Ab dem 1.September gilt der bundeseinheitliche Einbürgerungstest. Jeder Ausländer, der deutscher Staatsbürger werden will, muss ihn bestehen. Eine machbare Aufgabe? Die Fragen 1 - 47
Hier ist ein Kurzfilm-Tipp zum Einbürgerungstest, mit der Möglichkeit online anzuschauen: http://www.der-test-kurzfilm.de
04.04.2011 18:54 Uhr
von s.fuchs:
Entgegen dem, was hier am Rande des Beitrags suggeriert werden soll, handelt es sich hier nicht um einen Gesinnungstest. Auch haben die Fragen nichts mit Deutschtümelei zu tun. Der Test ist sicher nicht optimal gestaltet, trotzdem macht er durchaus Sinn.
Bei der bisherigen Einbürgerung war klar, dass sich der Neubürger zum Grundgesetz bekennen muss. Die Probleme bei bestimmten Einwanderermilieus haben allerdings gezeigt, dass dieses häufig nicht wirklich beachtet wird, dessen Bedeutung und Inhalt gar nicht bekannt ist. Für Einwanderer und Neubürger ist die Auseinandersetzung mit unserem GG und den wesentlichen Grundwerten einer modernen, liberalen Gesellschaft eine Notwendigkeit. Gerade dann, wenn sie aus Gesellschaften kommen, deren Strukturen archaisch, patriarchalisch geprägt sind. Hier geht es auch nicht um die Frage, ob deutsche Bürger den Test bestehen würden. Weswegen W. Brandt in Polen einen Kniefall machte, werden junge Menschen,die hier geboren wurden sicher auch nicht mehr wissen. Spielt aber doch keine Rolle. Hier geht es lediglich darum, sich mit der Geschichte und der Rolle Deutschlands im 2.WK auseinanderzusetzen. Das sollte jeder Schüler, egal an welcher Schule, mal getan haben. Aber leider gibt es eben auch Schulen, an denen Unterricht gar nicht mehr möglich ist
04.04.2011 18:54 Uhr
von Marc:
Und? Relativ simle und einleuchtende Aufgaben. Warum ueberall das Getoens? In anderen Laendern muesste man - bevor man solche Fragen beantworten darf - sogar noch Qualifikationen nachweisen!
04.04.2011 18:54 Uhr
von Lasse Frieling:
Wer hier mehr als drei Fehler macht, sollte das Land lieber schleunigst verlassen. Die beantwortet doch jeder Zehntklässler ohne Probleme.
Wenn wir schon ein Einwanderungsland sein wollen (wer will das eigentlich?), dann sollten wir die Tests auch an denjenigen Staaten orientieren, die damit schon Erfahrung haben.
Das Ergebnis: Qualifizierte Nettosteuerzahler verschwinden, unqualifizierte Nettosozialleistungsnehmer strömen herein.
04.04.2011 18:54 Uhr
von banik:
Ich habe schon seit längerem gehört, der Einbürgerungstest sei ein reiner Witz, und die Fragen hier bieten die totale Bestätigung.
1. Selbst ich als Oberstufenschülerin verstehe nicht jeden Begriff und könnte nicht jede Frage bantworten, woher soll dann ein Ausländer/ eine Ausländerin die entsprechenden sprachlichen und politischen Kenntnisse beziehen? Diese Frage wurde ja bereits von vielen aufgeworfen.
2. Sind politische Kenntnisse der deutschen Politik und des Staatswesens wirklich so essentiell für eine erfolgreiche Integration? Bedeutet das etwa eine niedrigere Wahrscheinlichkeit zu Kriminalität, Arbeitslosigkeit, etc.?
3. Abgesehen von der Frage nach dem Sinn dieser Fragen ist der Aufbau, meiner Meinung nach, nicht besonders klug, da viele Fragen sich (fast wörtlich) wiederholen und immer wieder die selben Themen angesprochen werden (wie oft kommt hier das Wort Meinungsfreiheit vor?). Dies kann zum Teil sogar irreführend sein.
4. Ähnlich wie beim typischen Politik-Unterricht hat diese Aufzählung und Wiederholung der Rechte, Grundrechte und Gestze in Deutschland auch irgendwie etwas Deutschland-Verherrlichendes, beinahe grenzend an Ideologie und ich wage sogar zu behaupten an Diskriminierung (indem Menschen ein Staatswesen präsentiert wird, in das sie wahrscheinlich nicht hinein dürfen, weil sie Ausländer sind und/oder nicht gut genug gebildet.)
