Der Politologe Funke zum Nicht-Ausschluss Sarrazins aus der SPD
"Das ist geradezu grotesk"
Der Politologe Hajo Funke wundert sich, dass Thilo Sarrazin in der SPD bleiben darf. Dessen Aussagen seien rechtspopulistisch. Die Parteikommission habe die Definition von Rassismus nicht verstanden.von Gereon Asmuth
"..., weil Intelligenz eine Frage der Bildungsmöglchkeiten ist und keine Vererbungsfrage."
Hätten Sie dazu vielleicht irgendwelche Quellen? -------------------
Die wird diese person wohl kaum haben.
Es ist mittlerweile ziemlich zweifelsfrei bewiesen, dass intelligenz recht nahe an 100% genetisch bedingt ist, der rest macht "zufällige" ereignisse aus, bildung und erziehung so ziemlich gar nichts...
Freilich wird dieser type das gar nicht schmecken.
01.04.2010 00:08 Uhr
von AuBacke:
"Das ist geradezu grotesk"
Das ist eine ganz gute überschrift, für das wahrnehmungsgestörte (oder verlogene) geschwafel des Hajo Funk ...
30.03.2010 20:42 Uhr
von Mein Name:
Wenn ich schon lese:
"Hajo Funke (65), Politologe am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, forscht unter anderem zu Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus..."
dann weiß ich schon, dass hier nicht geforscht wird, sondern dass sich hier ein Pseudolinker in einem üppig dotiertem staatlichen Posten festgesetzt hat, um von dort seine Dogmen von der totalen Gleichheit aller Menschen und Kulturen zu verteidigen, und progandistisch weiter zu verbreiten. Eine echte ergebnisoffene Forschung findet hier nicht statt, stattdessen werden durch ideologisch motivierte Angriffe auf mißliebige Personen und Meinungen Hexenjagden inszeniert, um die Meinungsfreiheit weitestgehend zu unterdrücken.
30.03.2010 20:39 Uhr
von Mein Name:
Wenn ich schon lese:
"Hajo Funke (65), Politologe am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, forscht unter anderem zu Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus..."
dann weiß ich schon, dass hier nicht geforscht wird, sondern dass sich hier ein Pseudolinker in einem üppig dotiertem staatlichen Posten festgesetzt hat, um von dort seine Dogmen von der totalen Gleichheit aller Menschen und Kulturen zu verteidigen, und progandistisch weiter zu verbreiten. Eine echte ergebnisoffene Forschung findet hier nicht statt, stattdessen werden durch ideologisch motivierte Angriffe auf mißliebige Personen und Meinungen Hexenjagden inszeniert, um die Meinungsfreiheit weitestgehend zu unterdrücken.
18.03.2010 13:09 Uhr
von Gereon Asmuth:
@ThLamprecht
Die taz hat zwar nicht die komplette Entscheidung der SPD-Schiedskommision abgedruckt, sie allerdings hier auf taz.de verlinkt. Wenn Sie im Kasten zum Interview auf das rot gefärbte Wort "entschieden" klicken, werden Sie automatisch zur von der SPD ins Netz gestellten Entscheidung weitergeleitet.
Die entscheidende Passage finden Sie auf Seite 7 der PDF-Datei.
18.03.2010 12:02 Uhr
von ThLambracht:
gestern ist in der WELT mit nur wenigen kürzungen das urteil des SPD-schiedsgerichts abgedruckt worden. aus diesem kann ich nicht lesen, dass thilo sarrazin dadurch entlastet wurde, dass er nur ausgewählte minderheiten diskriminiert hätte. mir scheint, dass die TAZ eine presseveröffentlichung der unterlegenen streitpartner unkritisch übernommen hat. bei diesem spannenden thema wäre das schade.
18.03.2010 05:16 Uhr
von Elefant:
# Jan Sebastian
"Sarrazin verhält sich wie ein plump-offensichtliches Ablenkungsmanöver um in der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht über die wirklich wichtigen Dinge zu debattieren, z.B. darüber, dass es nie mehr Vollbeschäftigung geben wird und dass wir ein Bedingungsloses Grundeinkommen brauchen,..."
Da Sie das BGE erwähnen, nehme ich an, daß Sie sich mit dieser Frage bereits auseinandergesetzt haben. Daher meine Frage an Sie: Können Sie mir erklären, was eigentlich im Falle eines Staatsbankrottes - oder sogar einem Zerfall des Staates (ohne anschließenden 'Neustart' sozusagen) - geschieht? D.H. wer zahlt dann eigentlich dieses BGE an die, die es bis dahin erhielten?
18.03.2010 05:13 Uhr
von Elefant:
# von gegenRechts
"..., weil Intelligenz eine Frage der Bildungsmöglchkeiten ist und keine Vererbungsfrage."
Hätten Sie dazu vielleicht irgendwelche Quellen?
17.03.2010 18:34 Uhr
von Dr. No:
Ein sehr gutes Interview!
