• 10.09.2010

Demonstrationen in Madrid

Fußgängerzone mit Massengrab

Jede Woche demonstrieren in Madrid Angehörige von Opfern der Franco-Diktatur. Sie fordern, die Täter endlich vor Gericht zu bringen. Mindestens 112.000 Menschen wurden ermordet.von Reiner Wandler

  • 11.09.2010 10:46 Uhr

    von emil:

    der artikel endet mit dem gleichen eindruck, den ich auch vom umgang mit unserer geschichte in verbindung mit jungen leuten habe.

    es ist geschichte, wir haben damit nichts zu tun und ende gelände.

    dabei wird offenbar ausgeblendet, dass nach wie vor viele deutsche unternehmen ihren aufstieg im einklang mit dem ns-regime meisterten.

    die spannende frage, die ich mir stelle ist aber, ab wieviel jahren eine sache geschichte ist und bis wann man noch betroffen sein kann?

    gerade heute wäre es sicher unpassend, den einsturz des world trade centers herunterzuspielen.
    wie sieht das aber in 30 jahren aus? interessiert es dann niemanden mehr? wird dann legitimiert was dort geschehen ist?

  • 10.09.2010 21:45 Uhr

    von uwe schnaars:

    Den artikel über die opfer des Faschismus in Spanien, finde ich ein wenig light.ich wohne seit vielen jahren in Spanien und es handelt sich hauptsächlich um die opfer der nachkriegszeit.Bis in die 60+70 jahre wurden die Antifaschisten in Spanien verfolgt,ermordet oder in gefängnissen lange Strafen verbüssen.und deswegen wurden soviele männer und frauen im strassengraben verschart.aus reiner rache,derKrieg war ja schon aus. und nur so kann man die vergangenheit bewältigen,in dem man heute diesen opfern eine würdige erinnerung schenkt und sie als opfer anerkennt.Sie haben ja für die demokratie gekämpft.

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