11.02.2011 17:46 Uhr
von Einbürgerungstest:
Hier ist ein Kurzfilm-Tipp zum Einbürgerungstest, mit der Möglichkeit online anzuschauen: http://www.der-test-kurzfilm.de
11.02.2011 17:46 Uhr
von Irene Glaschick:
bei einigen Antworten war ich doch überrascht: - zu Frage 57: Seit wann wählt der Bundesrat den Bundeskanzler? - zu Frage 65: Und der Bundestag wählt den Kanzler/Kanzlerin nicht? - zu Frage 72: Habe ich da was verpasst? Hat Rüttgers gegen Frau Merkel geputscht, während sie in Japan weilt? - zu Frage 115: Warum kann nur Mann wählen? - zu Frage 275: Seit wann braucht man schon zur Eheschließung einen Anwalt? Ich dachte, den braucht man erst zur Scheidung. - zu Frage 285: Wenn die Nebenkosten so weiter steigen wie in letzter Zeit, dann wird die Miete vielleicht mal zu den Nebenkosten gehören, zur Zeit rechne ich sie aber noch als Hauptkostenfaktor.
11.02.2011 17:46 Uhr
von s.fuchs:
Entgegen dem, was hier am Rande des Beitrags suggeriert werden soll, handelt es sich hier nicht um einen Gesinnungstest. Auch haben die Fragen nichts mit Deutschtümelei zu tun. Der Test ist sicher nicht optimal gestaltet, trotzdem macht er durchaus Sinn.
Bei der bisherigen Einbürgerung war klar, dass sich der Neubürger zum Grundgesetz bekennen muss. Die Probleme bei bestimmten Einwanderermilieus haben allerdings gezeigt, dass dieses häufig nicht wirklich beachtet wird, dessen Bedeutung und Inhalt gar nicht bekannt ist. Für Einwanderer und Neubürger ist die Auseinandersetzung mit unserem GG und den wesentlichen Grundwerten einer modernen, liberalen Gesellschaft eine Notwendigkeit. Gerade dann, wenn sie aus Gesellschaften kommen, deren Strukturen archaisch, patriarchalisch geprägt sind. Hier geht es auch nicht um die Frage, ob deutsche Bürger den Test bestehen würden. Weswegen W. Brandt in Polen einen Kniefall machte, werden junge Menschen,die hier geboren wurden sicher auch nicht mehr wissen. Spielt aber doch keine Rolle. Hier geht es lediglich darum, sich mit der Geschichte und der Rolle Deutschlands im 2.WK auseinanderzusetzen. Das sollte jeder Schüler, egal an welcher Schule, mal getan haben. Aber leider gibt es eben auch Schulen, an denen Unterricht gar nicht mehr möglich ist
11.02.2011 17:46 Uhr
von Name:
Was ist der Sinn hinter diesem Text? Wer kann am besten Auswendig lernen oder welcher Bewerber die meisten Fremdwörer versteht,...
Fragen die Wörter verwenden, die mit Sicherheit viele der "Urdeutschen" nicht einmal kennen.
11.02.2011 17:46 Uhr
von banik:
Ich habe schon seit längerem gehört, der Einbürgerungstest sei ein reiner Witz, und die Fragen hier bieten die totale Bestätigung.
1. Selbst ich als Oberstufenschülerin verstehe nicht jeden Begriff und könnte nicht jede Frage bantworten, woher soll dann ein Ausländer/ eine Ausländerin die entsprechenden sprachlichen und politischen Kenntnisse beziehen? Diese Frage wurde ja bereits von vielen aufgeworfen.
2. Sind politische Kenntnisse der deutschen Politik und des Staatswesens wirklich so essentiell für eine erfolgreiche Integration? Bedeutet das etwa eine niedrigere Wahrscheinlichkeit zu Kriminalität, Arbeitslosigkeit, etc.?
3. Abgesehen von der Frage nach dem Sinn dieser Fragen ist der Aufbau, meiner Meinung nach, nicht besonders klug, da viele Fragen sich (fast wörtlich) wiederholen und immer wieder die selben Themen angesprochen werden (wie oft kommt hier das Wort Meinungsfreiheit vor?). Dies kann zum Teil sogar irreführend sein.
4. Ähnlich wie beim typischen Politik-Unterricht hat diese Aufzählung und Wiederholung der Rechte, Grundrechte und Gestze in Deutschland auch irgendwie etwas Deutschland-Verherrlichendes, beinahe grenzend an Ideologie und ich wage sogar zu behaupten an Diskriminierung (indem Menschen ein Staatswesen präsentiert wird, in das sie wahrscheinlich nicht hinein dürfen, weil sie Ausländer sind und/oder nicht gut genug gebildet.)
