• 11.03.2009

Debatte um Grundeinkommen

Linke gegen "Hartz-IV-Light"

Die Linksfraktion im Bundestag verabschiedet sich indirekt vom Prinzip des bedingungslosen Grundeinkommens. Kritiker in der Partei sprechen schon von "Hartz IV-Light".von Felix Lee

  • 04.04.2011 19:09 Uhr

    von Tony König:

    Nun,an der Diskussion ums innerparteiliche/politische Überleben von Klaus Ernst werde ich mich keinesfalls beteiligen; vielmehr bin ich der Meinung,dass bei Suizid - egal in welcher Form -, der Betroffene selbst die Entscheidung trifft.

    Tony König

    aktiv in der sozialen Bewegung
    - für Mann, Frau, Kind, egal aus welcher Schicht der Gesellschaft stammend!

  • 04.04.2011 19:09 Uhr

    von Weinberg:

    Wer das Märchen von der Vollbeschäftigung erzählt muss auch verraten wie diese erreicht werden soll.

    Das "am Vorrang der Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit" festgehalten wird ist nicht verkehrt, er darf aber nur in Co-Existenz zum bedingungslosen Grundeinkommen stehen.

    Durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ließen sich die gigantischen Verwaltungskosten einsparen, die Hartz4 gebracht hat.

    Ich bin der festen Überzeugung das jeder Mensch gern ein Teil der Gesellschaft sein möchte und auch bereit ist seinen Beitrag dazu leisten. Wie im Gleichnis von „der Arbeit im Weinberg des Herren“ ist nicht für alle gleich viel Arbeit da, aber alle erhielten den gleichen Lohn.

    Amen

  • 04.04.2011 19:09 Uhr

    von hartzie58:

    Wieso wird mein Kommentar nicht veröffentlicht?

    Was ist daran nicht in Ordnung?

    Oder einfach nur Zensur, mit den gleichen Begründungen wie vor 150 Jahren?

    ***Anmerkung der Redaktion: Eine technische Panne. Entschuldigen Sie bitte!

  • 04.04.2011 19:09 Uhr

    von Kassandra:

    Churchill hat einmal gesagt: "Die schlechteste Lösung ist der Kompromiss."

  • 04.04.2011 19:09 Uhr

    von hartzie58:

    Das bedingungslose Grundeinkommen wird garantiert wieder zu wenig sein und nicht ausreichen, wahrscheinlich auch noch ohne Anpassungsregel.

    Und ohne vernünftige Anrechnungsgrenzen wie jetzt beim Hartz4 (100 Euro+20%)wird es die gleichen negativen Auswirkungen haben.

    Außerdem wird dadurch der Staat von seiner Verantwortung zur Schaffung von Arbeitsplätzen entlastet, spart dadurch viel Geld zuungunsten Arbeitsloser, die arbeiten wollen.

    Also wieder ein Schlag gegen die Ärmsten und Willigen.

    Das Ganze macht den Eindruck, hier würde wieder einmal nach (ex)kommunistischer Manier eine Schlaraffenlands-Kulisse aufgebaut, um die Dümmsten der Dummen für die Partei zu begeistern und ihr Wählervolk damit zu vergrößern.

    Dieses Konzept ist nicht nur einmal gescheitert in der Geschichte. das letzte Mal sind alle nach dem Mauerfall weggelaufen.

    Ich kann die Neue Linke nur so lange akzeptieren, wie sie auf Dummenfang nach alter Manier verzichtet.
    Ansonsten wird es schwierig.

  • 04.04.2011 19:08 Uhr

    von peter rotsch:

    Ihren Kommentar hier eingeben
    Grundsicherung?
    Hallo.
    Was sich die "Linken" für Gedanken machen!Anstatt, Basisdemokratie bei ihrem lADEN ein zu führen, springt der "Verein" jETZT auf den längst abgefahrenen "Sozialbetrüger"-Zug auf?
    Was soll das?
    Will die "Linke" denn mit aller Macht verhindern, dass sie politische Mitverantwortung(Beispiel Berlin)übernehmen muß?
    Oskar, Gregor und co machen allein noch keine Partei aus. Auch wenn die Sprüche und Reden noch so schön sind!
    Die Masse machts. Die Masse fehlt; wird bewußt ferngehalten! Wie bitte, liebe "Linke" wollt ihr denn so irgendetwas umsetzen?
    Auch wenn die Zustände in diesem, unserem Albtraumland noch so schlimm, unwirklich, unmenschlich, brutal, ungerecht, rechtlos und menschenverachtend sind?
    Wenn nicht jetzt,-wann dann?

