• 16.01.2009

Der erste Umweltwirtschaftsbericht

Die Ökobranchen bleiben Jobmotor

1,8 Millionen Arbeitsplätze gibt es im Umweltsektor. Vor allem erneuerbare Energien wachsen. Beim Konjunkturpaket jedoch wurde die Chance verpasst, diesen Bereich zu stärken.von Malte Kreutzfeldt

  • 16.01.2009 17:28 Uhr

    von wanja:

    Das Foto ist cool, trotzdem finde ich PV Anlagen auf Gebäuden besser, als auf Grünflächen (dort senken sie nämlich die Sauerstoffproduktion der Pflanzen, die im Schatten ja weniger Licht für die Photosynthese haben), solange nicht alle geeigneten Dächer genutzt sind. Die Strommenge die alle Privathaushalte jährlich brauchen, kann z.B. auf einem Bruchteil aller Dächer erzeugt werden - was trotz geringerer Mengen im Winter insgesamt Sinn macht (Überschüsse aus dem Sommer, die entstehen, wenn noch ausreichend andere EE hinzukommen, sind z.B. speicherbar, z.B. in Wasserstoff).

    Der Aussage des Artikels stimme ich zu: Mit den Konjunkturpaketen wurden Chancen verpasst, und das gilt nicht nur für Deutschland. Beispielsweise hätten sich alle EU Staaten darauf verständigen können, sofort mit einem massiven Ausbau von Wellenkraftwerken, etwa des bereits reifen Typs Wave Dragon - zu beginnen. Auch Wärmepumpen in Häusern u.a. Maßnahmen hätten viel stärker gefördert werden können. Nicht zuletzt ein Ausbau des Schienennetzes, z.B. Straßenbahnen in allen Städten mit mehr als 10.000 EW. Das würde z.B. den Reifenabrieb durch Pkw u. Busse verringern, der den Boden mit Cadmium vergiftet. Evtl. könnten (auf diesen neuen Strecken) mit Wasserstoff betriebene Wagons eingesetzt werden (Busse dieser Art laufen bereits, z.B. in Berlin), so dass keine Oberleitungen nötig wären - wobei der Wasserstoff regenerativ erzeugt werden sollte (inkl. Nutzung von Wüsten in Afrika, Australien etc. mit Solarkraftwerken).

    Aber von solchen Innovationen sind die Konjunkturpakete leider meilenweit entfernt. Öffentliche Proteste sind angesagt! Nicht erst bis zu den Wahlen warten, denn die Mehrheit ist aktuell eher auf Linie von Merkel & Co. (inkl. RWE, EON, EnBW etc.) und merkt gar nicht, welche Chancen ständig verpasst werden.

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