Das Desaster der Berliner S-Bahn ist der bislang größte Ausfall in der deutschen Nahverkehrsgeschichte. Schuld ist der Renditedruck des bisherigen Bahnchefs Mehdorn.von Richard Rother
Wenn ich Ware im Lager zu hoch bewerte, bin ich wegen Bilanzfälschung dran. Bilanzfälscher Mehdorn hat mit dem maroden Fuhrpark damit wahrscheinlich auch seine Börsenprospekte 'geschönt'. Sperrt doch endlich solche Kriminellen weg, und die Mittäter in der Politik dazu.
24.07.2009 12:44 Uhr
von zahlemann-und-söhne:
..Bibliotheken fallen in "schwarze" Löcher (Köln), Häuser verschwinden in Seen, Hauptstadt-S-Bahnen sind zum Großteil technisch schwerstgefährlich für die Nutzer ... und was sagt/regelt der Bundesbau- und Verkehrsminister ? Nicht zu sehen, nicht zu hören, nichts sagen ...??? Wofür gibt es dieses Amt eigentlich ? Wo steckt der Mann ?
24.07.2009 09:47 Uhr
von Yitzhak:
Ich weiß gar nicht, warum sich alle aufregen! Die derzeitige Gesellschaft ist doch fast perfekt. Das einzige was da noch stört, sind die vielen Menschen. Die abzuschaffen - da sind wir in D-Land auf dem besten Wege. Überall werden Menschen freigesetzt, wegrationalisiert, rausgeschmissen. Es geht nur noch um Geld, Geld und nochmal Geld. Das wird überall rausgepreßt, wo es nur geht. Es wird den Leuten suggeriert, daß nur das neueste Mobiltelephon, der neueste Laptop, das neueste Auto u.s.w. gut sind. Ist dein Equipment schon ZWEI (!) Jahre alt, lebst du doch schon hinterm Mond! Alles muß immer schneller, billiger, leistungsfähiger, schöner, wunderherrlicher werden. Das kann doch auf Dauer nicht gutgehen. Ich erinnere mich noch an die guten alten "Ochsenkopf- Triebwagen" der Berliner S-Bahn, die irgendwann in den Dreißiger Jahren in Dienst gestellt wurden und bis Anfang der Neunziger gelaufen sind. Das charakteristische Geräusch, wenn die angefahren sind, das satte Klacken der schließenden Türen, die Möglichkeit, im Sommer bei irrer Hitze die Tür während der Fahrt schon einen Spalt öffnen zu können. Ja verdammt nochmal die Dinger sind damals für tausend Jahre gebaut worden*sfg* und haben fast 60 Jahre durchgehalten. Und nun? Die Deutsche Bahn macht nicht nur in dünnbesiedelten ländlichen Regionen sondern nun auch in Großstädten in denen es ihr möglich ist alles, damit auch der Letzte ENDLICH VERNÜNFTIG WIRD: und Auto oder Rad fährt*nochmalfrechgrins*. Ich finde, es sollten Leute bestraft werden, die um des Profits willen wissentlich die eigenen Kunden gefährden. Vielleicht wird das Desaster nun eine Lehrstunde für die Deutsche Bahn, die ja erstmal kein Geld mehr aus der S-Bahn quetschen kann. LGr: Yitzhak Rothstein
24.07.2009 09:45 Uhr
von theodor:
So, und wer beantwortet jetzt die Frage, wo die dringend benötigten Mittel für Investitionen in den Bahnverkehr herkommen sollen?
24.07.2009 00:01 Uhr
von jürgen julius irmer:
...aber der schaurige mehdorn ist ein rot-grünes schröder konstrukt gewesen. wie so vieles mehr, das heute das leben vergällt. inklusive panzerrollen in afghanistan (am vorbild "jugoslavien" erprobt). die nomenklatura tanzt sich ohnehin nur aus wahl/machttaktischen gründen bei gegebenen anlässen gegenseitig aus (um dann wieder zusammen zu finden). das wird dann wohl bei der vorherrschenden haltung nicht das letzte "desaster" bleiben. zumal es ja für die verantwortlichen praktisch folgenlos bleibt. vor zeiten hätte man jedenfalls zustimmend zur kenntnis genommen, daß die zuständige senatorin umgehend zurückgetreten wäre...
23.07.2009 19:35 Uhr
von Hartmut:
Super Artikel. Umfassend und doch auf dem Punkt. Beide Daumen hoch. Das nenne ich Stellung beziehen ohne polemisch zu werden.
23.07.2009 18:12 Uhr
von News-Fan:
Der Text ist okay, aber bitte wie geil ist die URL? Weltklasse!
23.07.2009 17:45 Uhr
von Amos:
Warum die Manager so hoch bewertet werden habe ich nie begriffen. Sie bürden dem Staat u.a. Arbeitslose auf um selbst ihr Glück zu machen.Ausfallstunden zu Lasten anderer Unternehmen. Hohe Abfindungen, mit denen man Züge reparieren könnte, wenn die Bahn noch staatlich wäre. Was die erwirtschaften, dient nur ihnen selbst und den Aktionären. Was sie misswirtschaften trägt die Allgemeinheit. Ich weiß, dass dies alles bekannt ist, aber es ist so frappant, dass man es nicht oft genug wiederholen kann.
23.07.2009 17:24 Uhr
von Pater Braun:
"Schuld ist der Renditedruck des bisherigen Bahnchefs Mehdorn." Sorry, aber Mehdorn ist nicht "der bisherige Bahnchef", sondern der ehemalige.
