• 21.02.2009

Deutsche legen keine Vorräte an

Bundesregierung rät zum Hamstern

Die Vorratshaushaltung ist aus der Mode gekommen. Dennoch empfiehlt die Bundesregierung, stets für zwei Wochen genügend Essen im Haus zu haben.von Hanna Gersmann

  • 11.03.2009 23:27 Uhr

    von hobewi:

    soso, man wundert sich drüber, dass "plötzlich" gehamstert werden sollte!! wenn man sich allerdings anschaut, wie es auf dieser Welt zugeht, kann man sich eigentlich nur fragen: Warum hat es nur so lange gedauert, bis alles zusammenbricht? Solange wir alle, die Großen und die Kleinen, manipuliert werden von Politik, Werbung, Medien usw. nicht endlich einsehen, dass es kein "immer-mehr" geben kann, solange wird sich an dieser Situation nichts ändern. Aber wir brauchen ja jedes Jahr ein neues Auto, Handy, TV und was weiß ich noch alles. Die Frage ist aber: Wozu? Die Menschen sind mit nichts zufrieden, im Wortsinn! "Zu Frieden" bereit, d.h. es reicht für mich, mehr brauche ich nicht und mitnehmen kann ich sowieso nichts. Wir brauchen uns nicht zu wundern, dass es jetzt 5 vor 12 ist. Wir sind selber schuld! Ganz einfach! Anstatt selber zu denken, was wir wirklich brauchen, lassen wir uns immer noch aufschwatzen, "wie schön das Leben sein kann, wenn wir dies und das auch noch hätten, täten oder anstreben würden". Machen wir uns nichts vor: die Zeit ist vorbei mit Halli-Galli. Na und? Meine Meinung: solange ich, egal, ob als kleiner Angestellter, Arbeiter oder sonstwas, essen, trinken und wohnen kann, ist es ok. Krank machen wir uns selber durch unser Bedürfnis nach "immer-mehr"-seelisch krank und nur auf das Diesseits konzentriert. Denkt mal nach! Es gibt noch mehr, und zwar da, wo wir am wenigsten nachschauen - in unserem Innern-unserer Seele!! Der Fehler bei uns Menschen ist, dass wir "Glück" immer nur mit Geld, Reichtum und sonst was verbinden. Schon mal drüber nachgedacht, was passiert, wenn wir plötzlich nicht mehr sind?! Zählt das dann auch noch?

    Also, nix für ungut, aber Ihr werdet es noch sehen, dass sich vieles ändern wird, und dann so "wichtige" Dinge wie Geld, Ruhm, Macht usw. keine Bedeutung mehr haben.

    In diesem Sinne eine schöne, gute und vor allem "ehrlich-zu-Euch-selber"-Zeit

    hobewi

  • 08.03.2009 13:29 Uhr

    von Der Aufklärer:

    Also irgendwie haben einige leute ein falsches denken und den hang dazu alles ins lächerliche zuziehen nur weil sie es nicht glauben wollen, das Ihre Welt zerstört wird.
    Wir sind nur sklaven einer GmbH

  • 02.03.2009 19:50 Uhr

    von Martin Lauchenauer:

    Kollaps der Industrieproduktion in einem Jahr gemäss einem neuen, seriös einzustufenden Bericht des "Telegraph.co.uk". Hinter den Ländern steht wieviel der Fabrikenausstoss in einem Jahr zurückgegangen ist..

    Factory output is collapsing at the fastest pace everywhere. The figures for the most recent month available are, year-on-year: Taiwan (-43pc), Ukraine (-34pc), Japan (-30pc), Singapore (-29pc), Hungary (-23pc), Sweden (-20pc), Korea (-19pc), Turkey (-18pc), Russia (-16pc), Spain (-15pc), Poland (-15pc), Brazil (-15pc), Italy (-14pc), Germany (-12pc), France (-11pc), US (-10pc) and Britain (-9pc). Norway sails blissfully on (+4pc). What do they drink up there?

    http://www.telegraph.co.uk/finance/comment/ambroseevans_pritchard/4884975/We-need-shock-and-awe-policies-to-halt-depression.html

    worldnetdaily.com meldet, dass tausende von chinesischen Fabriken geschlossen wurden und Millionen von Arbeitern ihren Job verloren... Der Industrieoutput hauptsächlich Richtung USA bricht zusammen.

