• 12.03.2010

Die Tricks der Zeitungsverlage

Harte Abos, weiche Abos

Wenn die Verkaufszahlen sinken, steigern viele Zeitungsverlage einfach ihre "weiche Auflage". Mit Billigabos und Gratisexemplaren in Flugzeugen schönen sie ihre Bilanz.von Paul Wrusch

  • 16.03.2010 13:56 Uhr

    von WiKuKi:

    stellt sich mir ja auch die Frage, warum die Werbewirtschaft an der Mindestzahl 100.000 verkaufte Exemplare festhält, wenn diese doch gar nicht mehr erreicht wird.
    Da sollten die Agenturen sich doch mal besser die Mühe machen und Leserstrukturanalysen erstellen.
    Ich fände es sinnvoller, 55.000 echte Leser ohne Zielgruppenverlust zu erreichen als geschönte 105.000. Aber ist ja doch beruhigend, dass auch die TAZler ihre verkaufte Auflage "strecken" :-)

  • 15.03.2010 13:16 Uhr

    von lulu:

    @Weicher Leser

    Bei den Probeabos geht nur der bezahlte Teil (falls vorhanden) in die harte Auflage, der Rest verschwindet in die Freiexemplare. Wie sie sehen hat ihr gewieftes Verhalten garnichts mit dem Thema zu tun. Denn die weiche Auflage beinhaltet VERKAUFTE Exemplare (wenn auch stark rabattiert).

  • 13.03.2010 04:22 Uhr

    von Bakerman:

    Und die Moral von der Geschicht': Brot statt Bild!

    Ist auf Dauer bekömmlicher...

    ...UND gehaltvoller. Das gilt auch für viele der im Artikel genannten Zeitungen. ;-)

  • 12.03.2010 21:39 Uhr

    von weicher Leser:

    Ich habe mich schon gewundert, warum mir die frankfurter Rundschau ein 3-monatiges Abo geschenkt hat. Von der FAZ habe ich hier Gutscheine für 6 Wochen liegen. Im Grunde lese ich seit 2 Jahren kostenlos abwechselnd alle möglichen Tageszeitungen...

  • 12.03.2010 17:26 Uhr

    von Sebastian:

    Die Datengrafik oben sieht aber sehr nach Brand eins aus...

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