Aber Thilo S. pöbelt doch ständig weiter. "Keine Hausaufgaben gemacht- Kindergeld um 50% gekürzt."
Herr Sarrazin, sie sind Beamter verdammt noch mal. Wissen Sie was das heißt? Haben Sie eine Spur von Geschichtsbewusstsein? Wissen Sie, dass der Beamte von den Preußen als pflichtbewusster Staatsdiener konzipiert wurde? Hitler hat diese Pflicht zur Staatstreue ausgenutzt, aber das heißt doch nicht, dass ein demokratisch legitimierter Staat nicht die Staats- und Verfassungstreue seiner Beamten einfordern könnte. Wenn Sie also mit ihren üblen, volksverhetztenden, rassistischen und verfassungsfeindlichen Gepöbel nicht aufhören, dann würde ich sagen: Unverzügliche Entfernung aus dem Staatsdienst, Streichen sämtlicher Pensionsansprüche. Im Unterschied zur Kindergeldkürzung ist das nämlich sehr wohl möglich. Der Staat muss endlich rigoros gegen diesen Brandstifter vorgehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass in gar nicht so langer Zeit Angela Merkel dem Herrn Bundesbanker höchstepersönlich einen ganz kräftig auf den Deckel gibt. Und das wäre gut so!
Und all den Leuten, die sich hier im Blog positiv zu Thilo S. geäußert haben, kann ich nur sagen: So hat die Zustimmung der Kleinbürger zu Adolf Hitler doch auch angefangen: Die Juden waren damals an vielen Schaltstellen der Wirtschaft und Hitler ihre herausgehobene Position genutzt um gegen sie zu hetzen. Genau das macht Sarrazin auch, nur sind es diesmal nicht jüdische Banker sondern arabische Gemüsehändler, die Ziel der Hetze sind. Das macht die Sache nicht besser. Wer sagt, der Mann sagt die Wahrheit, dem sei gesagt: Jede Hetze hat einen realen Ausgangspunkt. Nur dann ist sie auch wirksam. Besser wird sie dadurch nicht.
17.03.2010 17:52 Uhr
von waldfrucht:
@von gegenRechts:
"Warum tragen dann nicht deutsche Frauen Kopftuch aus Solidarität mit den muslimischen Mitbürgern, so lange bis dieses neoantisemitische Ersatzgelaber endlich ausgestorben ist ?...Hinsehen reicht nicht. Man muss auch etwas tun."
Super Idee mit dem Solidaritätskopftuch, dann mach du mal den Anfang!
17.03.2010 16:33 Uhr
von SPD Mitgleid:
Die beste Strafe für Sarrazin wäre, ihn schlicht zu ignorieren!
Er hat doch eh keine politischen Forderungen zur Hand.
17.03.2010 15:38 Uhr
von gegenRechts:
Auf den Sarrazin losgehen ist doch einfach nur bequem. Als würde das was ändern am virulenten Rassismus gegen Muslime in diesem Land.
Man regt sich auf über seinen Tonfall, analysiert und analysiert, tut aber nichts.
Wenn man Sarrazin ausgeschlossen hätte, würde sich an den rassistischen Ressentiments gegen Muslime bei grossen Teilen der Bevökerung nichts ändern. S. ist nur einer von vielen, nur hat er gesagt was viel denken. Übrigens auch in der SPD und den Grünen. Auch hier wabert ein brauner Geist umher.
Warum hat niemand die kruden Aussagen von S. einfach widerlegt ? Gesagt dass Araber und Türken genauso intelligent sind wie Juden und alle anderen, weil Intelligenz eine Frage der Bildungsmöglchkeiten ist und keine Vererbungsfrage.
Warum gibt es keine Solidaritätsaktionen mit den Diskriminierten ? Hätten im 3.Reich sich alle einen Judenstern angeheftet, hätten die Nazis ihr eigenes Volk vergasen müssen.
Warum tragen dann nicht deutsche Frauen Kopftuch aus Solidarität mit den muslimischen Mitbürgern, so lange bis dieses neoantisemitische Ersatzgelaber endlich ausgestorben ist ?
Wenn es darum geht selbst etwas zu tun ausser labern, sieht es erschreckend dürftig aus. So, als hätte man aus der Geschichte nichts gelernt.
Sarrazins wird es immer wieder geben. Doch leider git es keinen solidarischen Widerstand im alltäglichen Handeln. Genau da wo die Diskriminierung unserer muslimischen Mitbürger stattfindet.
Hinsehen reicht nicht. Man muss auch etwas tun.
Die fehlende Solidarität macht einem wirklich Angst.
