Die Seemacht des Exportweltmeisters Deutschland rüstet auf - und will zukünftig, dass die Bundesmarine weltweit Handelswege sichert. Eine Tendenz, die das Parlament verhindern muss.
Das ist nichts neues, wer es wissen wollte, konnte es wissen. Die strategische Umorientierung der Bundeswehr interessiert nur kaum jemanden. Zukünftige Kriegseinsätze, äh, entschuldigung, Stabilisierungseinsätze, sind impliziert. Sicherung der Rohstoffversorgung, Sicherung der Handelswege, das läßt Raum für Einsätze. Das ist im übrigen eine politische Entscheidung aus der Kohl-Zeit. Sie wurde von rot/grün kontinuierlich fortgeführt. Wir dürfen gespannt sein, wie die politische Klasse in Deutschland zukünftig den Begriff Frieden wandelt und permanent neu definiert.
09.10.2009 03:20 Uhr
von gregor:
Das ist doch keine neue Qualität. Keine Flugzeugträger, keine Landungsschiffe, keine Atomboote mit strategischen Marschflugkörpern. Es ist doch wie gestern und heute nur ein Begleitfisch des dicken amerikanischen Haifisches.
08.10.2009 17:57 Uhr
von Fritz:
In diesem Land beschließt die Mehrheit des frei gewählten Parlaments, ob und wo Krieg geführt wird. Das ist gut so. Dann muss aber auch sichergestellt sein, dass unsere Soldaten von unseren Abgeordneten so ausgestattet werden, dass sie deren Aufträge erfüllen können. Dazu gehört auch das sichere und schlagkräftige Agieren auf den weltmeeren. Die kleingeistig-provinzielle Denkweise, man könne ja die eigene Küste (gegen wen oder was?) verteidigen, während der Rest der Welt die globalen Krisen und die Piraterie für uns bekämpft, ist ja zum Glück schon von Rot-Grün über Bord geworfen worden.
Ich freue mich schon auf unseren ersten Flugzeugträger. Wir sollten ihn "Rosa Luxemburg" nennen und nur aus Ökostahl bauen, damit die dt. Linke nicht zu weinen anfängt.
08.10.2009 17:47 Uhr
von vic:
"Sie können global operieren und erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg Landziele beschießen." Ach, ich bin total begeistert. Erstaunlich, was sich kranke Hirne alles ausdenken. Hurra! Wir sind wieder wer.
Leserkommentare
09.10.2009 09:57 Uhr
von Kate:
Das ist nichts neues, wer es wissen wollte, konnte es wissen. Die strategische Umorientierung der Bundeswehr interessiert nur kaum jemanden. Zukünftige Kriegseinsätze, äh, entschuldigung, Stabilisierungseinsätze, sind impliziert.
Sicherung der Rohstoffversorgung, Sicherung der Handelswege, das läßt Raum für Einsätze. Das ist im übrigen eine politische Entscheidung aus der Kohl-Zeit. Sie wurde von rot/grün kontinuierlich fortgeführt.
Wir dürfen gespannt sein, wie die politische Klasse in Deutschland zukünftig den Begriff Frieden wandelt und permanent neu definiert.
09.10.2009 03:20 Uhr
von gregor:
Das ist doch keine neue Qualität. Keine Flugzeugträger, keine Landungsschiffe, keine Atomboote mit strategischen Marschflugkörpern. Es ist doch wie gestern und heute nur ein Begleitfisch des dicken amerikanischen Haifisches.
08.10.2009 17:57 Uhr
von Fritz:
In diesem Land beschließt die Mehrheit des frei gewählten Parlaments, ob und wo Krieg geführt wird. Das ist gut so. Dann muss aber auch sichergestellt sein, dass unsere Soldaten von unseren Abgeordneten so ausgestattet werden, dass sie deren Aufträge erfüllen können. Dazu gehört auch das sichere und schlagkräftige Agieren auf den weltmeeren. Die kleingeistig-provinzielle Denkweise, man könne ja die eigene Küste (gegen wen oder was?) verteidigen, während der Rest der Welt die globalen Krisen und die Piraterie für uns bekämpft, ist ja zum Glück schon von Rot-Grün über Bord geworfen worden.
Ich freue mich schon auf unseren ersten Flugzeugträger. Wir sollten ihn "Rosa Luxemburg" nennen und nur aus Ökostahl bauen, damit die dt. Linke nicht zu weinen anfängt.
08.10.2009 17:47 Uhr
von vic:
"Sie können global operieren und erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg Landziele beschießen."
Ach, ich bin total begeistert.
Erstaunlich, was sich kranke Hirne alles ausdenken.
Hurra! Wir sind wieder wer.