• 25.05.2010

Die Zukunft der Musikkritik VI

Für eine Radikalisierung

Unsere Autorin unterrichtet "Popkultur" an Universitäten. Und stellt fest: Pop ist mittlerweile das Allgemeine und muss nicht mehr durch Gatekeeper erklärt werden.von Sonja Eismann

  • 26.05.2010 13:32 Uhr

    von freidenker:

    HÄ ?

    Geht es hier um Musik oder was.

    So ein geschwollenes Soziologengewäsch. Hauptsache kohärent, inhärent, immanent, inkontinent was ?

    Vor ein paar Wochen schrieb Max Dax, dass verständliche Kritiken zu schreiben seien.

    Das ist mal eine gute Idee.

  • 26.05.2010 10:45 Uhr

    von mds198:

    1.) Es geht nicht darum, die eigene 'Subejktposition' als solche kenntlich zu machen - das ist nun wirklich trivial -, sondern darum, die ideologischen und vor allem historischen Voraussetzungen des gesamten Popkultur-Diskurses (und damit dessen Historizität) kenntlich zu machen - aber dies wäre wohl zu traumatisch und desillusionierend.

    2.) Wie elitär und snobistisch dieses ganze Popkultur-Gerede immer schon war zeigt sich an der geradezu lächerlichen Empörung darüber, dass Pop ja heutzutage populär geworden sei und deshalb nicht mehr subversiv sein könne; was nicht mehr subversiv ist, weil es niemals subversiv oder radikal war, ist der Popkultur-Diskurs selbst, der von Anbeginn an nur Trittbrettfahrer wirklich ernsthafter Gedanken gewesen ist.

  • 25.05.2010 14:28 Uhr

    von davidly:

    "Pop" hieß schon immer, also schon immer war, populär. Darauf kommt es an.

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