17.03.2010 15:38 Uhr
von Liebhaber:
Herr Sarrazin hat endlich mal die Probleme benannt, zwar bewusst provokant und überzeichnet aber zielführend. Die größtenteils lobenden sowie die kritischen und inquisitorischen Reaktionen geben ihn im Kern seine Äußerungen und Analysen recht. Die Verursacher und Sympatisanten der verfehlten Migrationspolitik können sich vor Empörung kaum fassen. Die richtige Reaktion seitens der SPD muss konstruktives Handeln sein, das auch die Bringeschuld vieler Migranten implizieren muss. Der Wille zur Integration muss da sein. Allein der Versuch, Herrn Sarrazin aus der SPD auszuschließen, hat weiteres Wählerpotential verprellt. Linke Multi-Kultikuschler sollten mal ein Jahr im Norden Neuköllns wohnen.
17.03.2010 15:21 Uhr
von Horst:
Dumm, alt, von gestern - Der Demagoge Sarrazin.
Man sollte sich den wahren Problemen zuwenden, von denen Hassprediger wie Sarrazin und Westerwelle versuchen abzulenken.
17.03.2010 13:53 Uhr
von Richard Detzer:
Dumm, alt, Schnee von gestern. Ich will nicht sagen, weiter so, Herr Sarrazin. Ich will sagen, hört endlich auf, ihr Linken.
17.03.2010 13:48 Uhr
von Frank Rademacher:
Einleitung eines Parteiverbotsverfahrens
Die Entscheidung der SPD Kommission ist unhaltbar. Wieso bitteschön sollen Rechtspopulistische und menschenverachtende Äußerungen von Thillo Sarrazin seien durch die Meinungsfreiheit gedeckt und deshalb von den SPD Mitgliedern auszuhalten. Offensichtlich ist die Meinungsfreiheit abhängig davon in welcher Partei man sich aufhält. Wenn ein Nazi in der NPD solche Äußerungen von sich gibt, dann gilt die Meinungsfreiheit die für Herrn Thillo Sarrazin bei dieser Entscheidung galt nicht. Das ein solch merkwürdige Auslegung der Meinungsfreiheit durch die Kommissions-Richter Nikolaus Sander Unternehmer, Dr. Herbert Trimbach Jurist und Gabriele Nieradzik Richterin und Präsidentin des Amtsgerichts Schöneberg gefallen wurde, ist an Drolligkeit nicht überbietbar.
Wie wollen solche Leute glaubhaft gegen Rechtsradikalismus in unserem Land vorgehen?
17.03.2010 11:40 Uhr
von Benni:
"Meinungsfreiheit soll aufklären."
Ziemlich haarsträubende Aussage. Ich denke, Meinungsfreiheit soll wohl eher dafür sorgen, dass man seine Meinung sagen darf. Ich vermute mal, wenn Herr Professor Funke erst einmal alle Meinungsäußerungen verboten hat, die "verdummend" wirken "und das Vorurteil verstärken", bleibt noch ziemlich genau seine eigene Meinung übrig.
17.03.2010 09:39 Uhr
von otto:
Was denn für Vorurteile?
17.03.2010 08:07 Uhr
von Henne:
Wie will die SPD ihre "Wiederfindung zum Sozialstaat" in Form einer grundlegenden Hartz-4-Reform verkaufen, wenn sie auf der anderen Seite noch nicht mal in der Lage ist, sich von einem solchen Hetzredner zu trennen, der genau gegenteilige Ansichten publiziert? Schade, dass Herr Sarrazin nicht ähnlich konsequent ist wie einst Wolfgang Clement - als BILD-Redakteur im gemütlichem Doppelbüro mit Hugo Müller-Vogg könnte er einen zweiten beruflichen Frühling finden....
17.03.2010 04:03 Uhr
von Shrike:
Ich bin nicht mit allem einverstanden, was Sarrazin so verkündet, aber der Fairnis halber will ich schon etwas dazugeben:
Sarrazin hat keine Rassentheorien verbreitet, über den Teil mit den intelligenten Juden lässt sich streiten, aber seit wann wird man in Deutschland dafür niedergemacht, sich wohlwollend über Juden zu äußern ?
Ferner hat Sarrazin etwa in dem berüchtigten Interview eine Studie zitiert, die arabische Migranten der selben Herkunft vergleicht:
Die, die in die USA ausgewandert sind, integrieren sich, die welche nach Schweden eingewandert sind, verlassen sich auf das schwedische Sozialsystem und kommen nicht vom Fleck, so die Studie (laut Sarrazin).
Wenn Sarrazin rassistisch hätte argumentieren wollen, hätte er sich diesen Teil des Interviews geschenkt. Warum liegt auf der Hand.
Und der Spruch mit den Koptuchmädchen ist zwar polemisch, aber polemisch ist Sarrazin ohnehin des öfteren. Als er sich mit seinen ziemlich dreisten Sprüchen noch weitgehend auf die deutsche Unterschicht beschränkt hat, war das Geschrei jedoch wesentlich leiser, aber dann hat er offenbar die politisch korrekte Schmerzgrenze überzogen.
Bei aller Kritik:
Sarrazin hat durchaus auch türkische Akademiker erwähnt, ebenso hat er seine nicht unbedingt schmeichelhaften Aussagen nicht auf alle Türken und Araber in Berlin bezogen (allerdings auf einen Großteil).