    Es wird auch gemeldet, dass die Hillary Clinton in China die Regierung aufgefordert hat, weiterhin in US-Dollar-Bonds zu investieren, um praktisch die amerikanische Wirtschaft (- zumindest noch eine kurze Weile -) am Leben zu erhalten.
    Anscheinend kriegt das kommunistische China dafür Besitzrechte in und an den USA.

    http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2009/02/obama-grants-eminent-domain-rights-to-american-land-to-china.html

    Worldnetdaily berichtet, dass Umstürze, Unruhen und Kriege die Folge sein werden.

  • 27.02.2009 17:08 Uhr

    von elitejournalist:

    So ich hoffe, dass es langsam auch in dem egozentrischsten Journalistenhirn angekommen ist, was gerade auf der Welt passiert und WARUM das so ist, warum fragt niemand mehr nach dem WARUM....??

    Ich bin es so leid zu lesen, das etwas so IST wie es IST und wer daran gefälligst Schuld zu sein hat, wenn es aber daran geht die Augen zu öffnen, dann zieht ihr Journalisten das Schwänzchen ein, weil ihr es mit der Angst zutun bekommt, nech ?

    Was könnte sonst der Grund sein, für diesen erbärmlichen Versuch der Presse, die "Realität" hahaha wirklichkeitsgetreu abzubilden und auch noch objektiv. Es scheint mir als ob die neue Objektivität eher nur ein Mittel ist um die Schubladen im der Kommode gut zu ölen.

    Hallo !!! dass Internet offenbart einem leider die Reichweite der Illusion der da die Massen inkl. Journalisten-Mehrheit "hinterher rennt".

    Wie fühl sich eigentlich ein Journalist heute, wenn er/sie "objektiv" im Netz recherchiert und auf Blogs usw erschüttert feststellt, dass da draußen hunderte ja evtl. tausende sind, die in einem Monat mehr Input und Wissen verbreiten wie es ein Nachrichten LOL Magazin in einem ganzen Jahr nicht schafft???


    Wenn auch ihr liebe Journalisten, nicht anfangt umzudenken, bleibt euch am Ende auch nur die Rolle des Kommentators, ja genau, dass ist aus der Presse zu 90 % geworden "Kommentatoren". Aber wie etwas ist, dass kann jeder Sehen .... nur warum etwas so geworden ist und was logischerweise daraus resultiert (nech meine lieben Wirtschafts Journalisten) das nicht.

    Naja is eh schon alles zu spät, aber das Ignorieren der Informationsmacht Internet, in der Öffentliche Debatte und in Zeitungen zeigt 100% die Starre im Denken von Politikern wie Journalisten, die wie seit hundert Jahren, eigentlich nur die Möglichkeit bekommen "Hofberichterstattung" zu launchen ;)

    Es ist Zeit !!! Logisch zu denken und das wahre Potential des Internets ANZUERKENNEN und zu BENUTZEN /AUSZUBAUEN.

    Alles andere ist Zeitverschwendung und dient nur Zerrbildern und Voodoopuppen, in die jeder Stammtisch dann mal reinstechen darf und gut is.

    WIR BRAUCHEN KEINE JOURNALISTEN DIE DNEKEN, DAS WEB BEKÄME SEINEN WAHRHEITSGEHALTS STATUS ERST DURCH DIE ZEITUNGEN USW.

    allein die Diskussion um Blogger Vs. Journalist zeigt auf jeden Fall wer ganz ganz schnell umdenken sollte wenn er/sie nicht nur noch zum Papagei mutieren will.


    Sorry aber so ist es und ihr wisst es auch.




    peace

  • 25.02.2009 00:43 Uhr

    von vic:

    Wenn es kein Brot geben sollte, essen wir halt Kuchen.
    Ich habe jedenfalls weder Geld noch Raum für Vorratshaltung.
    Geh ich eben schnorren.

  • 23.02.2009 23:47 Uhr

    von Mireille:

    Wir haben uns heute eine Hochzeitstorte aus Fleisch gebacken:
    http://www.flittr.de/Rezept-Hochzeitstorte-aus-Fleisch
    Die reicht uns erstmal für ein paar Tage.

