Zum zweiten Mal in zwei Tagen macht die Volkswagen-Aktie riesige Kurssprünge. Zeitweise eine Verdoppelung ihres Werts und kostete in der Spitze 1.005 Euro. Und wer zahlt die Zeche?von Ulrike Herrmann
Der Streubesitz hat erstmal nichts mit der Ausleihbarkeit zu tun, es ist eine reine Namensdefinition:
"Wenn ein Anleger mehr als 5% des Aktienkapitals einer Aktiengesellschaft besitzt, spricht man von Festbesitz." (Wikipedia)
Man kann durchaus auch jetzt von Porsche ein paar VW-Aktien ausleihen, alles eine Frage der Ausleihgebühr ;)
29.10.2008 15:54 Uhr
von Laci:
Ich verstehe nicht. Wie kann man bei Leerverkaufen mehr ausleihen als Streubesitz da ist. Da muesste Ja jemand was verleihen was er gar nicht hat!
29.10.2008 06:44 Uhr
von Anständig:
Was bin ich froh, daß ich einen anständigen Beruf habe und nicht Teil dieses jämmerlichen, asozialen Geiersystems der Börse bin.
Eventuell wäre es gar nicht so schlecht, wenn das ganze Aktien- und Optionengezocke mal richtig zusammenbrechen würde. Zwar wäre das erstmal eine Katastrophe für die Weltwirtschaft, aber vielleicht wachen dann endlich mal ein paar Leute auf und sehen, was für einen Krampf sie da veranstalten.
Die pure Gier führt selten auf den Olymp ...
29.10.2008 00:15 Uhr
von vic:
Die jetzt mit Leerverkäufen auf die Schnauze gefallen sind, sind meiner von Herzen kommenden Schadenfreude gewiss.
29.10.2008 00:10 Uhr
von vic:
Ein Paradebeispiel für das Wolkenkukuksheim Börse versus Realwirtschaft. Schätze auch hier haben sicher ein paar ganz Schlaue mal richtig abgesahnt.
28.10.2008 23:25 Uhr
von k. frosch:
Die haben doch alle 'nen Knall.
28.10.2008 19:51 Uhr
von Markus Stein:
Was heißt hier "Wer zahlt die Zeche"?
1. Die, die VW-Aktien besitzen sollten sich freuen und evtl. Gewinne mitnehmen.
2. Die, die keine VW-Aktien besitzen sind NICHT gezwungen welche zu kaufen.
3. Die Indexfonds sitzen doch schon in den richtigen Aktienverhältnissen und profitieren mit ihren VW-Aktien, da muss nichts verändert werden.
4. Leerverkäufer wissen, dass ihr Risiko praktisch unbegrenzt ist, wer sich verspekuliert ist selbst schuld. Außerdem hatten sie tagelang Zeit zurückzukaufen.
5. Seit den letzten Bilanzen weiß jeder, dass Porsche mehr eine gutlaufende Investment-Bank mit eigener Automarke ist, als irgend etwas anderes.
Ich empfinde den Artikel von Frau Herrmann als miserabel recherchiert, taz-unwürdig, sorry.
Leserkommentare
31.10.2008 20:28 Uhr
von zeta:
@Laci
Der Streubesitz hat erstmal nichts mit der Ausleihbarkeit zu tun, es ist eine reine Namensdefinition:
"Wenn ein Anleger mehr als 5% des Aktienkapitals einer Aktiengesellschaft besitzt, spricht man von Festbesitz." (Wikipedia)
Man kann durchaus auch jetzt von Porsche ein paar VW-Aktien ausleihen, alles eine Frage der Ausleihgebühr ;)
29.10.2008 15:54 Uhr
von Laci:
Ich verstehe nicht. Wie kann man bei Leerverkaufen mehr ausleihen als Streubesitz da ist. Da muesste Ja jemand was verleihen was er gar nicht hat!
29.10.2008 06:44 Uhr
von Anständig:
Was bin ich froh, daß ich einen anständigen Beruf habe und nicht Teil dieses jämmerlichen, asozialen Geiersystems der Börse bin.
Eventuell wäre es gar nicht so schlecht, wenn das ganze Aktien- und Optionengezocke mal richtig zusammenbrechen würde. Zwar wäre das erstmal eine Katastrophe für die Weltwirtschaft, aber vielleicht wachen dann endlich mal ein paar Leute auf und sehen, was für einen Krampf sie da veranstalten.
Die pure Gier führt selten auf den Olymp ...
29.10.2008 00:15 Uhr
von vic:
Die jetzt mit Leerverkäufen auf die Schnauze gefallen sind, sind meiner von Herzen kommenden Schadenfreude gewiss.
29.10.2008 00:10 Uhr
von vic:
Ein Paradebeispiel für das Wolkenkukuksheim Börse versus Realwirtschaft.
Schätze auch hier haben sicher ein paar ganz Schlaue mal richtig abgesahnt.
28.10.2008 23:25 Uhr
von k. frosch:
Die haben doch alle 'nen Knall.
28.10.2008 19:51 Uhr
von Markus Stein:
Was heißt hier "Wer zahlt die Zeche"?
1. Die, die VW-Aktien besitzen sollten sich freuen und evtl. Gewinne mitnehmen.
2. Die, die keine VW-Aktien besitzen sind NICHT gezwungen welche zu kaufen.
3. Die Indexfonds sitzen doch schon in den richtigen Aktienverhältnissen und profitieren mit ihren VW-Aktien, da muss nichts verändert werden.
4. Leerverkäufer wissen, dass ihr Risiko praktisch unbegrenzt ist, wer sich verspekuliert ist selbst schuld. Außerdem hatten sie tagelang Zeit zurückzukaufen.
5. Seit den letzten Bilanzen weiß jeder, dass Porsche mehr eine gutlaufende Investment-Bank mit eigener Automarke ist, als irgend etwas anderes.
Ich empfinde den Artikel von Frau Herrmann als miserabel recherchiert, taz-unwürdig, sorry.
Grüße
M. Stein