Nur: So richtig meilenweit daneben lag er damit wohl nicht, es haben sich durchaus Artikel mit dem Wahrheitgehalt seiner Aussagen beschäftigt und ein ordentlicher Teil seiner Aussagen erwies sich als ungefähr richtig, nur ein Teil war übertrieben.
Herr Funke weiter: "Das ist geradezu grotesk. Da hat die Kommission den Memmi und den Rassismusdiskurs überhaupt nicht verstanden."
Soll heißen Herr Funke bestimmt, was als rassistisch zu gelten hat ?
"In Sarrazins Text wimmelt es von negativen Kollektivzuordnungen: Die Türken, die Araber, die Kosovaren."
Negative Kollektivzuordnungen findet man auch bei Linken, es trifft dort nur andere Gruppen. Außerdem hat Sarrazin wie schon gesagt nur einen Teil der Türken und Araber gemeint. Sollen Minderheiten jetzt vor jeglicher Kritik geschützt werden, bloß weil sie Minderheiten sind ?
"Meinungsfreiheit soll aufklären. Daran hat sich Sarrazin mit seinen wiederholten Äußerungen versündigt. Es hängt vom Charakter der Provokation ab, ob sie aufklärend wirkt oder verdummend und das Vorurteil verstärkend."
Versündigt, ja: Sarrazin ist eben ein Ketzer. Aufklärung kann übrigens tatsächlich Vorurteile bestätigen, einfach weil letztere nicht immer prinzipiell falsch sind.
Ich denke schon, dass Sarrazin sich mehrfach im Pöbelton geäußert hat, besonders gegenüber armen Haushalten, während er selbst gut situiert ist. Dies und einiges mehr kann man kritisieren, dennoch sind seine Aussagen im wesentlichen durch die Meinungsfreheit gedeckt.
In rauszuwerfen hätte nicht viel gebracht.
17.03.2010 03:34 Uhr
von Jan Sebastian:
Sarrazins Äußerungen sind rassistisch und strukturell antisemitisch. Punkt.
Rassistisch sind seine Äußerungen, weil er Menschen nicht als Individuen erkennt sondern als Vertreter einer Gattung vorverurteilt und dieser eine generelle "Wertigkeiten" zuschreibt.
Strukturell antisemtisch sind seine Äußerungen, da er gegen austauschbare Minderheiten hetzt. Die Araber und Türken hätten auch Juden, Banker, Arbeitslose, Obdachlose oder Schwarze sein können.
Dem Vorwurf er sei Antisemit, ohne das Wörtchen "strukturell" davor, ist er ja gut beigekommen in dem er "osteuropäischen Juden" eine höhere Wertigkeit zugeschrieben hat.
Sarrazin verhält sich wie ein plump-offensichtliches Ablenkungsmanöver um in der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht über die wirklich wichtigen Dinge zu debattieren, z.B. darüber, dass es nie mehr Vollbeschäftigung geben wird und dass wir ein Bedingungsloses Grundeinkommen brauchen, wenn einem Dinge wie "Gesellschaft" und "Solidarität" am Herzen liegen.
17.03.2010 02:13 Uhr
von Mein Name:
>>> Die Parteikommission habe die Definition von Rassismus nicht verstanden.
Doch das hat sie. Sie möchte das rassistische Wählerpotential in Deutschland nur nicht verlieren.
Selbst die anerkanntesten Forscher sind nicht immun dagegen und behaupten Xenophobie sei eine evolutionäre Errungenschaft. Wenn das mal nicht pervers ist.
16.03.2010 21:38 Uhr
von Libertär:
Mein Gott Linke, hört doch mit diesem Parteistalinismus auf.
16.03.2010 20:21 Uhr
von Lulu:
Vielen Dank, Herr Funke, Sie sprechen mir aus der Seele. Mich macht es wirklich wuschig, dass solche Äußerungen salonfähig sind, besonders weil sie eher nach NPD als nach (der alten)SPD klingen. Aber dann wissen wir auch, wes geistes Kind die "Sozen" sind.
16.03.2010 20:17 Uhr
von HamburgerX:
Man sollte der Begriffsmauschelei und Sprachverwässerung endlich ein Ende setzen und Vorwurfs-Ismen zu ihrem eigentlichen Kern zurückführen. Und das ist im Falle des "Rassismus" der Tatbestand, eine Rasse zu postulieren, Gruppen dieser zuzuweisen, sie negativ zu bewerten und den Zustand als unabänderlich oder sogar wünschenswert darzustellen.
Das hat Sarrazin trotz aller Polemik nicht getan.
16.03.2010 19:02 Uhr
von Christof Rehberg:
Das verstehe wer will. Wenn so ein Rassist in der SPD geduldet wird, muss sich die Partei nicht wundern wenn sie immer weiter in die Bedeutungslosigkeit absinkt.