  • 23.02.2009 17:51 Uhr

    von beema:

    Die angebotenen Artikel auf Krisenvorsorge_com
    sind überteuert! Googelt besser ein wenig und ihr werdet angemessene Preise finden.
    Der Herr von Krisenvorsorge_com will aus der Angst vor der Krise ordentlich Profit schlagen.
    Mein Urteil - Hände weg von der Seite.
    Es gibt bessere!
    Die Krise wird kommen, keine Frage aber versucht euch gezielt vorbereiten...und keine Panik!

  • 23.02.2009 16:34 Uhr

    von hackepeter:

    Die Seite ist schlecht, anmelden und so ein Mist.

    Schaut hier http://survival.4u.org/vorraete/ da werden genug Zusammenstellungen angeboten. Man kann schon für 15-20 Euro einen Monat überleben.

  • 23.02.2009 15:53 Uhr

    von Paula:

    Für Hartz-IV-Empfänger ist Vorratshaltung -soweit überhaupt möglich- doch nur zu empfehlen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß Hartz-IV-Empfänger ständig von substantiellen Engpäßen bedroht sind. Sei es, daß eine Kürzung/ein Ausbleiben der Hilfe wegen wie auch immer gearteter Unbotsmäßigkeit des Hilfeempfängers droht, daß ein Bescheid mal wieder nicht bearbeitet wird, oder vieles andere mehr. Insofern ist der Rat der Bundesregierung zwar zynisch, aber konsequent.

  • 23.02.2009 13:32 Uhr

    von NoName:

    http://www.google.de/search?q=lieferservice

  • 23.02.2009 12:19 Uhr

    von Mickey_blueyes:

    Oh man Leute, wenn ich diese Kommentare lese wird einem schlecht....

    "Der Mensch lernt erst wenn er Scheiße frist"

    Schaut euch doch mal um was wirtschaftlich gerade passiert!!! schaut nach island, irland us. usf.

    denkt ihr wirklich das uns das nicht ereilen wird???

    "Denn sie wissen nicht was Sie tun"

  • 23.02.2009 07:36 Uhr

    von Guerilla-Gärtner:

    Liebe TAZ-Redaktion: Ich finde es toll, so einen Artikel an einem Wochenende an zweiter Stelle, ziemlich oben, zu finden. Gerade Samstags, wo sich die Bevölkerung gerne in "Kurzweil" flüchtet und am liebsten noch weniger denkt als unter der Woche!

    Das Leben ist Vielfalt. Ebenso die Medienlandschaft. Es ist äußerst interessant, wie unterschiedlich sich die öffentlich-rechtlichen Medien und die ganzen anderen Meinungsbildner zu einem Thema äußern. Es war nie so einfach, sich seine Meinung zu bilden! Das ist jedoch ein aktiver Prozess! Wer hierauf vertraut, braucht nicht zur Distanz aufzufordern! Das machen Angsthasen! Jede Meinung muss erlaubt sein! JEDE!!! Auch bei der TAZ!!!

    Liebe Mitleser: Lasst Euch von diesem Artikel beeindrucken oder nicht. Sorgt vor oder lasst es sein! Vertraut auf die Regierung oder tut es nicht. Packt selbst mit an oder überlasst es anderen! Es ist EGAL was Ihr tut! Aber - um Gottes Willen - macht das was Ihr macht (oder nicht macht) mit ganzem Herzen! Unser zögerliches hin und her lamentieren ist echt schrecklich!

  • 22.02.2009 23:15 Uhr

    von Leserschwert:

    "Diesem Artikel fehlt es an Klarheit" hatte eine frühere taz-Chefredakteurin gerne geäußert. Das trifft leider auch auf diese Story zu, aus der nicht hervorgeht wie weit die Regierung wirklich aktuell zur Vorratshaltung aufruft. Soweit ich das von www.ernaehrungsvorsorge.de etc. erkennen kann gibt es dort keinen akuten Alarmruf sondern nur routinierte Vorsorgeinformationen. Und das ist wahrscheinlich auch gut so. Denn von Versorgungsengpässen sind wir derzeit wahrscheinlich weiter entfernt als in der Boomzeit im vergangenen Sommer, als z. B. in vielen Regionen Reis und Getreide knapp wurden.