  • 04.04.2011 19:08 Uhr

    von muddy:

    Wir haben vor vierzig Jahren an einem humanistischen Gymnasium beigebracht bekommen, dass es eine Lüge ist, Vollbeschäftigung erreichen zu können. Durch Automatisierung fallen immer mehr Stellen weg. Wie Arbeitslose heute verwaltet werden, trägt dazu bei einen seelische Verelendung aufrechtzuerhalten, die (nach gängigen Studien) soviele Menschen krankmacht, dass alleine die Gesundheitskosten derer teurer sind, als das, was ein Grundeinkommen kosten würde !

  • 11.02.2011 17:50 Uhr

    von Weinberg:

    Wer das Märchen von der Vollbeschäftigung erzählt muss auch verraten wie diese erreicht werden soll.

    Das "am Vorrang der Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit" festgehalten wird ist nicht verkehrt, er darf aber nur in Co-Existenz zum bedingungslosen Grundeinkommen stehen.

    Durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ließen sich die gigantischen Verwaltungskosten einsparen, die Hartz4 gebracht hat.

    Ich bin der festen Überzeugung das jeder Mensch gern ein Teil der Gesellschaft sein möchte und auch bereit ist seinen Beitrag dazu leisten. Wie im Gleichnis von „der Arbeit im Weinberg des Herren“ ist nicht für alle gleich viel Arbeit da, aber alle erhielten den gleichen Lohn.

    Amen

  • 11.02.2011 17:50 Uhr

    von hartzie58:

    Wieso wird mein Kommentar nicht veröffentlicht?

    Was ist daran nicht in Ordnung?

    Oder einfach nur Zensur, mit den gleichen Begründungen wie vor 150 Jahren?

    ***Anmerkung der Redaktion: Eine technische Panne. Entschuldigen Sie bitte!

  • 11.02.2011 17:50 Uhr

    von Kassandra:

    Churchill hat einmal gesagt: "Die schlechteste Lösung ist der Kompromiss."

  • 11.02.2011 17:50 Uhr

    von hartzie58:

    Das bedingungslose Grundeinkommen wird garantiert wieder zu wenig sein und nicht ausreichen, wahrscheinlich auch noch ohne Anpassungsregel.

    Und ohne vernünftige Anrechnungsgrenzen wie jetzt beim Hartz4 (100 Euro+20%)wird es die gleichen negativen Auswirkungen haben.

    Außerdem wird dadurch der Staat von seiner Verantwortung zur Schaffung von Arbeitsplätzen entlastet, spart dadurch viel Geld zuungunsten Arbeitsloser, die arbeiten wollen.

    Also wieder ein Schlag gegen die Ärmsten und Willigen.

    Das Ganze macht den Eindruck, hier würde wieder einmal nach (ex)kommunistischer Manier eine Schlaraffenlands-Kulisse aufgebaut, um die Dümmsten der Dummen für die Partei zu begeistern und ihr Wählervolk damit zu vergrößern.

    Dieses Konzept ist nicht nur einmal gescheitert in der Geschichte. das letzte Mal sind alle nach dem Mauerfall weggelaufen.

    Ich kann die Neue Linke nur so lange akzeptieren, wie sie auf Dummenfang nach alter Manier verzichtet.
    Ansonsten wird es schwierig.

  • 11.02.2011 17:50 Uhr

    von muddy:

    Wir haben vor vierzig Jahren an einem humanistischen Gymnasium beigebracht bekommen, dass es eine Lüge ist, Vollbeschäftigung erreichen zu können. Durch Automatisierung fallen immer mehr Stellen weg. Wie Arbeitslose heute verwaltet werden, trägt dazu bei einen seelische Verelendung aufrechtzuerhalten, die (nach gängigen Studien) soviele Menschen krankmacht, dass alleine die Gesundheitskosten derer teurer sind, als das, was ein Grundeinkommen kosten würde !

  • 15.03.2009 01:39 Uhr

    von Tony König:

    Nun,an der Diskussion ums innerparteiliche/politische Überleben von Klaus Ernst werde ich mich keinesfalls beteiligen; vielmehr bin ich der Meinung,dass bei Suizid - egal in welcher Form -, der Betroffene selbst die Entscheidung trifft.

    Tony König

    aktiv in der sozialen Bewegung
    - für Mann, Frau, Kind, egal aus welcher Schicht der Gesellschaft stammend!

  • 14.03.2009 17:00 Uhr

    von manfred bsirske:

    Die Idee eines bedingunsglosen Grundeinkommens kann ich voll unterstützen !

    Es bleibt letztlich die Frage, wie man das Ganze umsetzen will.

    Und die Linken scheinen da kein kompromissfähiges Konzept zu haben.

    Sehr bedauerlich !

  • 14.03.2009 13:40 Uhr

    von Weinberg:

    Wer das Märchen von der Vollbeschäftigung erzählt muss auch verraten wie diese erreicht werden soll.