Leserkommentare
01.04.2010 00:14 Uhr
von AuBacke:
-------------------
von Elefant:
# von gegenRechts
"..., weil Intelligenz eine Frage der Bildungsmöglchkeiten ist und keine Vererbungsfrage."
Hätten Sie dazu vielleicht irgendwelche Quellen?
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Die wird diese person wohl kaum haben.
Es ist mittlerweile ziemlich zweifelsfrei bewiesen, dass intelligenz recht nahe an 100% genetisch bedingt ist, der rest macht "zufällige" ereignisse aus, bildung und erziehung so ziemlich gar nichts...
Freilich wird dieser type das gar nicht schmecken.
01.04.2010 00:08 Uhr
von AuBacke:
"Das ist geradezu grotesk"
Das ist eine ganz gute überschrift, für das wahrnehmungsgestörte (oder verlogene) geschwafel des Hajo Funk ...
30.03.2010 20:42 Uhr
von Mein Name:
Wenn ich schon lese:
"Hajo Funke (65), Politologe am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, forscht unter anderem zu Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus..."
dann weiß ich schon, dass hier nicht geforscht wird, sondern dass sich hier ein Pseudolinker in einem üppig dotiertem staatlichen Posten festgesetzt hat, um von dort seine Dogmen von der totalen Gleichheit aller Menschen und Kulturen zu verteidigen, und progandistisch weiter zu verbreiten. Eine echte ergebnisoffene Forschung findet hier nicht statt, stattdessen werden durch ideologisch motivierte Angriffe auf mißliebige Personen und Meinungen Hexenjagden inszeniert, um die Meinungsfreiheit weitestgehend zu unterdrücken.
30.03.2010 20:39 Uhr
von Mein Name:
Wenn ich schon lese:
"Hajo Funke (65), Politologe am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, forscht unter anderem zu Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus..."
dann weiß ich schon, dass hier nicht geforscht wird, sondern dass sich hier ein Pseudolinker in einem üppig dotiertem staatlichen Posten festgesetzt hat, um von dort seine Dogmen von der totalen Gleichheit aller Menschen und Kulturen zu verteidigen, und progandistisch weiter zu verbreiten. Eine echte ergebnisoffene Forschung findet hier nicht statt, stattdessen werden durch ideologisch motivierte Angriffe auf mißliebige Personen und Meinungen Hexenjagden inszeniert, um die Meinungsfreiheit weitestgehend zu unterdrücken.
18.03.2010 13:09 Uhr
von Gereon Asmuth:
@ThLamprecht
Die taz hat zwar nicht die komplette Entscheidung der SPD-Schiedskommision abgedruckt, sie allerdings hier auf taz.de verlinkt. Wenn Sie im Kasten zum Interview auf das rot gefärbte Wort "entschieden" klicken, werden Sie automatisch zur von der SPD ins Netz gestellten Entscheidung weitergeleitet.
Die entscheidende Passage finden Sie auf Seite 7 der PDF-Datei.
18.03.2010 12:02 Uhr
von ThLambracht:
gestern ist in der WELT mit nur wenigen kürzungen das urteil des SPD-schiedsgerichts abgedruckt worden. aus diesem kann ich nicht lesen, dass thilo sarrazin dadurch entlastet wurde, dass er nur ausgewählte minderheiten diskriminiert hätte. mir scheint, dass die TAZ eine presseveröffentlichung der unterlegenen streitpartner unkritisch übernommen hat. bei diesem spannenden thema wäre das schade.
18.03.2010 05:16 Uhr
von Elefant:
# Jan Sebastian
"Sarrazin verhält sich wie ein plump-offensichtliches Ablenkungsmanöver um in der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht über die wirklich wichtigen Dinge zu debattieren, z.B. darüber, dass es nie mehr Vollbeschäftigung geben wird und dass wir ein Bedingungsloses Grundeinkommen brauchen,..."
Da Sie das BGE erwähnen, nehme ich an, daß Sie sich mit dieser Frage bereits auseinandergesetzt haben. Daher meine Frage an Sie: Können Sie mir erklären, was eigentlich im Falle eines Staatsbankrottes - oder sogar einem Zerfall des Staates (ohne anschließenden 'Neustart' sozusagen) - geschieht? D.H. wer zahlt dann eigentlich dieses BGE an die, die es bis dahin erhielten?
18.03.2010 05:13 Uhr
von Elefant:
# von gegenRechts
"..., weil Intelligenz eine Frage der Bildungsmöglchkeiten ist und keine Vererbungsfrage."
Hätten Sie dazu vielleicht irgendwelche Quellen?
17.03.2010 18:34 Uhr
von Dr. No:
Ein sehr gutes Interview!
Aber Thilo S. pöbelt doch ständig weiter. "Keine Hausaufgaben gemacht- Kindergeld um 50% gekürzt."
