• 03.07.2009

Drogenexperte über Komatrinken

"Wir brauchen schärfere Kontrollen"

Wenn Jugendliche ihre Grenzen mit Unmengen Schnaps austesten wollen, helfen höhere Preise oder Werbeverbote nur begrenzt, meint Michael Hoffmann-Bayer vom Drogennotdienst Berlin.von Heide Oestreich

  • 11.02.2011 17:54 Uhr

    von aso:

    Wir brauchen endlich eine Cannabis – Freigabe.
    Dies würde helfen viele Leben zu retten.:
    Jeder, der schon mal gekifft hat, und zeitgleich Alkohol konsumiert hat, weiß, daß ihm übel wird, falls er zuviel Akohol trinkt. Denn diese beiden Drogen sind nicht kompatibel. Insofern wird jeder, der kifft aufpassen, daß er nicht zuviel trinkt. Eine lebensrettende Maßnahme.
    Die von der Bundesregierung aufgrund ihrer abstrusen Drogenpolitik verhindert wird.
    Angesichts von jährlich ca.100.000 Nikotin-Toten, und ca. 70.000 Alkohol-Toten sind die Toten durch illegale Drogen mit 1449 Menschen in 08
    eine winzige Minderheit.
    Die überproportionale Kosten für Strafverfolgung und Gesundheitswesen verursachen.
    Doch wie viele von diesen 1449 Menschen sind gestorben, weil sie Cannabis „mißbraucht“ haben?
    „Drogenbeauftragte“ Sabine Bätzing möge die Zahlen endlich vorlegen, denn sie hält Cannabis trotz der im Vergleich zu anderen Drogen, womöglich „weniger jährlichen Toten“ nicht für gesundheitlich unbedenklich...
    Wann stand zuletzt in der „Bild“, es habe sich schon wieder ein Jugendlicher zu Tode gekifft?
    Weil er als Mutprobe zeigen wollte, wie viele Joints er verträgt...?
    „Expertin“ Fr. Bätzing weiß es?
    Daß Verbote von Drogen irrational sind und den Konsum nicht verhindern können, zeigen historische Beispiele.
    Zum Tabak:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Tabakkonsums#Verbotsversuche_im_16._und_17._Jahrhundert
    Zum Kaffee (der auch im Osmanischen Reich ab 1511 zeitweise verboten war):
    http://www.drogenkult.net/?file=text012&view=8
    Drogenverbote hatten und haben allzeit eher was mit Politik zu tun, als mit der Gesundheit der Bürger.
    Man sollte daher das Kreuz nicht dort machen, wo Kids zu einem „maßvollen“ Umgang mit Alk. aufgefordert werden (wie von Fr. Bätzing), harmlose Drogen aber verboten bleiben...

  • 11.02.2011 17:54 Uhr

    von Waldo:

    Noch wichtiger wäre es der Jugend eine Zukunft zu bieten, der man nicht jedes Wochenende im Koma entfliehen muss.

  • 06.07.2009 10:54 Uhr

    von AbundzuKifferin:

    Ach ja... wenn das Kiffen bloß legal wäre... So super gesund ist zumindest der Rauch-Konsum von Cannabis auch nicht, da meist gemischt mit Tabak. Breit Autofahren ist nicht weniger gefährlich als besoffen. Und das Suchtpotential wird weitgehend unterschätzt. OK: Als Tee und Gebäck und so selten wie möglich konsumiert macht's nur schön dicht. Aber letztlich gilt: Droge, ob legal oder illegal, bleibt Droge und der Gesundheit (geistig wie körperlich) nicht eben zuträglich. Und apropos "Sich-tot-kiffen": Auf lange Sicht funktioniert das genauso gut wie mit Zigaretten.