    Und: Letztlich sollte man die Vorsorgemaßnahmen nicht überschätzen: Sie helfen einem nur kurzzeitige akute Notlagen zu überstehen. Gegen länger anhaltende Krisen wären die ollen Konserven dagegen nicht mehr als ein kleines Trostpflaster.

  • 22.02.2009 20:59 Uhr

    von Gerhard:

    Achtung: Der Betreiber der verlinkten website krisenvorsorge.com ist anscheinend Scientologe:

    http://www.truthaboutscientology.com/stats/by-name/g/gerhard-spannbauer.htm

  • 22.02.2009 16:21 Uhr

    von wolfgang:

    Im Artikel von H. Gersmann wird auf eine Webseite verwiesen, die unter anderem folgendes Zitat enthält:"Eine Clique superreicher Familien (Rockefeller, Rothschild, Morgan und weitere) arbeitet seit Generationen daran, die Welt unter ihre Kontrolle zu bringen und hat dieses Ziel dadurch erreicht, dass es ihr gelang, sich das weltweite Finanzsystem unter den Nagel zu reißen." Ich finde es gerade für die Taz (eigentlich für jede Zeitung) journalistisch schlecht solche Verschwörungsseiten ohne Distanzierung zu zitieren.

  • 22.02.2009 16:20 Uhr

    von Stasi-2.0-Informant:

    Leute, ich bin ja entsetzt wie viele Leute hier noch gar nicht wissen wie Ernst die Krise unseres Schuldgeldsystems ( Geld wird durch Kredite erzeugt ) ist. Hier wird " Panikmache " vorgeworfen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Politiker streuen den Leuten hier Sand in die Augen, jetzt vielleicht nicht mehr so wie im September. In Spanier waren die Regale leer, weil nur die LKW-Fahrer gestreikt haben, also nur ein Element ausgefallen ist. Was ist wenn mehrere Elemente der der Versorgungskette ausfallen oder gar unser Finanzsysten ( keine Zulieferung ohne Bezahlung etc . ) ?
    Im Oktober hätte es beihnahe einen Bankrun gegeben. Ein Bankrun ist deshalb so schlimm weil die Banken das 10-fache der Einlagen ( oder noch mehr ) ihrer Kunden verleihen dürfen und weil maximal 10 % der Einlagen auch als Bargeld vorhanden ist. Giral-Geld ist nämlich kein Geld, sondern nur der Anspruch auf solches . Wenn die Leute auf die Idee kommen nur 11 % ihre Einlagen rauszuholen, dann müssten die Banken passen, weil es so viel Bargeld gar nicht gibt. Folge wäre ein Panik-"Bankrun" und die Banken müssten schließen.
    Lustig finde ich die Kommentare, dass mit der Panik der Schäublischen Orwell-Politik Vorschub geleistet werden soll. Es ist m.E. ziemlich genau umgekehrt. Die Anstrengungen unserer Polit-Eliten die Republik in ein Orwell-Polizeistaat mit Schießerlaubnis gegen Aufständische wird sehr verständlich , wenn man unser Finanzsystem begriffen hat. Die Politiker haben eine irre ( berechtigte ) Angst vor diese Crash und folgenden revolutionären Unruhen. Sie versuchen sich damit vorm betrogenem Volk ( unser Geldsystem ist ein Pyramidenspiel ) abzusichern.

    Stasi-2.0-Informant

  • 22.02.2009 15:44 Uhr

    von Peter Meier:

    So ein Quatsch. Das Bundesamt für Ernährung rät seit den 1960er Jahren zur Krisenvorsorge. Das ist ganz normal. Warum wird das hier wieder nach 40 Jahren als neue Weisheit verkauft? - Es ist interessant, dass Sie hier kommerzielle Werbung für Herrn Spannbauers Internetseite machen. Die taz sollte sich schämen. Oder welche Gelder sind hier hin- und hergeflossen?? Der Betreiber o.g. Seite ist ein Panikmacher ganz besonderer Art, der von der Angst (die er selbst erzeugt) seiner Kunden Euro um Euro zusammenscheffelt. Zur Krisenvorsorge gibt es derzeit bessere und seriösere Internetseiten und -foren. Google hilft!

    P.M.