Herr Sarrazin, sie sind Beamter verdammt noch mal. Wissen Sie was das heißt? Haben Sie eine Spur von Geschichtsbewusstsein? Wissen Sie, dass der Beamte von den Preußen als pflichtbewusster Staatsdiener konzipiert wurde? Hitler hat diese Pflicht zur Staatstreue ausgenutzt, aber das heißt doch nicht, dass ein demokratisch legitimierter Staat nicht die Staats- und Verfassungstreue seiner Beamten einfordern könnte. Wenn Sie also mit ihren üblen, volksverhetztenden, rassistischen und verfassungsfeindlichen Gepöbel nicht aufhören, dann würde ich sagen: Unverzügliche Entfernung aus dem Staatsdienst, Streichen sämtlicher Pensionsansprüche. Im Unterschied zur Kindergeldkürzung ist das nämlich sehr wohl möglich. Der Staat muss endlich rigoros gegen diesen Brandstifter vorgehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass in gar nicht so langer Zeit Angela Merkel dem Herrn Bundesbanker höchstepersönlich einen ganz kräftig auf den Deckel gibt. Und das wäre gut so!
Und all den Leuten, die sich hier im Blog positiv zu Thilo S. geäußert haben, kann ich nur sagen: So hat die Zustimmung der Kleinbürger zu Adolf Hitler doch auch angefangen: Die Juden waren damals an vielen Schaltstellen der Wirtschaft und Hitler ihre herausgehobene Position genutzt um gegen sie zu hetzen. Genau das macht Sarrazin auch, nur sind es diesmal nicht jüdische Banker sondern arabische Gemüsehändler, die Ziel der Hetze sind. Das macht die Sache nicht besser. Wer sagt, der Mann sagt die Wahrheit, dem sei gesagt: Jede Hetze hat einen realen Ausgangspunkt. Nur dann ist sie auch wirksam. Besser wird sie dadurch nicht.
17.03.2010 17:52 Uhr
von waldfrucht:
@von gegenRechts:
"Warum tragen dann nicht deutsche Frauen Kopftuch aus Solidarität mit den muslimischen Mitbürgern, so lange bis dieses neoantisemitische Ersatzgelaber endlich ausgestorben ist ?...Hinsehen reicht nicht. Man muss auch etwas tun."
Super Idee mit dem Solidaritätskopftuch, dann mach du mal den Anfang!
17.03.2010 16:33 Uhr
von SPD Mitgleid:
Die beste Strafe für Sarrazin wäre, ihn schlicht zu ignorieren!
Er hat doch eh keine politischen Forderungen zur Hand.
17.03.2010 15:38 Uhr
von gegenRechts:
Auf den Sarrazin losgehen ist doch einfach nur bequem. Als würde das was ändern am virulenten Rassismus gegen Muslime in diesem Land.
Man regt sich auf über seinen Tonfall, analysiert und analysiert, tut aber nichts.
Wenn man Sarrazin ausgeschlossen hätte, würde sich an den rassistischen Ressentiments gegen Muslime bei grossen Teilen der Bevökerung nichts ändern. S. ist nur einer von vielen, nur hat er gesagt was viel denken. Übrigens auch in der SPD und den Grünen. Auch hier wabert ein brauner Geist umher.
Warum hat niemand die kruden Aussagen von S. einfach widerlegt ? Gesagt dass Araber und Türken genauso intelligent sind wie Juden und alle anderen, weil Intelligenz eine Frage der Bildungsmöglchkeiten ist und keine Vererbungsfrage.
Warum gibt es keine Solidaritätsaktionen mit den Diskriminierten ? Hätten im 3.Reich sich alle einen Judenstern angeheftet, hätten die Nazis ihr eigenes Volk vergasen müssen.
Warum tragen dann nicht deutsche Frauen Kopftuch aus Solidarität mit den muslimischen Mitbürgern, so lange bis dieses neoantisemitische Ersatzgelaber endlich ausgestorben ist ?
Wenn es darum geht selbst etwas zu tun ausser labern, sieht es erschreckend dürftig aus. So, als hätte man aus der Geschichte nichts gelernt.
Sarrazins wird es immer wieder geben. Doch leider git es keinen solidarischen Widerstand im alltäglichen Handeln. Genau da wo die Diskriminierung unserer muslimischen Mitbürger stattfindet.
Hinsehen reicht nicht. Man muss auch etwas tun.
Die fehlende Solidarität macht einem wirklich Angst.
17.03.2010 15:38 Uhr
von Liebhaber:
Herr Sarrazin hat endlich mal die Probleme benannt, zwar bewusst provokant und überzeichnet aber zielführend. Die größtenteils lobenden sowie die kritischen und inquisitorischen Reaktionen geben ihn im Kern seine Äußerungen und Analysen recht.
Die Verursacher und Sympatisanten der verfehlten Migrationspolitik können sich vor Empörung kaum fassen. Die richtige Reaktion seitens der SPD muss konstruktives Handeln sein, das auch die Bringeschuld vieler Migranten implizieren muss. Der Wille zur Integration muss da sein. Allein der Versuch, Herrn Sarrazin aus der SPD auszuschließen, hat weiteres Wählerpotential verprellt.