  • 05.07.2009 15:15 Uhr

    von aso:

    Wir brauchen endlich eine Cannabis – Freigabe.
    Dies würde helfen viele Leben zu retten.:
    Jeder, der schon mal gekifft hat, und zeitgleich Alkohol konsumiert hat, weiß, daß ihm übel wird, falls er zuviel Akohol trinkt. Denn diese beiden Drogen sind nicht kompatibel. Insofern wird jeder, der kifft aufpassen, daß er nicht zuviel trinkt. Eine lebensrettende Maßnahme.
    Die von der Bundesregierung aufgrund ihrer abstrusen Drogenpolitik verhindert wird.
    Angesichts von jährlich ca.100.000 Nikotin-Toten, und ca. 70.000 Alkohol-Toten sind die Toten durch illegale Drogen mit 1449 Menschen in 08
    eine winzige Minderheit.
    Die überproportionale Kosten für Strafverfolgung und Gesundheitswesen verursachen.
    Doch wie viele von diesen 1449 Menschen sind gestorben, weil sie Cannabis „mißbraucht“ haben?
    „Drogenbeauftragte“ Sabine Bätzing möge die Zahlen endlich vorlegen, denn sie hält Cannabis trotz der im Vergleich zu anderen Drogen, womöglich „weniger jährlichen Toten“ nicht für gesundheitlich unbedenklich...
    Wann stand zuletzt in der „Bild“, es habe sich schon wieder ein Jugendlicher zu Tode gekifft?
    Weil er als Mutprobe zeigen wollte, wie viele Joints er verträgt...?
    „Expertin“ Fr. Bätzing weiß es?
    Daß Verbote von Drogen irrational sind und den Konsum nicht verhindern können, zeigen historische Beispiele.
    Zum Tabak:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Tabakkonsums#Verbotsversuche_im_16._und_17._Jahrhundert
    Zum Kaffee (der auch im Osmanischen Reich ab 1511 zeitweise verboten war):
    http://www.drogenkult.net/?file=text012&view=8
    Drogenverbote hatten und haben allzeit eher was mit Politik zu tun, als mit der Gesundheit der Bürger.
    Man sollte daher das Kreuz nicht dort machen, wo Kids zu einem „maßvollen“ Umgang mit Alk. aufgefordert werden (wie von Fr. Bätzing), harmlose Drogen aber verboten bleiben...

  • 04.07.2009 22:23 Uhr

    von Irgen Dwer:

    Alkoholhaltige getränke, in welchem reinheitsgrad und promillezahl auch immer, sind in unserer gesellschaft kulturell verankert. Es hängt nur damit zusammen, wieviel geld man ausgeben möchte für eine gute qualität. Und natürlich in welchem sozialen umfeld man sich bewegt. Ich habe keine probleme mit bikern bei einem weißbier die tour ausklingen zu lassen. Nur sollte man sich davor hüten, saufen und trinken zu verwechseln. Und trinken will auch gelernt sein.

  • 04.07.2009 20:33 Uhr

    von Gockeline:

    Jetzt schreien alle nach Kontrollen.
    Das ist nicht zu machen,die Kids wissen wie sie an Alkohol kommen können.
    Es ist eine Zeitdroge für junge Menschen geworden.
    Früher hatte man Mutproben und solche Dinge,aber harmlos.
    Heute ist bei allen ein ordentlicher Rausch was tolles.
    Fragen sie alle die Drogen nehmen,sie werden ihnen sagen,das ist doch nicht schlimm.
    So lange wir nicht in Schule und im Elternhaus den Alkohol als das darstellen als das er ist,und aufzeigen was damit angestellt wird,wird sich nichts ändern.
    In den 60er Jahren war Haschisch unaufhaltbar,dann kamen die anderen härteren Drogen,heute ist der Alkohol mit allen Begleitumständen das schlimmste Drogenmittel überhaupt geworden.
    Kostet Unsummen für die Krankenkasse und hinterläßt oft ein Lebenlang Schäden.
    Bildung und Erziehung von Kindesbeinen an ist die bessere Lösung.

  • 04.07.2009 13:47 Uhr

    von Waldo:

    Noch wichtiger wäre es der Jugend eine Zukunft zu bieten, der man nicht jedes Wochenende im Koma entfliehen muss.

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