Städte und Gemeinden warnen vor dem Finanzkollaps. Geringere Einnahmen und steigende Sozialausgaben sorgten 2010 für ein Rekorddefizit von 12 Milliarden Euro.von Matthias Lohre
Ich schließe mich manchen Vorrednern an. Auch wenn viele Kommunen nun jammern, es ist ja nicht so, dass kein Geld da wäre. Die Frage ist lediglich, wofür es ausgegeben werden soll. Und da stehen Prestigeprojekte von Stadtratsparteien, Oberbürgermeistern oder einflußreichen 'Honoratioren' aus dem Stadtrat immer noch oben dran. Sowas wird dann auch durchgezogen. Jede/r kennt sicherlich Beispiele aus seiner/ihrer Stadt/Gemeinde. Vom 20 Millionen teuren Fußballstadion für einen unterklassigen Verein über sinnlose Baumaßnahmen bis hin zur Elbphilharmonie in Hamburg. Das durchzieht dieses Land wie ein Nebel. Gespart wird dann an den sozialen Ausgaben.
03.02.2010 12:32 Uhr
von Amos:
Wie immer wieder die Sozialabgaben ins Feld geführt werden. "Der Fisch stinkt vom Kopf her und wie der Herr so's Gescherr". Die Zahl der Milliardäre und Millionäre wächst ständig. Und unten steigt die Armut. Warum sagt man nicht: Das Problem ist, dass es zu viele Superreiche gibt. Bei anständigen Löhnen, hätten wir nicht die hohen Sozialausgaben und die Reichen wären immer noch reich genug. 200 000 € hätte jeder Bürger in der Tasche wenn das Privatvermögen der Reichen aufgeteilt würde. Das will natürlich keiner und kann auch niemand verlangen. Aber man sieht doch,was hier für ein Geld gehortet wird. Man verzockt es lieber, als anständige Löhne zu zahlen. Wer anderer Leute Geld mit Spielcasino - Mentalität verzockt um seine Boni zu kassieren, sollte zumindest mit seinem Privatvermögen haften, so wie andere Insolventen das auch müssen.
03.02.2010 11:23 Uhr
von EGON:
... die strukturellen Defizite sind ja schon länger absehbar. Nun schauen viele, die mit IHren Entscheidungen dazu beitragen verduzt drein und tun noch so, als hätten Sie auch nicht ansatzweise damit etwas zu tun.
Leider muß man einmal mehr bezweifeln, das unsere oberste Leistungsebene wenig Ahnung von ausgeglichenen und sozial verträglichem Wirtschaften hat.
Es bleibt eine einfache Logik., das Geld ist nicht nur zum Sparen, sondern auch zum Ausgeben da.
Am Besten in ökologische, soziale, forschende, wertevermittelnde, menschliche Projekte..und weniger in Prunk, Protz und Dummheit
03.02.2010 11:01 Uhr
von clementine:
In Leipzig bauen sie seit Jahren an einem 1,5 km langen Tunnel für die S-Bahn, von dem keiner weiss, ob er gebraucht wird. Ursprünglich vorgesehene Kosten: ca. 500 Millionen. Kosten bisher: weit über 800 Millionen. Gleichzeitig soll kein Geld da sein, wenn mal ein Bad für 70.000.- saniert werden muss.
Noch Fragen?
02.02.2010 21:15 Uhr
von name:
Schäuble ist inzwischen Bundesfinanzminister. Lasst doch nicht immer die Praktikanten schreiben...! .-/
02.02.2010 17:34 Uhr
von Juergen K:
Die Bankmanager und Milliardäre können ja ihre privaten Swimmingpools öffnen.
Genauso natürlich die aus Steuermitteln subvenbtionierten Edel-Hotels.
02.02.2010 17:04 Uhr
von Der_verStand:
Dann soll sich aber bitte keiner darüber Aufregenen, dass Moabit ein Problembezirk wird. Wenn den Kids das Bad gestrichen wird, und andere viele Dinge schon gestrichen wurde, dann meine Damen und Herren, ist dass der Anstoss für den Weg in die Kriminalität, denn was bleibt den Kindern denn noch übrig, wenn jede Freizeitaktivität vom Staat für sie gestrichen wird oder teurer wird.
Echt traurig unser Land, vorallem als Wirtschaftsstärkstes.... soviel zum SOZIALEM STAAT HA HA traurig aber Wahr
02.02.2010 16:56 Uhr
von Torsten Kiessling:
Seit Jahren treibt mir die Haushaltspolitik meiner Kommunalpolitiker die Zornesröte ins Gesicht. Mit einer Selbstverständlichkeit werden auch meine Steuergelder für Dinge ausgegeben, das einem die Spucke wegbleibt. Da gibt es nicht mal einen Hauch von Scham. Und jetzt ein Jahr nach Beginn der Kriese stellt man fest, dass das Geld nicht reicht. Die meisten Kommunen wirtschaften seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse. Vielleicht muss es ja kein neuer Labtop, oder Fahrzeug oder oder oder oder sein. Man kann nur ausgeben was man auch einnimmt.