Linke Multi-Kultikuschler sollten mal ein Jahr im Norden Neuköllns wohnen.
17.03.2010 15:21 Uhr
von Horst:
Dumm, alt, von gestern - Der Demagoge Sarrazin.
Man sollte sich den wahren Problemen zuwenden, von denen Hassprediger wie Sarrazin und Westerwelle versuchen abzulenken.
17.03.2010 13:53 Uhr
von Richard Detzer:
Dumm, alt, Schnee von gestern. Ich will nicht sagen, weiter so, Herr Sarrazin. Ich will sagen, hört endlich auf, ihr Linken.
17.03.2010 13:48 Uhr
von Frank Rademacher:
Einleitung eines Parteiverbotsverfahrens
Die Entscheidung der SPD Kommission ist unhaltbar.
Wieso bitteschön sollen
Rechtspopulistische und menschenverachtende Äußerungen von Thillo Sarrazin seien durch die Meinungsfreiheit gedeckt und deshalb von den SPD Mitgliedern auszuhalten.
Offensichtlich ist die Meinungsfreiheit abhängig davon in welcher Partei man sich aufhält. Wenn ein Nazi in der NPD solche Äußerungen von sich gibt, dann gilt die Meinungsfreiheit die für Herrn Thillo Sarrazin bei dieser Entscheidung galt nicht.
Das ein solch merkwürdige Auslegung der Meinungsfreiheit durch die Kommissions-Richter Nikolaus Sander Unternehmer, Dr. Herbert Trimbach Jurist und
Gabriele Nieradzik Richterin und Präsidentin des Amtsgerichts Schöneberg gefallen wurde, ist an Drolligkeit nicht überbietbar.
Wie wollen solche Leute glaubhaft gegen Rechtsradikalismus in unserem Land vorgehen?
17.03.2010 11:40 Uhr
von Benni:
"Meinungsfreiheit soll aufklären."
Ziemlich haarsträubende Aussage. Ich denke, Meinungsfreiheit soll wohl eher dafür sorgen, dass man seine Meinung sagen darf. Ich vermute mal, wenn Herr Professor Funke erst einmal alle Meinungsäußerungen verboten hat, die "verdummend" wirken "und das Vorurteil verstärken", bleibt noch ziemlich genau seine eigene Meinung übrig.
17.03.2010 09:39 Uhr
von otto:
Was denn für Vorurteile?
17.03.2010 08:07 Uhr
von Henne:
Wie will die SPD ihre "Wiederfindung zum Sozialstaat" in Form einer grundlegenden Hartz-4-Reform verkaufen, wenn sie auf der anderen Seite noch nicht mal in der Lage ist, sich von einem solchen Hetzredner zu trennen, der genau gegenteilige Ansichten publiziert? Schade, dass Herr Sarrazin nicht ähnlich konsequent ist wie einst Wolfgang Clement - als BILD-Redakteur im gemütlichem Doppelbüro mit Hugo Müller-Vogg könnte er einen zweiten beruflichen Frühling finden....
17.03.2010 04:03 Uhr
von Shrike:
Ich bin nicht mit allem einverstanden, was Sarrazin so verkündet, aber der Fairnis halber will ich schon etwas dazugeben:
Sarrazin hat keine Rassentheorien verbreitet, über den Teil mit den intelligenten Juden lässt sich streiten, aber seit wann wird man in Deutschland dafür niedergemacht, sich wohlwollend über Juden zu äußern ?
Ferner hat Sarrazin etwa in dem berüchtigten Interview eine Studie zitiert, die arabische Migranten der selben Herkunft vergleicht:
Die, die in die USA ausgewandert sind, integrieren sich, die welche nach Schweden eingewandert sind, verlassen sich auf das schwedische Sozialsystem und kommen nicht vom Fleck, so die Studie (laut Sarrazin).
Wenn Sarrazin rassistisch hätte argumentieren wollen, hätte er sich diesen Teil des Interviews geschenkt.
Warum liegt auf der Hand.
Und der Spruch mit den Koptuchmädchen ist zwar polemisch, aber polemisch ist Sarrazin ohnehin des öfteren.
Als er sich mit seinen ziemlich dreisten Sprüchen noch weitgehend auf die deutsche Unterschicht beschränkt hat, war das Geschrei jedoch wesentlich leiser, aber dann hat er offenbar die politisch korrekte Schmerzgrenze überzogen.
Bei aller Kritik:
Sarrazin hat durchaus auch türkische Akademiker erwähnt, ebenso hat er seine nicht unbedingt schmeichelhaften Aussagen nicht auf alle Türken und Araber in Berlin bezogen (allerdings auf einen Großteil).
