Asse II diente der Atomindustrie als Nachweis, Atomabfälle angeblich sicher entsorgen zu können, und als Grund für die Genehmigung neuer AKWs. Das wirft Fragen zu Gorleben auf.von S. Messina & N. Reimer
Dazu gibt es eine Petition im Bundestag. Die Mitzeichnungsfrist läuft am 28.03.09 aus!
Text der Petition: Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Kosten für die Atommüllentsorgung, ausschließlich von den Verursachern, zu tragen sind.
09.03.2009 14:10 Uhr
von Zarathustra:
Das ist nicht nur ein Armutszeugnis für alle beteiligten Verantwortlichen, es zeigt auch wie "sorgfältig" mit gefährlichen Stoffen umgegangen wird. Offenbar ist kein Opfer zu hoch um die eigenen Interessen durchzusetzen.
Bedenkt man wieviel radioaktiver und auch anderer gefährlicher Müll tagtäglich mit eben jener "Sorgfalt" gehandhabt wird, kann einem Angst und Bange werden.
Beängstigend ist auch wie entgegen aller Bedenken und Warnungen, die ja schon in den 1970ern von einem Ingenieur erhoben wurden, einfach weiter gemacht wurde.
Das deutet darauf hin das man sämtliche Folgen einer Kontamination in Kauf genommen hat, koste es was es wolle.
Daran kann man erkennen wie viel die Bevölkerung diesen Leuten wert ist - gar nichts.
09.03.2009 13:21 Uhr
von lupe:
Das fiel mir dabei ein: Was ist aus dem Strahlenmesser geworden, der nach dem vorigen Atommülltransport nach Gorleben verschwunden war. Umweltverbandsvertreter hatten vermutet, der Mann sei aus dem Verkehr gezogen worden, weil er womöglich eine zu hohe Strahlendosis abbekam. Hallo taz, bitte nachfragen!
09.03.2009 11:17 Uhr
von Alexandra Kollontaijewa:
Sylvia Kotting-Uhl hat völlig Recht. Überhaupt produziert unsere industrielle Gesellschaft viel zu viel problematischen Müll. Atommüll ist davon eine Spitze, zumal er längst überflüssig sein könnte, wenn endlich die Fehler der Vergangenheit der Energiepolitik, die auch mit der Rüstungspolitik engstens verflochten waren, eingesehen würden und endlich viel mehr auf Geothermie und andere regenerative Energie umgestiegen würde.
Die Leute könnten den Druck einfach sehr erhöhen, wenn sie 'in Massen' zu sauberen ÖkostromanbieterInnen wechseln würden, z.B. der Greenpeace Energy Genossenschaft. Diese hätten dann genug Kapital, um EE Technoloie enorm auszubauen.
09.03.2009 08:53 Uhr
von A.S. Reyntjes:
Mit dem Griffel der Verzweiflung:
Der für blöde, depri gehaltene und als Weichei gehandelte Hiob (daselbst 19,23f) hat schon die entscheidenden Befunde und Befugnisse für grabkammerähnliche Körper- und Geisteszustände bei (angeblichen) Ewigkeitsgrabungen niedergeschrieben:
"Ach, dass meine Reden aufgezeichnet würden! Ach, dass sie geschrieben würden als bleibende Inschrift mit einem eisernen Griffel in die Salzwände aller Zeiten geschrieben, zu ewigem Gedächtnis in die brüchigen, vom Wasser des Lebens gezeichneten Felsen gehauen!"
09.03.2009 00:27 Uhr
von vic:
Wer wollte, konnte über die verdeckte Schweinerei schon lange Bescheid wissen. Aber den deutschen, braven Staatsbürger interessiert "so was" erst, wenn sein Stammtisch-Bier im Dunkel leuchtet.
Leserkommentare
27.03.2009 12:38 Uhr
von Radioaktivman:
Dazu gibt es eine Petition im Bundestag.
Die Mitzeichnungsfrist läuft am 28.03.09 aus!
Text der Petition:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Kosten für die Atommüllentsorgung, ausschließlich von den Verursachern, zu tragen sind.
09.03.2009 14:10 Uhr
von Zarathustra:
Das ist nicht nur ein Armutszeugnis für alle beteiligten Verantwortlichen, es zeigt auch wie "sorgfältig" mit gefährlichen Stoffen umgegangen wird. Offenbar ist kein Opfer zu hoch um die eigenen Interessen durchzusetzen.
Bedenkt man wieviel radioaktiver und auch anderer gefährlicher Müll tagtäglich mit eben jener "Sorgfalt" gehandhabt wird, kann einem Angst und Bange werden.
Beängstigend ist auch wie entgegen aller Bedenken und Warnungen, die ja schon in den 1970ern von einem Ingenieur erhoben wurden, einfach weiter gemacht wurde.
Das deutet darauf hin das man sämtliche Folgen einer Kontamination in Kauf genommen hat, koste es was es wolle.
Daran kann man erkennen wie viel die Bevölkerung diesen Leuten wert ist - gar nichts.
09.03.2009 13:21 Uhr
von lupe:
Das fiel mir dabei ein:
Was ist aus dem Strahlenmesser geworden, der nach dem vorigen Atommülltransport nach Gorleben verschwunden war.
Umweltverbandsvertreter hatten vermutet, der Mann sei aus dem Verkehr gezogen worden, weil er womöglich eine zu hohe Strahlendosis abbekam.
Hallo taz, bitte nachfragen!
09.03.2009 11:17 Uhr
von Alexandra Kollontaijewa:
Sylvia Kotting-Uhl hat völlig Recht. Überhaupt produziert unsere industrielle Gesellschaft viel zu viel problematischen Müll. Atommüll ist davon eine Spitze, zumal er längst überflüssig sein könnte, wenn endlich die Fehler der Vergangenheit der Energiepolitik, die auch mit der Rüstungspolitik engstens verflochten waren, eingesehen würden und endlich viel mehr auf Geothermie und andere regenerative Energie umgestiegen würde.
Die Leute könnten den Druck einfach sehr erhöhen, wenn sie 'in Massen' zu sauberen ÖkostromanbieterInnen wechseln würden, z.B. der Greenpeace Energy Genossenschaft. Diese hätten dann genug Kapital, um EE Technoloie enorm auszubauen.
09.03.2009 08:53 Uhr
von A.S. Reyntjes:
Mit dem Griffel der Verzweiflung:
Der für blöde, depri gehaltene und als Weichei gehandelte Hiob (daselbst 19,23f) hat schon die entscheidenden Befunde und Befugnisse für grabkammerähnliche Körper- und Geisteszustände bei (angeblichen) Ewigkeitsgrabungen niedergeschrieben:
"Ach, dass meine Reden aufgezeichnet würden! Ach, dass sie geschrieben würden als bleibende Inschrift mit einem eisernen Griffel in die Salzwände aller Zeiten geschrieben, zu ewigem Gedächtnis in die brüchigen, vom Wasser des Lebens gezeichneten Felsen gehauen!"
09.03.2009 00:27 Uhr
von vic:
Wer wollte, konnte über die verdeckte Schweinerei schon lange Bescheid wissen. Aber den deutschen, braven Staatsbürger interessiert "so was" erst, wenn sein Stammtisch-Bier im Dunkel leuchtet.