Schade, dass die bisherigen Kommentare so weit hinter das Niveau des gut recherchierten Artikels zurückfallen. Das Gerede von der Ausrottung hilft niemanden. Schon oft wurde diese Ausrottung prognostiziert, sie kam nicht, vielmehr haben die indigenen Völker gelernt, für ihre Rechte zu kämpfen. Etwas politischer Druck wäre angebracht, denn sowohl die brasilianischen und peruanischen Gesetze, alsauch die letztes Jahr von beiden Ländern ratifizierte UN Erklärung der Rechte indigener Völker verbieten die Vertreibung, den illegalen Holzeinschlag oder Großprojekte über die Köpfe der indigenen Bewohner hinweg. Auf internationalen politischen Druck in diese Richtung hatte Mereilles wohl gehofft, als er die Fotos an die Presse gab. Im Übrigen würden die beiden betroffenen Regierungen, unabhängig von der Problematik der indigenen Urwaldbewohner, gut daran tun, die sich breit machenden kriminellen Strukturen in der Grenzregion frühzeitig zu bekämpfen. A. Krämer de Huerta
09.06.2008 12:05 Uhr
von wolfgang sukowsky:
Ja, ja die Ausrottung der Indianer in Südamerika zieht eine lange Blutspur hinter sich her. Die Nachkommen der blutsaufenden spanischen Conquistadoren (siehe kurzgefaßter Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder von Bartolome de Las Casas 1474-1566) führen nun wohl den letzten Schwertstreich. Haut und das heute vom Hocker? Hoffendlich!
09.06.2008 01:41 Uhr
von vic:
Mit der Ausrottung "untergeordneter" Menschenleben, deren Kultur und Lebensraum hat der moderne Mensch reichlich Erfahrung. Was der Wirtschaft und der Globalisierung im Weg ist, wird platt gemacht. Die Tage der Amazonasvölker sind jedenfalls gezählt.
Leserkommentare
15.06.2008 15:02 Uhr
von Anka Krämer de Huerta:
Schade, dass die bisherigen Kommentare so weit hinter das Niveau des gut recherchierten Artikels zurückfallen. Das Gerede von der Ausrottung hilft niemanden. Schon oft wurde diese Ausrottung prognostiziert, sie kam nicht, vielmehr haben die indigenen Völker gelernt, für ihre Rechte zu kämpfen.
Etwas politischer Druck wäre angebracht, denn sowohl die brasilianischen und peruanischen Gesetze, alsauch die letztes Jahr von beiden Ländern ratifizierte UN Erklärung der Rechte indigener Völker verbieten die Vertreibung, den illegalen Holzeinschlag oder Großprojekte über die Köpfe der indigenen Bewohner hinweg. Auf internationalen politischen Druck in diese Richtung hatte Mereilles wohl gehofft, als er die Fotos an die Presse gab.
Im Übrigen würden die beiden betroffenen Regierungen, unabhängig von der Problematik der indigenen Urwaldbewohner, gut daran tun, die sich breit machenden kriminellen Strukturen in der Grenzregion frühzeitig zu bekämpfen.
A. Krämer de Huerta
09.06.2008 12:05 Uhr
von wolfgang sukowsky:
Ja, ja die Ausrottung der Indianer in Südamerika zieht eine lange Blutspur hinter sich her. Die Nachkommen der blutsaufenden spanischen Conquistadoren (siehe kurzgefaßter Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder von Bartolome de Las Casas 1474-1566)
führen nun wohl den letzten Schwertstreich.
Haut und das heute vom Hocker? Hoffendlich!
09.06.2008 01:41 Uhr
von vic:
Mit der Ausrottung "untergeordneter" Menschenleben, deren Kultur und Lebensraum hat der moderne Mensch reichlich Erfahrung.
Was der Wirtschaft und der Globalisierung im Weg ist, wird platt gemacht.
Die Tage der Amazonasvölker sind jedenfalls gezählt.