Nur: So richtig meilenweit daneben lag er damit wohl nicht, es haben sich durchaus Artikel mit dem Wahrheitgehalt seiner Aussagen beschäftigt und ein ordentlicher Teil seiner Aussagen erwies sich als ungefähr richtig, nur ein Teil war übertrieben.
Herr Funke weiter:
"Das ist geradezu grotesk. Da hat die Kommission den Memmi und den Rassismusdiskurs überhaupt nicht verstanden."
Soll heißen Herr Funke bestimmt, was als rassistisch zu gelten hat ?
"In Sarrazins Text wimmelt es von negativen Kollektivzuordnungen: Die Türken, die Araber, die Kosovaren."
Negative Kollektivzuordnungen findet man auch bei Linken, es trifft dort nur andere Gruppen.
Außerdem hat Sarrazin wie schon gesagt nur einen Teil der Türken und Araber gemeint.
Sollen Minderheiten jetzt vor jeglicher Kritik geschützt werden, bloß weil sie Minderheiten sind ?
"Meinungsfreiheit soll aufklären. Daran hat sich Sarrazin mit seinen wiederholten Äußerungen versündigt. Es hängt vom Charakter der Provokation ab, ob sie aufklärend wirkt oder verdummend und das Vorurteil verstärkend."
Versündigt, ja: Sarrazin ist eben ein Ketzer.
Aufklärung kann übrigens tatsächlich Vorurteile bestätigen, einfach weil letztere nicht immer prinzipiell falsch sind.
Ich denke schon, dass Sarrazin sich mehrfach im Pöbelton geäußert hat, besonders gegenüber armen Haushalten, während er selbst gut situiert ist.
Dies und einiges mehr kann man kritisieren, dennoch sind seine Aussagen im wesentlichen durch die Meinungsfreheit gedeckt.
In rauszuwerfen hätte nicht viel gebracht.
17.03.2010 03:34 Uhr
von Jan Sebastian:
Sarrazins Äußerungen sind rassistisch und strukturell antisemitisch. Punkt.
Rassistisch sind seine Äußerungen, weil er Menschen nicht als Individuen erkennt sondern als Vertreter einer Gattung vorverurteilt und dieser eine generelle "Wertigkeiten" zuschreibt.
Strukturell antisemtisch sind seine Äußerungen, da er gegen austauschbare Minderheiten hetzt. Die Araber und Türken hätten auch Juden, Banker, Arbeitslose, Obdachlose oder Schwarze sein können.
Dem Vorwurf er sei Antisemit, ohne das Wörtchen "strukturell" davor, ist er ja gut beigekommen in dem er "osteuropäischen Juden" eine höhere Wertigkeit zugeschrieben hat.
Sarrazin verhält sich wie ein plump-offensichtliches Ablenkungsmanöver um in der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht über die wirklich wichtigen Dinge zu debattieren, z.B. darüber, dass es nie mehr Vollbeschäftigung geben wird und dass wir ein Bedingungsloses Grundeinkommen brauchen, wenn einem Dinge wie "Gesellschaft" und "Solidarität" am Herzen liegen.
17.03.2010 02:13 Uhr
von Mein Name:
>>> Die Parteikommission habe die Definition von Rassismus nicht verstanden.
Doch das hat sie. Sie möchte das rassistische Wählerpotential in Deutschland nur nicht verlieren.
16.03.2010 22:52 Uhr
von Alfi:
Und dieses Interview ist doch Rassismus pur:
http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-sagen-sie-mal-irenaeus-eibl-eibesfeldt---_aid_158854.html
Selbst die anerkanntesten Forscher sind nicht immun dagegen und behaupten Xenophobie sei eine evolutionäre Errungenschaft. Wenn das mal nicht pervers ist.
16.03.2010 21:38 Uhr
von Libertär:
Mein Gott Linke, hört doch mit diesem Parteistalinismus auf.
16.03.2010 20:21 Uhr
von Lulu:
Vielen Dank, Herr Funke, Sie sprechen mir aus der Seele. Mich macht es wirklich wuschig, dass solche Äußerungen salonfähig sind, besonders weil sie eher nach NPD als nach (der alten)SPD klingen. Aber dann wissen wir auch, wes geistes Kind die "Sozen" sind.
16.03.2010 20:17 Uhr
von HamburgerX:
Man sollte der Begriffsmauschelei und Sprachverwässerung endlich ein Ende setzen und Vorwurfs-Ismen zu ihrem eigentlichen Kern zurückführen. Und das ist im Falle des "Rassismus" der Tatbestand, eine Rasse zu postulieren, Gruppen dieser zuzuweisen, sie negativ zu bewerten und den Zustand als unabänderlich oder sogar wünschenswert darzustellen.
Das hat Sarrazin trotz aller Polemik nicht getan.
16.03.2010 19:02 Uhr
von Christof Rehberg:
Das verstehe wer will. Wenn so ein Rassist in der SPD geduldet wird, muss sich die Partei nicht wundern wenn sie immer weiter in die Bedeutungslosigkeit absinkt.