• 29.11.2008

Die Finanzkrise und die Medien

Existenzangst in den Redaktionen

Panisch rufen Deutschlands Leitartikler nach größtmöglichen Konjunkturprogrammen. Sie treibt weniger die Sorge ums Gemeinwohl als die Krise in der eigenen Branche.von Ralph Bollmann

  • 01.12.2008 13:21 Uhr

    von Christian Sauer:

    Dafür muss man die taz lieben. Dieser Text hätte nirgendwo sonst stehen können. Er bringt den Mangel an Selbstreflexion in der Branche wunderbar auf den Punkt: Krise ist, wenn ich nicht mehr Business fliegen darf; Krise ist, wenn ich trotz meiner immensen Kompetenzen und Leistungen auf Sozialplanlisten gerate. Zwar erleben Medienkollegen da nur, was Hochqualifizierte aus anderen Branchen längst durchgemacht haben. Aber man ist ja nicht irgendwer.
    Auf solche Vertreter der vierten Gewalt passt (leider) das Wort von Breyten Breytenbach: Ein Journalist ist eine Kreuzung aus einem Hai und einem Esel.

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