12.08.2010 05:34 Uhr
von haschima:
Ein echt schlechter witz, erstens bezweifel ich auch das nichtmal 25% der deutschen den test bestehen, zweitens hat mein vorredner recht, Der test orientiert sich an einem "möchtegern" Deutschland, es wird sich auf so manches gesetz berufen das defakto nicht existent ist/keine anwendung findet, die realytät weicht sogar soweit ab das ich behaupte das ein ausländer der seit jahrzehnten hier lebt/ ein "guter deutscher" ist, den test, wenn er wahrheisgemäss antwortet durchfliegt. Und sowiso, ein stück propagandageschichte!!!
Nicht die richtige antwort zählt, sondern das richtige kreutz.
Also liebe anwärter, fragebogen lernen, machen, und zurück zur reality
17.08.2008 13:05 Uhr
von Einbürgerungstest:
Hier ist ein Kurzfilm-Tipp zum Einbürgerungstest, mit der Möglichkeit online anzuschauen: http://www.der-test-kurzfilm.de
09.07.2008 15:45 Uhr
von Irene Glaschick:
bei einigen Antworten war ich doch überrascht: - zu Frage 57: Seit wann wählt der Bundesrat den Bundeskanzler? - zu Frage 65: Und der Bundestag wählt den Kanzler/Kanzlerin nicht? - zu Frage 72: Habe ich da was verpasst? Hat Rüttgers gegen Frau Merkel geputscht, während sie in Japan weilt? - zu Frage 115: Warum kann nur Mann wählen? - zu Frage 275: Seit wann braucht man schon zur Eheschließung einen Anwalt? Ich dachte, den braucht man erst zur Scheidung. - zu Frage 285: Wenn die Nebenkosten so weiter steigen wie in letzter Zeit, dann wird die Miete vielleicht mal zu den Nebenkosten gehören, zur Zeit rechne ich sie aber noch als Hauptkostenfaktor.
09.07.2008 14:24 Uhr
von s.fuchs:
Entgegen dem, was hier am Rande des Beitrags suggeriert werden soll, handelt es sich hier nicht um einen Gesinnungstest. Auch haben die Fragen nichts mit Deutschtümelei zu tun. Der Test ist sicher nicht optimal gestaltet, trotzdem macht er durchaus Sinn.
Bei der bisherigen Einbürgerung war klar, dass sich der Neubürger zum Grundgesetz bekennen muss. Die Probleme bei bestimmten Einwanderermilieus haben allerdings gezeigt, dass dieses häufig nicht wirklich beachtet wird, dessen Bedeutung und Inhalt gar nicht bekannt ist. Für Einwanderer und Neubürger ist die Auseinandersetzung mit unserem GG und den wesentlichen Grundwerten einer modernen, liberalen Gesellschaft eine Notwendigkeit. Gerade dann, wenn sie aus Gesellschaften kommen, deren Strukturen archaisch, patriarchalisch geprägt sind. Hier geht es auch nicht um die Frage, ob deutsche Bürger den Test bestehen würden. Weswegen W. Brandt in Polen einen Kniefall machte, werden junge Menschen,die hier geboren wurden sicher auch nicht mehr wissen. Spielt aber doch keine Rolle. Hier geht es lediglich darum, sich mit der Geschichte und der Rolle Deutschlands im 2.WK auseinanderzusetzen. Das sollte jeder Schüler, egal an welcher Schule, mal getan haben. Aber leider gibt es eben auch Schulen, an denen Unterricht gar nicht mehr möglich ist
09.07.2008 00:44 Uhr
von Marc:
Und? Relativ simle und einleuchtende Aufgaben. Warum ueberall das Getoens? In anderen Laendern muesste man - bevor man solche Fragen beantworten darf - sogar noch Qualifikationen nachweisen!
08.07.2008 22:45 Uhr
von heiko kokemoor:
15: Was verbietet das deutsche Grundgesetz?
* Militärdienst
* Zwangsarbeit
* freie Berufswahl
* Arbeit im Ausland
ja, die antwort muss mensch auswendig lernen, besonders, wenn er/sie schon länger hier lebt. 1 euro jobs oder die neue variante, die 0 euro jobs (z.b. bielefeld) abzulehnen, hat unmittelbare konsequenzen, obwohl kaum einer dieser tätigkeiten der anforderung der "zusätzlichen arbeit" gerecht wird und direkte auswirkungen auf den ersten arbeitsmarkt hat.
ups, da steht noch eine lebenserfahrung der gewünschten antwort im test entgegen:
3: Deutschland ist ein Rechtsstaat: Was ist damit gemeint?
