zeit vorhanden sein um sich zu seinen Wünschen zu äußern.
    Und wenn da nichts kommt muss sich der Vermittler halt was einfallen lassen.

  • 29.03.2009 18:11 Uhr

    von I. Wittig:

    Die verbalen Bekundungen der Berliner Sozialsenatorin (Linke) erweisen sich zunehmend als bloßer Verbal- bzw. Salonsozialismus! Mir liegt jetzt schriftlich vor, dass die Bearbeitung einer berechtigten Beschwerde gegen das Jobcenter Pankow und die Wahrnehmung der Dienstaufsicht durch die Sozialsenatorin schlichtweg abgelehnt wird! Ich wurde gezwungen, trotz Krankschreibung beim Jobcenter persönlich vorzusprechen, um meine Leistung fristgerecht zu erhalten. Es endete für mich mit einem Notfalleinsatz und Einweisung ins Krankenhaus. DAS ist in Berlin mittlerweise Realität - unter der Mitverantwortung dieser Sozialsenatorin!

  • 29.03.2009 18:10 Uhr

    von I. Wittig:

    Die verbalen Bekundungen der Berliner Sozialsenatorin (Linke) erweisen sich zunehmend als bloßer Verbal- bzw. Salonsozialismus! Mir liegt jetzt schriftlich vor, dass die Bearbeitung einer berechtigten Beschwerde gegen das Jobcenter Pankow und die Wahrnehmung der Dienstaufsicht durch die Sozialsenatorin schlichtweg abgelehnt wird! Ich wurde gezwungen, trotz Krankschreibung beim Jobcenter persönlich vorzusprechen, um meine Leistung fristgerecht zu erhalten. Es endete für mich mit einem Notfalleinsatz und Einweisung ins Krankenhaus. DAS ist in Berlin mittlerweise Realität - unter der Mitverantwortung dieser Sozialsenatorin!

  • 29.03.2009 16:23 Uhr

    von Peter N.:


    Ich arbeite zufällig in der Erwachsenen Bildung, deshalb kann ich bestätigen, dass eine bestimmte Gruppierung (meist unter 35jährige Männer mit Migrationshintergrund) sich bewusst blöd stellen, um keine unliebsame Arbeit(oft sogar keine Arbeit) annehmen zu müssen.

    Auffallend, dass diese Männer genügend Kinder im Haushalt haben. Das muss fairerweise gesagt werden, obgleich ich gegen Hartz IV bin.

    Eine andere Sache sind Ältere (ab 50zig & Behinderte ) die könnten nach meiner Meinung einen höheren Regelsatz bekommen_der Arbeitsmarkt will sie sowieso nicht mehr!

  • 29.03.2009 00:26 Uhr

    von dingenskirchen:

    zum beispiel. erklärungstext lesen macht sinn:::http://www.youtube.com/watch?v=fM7aULR9ujo

  • 28.03.2009 15:26 Uhr

    von Hupe:

    Auch ich durfte ein sinnloses Bewerbungstraining mitmachen, dem ich "zugewiesen" wurde. Im Hintergrund steht immer der Sanktionsknüppel des Amtes. So wird Steuerzahlergeld verschwendet und die Statistik frisiert. Bei dem Bewerbungstraining wurden gestandene Akademiker und abgebrochene Hauptschüler zusammengefasst. Es ging vornehmlich darum, die Zeit regelrecht totzuchlagen. Die Hilflosigkeit des Amtes angesichts der Massenarbeitslosigkeit zeigt sich deutlich in solchen Maßnahmen, die überwiegend Realsatire sind.

  • 28.03.2009 14:33 Uhr

    von Amos:

    Sinn und Zweck der Sanktionen ist, dieses System
    zu entschuldigen.

  • 28.03.2009 13:02 Uhr

    von Heidemarie F. C. Grünheid:

    Die linke Sozialsenatorin lehnt das Ausmaß der Sanktionen ab

    Was sie nicht sagt, der Senat und die Bezirksämter haben kein Weisungsrecht gegenüber den Jobcentern.

    Wer hilft den Hartz-IV-Empfängern während der langen Wartezeit bis zur Klärung durch das Sozialgericht?

    Die Abschaffung der Hartz-Gesetze zu fordern ist in der täglichen Umsetzung ein Widerspruch.

  • 28.03.2009 12:20 Uhr

    von Amos:

    Führt das Bürgergeld ein und setzt die aus dem Jobcenter auf die Straße, denn die taugen ohnehin
    nichts und damit kann man auch noch Geld sparen.
    Der ganze Behördenkram kostet mehr Geld, als dass
    was dabei heraus kommt.Die verwalten und schikanieren doch hauptsächlich deshalb weil sie
    selbst auf Kosten anderer ihren Arbeitsplatz erhalten wollen.

  • 28.03.2009 11:22 Uhr

    von Mephane:

    Meiner Meinung nach sind diese "Sanktionen" (besonders letztlich die Komplettstreichung) nichts anderes als versuchter Mord durch erzwungenen Hungertod.

    Es gibt so etwas wie Menschenwürde und das Recht auf Leben, indem man einem Bedürftigen aber die Unterstützung vorenthält, bricht man genau diese Rechte.

    Ich will jetzt garnicht über die Sinnhaftigkeit diverser Maßnahmen, deren Nichtteilnehmen bestraft hat diskutieren, aber ALG II ist per definitionem das Existenzminimum! Einem Menschen dieses Wegzunehmen ist eine Tat wider die Menschenrechte.

  • 28.03.2009 10:01 Uhr

    von kogeta:

    Eine Frage an die ausführenden Organe.
    Würden Sie auch Folgendes umsetzen:
    Lassen Sie Unwillige verhungern! Ja, meine ich, auch dass würde umgesetzt, ist doch lediglich nicht so euphemistisch wie der Begriff "Sanktion" bzw. "Kürzung".
    Ein Hoch auf den deutschen Gehorsam!!!

  • 27.03.2009 19:45 Uhr

    von Frank P.:

    Wenn es z.B. darum geht, die Statistiken zu frisieren werden auch Programmierer zu einem 2 wöchigen Computer-Einführungskurs geschickt.

    Das nennt man dann "Arbeitsplätze schaffen".

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder