Computerballerer wollen nicht länger für Amokläufe und Kettensägenmorde herhalten. Deshalb demonstrieren sie in drei Großstädten gegen ein geplantes Verbot.von Felix Lee
Ich finde das auch eine tolle Idee. Nur: Bitte buht die SPD'ler von der Bühne. Das könnte am Ende noch die Glaubwürdigkeit kosten. Die SPD sitzt genau so im Boot wie die CDU. Beiden haben dort nix verlohren.
An sonsten bin ich echt mal gespannt wie die Demos am Ende aussehen. Ich bin leider selbst verhindert.
@Taz: Bitte neben dem Bericht auch eine Fotostrecke. :)
27.07.2009 13:04 Uhr
von FMH:
@S. Geis Entschuldigung, aber bei solchen Aussagen kommt mir immer wieder die Galle hoch. Zuersteinmal kommt hier von Ihnen die Unterstellung, dass sie jene Demonstranten für nichts anderes Interessieren würden als Computerspiele. Woher nehmen sie diese Erkenntnis? Zum Zweiten verstehe ich auch nicht, wieso die Betroffenen auf andere Demonstrationen gehen sollten _anstatt_ ihre eigenen zu organisieren? Erstens würde ihr Anliegen dabei vollkommen in den "sozial-politischen" Forderungen untergehen und zweitens werden diese Demonstrationen nicht selten von Organisationen und Parteien getragen, die offen für ein Verbot von Computer- und Videospielen sind.
Natürlich hat die Forderung nach einem Computerspielverbot tiefere Gründe. Eine passende Bewegung dagegen existiert mit den "Freiheit statt Angst"-Demonstrationen bereits und es gibt gute Gründe zu behaupten, dass ein großer Teil der Menschen, die sich dort angagieren auch im Protest gegen ein Verbot von Computerspielen involviert sind. Wenn das Computerspielverbot, wie Sie es ausdrücken, "ein weiterer Sproß auf der Leiter zum Polizeistaat" ist, wieso sollte man dann genau gegen dieses Thema nicht demonstrieren und sich stattdessen, (-wieso muss sich dass den überhaupt ausschließen?-) einer "sozial-politischen" Demonstration, meinetwegen gegen soziale Ungerechtichkeit, anschlißen?
24.07.2009 20:08 Uhr
von S. Geis:
Tja...ich finde es sehr schade, dass es anscheinend Menschen gibt, die sich keine anderen Sorgen machen, als dass "Killerspiele" verboten werden könnten. Anstatt bei den sozial-politischen Demonstrationen, die wohl auch die "Gamer" betreffen, zu besuchen, nun solch eine aberwitzige Demonstration.
Lieber sollte man sich mal die Frage stellen warum es der sogenannten Regierung überhaupt erlaubt ist sich derart in unser Leben einzumischen und ob das so noch mit unserem Grundgesetz konform ist. Man sollte dann zu dem Entschluss kommen, dass ein "Killerspiel-Verbot" nur ein weiter Spross auf der Leiter zum Polzeistaat ist...
24.07.2009 18:15 Uhr
von onkelklaus:
Sogar die SPD ist aufgesprungen. Herrlich, die schrecken doch vor nichts mehr zurück. Hoffentlich wird deren Redner von der Bühne gebuht. Die hätten bei keiner Gesetzesverschärfung zustimmen müssen.
24.07.2009 17:28 Uhr
von karl:
halte ich für eine sehr gute idee diese demo, meiner meinung nach hat aber vor allem die esl (turtled entertainment, organisator der größten online liga in europa, ca 500.000 mitglieder) sich viel zu lange geduckt (aus angst, politischen rückhalt insbesondere in köln (cdu) zu verlieren). wird schwierig, jetzt im nachhinein viel zu reißen - das thema ist bei bildlesern schon wieder aus dem blickfeld und deswegen auch nicht mehr ernsthaft interessant für cdu und auch spd.
24.07.2009 16:50 Uhr
von nyck:
Hihihi! Schade, dass die Jungs nicht so verkleidet wie die Messe-Models oben auf dem Bild auf die Demo gehen.
Ansonsten freue ich mich auf eine Ansammlung von Nerds in Gamer T-Shirts. Und es würde mich mal interessieren was die Vertreter der Politischen Parteien so spielen… Grüne: BioShock, FDP: Ports of Call, SPD: Sophies Ponyhof?