* Alle Einwohner/Einwohnerinnen und der Staat müssen sich an die Gesetze halten.
* Der Staat muss sich nicht an die Gesetze halten.
* Nur Deutsche müssen die Gesetze befolgen.
* Die Gerichte machen die Gesetze.
nun, antwort zwei ist meiner erfahrung nach nicht so abwegig.
genauso folter, eine weitere antwortmöglichkeit in einer frage
isohaft gilt in deutschland offiziell nicht als folter. die meisten wissenschaftler sehen das ganz anders nun, bei ca. 3000 isozellen nicht verwunderlich.
und viele beispiele mehr.
dieser test zeigt einmal mehr, das zu viele leute in diesem land mit realität nicht am hut haben wollen, sich eine paralelgesellschaft der träume geschaffen haben, die nur denen zugänglich ist, die die härten des alltages nicht ausgesetzt sind. dazu all die zuträäger, die nur nicken, damit sie ihre miete zahlen können.
es ist unseren damen und herren politikerInnen wichtiger, einen schein aufrecht zu erhalten, als wirklich das aufzubauen, in dem wir angeblich leben. einen demokratischen rechtsstaat, in dem menschrechte wahrhaftig wichtig genommen werden. nicht nur in irgendwelchen tests, die ein sehender mensch niemals bestehen könnte.
08.07.2008 21:54 Uhr
von Lasse Frieling:
Wer hier mehr als drei Fehler macht, sollte das Land lieber schleunigst verlassen. Die beantwortet doch jeder Zehntklässler ohne Probleme.
Wenn wir schon ein Einwanderungsland sein wollen (wer will das eigentlich?), dann sollten wir die Tests auch an denjenigen Staaten orientieren, die damit schon Erfahrung haben.
Das Ergebnis: Qualifizierte Nettosteuerzahler verschwinden, unqualifizierte Nettosozialleistungsnehmer strömen herein.
08.07.2008 20:20 Uhr
von Mal Nachgedacht:
Prima, mit Veröffentlichung von Fragen und Antworten wird der Test damit völlig obsolet ... taz, gleiche Moral wie Berliner Mathearbeits-Schummler?
Was soll so ein Test bewirken, wenn alle Antworten vorher öffentlich bekannt sind?
Buchstaben auswendig lernen kann man auch ohne jegliches Verständnis von deutschen Gesetzen oder dieser Gesellschaft. Um seine Rechte und Pflichten zu wissen, sollte allerdings eine Selbstverständlichkeit sein, wenn man hier leben will. Das wurde soeben untergraben.
1000 Gummipunkte!
08.07.2008 20:03 Uhr
von Name:
Was ist der Sinn hinter diesem Text? Wer kann am besten Auswendig lernen oder welcher Bewerber die meisten Fremdwörer versteht,...
Fragen die Wörter verwenden, die mit Sicherheit viele der "Urdeutschen" nicht einmal kennen.
08.07.2008 19:37 Uhr
von banik:
Ich habe schon seit längerem gehört, der Einbürgerungstest sei ein reiner Witz, und die Fragen hier bieten die totale Bestätigung.
1. Selbst ich als Oberstufenschülerin verstehe nicht jeden Begriff und könnte nicht jede Frage bantworten, woher soll dann ein Ausländer/ eine Ausländerin die entsprechenden sprachlichen und politischen Kenntnisse beziehen? Diese Frage wurde ja bereits von vielen aufgeworfen.
2. Sind politische Kenntnisse der deutschen Politik und des Staatswesens wirklich so essentiell für eine erfolgreiche Integration? Bedeutet das etwa eine niedrigere Wahrscheinlichkeit zu Kriminalität, Arbeitslosigkeit, etc.?
3. Abgesehen von der Frage nach dem Sinn dieser Fragen ist der Aufbau, meiner Meinung nach, nicht besonders klug, da viele Fragen sich (fast wörtlich) wiederholen und immer wieder die selben Themen angesprochen werden (wie oft kommt hier das Wort Meinungsfreiheit vor?). Dies kann zum Teil sogar irreführend sein.
4. Ähnlich wie beim typischen Politik-Unterricht hat diese Aufzählung und Wiederholung der Rechte, Grundrechte und Gestze in Deutschland auch irgendwie etwas Deutschland-Verherrlichendes, beinahe grenzend an Ideologie und ich wage sogar zu behaupten an Diskriminierung (indem Menschen ein Staatswesen präsentiert wird, in das sie wahrscheinlich nicht hinein dürfen, weil sie Ausländer sind und/oder nicht gut genug gebildet.)