    Das "am Vorrang der Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit" festgehalten wird ist nicht verkehrt, er darf aber nur in Co-Existenz zum bedingungslosen Grundeinkommen stehen.

    Durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ließen sich die gigantischen Verwaltungskosten einsparen, die Hartz4 gebracht hat.

    Ich bin der festen Überzeugung das jeder Mensch gern ein Teil der Gesellschaft sein möchte und auch bereit ist seinen Beitrag dazu leisten. Wie im Gleichnis von „der Arbeit im Weinberg des Herren“ ist nicht für alle gleich viel Arbeit da, aber alle erhielten den gleichen Lohn.

    Amen

  • 13.03.2009 20:14 Uhr

    von Brian:

    "Hartz IV muss weg" - diese Forderung sollte für LINKE eigentlich selbstverständlich sein. Harzt IV ist staatliche verordnete Armut, offener Strafvollzug für Arme. Insofern ist die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft gegen Hartz IV auch zu begrüßen. Nur was soll an dessen Stelle kommen? Mit der Hartz-IV-Logik konsequent zu brechen, heißt, sich für das bedingungslose Grundeinkommen auszusprechen. Alles andere ist Hartz IV light.

  • 13.03.2009 17:44 Uhr

    von hartzie58:

    Wieso wird mein Kommentar nicht veröffentlicht?

    Was ist daran nicht in Ordnung?

    Oder einfach nur Zensur, mit den gleichen Begründungen wie vor 150 Jahren?

    ***Anmerkung der Redaktion: Eine technische Panne. Entschuldigen Sie bitte!

  • 12.03.2009 21:00 Uhr

    von Kassandra:

    Churchill hat einmal gesagt: "Die schlechteste Lösung ist der Kompromiss."

  • 12.03.2009 16:31 Uhr

    von hartzie58:

    Das bedingungslose Grundeinkommen wird garantiert wieder zu wenig sein und nicht ausreichen, wahrscheinlich auch noch ohne Anpassungsregel.

    Und ohne vernünftige Anrechnungsgrenzen wie jetzt beim Hartz4 (100 Euro+20%)wird es die gleichen negativen Auswirkungen haben.

    Außerdem wird dadurch der Staat von seiner Verantwortung zur Schaffung von Arbeitsplätzen entlastet, spart dadurch viel Geld zuungunsten Arbeitsloser, die arbeiten wollen.

    Also wieder ein Schlag gegen die Ärmsten und Willigen.

    Das Ganze macht den Eindruck, hier würde wieder einmal nach (ex)kommunistischer Manier eine Schlaraffenlands-Kulisse aufgebaut, um die Dümmsten der Dummen für die Partei zu begeistern und ihr Wählervolk damit zu vergrößern.

    Dieses Konzept ist nicht nur einmal gescheitert in der Geschichte. das letzte Mal sind alle nach dem Mauerfall weggelaufen.

    Ich kann die Neue Linke nur so lange akzeptieren, wie sie auf Dummenfang nach alter Manier verzichtet.
    Ansonsten wird es schwierig.

  • 11.03.2009 17:59 Uhr

    von peter rotsch:

    Ihren Kommentar hier eingeben
    Grundsicherung?
    Hallo.
    Was sich die "Linken" für Gedanken machen!Anstatt, Basisdemokratie bei ihrem lADEN ein zu führen, springt der "Verein" jETZT auf den längst abgefahrenen "Sozialbetrüger"-Zug auf?
    Was soll das?
    Will die "Linke" denn mit aller Macht verhindern, dass sie politische Mitverantwortung(Beispiel Berlin)übernehmen muß?
    Oskar, Gregor und co machen allein noch keine Partei aus. Auch wenn die Sprüche und Reden noch so schön sind!
    Die Masse machts. Die Masse fehlt; wird bewußt ferngehalten! Wie bitte, liebe "Linke" wollt ihr denn so irgendetwas umsetzen?
    Auch wenn die Zustände in diesem, unserem Albtraumland noch so schlimm, unwirklich, unmenschlich, brutal, ungerecht, rechtlos und menschenverachtend sind?
    Wenn nicht jetzt,-wann dann?

  • 11.03.2009 17:17 Uhr

    von muddy:

    Wir haben vor vierzig Jahren an einem humanistischen Gymnasium beigebracht bekommen, dass es eine Lüge ist, Vollbeschäftigung erreichen zu können. Durch Automatisierung fallen immer mehr Stellen weg. Wie Arbeitslose heute verwaltet werden, trägt dazu bei einen seelische Verelendung aufrechtzuerhalten, die (nach gängigen Studien) soviele Menschen krankmacht, dass alleine die Gesundheitskosten derer teurer sind, als das, was ein Grundeinkommen kosten würde !

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