• 31.12.2009

Der Traum von Existenzgründer

Von wegen Krise!

Sie haben weniger Geld, weniger Zeit und hunderttausende Euro Schulden. "Glücklich sind wir trotzdem", sagen die zwei jungen Restaurantbetreiber.von Nana Gerritzen

  • 16.02.2010 01:19 Uhr

    von derZerschmetterling:

    Ich finde dass der Artikel hier von einigen missverstanden wird. Wir sind hier in der Rubrik Leben in der es nicht nötig ist über irgendwelche politische Hintergründe zu berichten. Es ist einfach nur ein Artikel über zwei junge Männer die das getan haben was viele gern würden aber nicht unbedingt den Mut dazu haben.

    Klar ist das lustig zu lesen wie der Geruch von Geld die Gedanken in's gelbe gleiten lassen. ;)

    Alles in allem find ich den Artikel unterhaltsam nur die Überschrift 'Von wegen Krise' finde ich unpassend da sie zu falschem denken über Politik und Wirtschaft anregt.

  • 03.01.2010 13:39 Uhr

    von Jens:

    Die bezweckte Aussage dieses Artikels ist mir nicht klar. Ich habe mich zwar nur wenig über Mindest- und Brachchenlöhne informiert, aber die genannten Löhne sind keineswegs berauschend oder unterscheiden sich gar erheblich von der bekanntesten weltweit aggierenden "Restaurantkette".
    Das bedeutet für mich, dass man im Deli... a) die Lohnkosten niedrig hält um ein Restaurant in einer "Schicki-Micki-Einkaufspassage" eröffnen zu können und b) dieses Konzept so gut funktioniert, das man bereits weitere Läden eröffnen will (was auch zeigt, das es keinen Spielraum für eine fairere Entlohnung auf Kosten einer weniger expansiven Geschäftspolitik gibt, oder?).

    Ich lese seit ca. 10 Jahren die Taz und kann mich an keinen Artikel erinnern, den ich so deplaziert in dieser Zeitung fand.
    Gestern noch habe ich mich über die Genossenschaft informiert, um unabhängigen Journalismus zu fördern. Ein solcher Artikel, der auch ohne Änderungen in der Wirtschaftswoche gedruckt würde, läßt mich aber erheblich an der Sinnhaftigkeit einer solchen Unterstützung zweifeln.

  • 01.01.2010 15:54 Uhr

    von Nabucco:

    Es ist wichtig, sich in seinem Leben zu verwirklichen, das machen, wozu man sich "berufen" fühlt. Nur wie Dienstboten für andere zu arbeiten und dann noch irgendwann mit einem Fusstritt auf der Strasse zu landen, das kann kein Lebensinhalt/Ziel sein. Das passiert aber jetzt vielen, auch Angestellten mit Hochschulstudium. Wer einen Beruf hat, der zur Selbstständigkeit einläd, der sollte den Schritt in die Unabhängigkeit im Auge behalten. Freiheit hat keinen Preis!!!!

  • 01.01.2010 15:37 Uhr

    von Sam Lowry:

    Von wegen Krise!

    Ich habe weniger Geld, mehr Zeit und hunderttausende Euro Schulden. "Glücklich bin ich trotzdem", sage ich, seitdem ich bankrott und Frührentner bin...

  • 31.12.2009 19:30 Uhr

    von christiano:

    Wer nichts wird, wird Wirt! kann man nur hoffen, die beiden haben fähige Mitarbeiter mit entsprechender Vorkenntnisse, die eine gewisse Qualität auf lange Sicht halten können.
    ...und mit einem ausgeklügelten Produktkonzept kann man auch eine entsprechende Rendite erziehlen, um seine Angestellte angemessen zu entlohnen; deswegen halte ich die Idee, eine Kalkulationsoption dem Konsumenten zu überlassen, für riskant und Käufer erwarten gerne aus Bequemlichkeit fertige Produkte, wo sie keine Angst haben sich mit dem Kreieren derer Vorzüge auseinander zusetzen.

  • 31.12.2009 13:22 Uhr

    von topal:

    tooooooll

    was ist das für eine Zeit, wo ein Gespräch über Bäume schon fast....

    wann tritt eigentlich die TAZ in die FDP ein?

  • 31.12.2009 11:18 Uhr

    von fort.una:

    Ein bißchen habe ich mich schon gefragt, worauf dieser Artikel hinausmöchte. Sofern man eine 6stellige Summe aufbringen kann, steht der Karriere vom Politikwissenschaftler zum Restaurantbetreiber nichts im Wege? Auch im besagten Lokal muß man auf die einzigen hierzulande bekannten Beilagen nicht verzichten? Immer noch besser als McDonalds? Oder geht es um die Desillusionierung beim Eintritt ins richtige Leben? A la, früher hat man ja noch an den Mindestlohn geglaubt, aber jetzt wo man sieht was das kostet! Offensichtlich wird hier das Mindest- als eine Art moralische Verpflichtung interpretiert, nicht als Forderung, daß der Arbeitnehmer vom Gehalt auch leben können soll. Daß es hier um eine Untergrenze geht, ist zu dem aufrichtigen Gewerkschaftler wohl noch nicht durchgedrungen. Auch nicht, daß Menschen, die man anständig bezahlt und die nicht immer nur der Bonus-Karotte vor der Nase hinterherlaufen, vielleicht als zufriedene Angestellte auch ganz gut arbeiten? Ohne Lohnerpressung. Nur mal so als Idee...
    Wie dem auch sei, ich hätte mir von der Autorin irgendeine Positionierung, Perspektive, Meinung, Kritik... erwartet. So ist der Artikel ganz schön farblos!

  • 31.12.2009 09:28 Uhr

    von pekerst:

    "Der Traum von Existenzgründer" - Doch eher wohl "vom" oder "Existenzgründern", oder?

    Dass die Eröffnung einer Filiale neben dem ersten, also Hauptgeschäft schon eine "zweite Filiale" sein soll, ist eine verwegene Behauptung der Autorin.

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