Leserkommentare
03.02.2010 17:14 Uhr
von BerlinaMan:
Ich schließe mich manchen Vorrednern an. Auch wenn viele Kommunen nun jammern, es ist ja nicht so, dass kein Geld da wäre. Die Frage ist lediglich, wofür es ausgegeben werden soll. Und da stehen Prestigeprojekte von Stadtratsparteien, Oberbürgermeistern oder einflußreichen 'Honoratioren' aus dem Stadtrat immer noch oben dran. Sowas wird dann auch durchgezogen. Jede/r kennt sicherlich Beispiele aus seiner/ihrer Stadt/Gemeinde.
Vom 20 Millionen teuren Fußballstadion für einen unterklassigen Verein über sinnlose Baumaßnahmen bis hin zur Elbphilharmonie in Hamburg. Das durchzieht dieses Land wie ein Nebel.
Gespart wird dann an den sozialen Ausgaben.
03.02.2010 12:32 Uhr
von Amos:
Wie immer wieder die Sozialabgaben ins Feld geführt werden. "Der Fisch stinkt vom Kopf her und wie der Herr
so's Gescherr". Die Zahl der Milliardäre und Millionäre wächst ständig. Und unten steigt die Armut.
Warum sagt man nicht: Das Problem ist, dass es zu viele
Superreiche gibt. Bei anständigen Löhnen, hätten wir nicht die hohen Sozialausgaben und die Reichen wären immer noch reich genug. 200 000 € hätte jeder Bürger in der Tasche wenn das Privatvermögen der Reichen aufgeteilt würde. Das will natürlich keiner und kann auch niemand verlangen. Aber man sieht doch,was hier für ein Geld gehortet wird. Man verzockt es lieber, als
anständige Löhne zu zahlen. Wer anderer Leute Geld
mit Spielcasino - Mentalität verzockt um seine Boni
zu kassieren, sollte zumindest mit seinem Privatvermögen haften, so wie andere Insolventen das
auch müssen.
03.02.2010 11:23 Uhr
von EGON:
... die strukturellen Defizite sind ja schon länger absehbar.
Nun schauen viele, die mit IHren Entscheidungen dazu beitragen verduzt drein und tun noch so, als hätten Sie auch nicht ansatzweise damit etwas zu tun.
Leider muß man einmal mehr bezweifeln, das unsere oberste Leistungsebene wenig Ahnung von ausgeglichenen und sozial verträglichem Wirtschaften hat.
Es bleibt eine einfache Logik., das Geld ist nicht nur zum Sparen, sondern auch zum Ausgeben da.
Am Besten in ökologische, soziale, forschende, wertevermittelnde, menschliche Projekte..und weniger in Prunk, Protz und Dummheit
03.02.2010 11:01 Uhr
von clementine:
In Leipzig bauen sie seit Jahren an einem 1,5 km langen Tunnel für die S-Bahn, von dem keiner weiss, ob er gebraucht wird. Ursprünglich vorgesehene Kosten: ca. 500 Millionen. Kosten bisher: weit über 800 Millionen. Gleichzeitig soll kein Geld da sein, wenn mal ein Bad für 70.000.- saniert werden muss.
Noch Fragen?
02.02.2010 21:15 Uhr
von name:
Schäuble ist inzwischen Bundesfinanzminister.
Lasst doch nicht immer die Praktikanten schreiben...!
.-/
02.02.2010 17:34 Uhr
von Juergen K:
Die Bankmanager und Milliardäre
können ja ihre privaten Swimmingpools öffnen.
Genauso natürlich die aus Steuermitteln subvenbtionierten Edel-Hotels.
02.02.2010 17:04 Uhr
von Der_verStand:
Dann soll sich aber bitte keiner darüber Aufregenen, dass Moabit ein Problembezirk wird.
Wenn den Kids das Bad gestrichen wird, und andere viele Dinge schon gestrichen wurde, dann meine Damen und Herren, ist dass der Anstoss für den Weg in die Kriminalität, denn was bleibt den Kindern denn noch übrig, wenn jede Freizeitaktivität vom Staat für sie gestrichen wird oder teurer wird.
Echt traurig unser Land, vorallem als Wirtschaftsstärkstes....
soviel zum SOZIALEM STAAT HA HA traurig aber Wahr
02.02.2010 16:56 Uhr
von Torsten Kiessling:
Seit Jahren treibt mir die Haushaltspolitik meiner Kommunalpolitiker die Zornesröte ins Gesicht. Mit einer Selbstverständlichkeit werden auch meine Steuergelder für Dinge ausgegeben, das einem die Spucke wegbleibt. Da gibt es nicht mal einen Hauch von Scham. Und jetzt ein Jahr nach Beginn der Kriese stellt man fest, dass das Geld nicht reicht. Die meisten Kommunen wirtschaften seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse. Vielleicht muss es ja kein neuer Labtop, oder Fahrzeug oder oder oder oder sein.
Man kann nur ausgeben was man auch einnimmt.