Die Leipziger Fussballszene
Krasses Herzblut
Unten gegen oben, Alt gegen Jung, rechts gegen links - die Fronten in Leipzigs Fußballszene sind klar, aber kompliziert. Die Rivalitäten der Traditionsvereine werden befeuert durch neue Spaltungen.von Markus Völker
Leserkommentare
12.08.2010 11:35 Uhr
von Thomas Böttcher:
Als alter "Chemiker" kann ich über die derzeitige "Fan"-Szene leider nur noch mit dem Kopf schütteln ...
Zu meiner Zeit ging es auch um Lok gegen Chemie - allerding vor 70.000 im Zentralstadion und wer die lautesten Gesänge, die größte Fahne, die spektalulärste Fan-Choreographie, ... auf die Beine stellt. Ein bißchen "Haue" und Geschubse gab's auch damals schon - allerdings ohne Schädelbasisbrüche und Sachbeschädigungen im 5-stelligen Bereich - Dagegen ist St. Pauli vs. HSV bzw. Bayern vs. 1860 ja der reinste "Kindergeburtstag".
Ich kann nur raten. "Fußballer" von Leipzig vereinigt Euch !
Einer Stadt wie Leipzig steht ein Bundesligaclub gut zu Gesicht. Zuschauer- und Fanpotential wie Borussia Dortmund, perfekte Infrastruktur, Nachwuchszentrum (gemeinsame Nachwuchsarbeit und Qualifikation für die Nachwuchs-Bundesligen haben den richtigen Weg ja schon gewiesen) Sporthochschule, Flughafen, ...
Investoren und Geldgeber wollen die ganze Stadt hinter sich und nicht 50% zum (Klassen)Feind - auch deshalb (und wegen unfähiger Vereinsjongleure) gehen die die beiden Klubs auch abwechselnd in die Insovenz ...
grün-weiße Grüße aus Hamburg
08.10.2009 22:58 Uhr
von lokist1978:
ich finde es sehr schade das es immer wieder zu der verallgemeinerung der fans des fcl kommt.auf beiden seiten gibt es dumme und spinner. aber immer wieder sind es lokfans die gewalttätig sind, das stimmt nicht und das wissen alle chemiker genau so wie wir lokisten. nach dieser spielserie werden wir alle sehen wer die nummer 1 ist in der stadt und dann sollen alle schmäh-rufe verstimmen. auf beiden seiten.
leipzig ist blau gelb.
01.10.2009 08:37 Uhr
von chemie1964:
Hey ich grüße erste mal alle die bei der BSG CHEMIE LEIPZIG sind....! So zum thema lok sie waren es mit denn toren usw. eindeutig.....! Und was noch zum klatzkopf er ist unpolitich und hatt was gegen linke da passt was nicht zusammen...!
Wir Kämpefen bei CHEMIE nicht für unsere politiche meinung....sonder für unseren heißblut geliebten verein die BSG CHEMIE und nichts anderes..!
naklar gibt es bei lok noch die ochsen und sie werden niemals gehen was leider schadwe ist aber mann nichts dagegen tun leider....! wir werden uns nicht von so welchen leuten beeiflußen lassen oder sonst was....! Wir ziehen unser ding dursch...ende meines komentares....!
Schönen gruß an REMO
18.05.2009 16:19 Uhr
von betrachter:
schöner artikel nur leider stößt mir als LOK-Fan auf
das hier vorallem am artikelende die attacken
gegen fans und dem umgegrabenen platz sowie der
umgestaltug der tore auf das konto der fans des 1.fc lok gehen heut
zu tage kann man im fanshop sich schals kaufen dann
wurde er damit gesehen und schon heißt es lok dynamo oder halle usw. und blau gelbe farbe kann man sich in jeden baumarkt kaufen um den gehassten verein eins aus zuwischen aber egal ich finds klasse was die bsg aufgebaut hat und wünsche ihr genauso viel erfolg auf der tour durch die ligen wie lok
15.05.2009 14:43 Uhr
von riot:
@Ray
zu der aussage-
"...Der spruch " nur ein leutzscher ist ein deutscher " stammt aus tiefsten DDR zeiten , er wurde gerufen um zu zeigen das wir deutsche sind und nicht DDR- bürger . viele wissen das nicht und interpretieren es falsch , gruß RAY"
das ist ja grade das problem, eben dass man sich einem deutschsein annimmt und da ist egal, ob das im ns, in der ddr oder in der brd der fall ist.
was ist/war denn daran positiv?
nie wieder!