Leserkommentare
04.04.2011 18:55 Uhr
von Einbürgerungstest:
Hier ist ein Kurzfilm-Tipp zum Einbürgerungstest, mit der Möglichkeit online anzuschauen: http://www.der-test-kurzfilm.de
04.04.2011 18:54 Uhr
von s.fuchs:
Entgegen dem, was hier am Rande des Beitrags suggeriert werden soll, handelt es sich hier nicht um einen Gesinnungstest. Auch haben die Fragen nichts mit Deutschtümelei zu tun. Der Test ist sicher nicht optimal gestaltet, trotzdem macht er durchaus Sinn.
Bei der bisherigen Einbürgerung war klar, dass sich der Neubürger zum Grundgesetz bekennen muss. Die Probleme bei bestimmten Einwanderermilieus haben allerdings gezeigt, dass dieses häufig nicht wirklich beachtet wird, dessen Bedeutung und Inhalt gar nicht bekannt ist. Für Einwanderer und Neubürger ist die Auseinandersetzung mit unserem GG und den wesentlichen Grundwerten einer modernen, liberalen Gesellschaft eine Notwendigkeit. Gerade dann, wenn sie aus Gesellschaften kommen, deren Strukturen archaisch, patriarchalisch geprägt sind. Hier geht es auch nicht um die Frage, ob deutsche Bürger den Test bestehen würden. Weswegen W. Brandt in Polen einen Kniefall machte, werden junge Menschen,die hier geboren wurden sicher auch nicht mehr wissen. Spielt aber doch keine Rolle. Hier geht es lediglich darum, sich mit der Geschichte und der Rolle Deutschlands im 2.WK auseinanderzusetzen. Das sollte jeder Schüler, egal an welcher Schule, mal getan haben. Aber leider gibt es eben auch Schulen, an denen Unterricht gar nicht mehr möglich ist
04.04.2011 18:54 Uhr
von Marc:
Und? Relativ simle und einleuchtende Aufgaben. Warum ueberall das Getoens? In anderen Laendern muesste man - bevor man solche Fragen beantworten darf - sogar noch Qualifikationen nachweisen!
04.04.2011 18:54 Uhr
von Lasse Frieling:
Wer hier mehr als drei Fehler macht, sollte das Land lieber schleunigst verlassen.
Die beantwortet doch jeder Zehntklässler ohne Probleme.
Wenn wir schon ein Einwanderungsland sein wollen (wer will das eigentlich?), dann sollten wir die Tests auch an denjenigen Staaten orientieren, die damit schon Erfahrung haben.
Das Ergebnis: Qualifizierte Nettosteuerzahler verschwinden, unqualifizierte Nettosozialleistungsnehmer strömen herein.
04.04.2011 18:54 Uhr
von banik:
Ich habe schon seit längerem gehört, der Einbürgerungstest sei ein reiner Witz, und die Fragen hier bieten die totale Bestätigung.
1. Selbst ich als Oberstufenschülerin verstehe nicht jeden Begriff und könnte nicht jede Frage bantworten, woher soll dann ein Ausländer/ eine Ausländerin die entsprechenden sprachlichen und politischen Kenntnisse beziehen? Diese Frage wurde ja bereits von vielen aufgeworfen.
2. Sind politische Kenntnisse der deutschen Politik und des Staatswesens wirklich so essentiell für eine erfolgreiche Integration? Bedeutet das etwa eine niedrigere Wahrscheinlichkeit zu Kriminalität, Arbeitslosigkeit, etc.?
3. Abgesehen von der Frage nach dem Sinn dieser Fragen ist der Aufbau, meiner Meinung nach, nicht besonders klug, da viele Fragen sich (fast wörtlich) wiederholen und immer wieder die selben Themen angesprochen werden (wie oft kommt hier das Wort Meinungsfreiheit vor?). Dies kann zum Teil sogar irreführend sein.
4. Ähnlich wie beim typischen Politik-Unterricht hat diese Aufzählung und Wiederholung der Rechte, Grundrechte und Gestze in Deutschland auch irgendwie etwas Deutschland-Verherrlichendes, beinahe grenzend an Ideologie und ich wage sogar zu behaupten an Diskriminierung (indem Menschen ein Staatswesen präsentiert wird, in das sie wahrscheinlich nicht hinein dürfen, weil sie Ausländer sind und/oder nicht gut genug gebildet.)
