Warum fällt es dem Papst so schwer, sich angemessen bei den Missbrauchsopfern zu entschuldigen? Sieben Gründe für das Versagen der katholischen Kirche.
Wieso wird hier von den Verbrechen der letzten Jahrzehnte gesprochen? Krankt der Autor an dem menschlichen Dilemma, sich selbst und seine Zeit als absoluten Referenzpunkt zu setzen? Die katholische Kirche hat sich mit Verbrechen etabliert, ist durch Verbrechen reich geworden und übt in verbrecherischer Weise Macht auf die Menschen und ihre Gesellschaften aus. Das kann man bei kritischen Geistern aus allen Epochen nachlesen. Otto von Corvin beschreibt den Werdegang in "Der Pfaffenspiegel" und gibt ein weiteres Bild in "Die Geißler". Johann Most beschreibt "Die Gottespest". Karlheinz Deschner bringt uns in mehreren Bänden "Die Kriminalgeschichte des Christentums", eingeteilt nach Epochen, näher. Die Verbrechen der letzten zwei Jahrtausende beschreibt es wohl, oder eher übel, besser. Wenn jemand aussieht wie ein Stinktier, wenn jemand sich verhält wie ein Stinktier und wenn jemand riecht wie ein Stinktier, dann kann man das auch beim Namen nennen.
@Franz-Martin Sozialistische Regime sind Klientel der taz? Was für eine Substanz haben Sie sich den auf die Hostie geträufelt? Man kann seine eigenen Verbrechen doch nicht damit entschudigen, dass auch andere die gleichen Verbrechen begangen haben. "Die Mächte der Unterwelt werden den Fels der Kirche nicht zerbersten lassen." Auweia, da war die Hostie aber überdosiert, oder? Lieber nochmal freidenken, wenn der Rausch nachgelassen hat wünscht
mit dionysischem Gruß
Feinfinger
20.03.2010 20:58 Uhr
von historiker:
@Franz-Martin:
da sie schon ein historisches argument als Kochloeffel benutzen, um die taz mit stalin in einen topf zu werfen, hier ist noch eins: die (katholische) kirche hat in ihrer geschichte millionenfachen mord, dito einkerkerung und freiheitsberaubung sanktioniert und davon profitiert. die am ende toten waren u.a. amerikanische und afrikanische ureinwohner. uebrigens auch die juden im spanien des ausgehenden 15. jahrhunderts. der fels der kirche hat schon viele zerschmettert ...
20.03.2010 13:35 Uhr
von mensch meier:
Tach, franz-martin,
womit habe ich diese üblen beleidigungen verdient? Die taz ist ein typisch westdeutsches produkt mit basis im (ehemaligen) westberlin. die klintel ist tendeziell vor allem aus (ehemals) westdeutschen - auch weils davon einfach viel mehr gibt.
ich bin kein sozialistisches regime, auch die "klientel" der taz ist es nicht.
dementsprechend empfinde ich es als absurde beleidigung, wenn der taz eine position zu einem kirchenskandal mit solchen bezügen verwehr wird.
abgesehen davon ist kritik immer erlaubt.
Darf ein Katholik jetzt nicht mehr Kuba kritisieren?
Unfug!
20.03.2010 11:50 Uhr
von hi frnz+maddin:
sieh mal, ich habe auch keine ahnung, aber dafür ist das archiv ja da. in diesem fall richtet sich der aufrichtigkeitsparmeter aber auf vollgas an die kirche, weil keine abmahnung, keine anzeigen, kein garnix, nur kinder vermöbeln. surf zum csd mal im netz auch gerne regenbogen(pun)presse und youtube clips, sieh dich dann einfach mal um und lese was katholiken dann schreiben und wie sie agieren und lesben anspucken wollen und fluchen weil sie die ganze bande verdächtigen genau das zu tun was viele priester nun mal ne ganze weile weltweit verbrochen haben und die wurden dafür nicht wirklich bestraft, da sind wir uns doch einig. bleibt noch um deinem aufriss zu folgen noch ein blick in den jesuitenschwur und auf die geschichte im dritten reich und so weiter. eigentlich ist das thema katholische kirche schon mehrfach gestorebn und keiner hat es gemerkt, wegen galilei , inquisition, hexenverbrennung, you name it...
