Suchmaschinen sind abhängig vom Vertrauen der Nutzer. Die Konkurrenz ist nur einen Mausklick entfernt. Daher werden sie sich hüten, die Daten ihrer Nutzer zu missbrauchen.von Tarik Ahmia
Jetzt haben wir 2011 und es wird immer heftiger mit der Google-Macht. Wenn man nicht ein Google-Jünger ist, dann existierst man praktisch nicht. Leider verlassen sich fast alle auf Google. Ich vermute stark, dass Google auch versteckte Beziehungen zu große Firmen pflegt und diese ggfs. auch unter Drucke setzten kann. Google regiert uns irgendwann mal. Das ist dann für mich wie der Beginn der Apocalypse in der Bibel mit Google als Biest.
26.07.2008 11:24 Uhr
von Phillip P.:
Man muss bei Google nicht angemeldet sein, denn Google speichert nicht nur über den Usernamen sondern über die Mac-Adresse des Besuchers. Trotzdem ist man nicht für alle Google-Dienste sofort angemeldet. Oft braucht es eine Extra Bestätigung. Man braucht zwar nur einmal seine Email eingeben und Passwort, muss aber oft nochmals die AGBs und Daten bestätigen.
25.07.2008 16:30 Uhr
von Wichu:
Naja, mit Cookies lässt sich das nicht erreichen. Nur weil du Cookies hast kann Google nicht erfahren welche Cookies du sonst noch hast. Es kennt nur "ihr" Cookie, und dort kann es auch keine Logiken einbauen. Das einzige was sie ereichen können, ist, halt nach deinem "usernamen" zu suchen im Internet. Also wenn du auf Google mit hans eingeloggt bist, können sie schauen wo es sonst noch einen hans gibt. Nicht mehr und nicht weniger.
25.07.2008 13:37 Uhr
von Max:
@domingos: Ich habe einen Account bei Google und nutze diesen vor allem dafür, über den Google Reader meine Feeds zu lesen. Cookies ausschalten ist also nicht, denn ich muss mich beim Google Reader einloggen und der will Cookies speichern.
Problem dabei ist: Wenn ich mich dort einlogge, bin ich auch automatisch z.B. für Google Search, also die normale Websuche, eingeloggt. Ich müsste mich also immer beim Google Reader ausloggen, um nicht auch von der Websuche getrackt zu werden. Das ist aus Nutzersicht inakzeptabel (deswegen mache ich es auch nicht). Außerdem ist es ein Komfort, so eine Art Single-Sign-On zu haben, ich logge mich einmal ein und bin automatisch für alle Google-Services (z.B. Google Docs) eingeloggt.
Und beim Kompromiss zwischen einfacher Nutzung und Getracktwerden entscheide ich mich momentan für die einfach Nutzung, die mir einiges an Zeit (und Inneffizienz) spart.
Gruß, Max
25.07.2008 06:58 Uhr
von domingos:
Das Problem besteht darin, dass Google in der Lage ist, komlexe Nutzerprofile zu erstellen. Bekommt man ein Cookie oder ist bei Google eingeloggt, weiß Google auch, welche Zeitung ich im Internet lese, wo ich shoppen gehe, welche Produkte ich mir angeguckt habe. Und zwar nicht nur heute, letzte Woche, letztes Jahr, sondern immer, für die gesamte Zeit, die ich mit diesem Cookie oder mit diesem Nutzernamen unterwegs war. Das sollte nicht sein, die Daten sollten nach spätestens einem Jahr gelöscht werden. Aber auch der Nutzer steht in der Verantwortung, Cookies abzustellen oder sich gefakte Nutzerprofile anzulegen.
Leserkommentare
31.03.2011 15:43 Uhr
von Carsten:
Jetzt haben wir 2011 und es wird immer heftiger mit der Google-Macht. Wenn man nicht ein Google-Jünger ist, dann existierst man praktisch nicht. Leider verlassen sich fast alle auf Google. Ich vermute stark, dass Google auch versteckte Beziehungen zu große Firmen pflegt und diese ggfs. auch unter Drucke setzten kann. Google regiert uns irgendwann mal. Das ist dann für mich wie der Beginn der Apocalypse in der Bibel mit Google als Biest.
26.07.2008 11:24 Uhr
von Phillip P.:
Man muss bei Google nicht angemeldet sein, denn Google speichert nicht nur über den Usernamen sondern über die Mac-Adresse des Besuchers. Trotzdem ist man nicht für alle Google-Dienste sofort angemeldet. Oft braucht es eine Extra Bestätigung. Man braucht zwar nur einmal seine Email eingeben und Passwort, muss aber oft nochmals die AGBs und Daten bestätigen.
25.07.2008 16:30 Uhr
von Wichu:
Naja, mit Cookies lässt sich das nicht erreichen. Nur weil du Cookies hast kann Google nicht erfahren welche Cookies du sonst noch hast. Es kennt nur "ihr" Cookie, und dort kann es auch keine Logiken einbauen. Das einzige was sie ereichen können, ist, halt nach deinem "usernamen" zu suchen im Internet. Also wenn du auf Google mit hans eingeloggt bist, können sie schauen wo es sonst noch einen hans gibt. Nicht mehr und nicht weniger.
25.07.2008 13:37 Uhr
von Max:
@domingos: Ich habe einen Account bei Google und nutze diesen vor allem dafür, über den Google Reader meine Feeds zu lesen. Cookies ausschalten ist also nicht, denn ich muss mich beim Google Reader einloggen und der will Cookies speichern.
Problem dabei ist: Wenn ich mich dort einlogge, bin ich auch automatisch z.B. für Google Search, also die normale Websuche, eingeloggt. Ich müsste mich also immer beim Google Reader ausloggen, um nicht auch von der Websuche getrackt zu werden. Das ist aus Nutzersicht inakzeptabel (deswegen mache ich es auch nicht). Außerdem ist es ein Komfort, so eine Art Single-Sign-On zu haben, ich logge mich einmal ein und bin automatisch für alle Google-Services (z.B. Google Docs) eingeloggt.
Und beim Kompromiss zwischen einfacher Nutzung und Getracktwerden entscheide ich mich momentan für die einfach Nutzung, die mir einiges an Zeit (und Inneffizienz) spart.
Gruß,
Max
25.07.2008 06:58 Uhr
von domingos:
Das Problem besteht darin, dass Google in der Lage ist, komlexe Nutzerprofile zu erstellen. Bekommt man ein Cookie oder ist bei Google eingeloggt, weiß Google auch, welche Zeitung ich im Internet lese, wo ich shoppen gehe, welche Produkte ich mir angeguckt habe. Und zwar nicht nur heute, letzte Woche, letztes Jahr, sondern immer, für die gesamte Zeit, die ich mit diesem Cookie oder mit diesem Nutzernamen unterwegs war. Das sollte nicht sein, die Daten sollten nach spätestens einem Jahr gelöscht werden. Aber auch der Nutzer steht in der Verantwortung, Cookies abzustellen oder sich gefakte Nutzerprofile anzulegen.