• 07.01.2010

Die Natur muss weichen

Bauwut auf den Kanaren

Die konservative Regierung auf den Kanaren will die Artenschutzliste um die Hälfte zusammenstreichen. Am meisten betroffen: La Palma. Dort entstehen zwei Asphaltfabriken.von Reiner Wandler

  • 09.01.2010 14:09 Uhr

    von tourism is terrorism:

    Endlich Autos verbieten und Flugzeuge auch und überhaupt sind die Kanaren besetztes Gebiet wie Amerika und am Strand pennen ist bestimmt auch verboten wie überall. Also bleibt nur noch mit Bin Laden das Klima retten...

  • 09.01.2010 09:39 Uhr

    von Monika -Neu-Isenburg:

    Wir sind schon seit vielen Jahren regelmaßige Besucher der "Isla Bonita" ! Auch Ende 2009 konnten wir für drei Wochen auf La-Palma Urlaub zu machen. Die Schönheit, die Vielfalt der Natur bringt uns immer wieder zum Staunen.
    Es wäre ein Verbrechen an der Natur,an der Gesundheit der dort lebenden Menschen, wenn aufgrund weniger habgieriger Politiker und Geschäftsleuten die Pläne des Autobahnbaues und dem Bau der Asphaltwerke umgesetzt würden.

  • 09.01.2010 08:49 Uhr

    von W. Rausch:

    ganz einfach,
    ein boykott im Jahr 2010

  • 08.01.2010 22:35 Uhr

    von Erich:

    Die Bauwut und die Ideen dazu sind nahezu grenzenlos. Eine Autobahn die aus der Sicht der Verkehrsdichte völlig unnötig ist. Die Erweiterung des Hafens von Tazacorte für 53 Mill. Euro der auch in vielen Jahrzehnten nicht gebraucht wird (nur Fischer und Sportboote). Der Ausbau der Straßen um die Nordostecke La Palmas für 38 Mill. Euro (da sind wir vor kurzem gewandert weil der Wanderweg parallel lauft - es war wie so oft: 10 Minuten kein Auto). Und es gäbe noch weitere Beispiele. Wann setzt hier endlich mal ein Umdenken ein und wann prüft die EU mal etwas genauer, was mit Ihren EU-Fördermitteln für EU-Randgebiete so alles gefördert wird. Und wenn die es nicht tun, müßten wenigstens die größten Beitragszahler wie die BRD endlich aufwachen und nicht -wie hier- blind zahlen.

  • 08.01.2010 14:38 Uhr

    von Anke - La Palma:

    Auch die Gesundheit der betroffenen Anwohner ist bedroht. Es befinden sich im Einzugsgebiet auch mehrere Schulen u.ein grosser Sportplatz.
    Die UNESCO als Biosphärengebiet-Vergeber und die EU als Geldgeber sollten mal reagieren bzw. den Geldhahn abdrehen!!!

  • 08.01.2010 11:06 Uhr

    von Reinard Schmitz:

    Wenn die Urlauber ausbleiben (was wg. der Krise jetzt schon der Fall ist) dann ist es zu spät. Die Kanaren machen alles falsch, was langfristig diese Inseln besuchens- und bewohnenswert macht. Die Interessen mafiöser Familien- und Unternehmerclans werden von der Bevölkerung nicht nachdrücklich genug bekämpft. Hoffen wir, dass die Plataforma http://www.noasfalto.info erfolgreich ist in der Verhinderung der Asfaltwerke, vielleicht wächst dann der Mut und die Energie!

    Reinard Schmitz, La Palma.
    http://blog.hr-schmitz.de

  • 08.01.2010 09:13 Uhr

    von Ralf La Palma:

    Der ganze Wahnsinn hier wird auch noch aus Mitteln der EU finanziert. Die Autobahn ist so überflüssig wie ein Kropf. Es gibt ein völlig ausreichendes und gut ausgebautes Straßennetz. Ein großer Teil der Urlauber kommt nur wegen der einzigartigen Natur zum Wandern oder Biken. Wir sind keine Badeinsel und auch nicht für den Massentourismus geeignet. Die Hotels sind nicht mal zu 50% belegt. Es geht hier nur um den schnellen Profit einiger Leute, die alles für Geld machen. 95% der Bevölkerung sind gegen diese Projekte. Und wie schon gesagt, alles finanziert durch die EU.

  • 07.01.2010 17:53 Uhr

    von maria daubenbuechel:



    ich frage mich nur,wer da noch hinfahren und sich erholen will.es gibt andere alternativen.wenn die urlauber ausbleiben,
    dann versteht auch die dümmste regierung.

  • 07.01.2010 17:11 Uhr

    von Tobias:

    Traurig, einfach sehr traurig, die Natur wird geopfert, kann sich ja nicht wehren, aber wartet nur ab...

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