Deutsche Reaktionen auf Opel
Empörung über "Turbokapitalismus"
Empört reagierte die Politik in Deutschland auf die Entscheidung der Firma GM, Opel doch zu behalten. GM erklärte sich bereit, Geld zurückzuzahlen, dennoch sprachen deutsche Politiker von "Turbokapitalismus".
Leserkommentare
05.11.2009 13:27 Uhr
von Doktor B.:
Wie wäre es denn, wenn die Opelaner ihre aktuelle Wut nutzen würden, um Opel einfach selbst zu übernehmen?! "Ab jetzt gehört Opel nicht mehr GM, sondern uns!" könnte die Parole sein! Die Werke werden besetzt, kein GM-Manager oder -Handlanger mehr in seine Büros gelassen. Was sollte GM oder die deutsche Ordnungsmacht gegen tausende Opel-Mitarbeiter, die GM auf solche Weise einfach "von unten" enteignen würden, tun?!
"Jeder hat soviel Recht wie er Gewalt hat", so der Philosoph Baruch Spinoza. Wer wollte denn der Gewalt von Zehntausenden Opel-Mitarbeitern widerstehen?!
Wenn, ja wenn sie sich nur TRAUEN würden! DAS wäre ein internationales Signal gegen den Moloch Neoliberalismus! Traut ihr euch, Opelaner?!
05.11.2009 10:14 Uhr
von Juergen K.:
Wenn "Bloss keine DDR"-Ruettgers von Turbokapitalismus redet,
denke ich an Scheisse im Hirn.
04.11.2009 13:36 Uhr
von Volvo:
Die Bundesregierung kann von der Rückzahlung Opel-Aktien kaufen. Falls das Geld nicht für eine Übernahhme reicht, kann noch Enteignet werden, im Interesse der Gemeinschaft, versteht sich. Ansonsten zeigt sich wieder einmal mehr, dass sich Gewinnsucht nicht regulieren lässt, wie jede andere Sucht im übrigen auch.