  • 22.02.2009 14:39 Uhr

    von neptis:

    Öm, da muss man sich doch fragen, auf was für Seiten die taz so verlinkt.
    Mal ein paar Schmankerl von krisenvorsorge.com:

    Die wahren Ursachen der Finanzkrise:
    "1. Eine Clique superreicher Familien (Rockefeller, Rothschild, Morgan und weitere) arbeitet seit Generationen daran, die Welt unter ihre Kontrolle zu bringen und hat dieses Ziel dadurch erreicht, dass es ihr gelang, sich das weltweite Finanzsystem unter den Nagel zu reißen. "


    Persönliche Sicherheit:
    "Die Armbrust ist die ideale Waffe, um das unmittelbare Zuhause zu sichern. Man kann auch einen klaren Warnschuss einen halben Meter neben den Gegner abgeben. Die Armbrust hat eine enorme Durchschlagskraft und daher eine sehr bedrohliche Einwirkung. Auf 20 Meter Schußentfernung wird ein Lederfußball mit normalen Pfeilen doppelt durchdrungen."

  • 22.02.2009 14:15 Uhr

    von j.schiffmann:

    Also die Krise, wegen der es auf einmal nichts zu futtern gibt, ist dann auch pünktlich nach 14 Tagen vorbei?

    Im Kalten Krieg machte das ja wohl noch Sinn, wo es jeden Tag zum Krieg kommen konnte - aber jetzt?
    Für ein paar Tage Dosenfutter hat doch wohl jeder, falls man z.B. mal eingeschneit ist (in meiner Gegend eh unmöglich).

    BTW, was mache ich mit 170kg Weizen? In der Kaffeemühle mahlen - ach, da braucht man noch ne teure Getreidemühle.

    Schrebergarten anschaffen? Krise im Winter = eh pech gehabt, Krise im Sommer = Rund um die Uhr Bewachung das keiner den Kohl klaut?

    Was für ein Schmarrn...

  • 22.02.2009 14:09 Uhr

    von John F. Doe:

    Auf das es nur Panikmache ist, aber einen 2-Wochen-Vorrat kann ich mir auch nicht anlegen um an den ersten Kommentar anzuknüpfen...
    Also wie sicher ich mich für den Notfall ab, wenn ich am Existenzminimum entlangkrebse?
    Ausserdem sollte Deutschland doch in der Lage sein sich selbst zu versorgen, sollte also das internationale Handelsnetz gelähmt werden, müsste man halt auf die eigene Wirtschaft zurückgreifen, ist ja auch eine tolle Wachstumsmöglichkeit (vorausgesetzt es herrscht nicht schon eine Überproduktion, Stichworte Milchsee und Butterberg).
    Der Link zur Krisenvorsorge ist allerdings unter aller Sau, zu den Themen gibt es durchaus seriösere Seiten und noch hat der deutsche Durchschnitt ein höheres Niveau als z.B. der amerikanische, denen man solche Literatur wesentlich eher unterjubeln kann.
    Grundsätzlich sollte man den Leuten nicht Mittel an die Hand geben um ihre Situtation erträglich zu machen sondern zusehen, das die Ursachen der Probleme beiseitigt werden.
    Die aktuelle Finanzkrise ist künstlich generiert, wie schon in den 20ern, einfach nur um Mach zu sichern und Gier zu befriedigen.
    Es ist an der Zeit von einem finanz-orientierten System zu einer Ressourcen-basierenden Gesellschaft zu wechseln. Die Gesellschaft hat schon etliche Evolutionsstufen durchgemacht, es ist Zeit für die nächste.
    Amen

  • 22.02.2009 14:02 Uhr

    von Detlef Ouart:

    Die meisten leben sorglos und rechnen nicht mit Versorgungsengpässen. Dabei hat Island gezeigt wie schnell Supermärkte ausverkauft sein können. Die Weltwirtschaftskrise hat erst begonnen und Island hatts nur zuerst erwischt. Bald gibt es hier auch Schlangen vor den Banken und Notversorgung. Wer etwas Handlungsfreiheit behalten will der sorge vor.

  • 22.02.2009 12:48 Uhr

    von Viereck:

    Wie bitte? Ist das jetzt ein Konjunkturprogramm? Oder ist das in die Reihe: "Wer Bunker baut, wirft auch Bomben!" einzuordnen? Denkt man dran, das Ministerin Aigner auch im Präsidium des http://www.fkhev.de/ Förderkreises Deutsches Heer ist...