11.02.2011 17:46 Uhr
von Einbürgerungstest:
Hier ist ein Kurzfilm-Tipp zum Einbürgerungstest, mit der Möglichkeit online anzuschauen: http://www.der-test-kurzfilm.de
11.02.2011 17:46 Uhr
von Irene Glaschick:
bei einigen Antworten war ich doch überrascht:
- zu Frage 57: Seit wann wählt der Bundesrat den Bundeskanzler?
- zu Frage 65: Und der Bundestag wählt den Kanzler/Kanzlerin nicht?
- zu Frage 72: Habe ich da was verpasst? Hat Rüttgers gegen Frau Merkel geputscht, während sie in Japan weilt?
- zu Frage 115: Warum kann nur Mann wählen?
- zu Frage 275: Seit wann braucht man schon zur Eheschließung einen Anwalt? Ich dachte, den braucht man erst zur Scheidung.
- zu Frage 285: Wenn die Nebenkosten so weiter steigen wie in letzter Zeit, dann wird die Miete vielleicht mal zu den Nebenkosten gehören, zur Zeit rechne ich sie aber noch als Hauptkostenfaktor.
11.02.2011 17:46 Uhr
von s.fuchs:
Entgegen dem, was hier am Rande des Beitrags suggeriert werden soll, handelt es sich hier nicht um einen Gesinnungstest. Auch haben die Fragen nichts mit Deutschtümelei zu tun. Der Test ist sicher nicht optimal gestaltet, trotzdem macht er durchaus Sinn.
Bei der bisherigen Einbürgerung war klar, dass sich der Neubürger zum Grundgesetz bekennen muss. Die Probleme bei bestimmten Einwanderermilieus haben allerdings gezeigt, dass dieses häufig nicht wirklich beachtet wird, dessen Bedeutung und Inhalt gar nicht bekannt ist. Für Einwanderer und Neubürger ist die Auseinandersetzung mit unserem GG und den wesentlichen Grundwerten einer modernen, liberalen Gesellschaft eine Notwendigkeit. Gerade dann, wenn sie aus Gesellschaften kommen, deren Strukturen archaisch, patriarchalisch geprägt sind. Hier geht es auch nicht um die Frage, ob deutsche Bürger den Test bestehen würden. Weswegen W. Brandt in Polen einen Kniefall machte, werden junge Menschen,die hier geboren wurden sicher auch nicht mehr wissen. Spielt aber doch keine Rolle. Hier geht es lediglich darum, sich mit der Geschichte und der Rolle Deutschlands im 2.WK auseinanderzusetzen. Das sollte jeder Schüler, egal an welcher Schule, mal getan haben. Aber leider gibt es eben auch Schulen, an denen Unterricht gar nicht mehr möglich ist
11.02.2011 17:46 Uhr
von Name:
Was ist der Sinn hinter diesem Text?
Wer kann am besten Auswendig lernen oder welcher Bewerber die meisten Fremdwörer versteht,...
Fragen die Wörter verwenden, die mit Sicherheit viele der "Urdeutschen" nicht einmal kennen.
11.02.2011 17:46 Uhr
von banik:
Ich habe schon seit längerem gehört, der Einbürgerungstest sei ein reiner Witz, und die Fragen hier bieten die totale Bestätigung.
1. Selbst ich als Oberstufenschülerin verstehe nicht jeden Begriff und könnte nicht jede Frage bantworten, woher soll dann ein Ausländer/ eine Ausländerin die entsprechenden sprachlichen und politischen Kenntnisse beziehen? Diese Frage wurde ja bereits von vielen aufgeworfen.
2. Sind politische Kenntnisse der deutschen Politik und des Staatswesens wirklich so essentiell für eine erfolgreiche Integration? Bedeutet das etwa eine niedrigere Wahrscheinlichkeit zu Kriminalität, Arbeitslosigkeit, etc.?
3. Abgesehen von der Frage nach dem Sinn dieser Fragen ist der Aufbau, meiner Meinung nach, nicht besonders klug, da viele Fragen sich (fast wörtlich) wiederholen und immer wieder die selben Themen angesprochen werden (wie oft kommt hier das Wort Meinungsfreiheit vor?). Dies kann zum Teil sogar irreführend sein.
4. Ähnlich wie beim typischen Politik-Unterricht hat diese Aufzählung und Wiederholung der Rechte, Grundrechte und Gestze in Deutschland auch irgendwie etwas Deutschland-Verherrlichendes, beinahe grenzend an Ideologie und ich wage sogar zu behaupten an Diskriminierung (indem Menschen ein Staatswesen präsentiert wird, in das sie wahrscheinlich nicht hinein dürfen, weil sie Ausländer sind und/oder nicht gut genug gebildet.)