Leserkommentare
28.07.2009 13:06 Uhr
von Flo:
Ich finde das auch eine tolle Idee. Nur:
Bitte buht die SPD'ler von der Bühne. Das könnte am Ende noch die Glaubwürdigkeit kosten. Die SPD sitzt genau so im Boot wie die CDU. Beiden haben dort nix verlohren.
An sonsten bin ich echt mal gespannt wie die Demos am Ende aussehen. Ich bin leider selbst verhindert.
@Taz: Bitte neben dem Bericht auch eine Fotostrecke. :)
27.07.2009 13:04 Uhr
von FMH:
@S. Geis
Entschuldigung, aber bei solchen Aussagen kommt mir immer wieder die Galle hoch.
Zuersteinmal kommt hier von Ihnen die Unterstellung, dass sie jene Demonstranten für nichts anderes Interessieren würden als Computerspiele. Woher nehmen sie diese Erkenntnis?
Zum Zweiten verstehe ich auch nicht, wieso die Betroffenen auf andere Demonstrationen gehen sollten _anstatt_ ihre eigenen zu organisieren? Erstens würde ihr Anliegen dabei vollkommen in den "sozial-politischen" Forderungen untergehen und zweitens werden diese Demonstrationen nicht selten von Organisationen und Parteien getragen, die offen für ein Verbot von Computer- und Videospielen sind.
Natürlich hat die Forderung nach einem Computerspielverbot tiefere Gründe. Eine passende Bewegung dagegen existiert mit den "Freiheit statt Angst"-Demonstrationen bereits und es gibt gute Gründe zu behaupten, dass ein großer Teil der Menschen, die sich dort angagieren auch im Protest gegen ein Verbot von Computerspielen involviert sind.
Wenn das Computerspielverbot, wie Sie es ausdrücken, "ein weiterer Sproß auf der Leiter zum Polizeistaat" ist, wieso sollte man dann genau gegen dieses Thema nicht demonstrieren und sich stattdessen, (-wieso muss sich dass den überhaupt ausschließen?-) einer "sozial-politischen" Demonstration, meinetwegen gegen soziale Ungerechtichkeit, anschlißen?
24.07.2009 20:08 Uhr
von S. Geis:
Tja...ich finde es sehr schade, dass es anscheinend Menschen gibt, die sich keine anderen Sorgen machen, als dass "Killerspiele" verboten werden könnten. Anstatt bei den sozial-politischen Demonstrationen, die wohl auch die "Gamer" betreffen, zu besuchen, nun solch eine aberwitzige Demonstration.
Lieber sollte man sich mal die Frage stellen warum es der sogenannten Regierung überhaupt erlaubt ist sich derart in unser Leben einzumischen und ob das so noch mit unserem Grundgesetz konform ist.
Man sollte dann zu dem Entschluss kommen, dass ein "Killerspiel-Verbot" nur ein weiter Spross auf der Leiter zum Polzeistaat ist...
24.07.2009 18:15 Uhr
von onkelklaus:
Sogar die SPD ist aufgesprungen. Herrlich, die schrecken doch vor nichts mehr zurück. Hoffentlich wird deren Redner von der Bühne gebuht. Die hätten bei keiner Gesetzesverschärfung zustimmen müssen.
24.07.2009 17:28 Uhr
von karl:
halte ich für eine sehr gute idee diese demo, meiner meinung nach hat aber vor allem die esl (turtled entertainment, organisator der größten online liga in europa, ca 500.000 mitglieder) sich viel zu lange geduckt (aus angst, politischen rückhalt insbesondere in köln (cdu) zu verlieren).
wird schwierig, jetzt im nachhinein viel zu reißen - das thema ist bei bildlesern schon wieder aus dem blickfeld und deswegen auch nicht mehr ernsthaft interessant für cdu und auch spd.
24.07.2009 16:50 Uhr
von nyck:
Hihihi! Schade, dass die Jungs nicht so verkleidet wie die Messe-Models oben auf dem Bild auf die Demo gehen.
Ansonsten freue ich mich auf eine Ansammlung von Nerds in Gamer T-Shirts. Und es würde mich mal interessieren was die Vertreter der Politischen Parteien so spielen… Grüne: BioShock, FDP: Ports of Call, SPD: Sophies Ponyhof?