Leserkommentare
24.07.2009 20:36 Uhr
von Gewerbe U.:
Wenn ich Ware im Lager zu hoch bewerte, bin ich wegen Bilanzfälschung dran.
Bilanzfälscher Mehdorn hat mit dem maroden Fuhrpark damit wahrscheinlich auch seine Börsenprospekte 'geschönt'.
Sperrt doch endlich solche Kriminellen weg, und die Mittäter in der Politik dazu.
24.07.2009 12:44 Uhr
von zahlemann-und-söhne:
..Bibliotheken fallen in "schwarze" Löcher (Köln), Häuser verschwinden in Seen, Hauptstadt-S-Bahnen sind zum Großteil technisch schwerstgefährlich für die Nutzer ... und was sagt/regelt der Bundesbau- und Verkehrsminister ? Nicht zu sehen, nicht zu hören, nichts sagen ...??? Wofür gibt es dieses Amt eigentlich ? Wo steckt der Mann ?
24.07.2009 09:47 Uhr
von Yitzhak:
Ich weiß gar nicht, warum sich alle aufregen! Die derzeitige Gesellschaft ist doch fast perfekt. Das einzige was da noch stört, sind die vielen Menschen. Die abzuschaffen - da sind wir in D-Land auf dem besten Wege. Überall werden Menschen freigesetzt, wegrationalisiert, rausgeschmissen. Es geht nur noch um Geld, Geld und nochmal Geld. Das wird überall rausgepreßt, wo es nur geht. Es wird den Leuten suggeriert, daß nur das neueste Mobiltelephon, der neueste Laptop, das neueste Auto u.s.w. gut sind. Ist dein Equipment schon ZWEI (!) Jahre alt, lebst du doch schon hinterm Mond! Alles muß immer schneller, billiger, leistungsfähiger, schöner, wunderherrlicher werden. Das kann doch auf Dauer nicht gutgehen.
Ich erinnere mich noch an die guten alten "Ochsenkopf- Triebwagen" der Berliner S-Bahn, die irgendwann in den Dreißiger Jahren in Dienst gestellt wurden und bis Anfang der Neunziger gelaufen sind. Das charakteristische Geräusch, wenn die angefahren sind, das satte Klacken der schließenden Türen, die Möglichkeit, im Sommer bei irrer Hitze die Tür während der Fahrt schon einen Spalt öffnen zu können. Ja verdammt nochmal die Dinger sind damals für tausend Jahre gebaut worden*sfg* und haben fast 60 Jahre durchgehalten. Und nun? Die Deutsche Bahn macht nicht nur in dünnbesiedelten ländlichen Regionen sondern nun auch in Großstädten in denen es ihr möglich ist alles, damit auch der Letzte ENDLICH VERNÜNFTIG WIRD: und Auto oder Rad fährt*nochmalfrechgrins*.
Ich finde, es sollten Leute bestraft werden, die um des Profits willen wissentlich die eigenen Kunden gefährden. Vielleicht wird das Desaster nun eine Lehrstunde für die Deutsche Bahn, die ja erstmal kein Geld mehr aus der S-Bahn quetschen kann.
LGr: Yitzhak Rothstein
24.07.2009 09:45 Uhr
von theodor:
So, und wer beantwortet jetzt die Frage, wo die dringend benötigten Mittel für Investitionen in den Bahnverkehr herkommen sollen?
24.07.2009 00:01 Uhr
von jürgen julius irmer:
...aber der schaurige mehdorn ist ein rot-grünes schröder konstrukt gewesen.
wie so vieles mehr, das heute das leben vergällt.
inklusive panzerrollen in afghanistan (am vorbild "jugoslavien" erprobt).
die nomenklatura tanzt sich ohnehin nur aus wahl/machttaktischen gründen bei gegebenen anlässen gegenseitig aus (um dann wieder zusammen zu finden).
das wird dann wohl bei der vorherrschenden haltung nicht das letzte "desaster" bleiben.
zumal es ja für die verantwortlichen praktisch folgenlos bleibt.
vor zeiten hätte man jedenfalls zustimmend zur kenntnis genommen, daß die zuständige senatorin umgehend zurückgetreten wäre...
23.07.2009 19:35 Uhr
von Hartmut:
Super Artikel. Umfassend und doch auf dem Punkt. Beide Daumen hoch. Das nenne ich Stellung beziehen ohne polemisch zu werden.
23.07.2009 18:12 Uhr
von News-Fan:
Der Text ist okay, aber bitte wie geil ist die URL? Weltklasse!
23.07.2009 17:45 Uhr
von Amos:
Warum die Manager so hoch bewertet werden habe ich nie begriffen. Sie bürden dem Staat u.a. Arbeitslose auf um selbst ihr Glück zu machen.Ausfallstunden zu Lasten anderer Unternehmen.
Hohe Abfindungen, mit denen man Züge reparieren könnte, wenn die Bahn noch staatlich wäre. Was die
erwirtschaften, dient nur ihnen selbst und den Aktionären. Was sie misswirtschaften trägt die Allgemeinheit. Ich weiß, dass dies alles bekannt ist, aber es ist so frappant, dass man es nicht
oft genug wiederholen kann.
23.07.2009 17:24 Uhr
von Pater Braun:
"Schuld ist der Renditedruck des bisherigen Bahnchefs Mehdorn." Sorry, aber Mehdorn ist nicht "der bisherige Bahnchef", sondern der ehemalige.