  • 22.02.2009 12:16 Uhr

    von Andreas:

    Hallo Leute,

    die "Krisenvorsorge"-Seite ist sicherlich ein guter Aufmacher, aber spätestens, wenn man sich den "Shop" dort genauer ansieht, sollten sich Zweifel an der Seriosität einstellen.

    Der Seitenbetreiber verdient zumindest einen Teil seines Lebensunterhalts mit dem Verkauf von "Krisenvorsorge-Zubehör". Da dürfte deutlich werden, als wie verlässlich sich seine Prognosen einschätzen lassen.

    (Dass das Geraffel auch noch nicht selten teurer ist als in anderen Onlineshops, komplettiert das Bild dann weiter...)

    Durch den Zusammenhang von Titelzeile und Linkzitat wird hier ferner eine Seriosität impliziert, die keinesfalls gegeben ist. Zwischen "Vorräte für 14 Tage" und "schaffen Sie sich Waffen an" (von der Krisenseite) ist es schließlich noch ein weiterer Weg...

  • 22.02.2009 10:31 Uhr

    von Thomas Siebert:

    Was der Autor des Artikels nicht erwähnt: Die entsprechende Seite "wwww.ernaehrungsvorsorge.de" und die Hinweise des Verbraucherministeriums zur Vorratshaltung existieren schon seit 2004. Vielleicht gibt es ja in der gegenwärtigen Situation durchaus Grund zur Panik, aber es täuscht wohl, wenn man nach der Lektüre des Artikels denkt, die Regierung würde die Bevölkerung schon mal auf eine Vorsorgungskrise vorbereiten.
    Ich kann mir daher die Frage an den Autor nicht verkneifen: "Bitte, was soll das?"

  • 21.02.2009 22:51 Uhr

    von Jenny Schäfer:

    Als Studentin habe ich grade genug Geld, um mich für eine Woche einzudecken...und grade genug Platz um zu kochen.
    Keller? Dachboden? Vorratskammer? Pfft.

    Langsam krieg ich Angst.

  • 21.02.2009 21:28 Uhr

    von Peter Sroka:

    Gott sei Dank!
    Es gibt sie noch! Ich denke dabei an die Satiere.
    Heute muss sich kein kritisch denkender Mensch
    mehr anstrengen satierisch zu sein.
    Die von uns(allen?)gewählten Volksvertreter oder
    Volksvertretinnen schütteln so etwas locker aus dem Handgelenk.

  • 21.02.2009 19:40 Uhr

    von Sukram71:

    Ist es wirklich schon so schlimm, dass man diese Kisenvorsorge-Webseite seriös verlinken kann?

    Also ich meine, Vorsorge ist sicher gut. Und die Wirtschaftskrise ist wirklich kritisch. Und es könnte auch zu Versorgungsengpässen kommen. (Ich wohne hier in Köln genau über/auf einem riesigen Kaufland-Supermarkt.)

    Aber auf dieser Krisenvorsorge-Webseite gibts schon Ratschläge, welchen Vorrat an Waffen man sich zulegen sollte ... :)

  • 21.02.2009 18:32 Uhr

    von derNoergler:

    Ist dieser Beitrag nun Satire oder tatsächlich ernst gemeint?

    Ich bin in einer Zeit groß geworden, in der es solche Krisen nicht gab und kann nicht vorraussehen, was es bedeutet, wenn nun der gesamte Kapitalismus in den nächsten paar Jahren den Bach hinunter geht, aber diese Panikmache wirkt in erster Linie absurd auf mich.

    Versucht sich die taz hier als Wolle Schäuble für Arme, vor einer irrealen Gefahr zu warnen, um notfalls später sagen zu können "Wir haben's ja gesagt"?

  • 21.02.2009 17:06 Uhr

    von name:

    ... auch eine Methode, den Einzelhandel anzukurbeln...

  • 21.02.2009 15:47 Uhr

    von Katharina:

    Der Titel ist irreführend. Die Bundesregierung hatte zum Hamstern aufgerufen, tut es aktuell aber nicht mehr. Die "Krisenvorsorge"-site ist ebenfalls nicht vom Staat betrieben.
    Bitte weniger reißerisch!

    Dennoch finde ich den Artikel interessant, weil ich die Situation ähnlich sehe.

