Deutschland ignoriert EU-Richtlinie
Ehsan, abgeschoben auf die Straße
Der 17-jährige Afghane Ehsan Jafary hatte bei seiner Abschiebung nach Italien Anspruch auf Unterkunft und Betreuung. In der Praxis werden Jugendliche wie er allein gelassen.von Fabian Jellonnek
Leserkommentare
02.01.2012 17:07 Uhr
von Tip:
In Mailand gibt es Antirassisten, soziale Zentren und besetzte Häuser, also Pennplätze und Fressebuch ham die auch alle, z.b. Ciclofficina: http://www.facebook.com/note.php?note_id=10150111121306600&comments
Da kann man dann auf Scheiss Deutschland scheissen und im Winter werden immer Radkuriere gesucht.
02.01.2012 16:35 Uhr
von maoam:
Ich finde es gut, dass Milliarden zur Rettung korrupter finanzjongleure ausgegeben werden, wenn es aber um ein paar Millionen zum Schutz von Menschenleben geht, sich hier gleich die BLÖD-Leser-Front versammelt und ihren Hass auf Ausländer freien Lauf lässt.
Nicht wahr, Sandra und Robert?
KEIN MENSCH IST ILLEGAL
Interesse daran, dass Extremisten, wie die Taliban, keinen weiteren Zulauf bekommen, besteht bei solchen Äußerungen wohl auch eher nicht.
Hier abschieben um sie dort zu bombardieren....
Im Namen der deutschen Leidkultur.
02.01.2012 13:33 Uhr
von noevil:
Der Name Rochsana Soraya (BAMF) klingt in meinen Ohren persisch. Auch wenn ich kein persönliches Engagement an dieser Stelle erwarten kann, wäre mir lieber, die TAZ würde den Namen der wahren Verantwortlichen im BAMF nennen.
Verdammt nochmal, es tut grundsätzlich weh, einen hilflosen 17jährigen Jungen einfach hinaus zu werfen und es ist eine himmelschreiende christliche Schande. Unsere Warmherzigkeit beschränkt sich mehr und mehr auf leere Worthülsen und gefühlvolle hohle Phrasen. Aber wer kann uns schon zwingen, uns beim barmherzigen christlichen Wort nehmen?
Wie würden wir uns als Deutsche im Ausland fühlen? Wir bekommen es im Kleinen ja heute schon häufig "von Amts wegen" gezeigt. Wir können nur hoffen, dass niemand von uns jemals in einem anderen Land auf die Barmherzigkeit der dortigen Behörden angewiesen sein wird. Da bräuchten wir wohl gar nicht erst auf dem Amtsweg auftauchen, in der Hoffnung, keinen höhnisch ausgestreckten Mittelfinger sehen zu müssen.
02.01.2012 13:27 Uhr
von Norbert:
Hier ist wohl wohl zunächst Italien in der Verantwortung, sich an geltende Richtlinien zu halten. Ausserdem finde ich es merkwürdig, die Einhaltung der Richtlinien von Deutschland zu fordern, aber mit keinem Wort zu erwähnen, dass Ehsan Jafary mehrfach gegen geltendes Recht verstoßen hat und damit keinerlei Chance auf Anerkennung mehr hat. Wieso wird eigentlich Ehsan Jafary mit Klarnamen genannt? Sonst macht ihr das doch auch nicht? Kurzum: Dieser Fall eignet sich wohl kaum, um Verständnis zu erreichen.
02.01.2012 12:21 Uhr
von R.Niebert:
Der hat's aber weit geschafft. Von Afghanistan ganz bis nach Deutschland. Hätte er nicht vorher schon bleiben können?
Und der Steuerzahler soll mal wieder alles zahlen?
Übrigens sind Schüler von Asylanten meistens alles mindestens 1 - 5 Jahre jünger als sie aussehen.
Geburtstag haben sie fast alle am 01.01.
Insider wissen, wovon ich spreche.
02.01.2012 11:37 Uhr
von Sandra:
Ich finde es gut das Deutschland nicht alles mitmacht was die EU befiehlt! Diese EU-Richtlinie ist nicht durch das Volk legitimiert, wir wurden nicht dazu befragt! Vielleicht könnten ja Grüne und Linke nachträglich eine Volksabstimmung zur Ausschaffung von Illegalen einbringen, von CDU und SPD glaube ich kaum das sowas passiert.