12.08.2010 05:34 Uhr
von haschima:
Ein echt schlechter witz, erstens bezweifel ich auch das nichtmal 25% der deutschen den test bestehen, zweitens hat mein vorredner recht, Der test orientiert sich an einem "möchtegern" Deutschland, es wird sich auf so manches gesetz berufen das defakto nicht existent ist/keine anwendung findet, die realytät weicht sogar soweit ab das ich behaupte das ein ausländer der seit jahrzehnten hier lebt/ ein "guter deutscher" ist, den test, wenn er wahrheisgemäss antwortet durchfliegt.
Und sowiso, ein stück propagandageschichte!!!
Nicht die richtige antwort zählt, sondern das richtige kreutz.
Also liebe anwärter, fragebogen lernen, machen, und zurück zur reality
17.08.2008 13:05 Uhr
von Einbürgerungstest:
Hier ist ein Kurzfilm-Tipp zum Einbürgerungstest, mit der Möglichkeit online anzuschauen: http://www.der-test-kurzfilm.de
09.07.2008 15:45 Uhr
von Irene Glaschick:
bei einigen Antworten war ich doch überrascht:
- zu Frage 57: Seit wann wählt der Bundesrat den Bundeskanzler?
- zu Frage 65: Und der Bundestag wählt den Kanzler/Kanzlerin nicht?
- zu Frage 72: Habe ich da was verpasst? Hat Rüttgers gegen Frau Merkel geputscht, während sie in Japan weilt?
- zu Frage 115: Warum kann nur Mann wählen?
- zu Frage 275: Seit wann braucht man schon zur Eheschließung einen Anwalt? Ich dachte, den braucht man erst zur Scheidung.
- zu Frage 285: Wenn die Nebenkosten so weiter steigen wie in letzter Zeit, dann wird die Miete vielleicht mal zu den Nebenkosten gehören, zur Zeit rechne ich sie aber noch als Hauptkostenfaktor.
09.07.2008 14:24 Uhr
von s.fuchs:
Entgegen dem, was hier am Rande des Beitrags suggeriert werden soll, handelt es sich hier nicht um einen Gesinnungstest. Auch haben die Fragen nichts mit Deutschtümelei zu tun. Der Test ist sicher nicht optimal gestaltet, trotzdem macht er durchaus Sinn.
Bei der bisherigen Einbürgerung war klar, dass sich der Neubürger zum Grundgesetz bekennen muss. Die Probleme bei bestimmten Einwanderermilieus haben allerdings gezeigt, dass dieses häufig nicht wirklich beachtet wird, dessen Bedeutung und Inhalt gar nicht bekannt ist. Für Einwanderer und Neubürger ist die Auseinandersetzung mit unserem GG und den wesentlichen Grundwerten einer modernen, liberalen Gesellschaft eine Notwendigkeit. Gerade dann, wenn sie aus Gesellschaften kommen, deren Strukturen archaisch, patriarchalisch geprägt sind. Hier geht es auch nicht um die Frage, ob deutsche Bürger den Test bestehen würden. Weswegen W. Brandt in Polen einen Kniefall machte, werden junge Menschen,die hier geboren wurden sicher auch nicht mehr wissen. Spielt aber doch keine Rolle. Hier geht es lediglich darum, sich mit der Geschichte und der Rolle Deutschlands im 2.WK auseinanderzusetzen. Das sollte jeder Schüler, egal an welcher Schule, mal getan haben. Aber leider gibt es eben auch Schulen, an denen Unterricht gar nicht mehr möglich ist
09.07.2008 00:44 Uhr
von Marc:
Und? Relativ simle und einleuchtende Aufgaben. Warum ueberall das Getoens? In anderen Laendern muesste man - bevor man solche Fragen beantworten darf - sogar noch Qualifikationen nachweisen!
08.07.2008 22:45 Uhr
von heiko kokemoor:
15: Was verbietet das deutsche Grundgesetz?
* Militärdienst
* Zwangsarbeit
* freie Berufswahl
* Arbeit im Ausland
ja, die antwort muss mensch auswendig lernen, besonders, wenn er/sie schon länger hier lebt.
1 euro jobs oder die neue variante, die 0 euro jobs (z.b. bielefeld) abzulehnen, hat unmittelbare konsequenzen, obwohl kaum einer dieser tätigkeiten der anforderung der "zusätzlichen arbeit" gerecht wird und direkte auswirkungen auf den ersten arbeitsmarkt hat.
ups, da steht noch eine lebenserfahrung der gewünschten antwort im test entgegen:
3: Deutschland ist ein Rechtsstaat: Was ist damit gemeint?