17.04.2009 22:52 Uhr
von Leser:
Interessant ist, dass der ehemalige SED - Klub Lokomotive Leipzig mit seiner heute rechten Klientel vom Leipzger Linkspartei- Bürgermeister Rosenthal unterstützt wird. Rosenthal hat mit seinem Amtsantritt sofort erklärt, dass für ihn, im Gegensatz zu seinem Vorgänger ("Wer oben ist, bekommt alle Unterstützung, nur das ist sinnvoll!"), der Kampf zwischen Lok und FC Sachsen (Chemie) um die Vorherrschafft in Leipzig wieder offen ist. Auch was die konkrete städtische Hilfe etc. betrifft. Ein Signal, das sich sofort auf das Umfeld und die Sponsoren des Vereins auswirkte, die wieder nicht wußten, welches Pferd das richtige ist. Und zu diesem Zeitpunkt trennten beide Vereine noch sechs Spielklassen. Folge: Die Juniorenmannschaften des FC Sachsen (A und B), die beide in der höchsten Spieklasse Deutschlands, in der Bundesliga nämlich, spielten, konnten die Klasse nicht halten, das Jugendleistungszentrum der Sachsen bröselte zusammen usw. ... Finale: Das Leipziger Finanzamt, die Stadt Leipzig selbst (!), stellte wegen 100.000 Euro einen Insolvenzantrag und killte den eigenen Verein. Sicher wurde Bürgermeister Rosenthal vorher vom Finanzamtsleiter gefragt. Das ist klar. Oder kam der Auftrag zur Liquidation der schon von der Sozialistischen Einheitspartei ungeliebten Chemiker vielleicht aus der Chefetage selbst? Das ist wahrscheinlich. Nun, bald werden die Lokisten, deren schwarzlackierte rote Hools im alten Heimstadion Probstheida schon mal ein lebendes Hakenkreuz während eines Punktspiels formten, bald in der neuen WM - Arena aufspielen. Und die BSG Chemie ist kaputt. Das hätte sich die SED nicht besser von Linkspartei - Bürgermeister Rosenthal wünschen können. Nun wird ihr alter Traum war. Und wie immer als williger Helfer dabei; mit einer penetranten und hämischen Negativbegleitung des FC Sachsen von Anfang an: die Leipziger Volkszeitung (LVZ). Journalistischer Monopolist, ehemals SED-Eigentum, jetzt SPD als Hauptanteilseigner. Alles eine Sosse. Alles wie gekannt. Armes Leipzig.
17.04.2009 21:03 Uhr
von skorzeny:
vor dem FC Sachsen gab es meiner Meinung erst den FC Grün Weiß Leipzig
14.04.2009 21:25 Uhr
von Ray:
Der spruch " nur ein leutzscher ist ein deutscher " stammt aus tiefsten DDR zeiten , er wurde gerufen um zu zeigen das wir deutsche sind und nicht DDR- bürger . viele wissen das nicht und interpretieren es falsch , gruß RAY
13.04.2009 18:41 Uhr
von Chemiker:
mal zu dem klatzkopf.
ist unpolitisch und besitzt null toleranz den "linken fans" der ultras gegenüber?
viele der in der kurve stehenden jungs sind nicht links orientiert oder haben für politik nicht viel übrig. diese jungen kerle haben nur gelernt miteinander und füreinander umzugehen egal wie man aussieht oder woher man kommt. außerdem ist ein weiteres motto der kurve "bunt" und nicht "links". gehe zu fast jedem spiel und bin dankbar das sich immer wieder geile haufen bilden lassen und das auch dank der leute aus dem süden leipzigs. jeder bringt hier irgendwo sein liebe zum fußball, zu ehrlichen fußball, mit und das macht uns aus!!!
ULTRAS
11.04.2009 23:32 Uhr
von rufidufi:
@Andreas Schulze:
Diese sog. "Vereinigung" von Chemie Böhlen + Chemie Leipzig war eine einseitige Vereinnahmung seitens Chemie Leipzig und war von den Böhlener Fans nie gewollt!! Was herauskam war ein Kunstgebilde "FC Sachsen", der erste Trainer (Hartwig) eine Lachnummer ohnegleichen. Das ganze Chaos + die Selbstüberschätzung haben sich bis in die heutige Zeit fortgesetzt ... unglaublich, diese erneute Insolvenz dieses sog. FC Sachsen. Da kriegt man schon feuchte Augen, wenn man an die glorreichen Böhlener Zeiten (mit Havenstein, Hubert, Bott ... ) oder auch die der Chemiker aus Leutzsch (Saumsiegel, Graul, Lischke) denkt ...
09.04.2009 15:42 Uhr
von B.S.:
@ leon:
Komentar zum falschen Thema??
09.04.2009 13:18 Uhr
von Leon:
Schluß mit dieser islamofoben Hetze gegen multikulturelle Mohammed-Thor-Steinar Klamotten!
“Neuer Eigentümer der Bekleidungsmarke Thor Steinar ist die Firma Al Zarooni Tureva mit Sitz in Dubai. Das arabische Unternehmen hat die MediaTex GmbH in Königs Wusterhausen gekauft, Hersteller der Thor-Steinar-Kleidung. Bereits am 4. November 2008 wurde eine entsprechende Veränderung im Handelsregister-Eintrag des Unternehmens erfasst. Veröffentlicht aber wurde die Firmenübernahme erst am 12. März. Der darin eingetragene Geschäftsführer der MediaTex GmbH heißt Mohammed M. Aweidah, Mitarbeiter von Al Zarooni Tureva.” (derwesten.de)
09.04.2009 13:08 Uhr
von Andreas Schulze:
Ein sehr guter Artikel über die Konflikte innerhalb der Leipziger Fußball(fan)szene.
Aber ich muss eine kleine vornehmen: Der FC sachsen Leipzig ging nicht aus einer Umbenennung der BSG Chemie Leipzig hervor, sondern aus einer Fusion mit der BSG Chemie Böhlen. Dieser kleine Verein war in den 1970/80ern paar Jahre erstklassig und hatte mit Klaus Havenstein einen legendären Stürmer. 1990 erreichte Böhlen Platz 1 der (zweitklassigen) DDR-Liga, während Chemie Leipzig Platz 2 belegte. Beide vereinigten sich zum FC Sachsen, der in die erstklassige NOFV-Oberliga aufstieg - übrigens mit dem ehemaligen Bundesliga-Profi Jimmy Hartwig als Trainer.
Grüße von einem sächsischen Fußballfan !