20.03.2010 08:28 Uhr
von S. Brehm:
Der Kommentar von Franz-Martin erinnert mich an die Geschichte von zwei Jungens, die beide Steine geworfen und dabei eine Scheibe zerbrochen haben. Zur Rede gestellt, wer denn die Scheibe zersplittert habe, antwortete einer der Jungens: "Ich nicht ! Er auch !"
Eine typische (katholische) Antwort, die zu beschönigen versucht, was allerdings den Mißbrauchsopfern nicht gerecht wird. Wer sich - wie Franz-Martin - mit solchen Ablenkungsmanövern herausreden will, sollte sich zutiefst schämen ! Aber wie heißt es so treffend: "Wie der Herr, so der Knecht !"
20.03.2010 08:04 Uhr
von Claus:
Es hat auf der anderen Seite ein erheblich stärkeres Geschmäckle, wenn du die Verbrechen der Priester im Nebensatz abtust, um wortreich auf sozialistische Regime etc einzuprügeln.
Ist das jetzt schon Verdrängung oder noch Kleinreden von diesen Verbrechen?
Das ist genau die Strategie der katholischen Kirche.
Wie im obigen Artikel aufgeführt.
20.03.2010 07:23 Uhr
von Siegfried Paul Posch:
Der römische Bürger Paulus, der hier angesprochen ist, verbietet aber gewiß auch der Frau zu lehren. Welche Institution kirchlicher Lehre kennen Sie, die ein Zölibatsgelübde zurückweisen würde? Und: G. W. F. Hegel vertrat die Ansicht, die Frau könne nicht erben, das sei ein Unrecht. Welche Nation ist dafür verantwortlich, daß diese Meinung nicht mehr Raum gewinnt? Siegfried P. Posch
20.03.2010 00:01 Uhr
von Linda:
Manche römisch-katholischen Pfaffen sympatisieren mit dem Islam, denn dessen Verkünder Mohammed hat mit der 9-jährigen Aischa die Ehe vollzogen. Legalisierung von Verbotenem durch Ehe!!
19.03.2010 22:21 Uhr
von Musenheinz:
@Franz-Martin:
Hahahaha, vielen Dank, herrlichstes Kirchenkabarett!
Aber Vorsicht: Kirchenkabarett in der Fastenzeit wird mit Fegefeuer nicht unter 666 Jahren bestraft!
19.03.2010 20:02 Uhr
von Brausewind:
Ach, bin ich gerührt und ergriffen von so viel Objektivität und dem spürbaren Willen, Missbrauchsopfern endlich Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Augenscheinlich ist der Herr Kommentator von der Unfehlbarkeit und Überlegenheit der Lutherischen Kirchen überzeugt, und ich muss ihm sagen, recht hat er. Gottlob haben deren Religionsdiener ja alle Apostolizität von sich gestreift, deshalb können auch ihre Bischöfinnen (nur eine anachronistische Reminiszenz an graue Vorzeiten!)nun ungeniert und alkoholisiert durch die Botanik rasen. Leider haben ja auch protestantische, wie staatliche und private Einrichtungen so ihre Problemchen, auch mit dem leidigen Missbrauch, und das ganz ohne Männerbündelleien und mit Frauenquote. Komisch. Leider war es ja auch Luther, der seinen Schäfchen riet: Esto peccator et pecca fortiter, sed fortius fide et gaude in Christo, qui victor est peccati, mortis et mundi! Nunja, da decken wir mal schnell den Mantel des Schweigens und der Nächstenliebe drüber. Gottlob haben wir ja die Papisten, wozu sollte denn die Katholische Kirche sonst noch taugen, wenn nicht zum Prügelknaben der Nation und zum Sündebock für die Schuld der Vielen, nicht wahr!?
19.03.2010 16:04 Uhr
von Franz-Martin:
Na ja, es hat schon ein "Geschmäckle" wenn sich die TAZ um "Aufklärung" bei der Kath. Kirche bemüht. Da werden edelste Forderungen und Schlussforderungen gezogen, aber bei der eigenen Klientel, den sozialistischen Regimen der Gegenwart und Vergangenheit, wo bis heute tausendfacher Mord, hunderttausendfache Einkerkerung und millionenfache Freiheitsberaubung und Missbrauch allerzeit und allerorts ausgeübt wurde, fehlt jedes "Aufklärungs"-Bemühen. Ich vermute, analog zu den Sozialisten, es geht nicht um die Opfer bei der TAZ, sondern um Bewahrung eines Status des Kulturkampfes gegen christliche Institutionen, aber eines ist sicher, die Mächte der Unterwelt werden den Fels der Kirche nicht zerbersten lassen.
