Die vermeintlichen Skandale der Bild
Fliegender Verdi-Chef in der Kritik
Frank Bsirske soll als Lufthansa-Aufsichtsrat für lau geflogen sein - während die Kollegen bei der Lufthansa streikten. Die "Bild" empört sich. Die FDP fordert den Rückzug des Verdi-Chefs.von Richard Rother
Leserkommentare
28.08.2008 05:49 Uhr
von DasBertl:
Schon erstaunlich, dass ausgerechnet die SZ der Bild nachredet. Man sollte meinen die haben eigene Mitarbeiter die solche Themen seriöser abhandeln können. Und dass ein Gewerkschaftsboss die Arbeit nicht für Lau macht, ist doch keine Frage. 13000Euro im Monat? Nach Steuern ist das so viel gar nicht. Fragen Sie mal Herrn Ackermann was der so verdient. Und wenn einem Aufsichtsratmitglied eine kostenlose Flugreise zusteht laut Statuten´, dann ist das so und dann ist das auch kein Skandal. Im Übrigen: 5 wochen Urlaub sind auch nicht mehr als jemand bekommt der Jahrzehnte in seinem Unternehmen gearbeitet hat. Die Wochenenden werden ja noch abgezogen von der Gesamtzeit, diese länge an Urlaub steht jedem zu, der es sich erarbeitet hat. Und mal ehrlich: Wenn ichs mir leisten kann, bin ich auch für 5 Wochen weg, wer möchte sich schon jeden Tag wieder darüber aufregen, dass er am Bild-Zeitungskasten vorbeilaufen muss auf dem Weg zur Arbeit und die nächste Schwachsinnsheadline "Huhn kriegt Hühnerauge" lesen muss ;)
08.08.2008 12:06 Uhr
von Thomas:
Schon erstaunlich was die kleinen Gewerkschaftsmitglieder mit sich machen lassen. Da bekommt ein Arbeiterführer 200Tsd. Euro im Jahr dafür das er einmal im Jahr den Vorstand entlastet, fährt 5 Wochen!!! in den Urlaub, erreicht bei Lufthansa einen Abschluß unter dem Angebot der Arbeitgeber und die feiern Ihn. Es erstaunt nicht, dass in Gewerkschaften organisierte Mitarbeiter nur bis zu einem bestimmten Level in Unternehmen aufsteigen. Darüber fehlt es einfach ein Geist.
04.08.2008 17:13 Uhr
von Nordlicht:
Am meisten regen sich nicht Gewerkschaftsmitglieder auf. Die Gewerkschaftshasser glauben jeden Mist die in dem Gossenblatt BILD steht. Das Herr N(i)ebel so redet ist doch klar. Von der eigenen Unfähigkeit ablenken. Ginge es nach ihm würden wir alle nur 2,50 die Stunde bekommen.
04.08.2008 16:08 Uhr
von Zahr:
Ja der Herr Bsirske.
Ein übler Heuchler. Als er Gewerkschaftsbonze, also Gewerkschaftschef wurde hat er zuerst einmal 30.000 Euro gefordert. Nein, nicht im Jahr, im Monat. Jetzt bekommt er 13.000 Euro im Monat.
Heuchlerisch zudem, dass er als 'Grüner' einen Audi A8 fährt.
Pfui Teufel Herr Bsirske. Schämen Sie sich.
02.08.2008 16:27 Uhr
von Irgendewer ohne Parteibuch:
Wird Zeit das die gesamte Mitbestimmung weg kommt Sie ist letztendlich nur ein mittel auf kalten wege Arbeitskämpfe zu verhindern und den Firman nach dem Mund zu reden. Bestes Beispiel ist Transnet, wenn die GDL da nicht mal was unternommen hätte würde die Bahn fröhlich weiter Abzocken. Bei Verdi ist es nicht anders.
Dies Verknüpfung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmer auf hohen Führungsebene hat die Gewerkschaften zu dem Gemacht was Sie jetzt sind, zur 5. Kolone des Kapitals.
Im Ausland wird schon offen damit geworben, das man in Deutschland die Gewerkschaften durch "Inflitration" Ausgeschaltet und Nutzlos gemacht hat. Es wird Zeit sich da drauf zu besinne, das beim Geld noch nie schöne Worte geholfen haben. Nich zuletzt dadurch sind immer weniger Menschen bereit bei den Gewerkschaften mit zu machen, welches Schwein geht schon selbst zum Metzger....
mfg
Irgendeiner ohne Parteibuch
02.08.2008 00:33 Uhr
von vic:
"Vielleicht ist es ja das, was Bild und FDP wollen"
Exakt.
Gestern auch in der SZ ein empörter Beitrag. Inklusive der angebotenen Speisenfolge auf dem Flug, mit Quellenverweis auf Bild.
Eine Schande, in einem relativ seriösen Blatt so etwas vorgesetzt zu bekommen.