* Alle Einwohner/Einwohnerinnen und der Staat müssen sich an die Gesetze halten.
* Der Staat muss sich nicht an die Gesetze halten.
* Nur Deutsche müssen die Gesetze befolgen.
* Die Gerichte machen die Gesetze.
nun, antwort zwei ist meiner erfahrung nach nicht so abwegig.
genauso folter, eine weitere antwortmöglichkeit in einer frage
isohaft gilt in deutschland offiziell nicht als folter.
die meisten wissenschaftler sehen das ganz anders
nun, bei ca. 3000 isozellen nicht verwunderlich.
und viele beispiele mehr.
dieser test zeigt einmal mehr, das zu viele leute in diesem land mit realität nicht am hut haben wollen, sich eine paralelgesellschaft der träume geschaffen haben, die nur denen zugänglich ist, die die härten des alltages nicht ausgesetzt sind.
dazu all die zuträäger, die nur nicken, damit sie ihre miete zahlen können.
es ist unseren damen und herren politikerInnen wichtiger, einen schein aufrecht zu erhalten, als wirklich das aufzubauen, in dem wir angeblich leben.
einen demokratischen rechtsstaat, in dem menschrechte wahrhaftig wichtig genommen werden.
nicht nur in irgendwelchen tests, die ein sehender mensch niemals bestehen könnte.
08.07.2008 21:54 Uhr
von Lasse Frieling:
Wer hier mehr als drei Fehler macht, sollte das Land lieber schleunigst verlassen.
Die beantwortet doch jeder Zehntklässler ohne Probleme.
Wenn wir schon ein Einwanderungsland sein wollen (wer will das eigentlich?), dann sollten wir die Tests auch an denjenigen Staaten orientieren, die damit schon Erfahrung haben.
Das Ergebnis: Qualifizierte Nettosteuerzahler verschwinden, unqualifizierte Nettosozialleistungsnehmer strömen herein.
08.07.2008 20:20 Uhr
von Mal Nachgedacht:
Prima, mit Veröffentlichung von Fragen und Antworten wird der Test damit völlig obsolet ... taz, gleiche Moral wie Berliner Mathearbeits-Schummler?
Was soll so ein Test bewirken, wenn alle Antworten vorher öffentlich bekannt sind?
Buchstaben auswendig lernen kann man auch ohne jegliches Verständnis von deutschen Gesetzen oder dieser Gesellschaft. Um seine Rechte und Pflichten zu wissen, sollte allerdings eine Selbstverständlichkeit sein, wenn man hier leben will. Das wurde soeben untergraben.
1000 Gummipunkte!
08.07.2008 20:03 Uhr
von Name:
Was ist der Sinn hinter diesem Text?
Wer kann am besten Auswendig lernen oder welcher Bewerber die meisten Fremdwörer versteht,...
Fragen die Wörter verwenden, die mit Sicherheit viele der "Urdeutschen" nicht einmal kennen.
08.07.2008 19:37 Uhr
von banik:
Ich habe schon seit längerem gehört, der Einbürgerungstest sei ein reiner Witz, und die Fragen hier bieten die totale Bestätigung.
1. Selbst ich als Oberstufenschülerin verstehe nicht jeden Begriff und könnte nicht jede Frage bantworten, woher soll dann ein Ausländer/ eine Ausländerin die entsprechenden sprachlichen und politischen Kenntnisse beziehen? Diese Frage wurde ja bereits von vielen aufgeworfen.
2. Sind politische Kenntnisse der deutschen Politik und des Staatswesens wirklich so essentiell für eine erfolgreiche Integration? Bedeutet das etwa eine niedrigere Wahrscheinlichkeit zu Kriminalität, Arbeitslosigkeit, etc.?
3. Abgesehen von der Frage nach dem Sinn dieser Fragen ist der Aufbau, meiner Meinung nach, nicht besonders klug, da viele Fragen sich (fast wörtlich) wiederholen und immer wieder die selben Themen angesprochen werden (wie oft kommt hier das Wort Meinungsfreiheit vor?). Dies kann zum Teil sogar irreführend sein.
4. Ähnlich wie beim typischen Politik-Unterricht hat diese Aufzählung und Wiederholung der Rechte, Grundrechte und Gestze in Deutschland auch irgendwie etwas Deutschland-Verherrlichendes, beinahe grenzend an Ideologie und ich wage sogar zu behaupten an Diskriminierung (indem Menschen ein Staatswesen präsentiert wird, in das sie wahrscheinlich nicht hinein dürfen, weil sie Ausländer sind und/oder nicht gut genug gebildet.)