Leserkommentare
21.03.2010 14:24 Uhr
von Feinfinger:
Wieso wird hier von den Verbrechen der letzten Jahrzehnte gesprochen? Krankt der Autor an dem menschlichen Dilemma, sich selbst und seine Zeit als absoluten Referenzpunkt zu setzen? Die katholische Kirche hat sich mit Verbrechen etabliert, ist durch Verbrechen reich geworden und übt in verbrecherischer Weise Macht auf die Menschen und ihre Gesellschaften aus. Das kann man bei kritischen Geistern aus allen Epochen nachlesen. Otto von Corvin beschreibt den Werdegang in "Der Pfaffenspiegel" und gibt ein weiteres Bild in "Die Geißler". Johann Most beschreibt "Die Gottespest". Karlheinz Deschner bringt uns in mehreren Bänden "Die Kriminalgeschichte des Christentums", eingeteilt nach Epochen, näher. Die Verbrechen der letzten zwei Jahrtausende beschreibt es wohl, oder eher übel, besser. Wenn jemand aussieht wie ein Stinktier, wenn jemand sich verhält wie ein Stinktier und wenn jemand riecht wie ein Stinktier, dann kann man das auch beim Namen nennen.
@Franz-Martin
Sozialistische Regime sind Klientel der taz? Was für eine Substanz haben Sie sich den auf die Hostie geträufelt? Man kann seine eigenen Verbrechen doch nicht damit entschudigen, dass auch andere die gleichen Verbrechen begangen haben. "Die Mächte der Unterwelt werden den Fels der Kirche nicht zerbersten lassen." Auweia, da war die Hostie aber überdosiert, oder? Lieber nochmal freidenken, wenn der Rausch nachgelassen hat wünscht
mit dionysischem Gruß
Feinfinger
20.03.2010 20:58 Uhr
von historiker:
@Franz-Martin:
da sie schon ein historisches argument als Kochloeffel benutzen, um die taz mit stalin in einen topf zu werfen, hier ist noch eins: die (katholische) kirche hat in ihrer geschichte millionenfachen mord, dito einkerkerung und freiheitsberaubung sanktioniert und davon profitiert. die am ende toten waren u.a. amerikanische und afrikanische ureinwohner. uebrigens auch die juden im spanien des ausgehenden 15. jahrhunderts. der fels der kirche hat schon viele zerschmettert ...
20.03.2010 13:35 Uhr
von mensch meier:
Tach, franz-martin,
womit habe ich diese üblen beleidigungen verdient?
Die taz ist ein typisch westdeutsches produkt mit basis im (ehemaligen) westberlin.
die klintel ist tendeziell vor allem aus (ehemals) westdeutschen - auch weils davon einfach viel mehr gibt.
ich bin kein sozialistisches regime, auch die "klientel" der taz ist es nicht.
dementsprechend empfinde ich es als absurde beleidigung, wenn der taz eine position zu einem kirchenskandal mit solchen bezügen verwehr wird.
abgesehen davon ist kritik immer erlaubt.
Darf ein Katholik jetzt nicht mehr Kuba kritisieren?
Unfug!
20.03.2010 11:50 Uhr
von hi frnz+maddin:
sieh mal, ich habe auch keine ahnung, aber dafür ist das archiv ja da.
in diesem fall richtet sich der aufrichtigkeitsparmeter aber auf vollgas an die kirche, weil keine abmahnung, keine anzeigen, kein garnix, nur kinder vermöbeln.
surf zum csd mal im netz auch gerne regenbogen(pun)presse und youtube clips, sieh dich dann einfach mal um und lese was katholiken dann schreiben und wie sie agieren und lesben anspucken wollen und fluchen weil sie die ganze bande verdächtigen genau das zu tun was viele priester nun mal ne ganze weile weltweit verbrochen haben und die wurden dafür nicht wirklich bestraft, da sind wir uns doch einig.
bleibt noch um deinem aufriss zu folgen noch ein blick in den jesuitenschwur und auf die geschichte im dritten reich und so weiter. eigentlich ist das thema katholische kirche schon mehrfach gestorebn und keiner hat es gemerkt, wegen galilei , inquisition, hexenverbrennung, you name it...
20.03.2010 08:28 Uhr
von S. Brehm:
Der Kommentar von Franz-Martin erinnert mich an die Geschichte von zwei Jungens, die beide Steine geworfen und dabei eine Scheibe zerbrochen haben. Zur Rede gestellt, wer denn die Scheibe zersplittert habe, antwortete einer der Jungens: "Ich nicht ! Er auch !"
