Polizeipräsident Dieter Glietsch ist linken Brandstiftern und Polizeiübergriffen auf der Spur. Nur von Fußball hat er keine Ahnung.von Gereon Asmuth, Plutonia Plarre
toll - analysieren Sie die gruppendynamschen Prozesse, wenn linke Freizeit-Anarchos auf stark bedrängte Polizisten treffen. Begeben Sie sich am besten mitten hinein - und verbalisieren gegenüber den Gewalttätern beider Seiten. Machen Sie sich Notizen und schreiben Sie einen Aufsatz über 21 Seiten, um die Pros und Contras abzuwägen...
Hallo ?! Aufwachen und herzlich willkommen in der Realität ... *kopfschüttel*
16.06.2008 14:09 Uhr
von ciah:
Liebe Mandarine,
es ist zu leicht, einer als tendenziell links klassifizierten Zeitung vorzuwerfen, sie folge typisch linken Beißreflexen gegen die Polizei und den Staat.
Meines Erachtens ist in diesem Interview der Pressekodex erfüllt: "Ein/e Journalist/in macht sich aus Prinzip keine Sache zu eigen, nicht einmal eine gute". Im Gegenteil, hier hätte noch dringlicher nachgefragen werden müssen, grade bezüglich des Umgangs mit Bürgern, die von Ihrem Versammlungsrecht Gebrauch machen. Wenn Herr Glietsch ein lupenreines demokratiegerechtes Vorgehen der Polizei vertreten kann, wird er auch kritischstem Nachfragen souverän gegenüberstehen können. Und auch wenn nicht, wird der Erkenntnisgewinn für den Leser ein hoher sein.
Lesen Sie sich das Interview bitte noch einmal durch und benennen Sie an konkreten Beispielen an welchen Stellen der/die Inteviewer/in Ihrer Meinung nach "pubertäre Klischees" erzeugt und der journalistischen Pflicht zur kritischen Neutralität nicht gerecht worden ist.
15.06.2008 14:23 Uhr
von Soder:
Super! Die Berliner Polizei kapituliert vor linken Faschisten. Die Zeiten sind also vorbei, wo jeder das Auto fahren durfte, dass er wollte. Erst brennen die Autos, dann...
15.06.2008 13:13 Uhr
von Mandarine:
Die für bewußte Szenen typisch feindselige Befragungsstrategie gegenüber der Polizei: man gewinnt den Eindruck, der Interviewer wartet nur darauf, den Polizeipräsidenten schlechter Arbeit zu überführen. Ist es übrigens Pflicht, von Fußball Ahnung zu haben?! - Ich lese die taz seit vielen Jahren (seit meiner Studientzeit) nicht mehr und wenn ich einen Artikel wie diesen sehe, weiß ich warum. Es wäre mal an der Zeit, einen Club "Bürger für die Polizei" zu gründen. Die ist nämlich Organ eines demokratischen Staates und schützt die Interessen der Bürger (zu denen sich taz-Redakteure anscheinend erstaunlicherweise nicht zählen.)Erstaunlich, wie links-anarchistische Mentalitäten die Jahrzehnte überleben und immer die selben pubertären Klischees produzieren. Schade!
Leserkommentare
18.09.2009 14:04 Uhr
von Bangster:
Sehr geehrter Herr/Frau Lehrer/in Ciah,
toll - analysieren Sie die gruppendynamschen Prozesse, wenn linke Freizeit-Anarchos auf stark bedrängte Polizisten treffen. Begeben Sie sich am besten mitten hinein - und verbalisieren gegenüber den Gewalttätern beider Seiten. Machen Sie sich Notizen und schreiben Sie einen Aufsatz über 21 Seiten, um die Pros und Contras abzuwägen...
Hallo ?! Aufwachen und herzlich willkommen in der Realität ... *kopfschüttel*
16.06.2008 14:09 Uhr
von ciah:
Liebe Mandarine,
es ist zu leicht, einer als tendenziell links klassifizierten Zeitung vorzuwerfen, sie folge typisch linken Beißreflexen gegen die Polizei und den Staat.
Meines Erachtens ist in diesem Interview der Pressekodex erfüllt: "Ein/e Journalist/in macht sich aus Prinzip keine Sache zu eigen, nicht einmal eine gute".
Im Gegenteil, hier hätte noch dringlicher nachgefragen werden müssen, grade bezüglich des Umgangs mit Bürgern, die von Ihrem Versammlungsrecht Gebrauch machen. Wenn Herr Glietsch ein lupenreines demokratiegerechtes Vorgehen der Polizei vertreten kann, wird er auch kritischstem Nachfragen souverän gegenüberstehen können. Und auch wenn nicht, wird der Erkenntnisgewinn für den Leser ein hoher sein.
Lesen Sie sich das Interview bitte noch einmal durch und benennen Sie an konkreten Beispielen an welchen Stellen der/die Inteviewer/in Ihrer Meinung nach "pubertäre Klischees" erzeugt und der journalistischen Pflicht zur kritischen Neutralität nicht gerecht worden ist.
15.06.2008 14:23 Uhr
von Soder:
Super! Die Berliner Polizei kapituliert vor linken Faschisten. Die Zeiten sind also vorbei, wo jeder das Auto fahren durfte, dass er wollte. Erst brennen die Autos, dann...
15.06.2008 13:13 Uhr
von Mandarine:
Die für bewußte Szenen typisch feindselige Befragungsstrategie gegenüber der Polizei: man gewinnt den Eindruck, der Interviewer wartet nur darauf, den Polizeipräsidenten schlechter Arbeit zu überführen. Ist es übrigens Pflicht, von Fußball Ahnung zu haben?! - Ich lese die taz seit vielen Jahren (seit meiner Studientzeit) nicht mehr und wenn ich einen Artikel wie diesen sehe, weiß ich warum. Es wäre mal an der Zeit, einen Club "Bürger für die Polizei" zu gründen. Die ist nämlich Organ eines demokratischen Staates und schützt die Interessen der Bürger (zu denen sich taz-Redakteure anscheinend erstaunlicherweise nicht zählen.)Erstaunlich, wie links-anarchistische Mentalitäten die Jahrzehnte überleben und immer die selben pubertären Klischees produzieren. Schade!
15.06.2008 13:09 Uhr
von Jogurt:
Danke für dieses toll geführte Interview!
15.06.2008 13:06 Uhr
von Mandarine:
PROBEMAIL!