  • 21.02.2009 15:12 Uhr

    von Steppi:

    ENDLICH MAL WAS WIRKLICH WICHTIGES!
    Das System wird komplett zusammenbrechen und es dauert nicht mehr lang, erst 5 Milliarden, dann 110 Milliarden und jetzt 1 Billionen Schulden der HRE, das ist dabei nur eine Bank und kein Staat wird diese Krise stemmen...

    Wir sollten wirklich auf der Hut sein, ich empfehle viel Reis zu kaufen und einen Campingkocher mit mind 5 Gaskartuschen bereithalten!

  • 21.02.2009 13:14 Uhr

    von Barbara:

    Man kann sich eine Broschüre der Bundesregierung downloaden, die am 08.01.2009 herausgegeben wurde.

    http://www.bbk.bund.de/cln_027/nn_398720/SharedDocs/Publikationen/Brosch_C3_BCren__und__Faltbl_C3_A4tter_20Download/Broschuere__Notfall,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Broschuere_Notfall.pdf

  • 21.02.2009 10:03 Uhr

    von Kommentator:

    Also Frau Gersmann,

    1. Es gibt durchaus etliche Leute, die begründet vor ner Hyperinflation warnen, Massenarbeitslosigkeit und krasseres für realistisches Szenarion halten.
    Krugman, Gysi, attac und anderen teils sehr genau prognostizierenden Leuten und Gruppen hat man auch nicht geglaubt, dass es diese Finanzkrise geben würde.
    Das sollte die offene Basis ihres Artikels sein.

    2. Was hat die wahrlich "gut" getimte Aussage Monsanto-Aigners mit der Website zu tun?
    Sehe keinen Zusammenhang. Es entsteht der Eindruck, dass die Site offizell ist.

    3. Habe bereits eine krassere Website gesehen, die "Survival-Packs" mit verbotenen Waffen (Totschlägern) und anderem anbieten.
    Such ich bei Gelegneheit mal ruas. Wenn ich ihn finde und Sie ihn wollen, dann schreiben Sie es hier rein.

    4. Wie wäre es mit nem Artikel über:
    Hyperinflations-Ängste, Bundeswehr im Innern, Hamsterkäufe, Survivalkits, Stay-Behinds etsc. zusammen?
    Man muss die Mächtigen schließlich verstehen.

    5. 28.03.2009 in Berlin und Franfurt/main:
    "Wir zahlen eure Krise nicht"-Demo von GEwerkschaftern, attac, Linken, Antikapitalisten etc..
    Das Ruder selbst in die Hand nehmen
    statt
    Den Verursachern die volle Kontrolle geben!

  • 21.02.2009 07:27 Uhr

    von Jörg Rupp:

    Interessant! Als Ende 1999 die Angst vor dem Y2K-Bug die Welt beschäftigte und auch in Deutschland zur Einrichtung eines Krisenzentrums führte, in dem ich damals nebenberuflich im CallCenter "Bügertelefon" gearbeitet habe, hat die Regierung explizit KEINE Vorratshaltung gewünscht. Ich erinnere mich, dass wir sogar von Vorratshaltung abraten sollten oder gar von der Vorhaltung von Wasservorräten in Form von gefüllten Badewannen. Aber derzeit ist das vollkommen klar: sicher rechnen sie damit, dass Lebensmittel für 14 Tage zusätzlich zum normalen Verbrauch wieder eine Spritze für die Konjunjtur sind. Vielleicht sollten jetzt HARTZ IV-Empfänger ihre Fallmanager mit Bezug auf diese Empfehlung auffordern, ihnen zusätzlich einen halben Monatsbetrag auszuzahlen, damit sie sich auch Vorraäte anlegen können.

  • 21.02.2009 01:21 Uhr

    von Friedhelm Mathiebe:

    Wer solche Forderungen stellt, denkt schon weiter.
    Bei dem Verhalten unserer jetzigen Bundesregierung ist damit zu rechen, das diese Regierunmg an Krieg und somit an Vorsorge des Bürgers denkt.
    Oder wofür soll der Bürger hamstern?

  • 21.02.2009 00:24 Uhr

    von Paul:

    Liebe Bundesregierung,

    geben Sie uns Geld und wir werden Ihrem Aufruf folgen!

    mit freundlichen Grüßen

    Paul

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