Eine typische (katholische) Antwort, die zu beschönigen versucht, was allerdings den Mißbrauchsopfern nicht gerecht wird. Wer sich - wie Franz-Martin - mit solchen Ablenkungsmanövern herausreden will, sollte sich zutiefst schämen ! Aber wie heißt es so treffend: "Wie der Herr, so der Knecht !"
20.03.2010 08:04 Uhr
von Claus:
Es hat auf der anderen Seite ein erheblich stärkeres Geschmäckle, wenn du die Verbrechen der Priester im Nebensatz abtust, um wortreich auf sozialistische Regime etc einzuprügeln.
Ist das jetzt schon Verdrängung oder noch Kleinreden von diesen Verbrechen?
Das ist genau die Strategie der katholischen Kirche.
Wie im obigen Artikel aufgeführt.
20.03.2010 07:23 Uhr
von Siegfried Paul Posch:
Der römische Bürger Paulus, der hier angesprochen
ist, verbietet aber gewiß auch der Frau zu lehren.
Welche Institution kirchlicher Lehre kennen Sie, die
ein Zölibatsgelübde zurückweisen würde? Und: G. W. F.
Hegel vertrat die Ansicht, die Frau könne nicht erben,
das sei ein Unrecht. Welche Nation ist dafür
verantwortlich, daß diese Meinung nicht mehr Raum
gewinnt?
Siegfried P. Posch
20.03.2010 00:01 Uhr
von Linda:
Manche römisch-katholischen Pfaffen sympatisieren mit dem Islam, denn dessen Verkünder Mohammed hat mit der 9-jährigen Aischa die Ehe vollzogen. Legalisierung von Verbotenem durch Ehe!!
19.03.2010 22:21 Uhr
von Musenheinz:
@Franz-Martin:
Hahahaha, vielen Dank, herrlichstes Kirchenkabarett!
Aber Vorsicht:
Kirchenkabarett in der Fastenzeit wird mit Fegefeuer nicht unter 666 Jahren bestraft!
19.03.2010 20:02 Uhr
von Brausewind:
Ach, bin ich gerührt und ergriffen von so viel Objektivität und dem spürbaren Willen, Missbrauchsopfern endlich Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Augenscheinlich ist der Herr Kommentator von der Unfehlbarkeit und Überlegenheit der Lutherischen Kirchen überzeugt, und ich muss ihm sagen, recht hat er. Gottlob haben deren Religionsdiener ja alle Apostolizität von sich gestreift, deshalb können auch ihre Bischöfinnen (nur eine anachronistische Reminiszenz an graue Vorzeiten!)nun ungeniert und alkoholisiert durch die Botanik rasen. Leider haben ja auch protestantische, wie staatliche und private Einrichtungen so ihre Problemchen, auch mit dem leidigen Missbrauch, und das ganz ohne Männerbündelleien und mit Frauenquote. Komisch. Leider war es ja auch Luther, der seinen Schäfchen riet: Esto peccator et pecca fortiter, sed fortius fide et gaude in Christo, qui victor est peccati, mortis et mundi! Nunja, da decken wir mal schnell den Mantel des Schweigens und der Nächstenliebe drüber. Gottlob haben wir ja die Papisten, wozu sollte denn die Katholische Kirche sonst noch taugen, wenn nicht zum Prügelknaben der Nation und zum Sündebock für die Schuld der Vielen, nicht wahr!?
19.03.2010 16:04 Uhr
von Franz-Martin:
Na ja, es hat schon ein "Geschmäckle" wenn sich die TAZ um "Aufklärung" bei der Kath. Kirche bemüht. Da werden edelste Forderungen und Schlussforderungen gezogen, aber bei der eigenen Klientel, den sozialistischen Regimen der Gegenwart und Vergangenheit, wo bis heute tausendfacher Mord, hunderttausendfache Einkerkerung und millionenfache Freiheitsberaubung und Missbrauch allerzeit und allerorts ausgeübt wurde, fehlt jedes "Aufklärungs"-Bemühen.
Ich vermute, analog zu den Sozialisten, es geht nicht um die Opfer bei der TAZ, sondern um Bewahrung eines Status des Kulturkampfes gegen christliche Institutionen, aber eines ist sicher, die Mächte der Unterwelt werden den Fels der Kirche nicht zerbersten lassen.