Unsere Autorin unterrichtet "Popkultur" an Universitäten. Und stellt fest: Pop ist mittlerweile das Allgemeine und muss nicht mehr durch Gatekeeper erklärt werden.von Sonja Eismann
So ein geschwollenes Soziologengewäsch. Hauptsache kohärent, inhärent, immanent, inkontinent was ?
Vor ein paar Wochen schrieb Max Dax, dass verständliche Kritiken zu schreiben seien.
Das ist mal eine gute Idee.
26.05.2010 10:45 Uhr
von mds198:
1.) Es geht nicht darum, die eigene 'Subejktposition' als solche kenntlich zu machen - das ist nun wirklich trivial -, sondern darum, die ideologischen und vor allem historischen Voraussetzungen des gesamten Popkultur-Diskurses (und damit dessen Historizität) kenntlich zu machen - aber dies wäre wohl zu traumatisch und desillusionierend.
2.) Wie elitär und snobistisch dieses ganze Popkultur-Gerede immer schon war zeigt sich an der geradezu lächerlichen Empörung darüber, dass Pop ja heutzutage populär geworden sei und deshalb nicht mehr subversiv sein könne; was nicht mehr subversiv ist, weil es niemals subversiv oder radikal war, ist der Popkultur-Diskurs selbst, der von Anbeginn an nur Trittbrettfahrer wirklich ernsthafter Gedanken gewesen ist.
25.05.2010 14:28 Uhr
von davidly:
"Pop" hieß schon immer, also schon immer war, populär. Darauf kommt es an.
Leserkommentare
26.05.2010 13:32 Uhr
von freidenker:
HÄ ?
Geht es hier um Musik oder was.
So ein geschwollenes Soziologengewäsch. Hauptsache kohärent, inhärent, immanent, inkontinent was ?
Vor ein paar Wochen schrieb Max Dax, dass verständliche Kritiken zu schreiben seien.
Das ist mal eine gute Idee.
26.05.2010 10:45 Uhr
von mds198:
1.) Es geht nicht darum, die eigene 'Subejktposition' als solche kenntlich zu machen - das ist nun wirklich trivial -, sondern darum, die ideologischen und vor allem historischen Voraussetzungen des gesamten Popkultur-Diskurses (und damit dessen Historizität) kenntlich zu machen - aber dies wäre wohl zu traumatisch und desillusionierend.
2.) Wie elitär und snobistisch dieses ganze Popkultur-Gerede immer schon war zeigt sich an der geradezu lächerlichen Empörung darüber, dass Pop ja heutzutage populär geworden sei und deshalb nicht mehr subversiv sein könne; was nicht mehr subversiv ist, weil es niemals subversiv oder radikal war, ist der Popkultur-Diskurs selbst, der von Anbeginn an nur Trittbrettfahrer wirklich ernsthafter Gedanken gewesen ist.
25.05.2010 14:28 Uhr
von davidly:
"Pop" hieß schon immer, also schon immer war, populär. Darauf kommt es an.